Es gab irgendwann mal einen Videocall mit aktiven Community-Mitgliedern. Zu meiner Überraschung ist Adrian ein echter Mensch!
Du wurdest auf jeden Fall verarscht.
Es gab irgendwann mal einen Videocall mit aktiven Community-Mitgliedern. Zu meiner Überraschung ist Adrian ein echter Mensch!
Du wurdest auf jeden Fall verarscht.
Hallo zusammen,
wenn die eigene Rente in der Firma der Familie steckt ist das auch eine echte Herausforderung. Absolut.
Für die meisten Anleger im Forum dürfte es eher darum gehen Ihre Rentenlücke zu kennen und wenigstens zu versuchen sie zuschließen. Und dazu sind sie hier auf einem gutem Weg.LG
Deine Beiträge sind echt Klasse! ![]()
Könntet ihr euch vorstellen, den 30 %-Immo-Anteil – sofern es steuerlich sinnvoll ist – nicht über wenige Einzelimmobilien in München, sondern über einen globalen Immobilien-ETF abzubilden? Oder muss die Wertentwicklung (evtl. für deine Frau) „weniger sichtbar“ sein?
globale Immobilien hab ich doch schon im Welt ETF drin, warum sollte ich diese "Branche" auf die ich keinen Einfluss habe, übergewichten?
Die direkte Immobilie (so wie wir es machen) hat (neben dem rel. stabilen und oft zu Aktien unkorrelierten Wert) einen klaren Kosten- und Steuerungsvorteil. Ich habe es selber in der Hand was da wie gemacht wird, da gibt es auch keine Verwalter. Ich entscheide welche Lage, welche Ausstattung, wie die bewirtschaftet wird, welche Miete, welche Mieter usw. Ich will hier nicht passiver ETF Anleger sein, ich will da aktiver Investor sein.
Wenn Du es so willst, bin ich mit diesem Teil des Vermögens immer noch Unternehmer.
Wenn mir das mal zu viel wird, dann ist es wie bei jedem anderen Unternehmen, dann wird es eben ganz verkauft und in die anderen Assets aufgeteilt.
Hallo zusammen,
einen gewisser Gestaltungsdrang kennt jeder. Dieser stößt jedoch schnell an seinen Grenznutzen. Die Möglichkeit es zu „verschlimmbessern“ ist groß. Man(n) kann mit vielen kleinen Interventionen noch die letzten Bruchteile eines Prozents herausquetschen….um wenig zu erreichen. Und die große Linie (Strategie) wird aus den Augen verloren.
LG
globale Immobilien hab ich doch schon im Welt ETF drin, warum sollte ich diese "Branche" auf die ich keinen Einfluss habe, übergewichten?
Die direkte Immobilie (so wie wir es machen) hat (neben dem rel. stabilen und oft zu Aktien unkorrelierten Wert) einen klaren Kosten- und Steuerungsvorteil. Ich habe es selber in der Hand was da wie gemacht wird, da gibt es auch keine Verwalter. Ich entscheide welche Lage, welche Ausstattung, wie die bewirtschaftet wird, welche Miete, welche Mieter usw. Ich will hier nicht passiver ETF Anleger sein, ich will da aktiver Investor sein.
Wenn Du es so willst, bin ich mit diesem Teil des Vermögens immer noch Unternehmer.
Wenn mir das mal zu viel wird, dann ist es wie bei jedem anderen Unternehmen, dann wird es eben ganz verkauft und in die anderen Assets aufgeteilt.
Und das Unternehmertum beißt sich nicht mit der Zielsetzung ,,wenig Risiko, wenig Rendite, nur Werterhalt"?
Grundsätzlich ist es ja so, dass Unternehmertum immer ein relativ hohes (Klumpen-) Risiko mit sich bringt und dafür im Erfolgsfall einen hohen Ertrag bringt. Das war bei euch bisher der Fall. Oder denkt ihr, dass ihr mit diesem ,,Unternehmen" mehr Rendite und weniger Risiko habt, weil ihr selbst am Steuer sitzt? Seid ihr euch da sicher, dass ihr den Erfolg selbst in der Hand habt und auch externe Einwirkungen kontrollieren könnt?
Es kann ja durchaus sein, dass ihr so dermaßen günstig an Bauland o.ä. gekommen seid, dass sich das Ding rechnet - egal was passiert. Meine Erfahrung ist halt, dass die Mietrenditen in München heute und mit dem Immo-Wert von heute deutlich unter 3% nach Instandhaltungskosten liegen. Teilweise sogar deutlich unter 2%. In dem Fall kommt es dann auf die Wertsteigerung in der Zukunft an und die hat man ja selbst nicht in der Hand oder?
Es gibt allerdings auch Immobilienbesitzer, die das Gefühl schätzen ein Investment zu besitzen, das man auch ,,anfassen" kann. Das ist bei einem Immo-ETF definitiv nicht gegeben.
1. Verschwörungstheoretiker
2. Crypto-Bro
3. Non-digital-nativ-Rentner
?
Hallo zusammen,
„kontrollieren“, nicht im Sinne von absolut vorhersagbar, sondern mit der Bereitschaft (hohe) Risiken einzugehen.
LG
- When do we want it?
- Browsers!
Die KI hat wohl etwas gebraucht...
1. Verschwörungstheoretiker
2. Crypto-Bro
3. Non-digital-nativ-Rentner
?
1. Ältere, nette Foristen
2. Junge, nette Foristen
3. Ein Forist.
... Ein großer, günstiger Welt ETF – fertig, dann bist du breit genug aufgestellt.
Hast Du jemals etwas von einer "klumpigen Suppe" gehört?
Eine KI bist Du jedenfalls nicht. Die hätte den Thread gelesen, in dem sie schreibt.
globale Immobilien hab ich doch schon im Welt ETF drin, warum sollte ich diese "Branche" auf die ich keinen Einfluss habe, übergewichten?
Das fragen wir Dich, denn das machst Du ja mit einer gleichgewichteten Geldanlage.
adrianberg bist du eigentlich ein Bot oder nur ein extrem nerviger Zeitgenosse mit zu viel Zeit der unzählige, unpassende und zusammenhanglose Posts in jeden Thread wirft?
So oder so, es nervt!
1. Netter, älterer Forist
2. Junger, netter Forist
3. Ein ganz spezieller Forist.
Es fehlt aber noch der "Alleswisser Forist":
(Symbolbild)
![]()
![]()
Und das Unternehmertum beißt sich nicht mit der Zielsetzung ,,wenig Risiko, wenig Rendite, nur Werterhalt"?
Grundsätzlich ist es ja so, dass Unternehmertum immer ein relativ hohes (Klumpen-) Risiko mit sich bringt und dafür im Erfolgsfall einen hohen Ertrag bringt. Das war bei euch bisher der Fall. Oder denkt ihr, dass ihr mit diesem ,,Unternehmen" mehr Rendite und weniger Risiko habt, weil ihr selbst am Steuer sitzt? Seid ihr euch da sicher, dass ihr den Erfolg selbst in der Hand habt und auch externe Einwirkungen kontrollieren könnt?
es ist vor allem ein ganz ANDERES Rendite/Risiko Verhältnis...jedes Asset hat und soll ja gerade ein anderes und ein zu den anderen möglichst unkorrelierte Chancen/Risikoverhältnis haben. Die Summe aller eingetretenen Risiken (positiv wie negativ) ergibt dann die Gesamtrendite und da ist mein Ziel eben eine möglichst durchgängige Rendite zu bekommen damit der Gesamtwert eben nicht so stark schwankt wie bei 90% Aktien. Auch genau anders als bei Dir der sagt, man MUSS das langfristig sehen und Schwankungen hinnehmen. Nein muss man nicht wenn man andere Ziele hat und bei mir ist das (aktuell) möglichst durchgängiger Vermögenserhalt, um meinen Kindern dann Vermögen übergeben zu können, wenn sie es wirklich brauchen (für Hausbau, Firmengründung, Auswanderung...was weiß ich). Ich weiß halt nicht wann genau das ist, sehr sicher nicht in 6 Monaten aber sehr wahrscheinlich auch nicht erst in 20 Jahren.
Es kann ja durchaus sein, dass ihr so dermaßen günstig an Bauland o.ä. gekommen seid, dass sich das Ding rechnet - egal was passiert. Meine Erfahrung ist halt, dass die Mietrenditen in München heute und mit dem Immo-Wert von heute deutlich unter 3% nach Instandhaltungskosten liegen. Teilweise sogar deutlich unter 2%. In dem Fall kommt es dann auf die Wertsteigerung in der Zukunft an und die hat man ja selbst nicht in der Hand oder?
Du bist halt kein Immobilieninvestor. Ein Teil der Rendite kommt vom Einkauf, der größere, ggf größte, von der Entwicklung des Grundstücks/Objekts (Neubau/Erweiterung/Sanierung) und der dritte von externen Faktoren, die man teils nicht (Zinsentwicklung) und teils nur begrenzt beeinflussen kann, aber in Summe durchaus besser bewerten und in Relation zum Preis setzen kann, als eine Aktie (wie entwickelt sich z.B. ein Standort in der Zukunft, sowohl wirtschaftlich als auch ganz lokal direkt in der Umgebung) und das vor allem in einem viel kleineren Markt als der Börse. Hier kann man tatsächlich einen Wissensvorsprung ggü anderen haben und davon profitieren (wissen würden es durchaus mehrere, aber umsetzen trauen sich dann wenige, gerade Private).
Können wir uns darauf einigen, dass man mit Immobilien ein Vermögen aufbauen kann und man hier durch Wissen und Arbeit sehr deutlich mehr Einfluss auf die Wertentwicklung nehmen kann als bei Aktien? Dann wären wir schon mal ein gutes Stück weiter.
Ich käme auch nicht auf die Idee einfach zum Makler zu gehen und zu sagen: "Bitte ein Renditeobjekt für 5 Mio in Alt-Schwabing" um dabei von 3,5-4% Rendite (meine Zielrendite) auszugehen. Da würde ich sagen, das wird bei aktuellen Preisen deutlich weniger Rendite bringen, aber zumindest mit sehr sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine sehr hohe Preisstabiliät haben mit mind so geringer (und wenn dann zudem anderer) Ausfallwahrscheinlichkeit wie AAA Anleihen. Dafür, wie Grund und Boden wirklich wertlos werden können sollten, habe ich heute kein Szenario. Es mag Zwangsabgaben geben, das Haus sogar zerbombt werden, Mietpreisbremsen die den Wert reduzieren usw usf, aber dass einem das Eigentum an Grund und Boden genommen wird (entsprechende Lage vorausgesetzt und noch dazu ohne wirklichen Wertausgleich) ist für mich noch unwahrscheinlicher als dass einem das Eigentum an Aktien genommen wird. Komm jetzt nicht mit Enteignung wegen Bahnlinie Autobahn o.ä....darauf hat man im Vorfeld bei er Wahl der Lage Einfluss und kann das Risiko auf quasi Null reduzieren und selbst wenn, dann ist das oft genug sogar noch ein positives Geschäft. Kenne hier persönlich genug Bauern, die Ihr gemischtes Bau/Ackerland für ein Industriegebiet freigeben mussten, in der Regel gegen Umwandlung von Teilen des Ackerlands in Bauland oder eben Ausgleich, alles Multimillionäre über Nacht und heute heißen die alle "Huber" Immobilien GmbH und Co KG "Branche: Kauf und Verkauf von eigenen Grundstücken".
Es gibt allerdings auch Immobilienbesitzer, die das Gefühl schätzen ein Investment zu besitzen, das man auch ,,anfassen" kann. Das ist bei einem Immo-ETF definitiv nicht gegeben.
Die "Greifbarkeit" des Wertes hat vor allen den Vorteil dass man viel leichter daran festhält als Ihn im Preis-Rücksetzer doch zu verkaufen (die zudem viel langsamer verlaufen als bei Aktien). Da ist Grund und Boden wie Gold. Das physische Gold im Keller wird auch nicht verkauft, nur weil an der Börse der Preis (obwohl völlig transparent und sichtbar) fällt, zumindest wird viel weniger davon verkauft als Aktien und auch Gold ETC´s die nicht greifbar sind. Wie gesagt: ich weiß wie es sich anfühlt mit mehreren Mio in einer echten großen Krise ins Risiko zu gehen, aber ich bin mir trotzdem nicht sicher wie ich reagieren werde, selbst wenn ich nur 50% meines Vermögens in Aktien habe und eine echte Krise eintritt und z.B. die Russen in Polen einmarschieren, die Börse 20% fällt und ich damit auch mit mehreren Mio "ins Risiko" gehe, ob man dann nicht doch die Reißleine zieht, bevor man "noch weiter ins Risiko geht". An den Verkauf von Grund und Boden & Gold denke ich da noch lange nicht.
Du magst Dir da sicher sein, dass Du da anders bist und das durchstehst komme was wolle mit 90/10, ich hoffe es für Dich. Das sagt sich alles so leicht, aber wenn es soweit ist, dann wird es spannend wie gut das Nervenkostüm wirklich ist.
Das fragen wir Dich, denn das machst Du ja mit einer gleichgewichteten Geldanlage.
deswegen heißt es wohl "gleichgewichtet", weil man damit eins über und das andere unter gewichtet ![]()
Wenn ich einen Liter Wasser aufteile zu je 500ml in ein Glas und 500ml in das andere, dann sind die nicht gleich voll, sondern eins ist über- und eins ist untervoll...ist doch klar
.
Gerade wenn man "nur die Inflation schlagen" will, führt kein Weg an Assetklassen mit ordentlicher Rendite vorbei.
Das sieht sogar Hr. Kommer anders:
Die Inflation liegt aktuell bei 2,4%. D.h. man bräuchte für den Werterhalt sogar eine Rendite von 3,2% vor Steuern. Mit sicheren Anleihen ist das nicht zu machen.
Anleihen sind so ein großes und vielfältiges Feld. Warum schauen so viele immer nur auf kleine Wiese der "sicheren" Anleihen?
Könntet ihr euch vorstellen, den 30 %-Immo-Anteil – sofern es steuerlich sinnvoll ist – nicht über wenige Einzelimmobilien in München, sondern über einen globalen Immobilien-ETF abzubilden?
Auf keinen Fall. Das ist ein Branchen-Aktien-Fonds. Der korreliert mehr mit Aktien, als mit Immo-Anlagen. Ich wüsste nicht, warum man diese Branche übergewichten sollte.
Mietrenditen in München heute und mit dem Immo-Wert von heute deutlich unter 3% nach Instandhaltungskosten
Für einen Anleger, der ein Zinshaus kauft, möglichst im bequemen Komfortpaket mit Makler und Verwalter, wäre 3% aktuell schon eine ordentliche Rendite.
Ich würde das nicht empfehlen, denn das kann man mit Anleihen auch einfacher erreichen.
Wenn man mit etwas unternehmerischen Geist im Bereich Immobilien investiert, sind ganz andere Renditen erreichbar.
Das sieht sogar Hr. Kommer anders:
Da fehlt der interessante Teil. Aber man findet es ja auch problemlos hier https://gerd-kommer.de/blog/passiv-investieren-die-basics/
Die angegebenen Renditen sind halt vor Steuern. Sofern man nicht ein multinationales hochoptimiertes Steuerkonstrukt hat, wird der Inflationsausgleich mitbesteuert. 2% Zins bei 2%Inflation sind eben kein Inflationsausgleich, da wäre 0% Zins bei 0% Inflation viel vorteilhafter. Und bei 0,7% real für kurzfristige Anleihen ist davon auszugehen, dass bei einer Betrachtung nach Steuern eine negative reale Rendite übrig bleibt, bestenfalls eine Nullrendite.
Und bei 0,7% real für kurzfristige Anleihen ist davon auszugehen, dass bei einer Betrachtung nach Steuern eine negative reale Rendite übrig bleibt, bestenfalls eine Nullrendite.
Und damit kommen wir wieder zu einem ganz alten Thema der Portfoliotheorie.
WAS machen Anleihen oder Tagesgelder denn überhaupt im Depot? Was ist der Sinn?
Ein weites Feld.
Was ist denn die Alternative? Alles in Aktien? Auf dem Bankkonto liegen lassen, mit noch mieserer Verzinsung?