Mir scheint eher das Problem nicht groß genug um es anzugehen.
Mit der Einstellung schaukelt es sich seit Jahren weiter hoch. Und es ist an der Stelle auch vollkommen egal, ob wir von -30c/kWh, -1c oder +1c reden...in allen Fällen subventioniert der Steuerzahler Strom, der nicht oder kaum gebraucht wird. Während gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit für alle unsubventionierten Produzenten ruiniert wird. Wie heißt es so schön...Subventionen sind wie Drogen, es ist schwer davon loszukommen.
Wir reden hier über negative Strompreise. D.h. der Markt schreit bereits nach Speicher+Fexiblen Verbrauch.
Ich habe ja schon ausgeführt, welche begrenzten Möglichkeiten der Privathaushalt hat. Wo nichts zu verschieben ist, können die Preise auch kaum wirken.
In der Industrie sieht es nicht viel besser aus. Man stelle sich mal vor, der Betriebsleiter verschickt am 27. April ein Rundschreiben, dass wegen günstiger Strompreisprognose am Tag der Arbeit gearbeitet wird. Die Reaktion der Gewerkschaften kann sich jeder vorstellen und bei den Mitarbeitern rennt man garantiert auch keine offenen Türen ein...