Rentenpaket - Pläne zur Rentenreform 2026 - Einbeziehung weiterer Einkunftsarten zur RV

  • Auch gutmenschlich motivierte Zensur beschädigt unsere Demokratie (und sie ist natürlich grundgesetzwidrig).

    Diese Aussage muss man mal klarstellen: offenbar hast du keinerlei Ahnung von Staatsrecht und anderen Dingen.

    Zur Einordnung:
    Art. 5 GG bindet den Staat, nicht private Forenbetreibeinnen. Ein privat betriebenes Internetforum übt bei der Durchsetzung seiner Nutzungsbedingungen keine Zensur, sondern schlicht sein virtuelles Hausrecht aus. Das Bundesverfassungsgericht nennt so etwas Vertragsfreiheit, nicht Demokratieabbau.

    Wer freiwillig an einem Forum teilnimmt, akzeptiert dessen Regeln. Werden Beiträge gelöscht, weil sie gegen diese Regeln verstoßen, ist das weder „gutmenschlich motiviert“ noch grundgesetzwidrig – sondern banale Rechtsanwendung im Rahmen eines privaten Vertragsverhältnisses.


    Demokratie entsteht übrigens nicht dadurch, dass jede private Plattform verpflichtet wäre, alles zu dulden, was jemand für mitteilenswert hält.

    Oder etwas weniger trocken:
    Das Grundgesetz schützt Meinungen vor dem Staat – nicht vor Moderatorinnen, die das Regelwerk lesen können. Wer dies anders sieht, verwechselt das Bundesverfassungsgericht mit der Forenleitung und das GG mit den AGB.

    Ironischerweise wird die Demokratie hier also nicht beschädigt – sondern der Begriff „Zensur“.

    Auch das Wiederholen einer irrigen Ansicht macht diese nicht wahrer.

  • Das Studium finde ich da garnicht so problematisch. Spätestens ab 2. Hälfte vom Bachelor, wenns an die Wahlmodule geht, kannst du sicherlich irgendwo einen HiWi Job nebenbei machen mit 8 Wochenstunden. Wer möchte, der kann dann Beitragszeit aufbauen.

    Problematisch ist der Weg dahin: wer Abi nach 13 Jahren macht und vielleicht noch ein Jahr orientierung dazu, der startet auch mal mit 20 ins Studium. Da hat jemand mit Lehre schon 48 Monate auf dem Rentenkonto.

    Ab 13 kann man jugendschutzkonform arbeiten (wahrscheinlich Minijob), ab 16 kann man freiwillige Beiträge leisten (fängt bei 103,42 EUR an), Möglichkeiten gibt es also.

  • Das Forum muss auch nicht jedem (bildlich gesprochen) ein Megafon in die Hand drücken.

  • Wenn man eine Lösung für sich gefunden hat, ist das Schauen nach dem, der mehr hat, irrelevant.

    Aber genau das ist eben menschlich. Menschen empfinden mitunter viel Neid für Menschen, denen es „besser“ geht. Da muss man sich nur dann sich selber vertrauen und sagen, dass man selber alles richtig gemacht hat.

    Im Freundeskreis ist oft das Thema, dass Lehrer sechs Wochen Ferien im Sommer haben. Neidisch bin ich nicht, ich hätte ja auch Lehrer werden können.

  • Ab 13 kann man jugendschutzkonform arbeiten (wahrscheinlich Minijob), ab 16 kann man freiwillige Beiträge leisten (fängt bei 103,42 EUR an), Möglichkeiten gibt es also.

    Nur ist es schwierig zu einer Zeit ohne / mit sehr geringem Einkommen (daher keine Pflichtbeiträge) "freiwillige" Beiträge zu zahlen und währenddessen über die Runden zu kommen.

    Das ist eher was für Selbständige oder Hochvermögende die auch gesetzliche Rente haben wollen.

    Der Azubi zahlt halt auch ein, der Student eben nicht.

    Der Azubi bekommt auch Lohn während der Abiturient und spätere Student

    a) keinen Lohn bekommt und trotzdem über die Runden kommen muss

    b) seine Ausbildung (anders als beim Azubi) selbst finanziert und in Vorleistung geht

    Und später (also 45 Jahre in die Zukunft) ist es nicht gesichert das seine Vorleistung mit einem entsprechenden Jobbedarf und entsprechendem Gehalt gewährleistet ist (um das wieder zu kompensieren).

    Gerade jetzt werden sehr viele Akademiker Stellen abgebaut (Deindustrialisierung + KI) also kann auch der Maschinenbauer, Informatiker o.ä. viele Jahre (nach Umorientierung) als Dachdecker arbeiten müssen.

    Erschwerend kommt hinzu das Rentenkonzepte einfach nachträglich geändert werden.

    So kann z.B. dem Akademiker, der bis zu 8 Jahre Ausbildung als beitragsfreie Anwartschaftszeit (erforderliche 35 Jahre) angerechnet bekommt, dafür nachträglich keine Beiträge zahlen um die jetzt geplanten 45 Jahre Beitragszeit noch vor dem pflegebedürftigem Greisenalter zu erreichen.

    Der muss dann ggf. bis 80 als Handwerker oder Dachdecker arbeiten. (je nach Bedarf und Erwerbshistorie)

  • Wir müssen jetzt hier keine Ausflüchte suchen.

    Heute geltendes Recht:

    Der Minijob ist grundsätzlich versicherungspflichtig (auch nur bei wenig EUR pro Monat).

    4 Stunden pro Monat bei Mindestlohn wären ausreichend im Hinblick auf die Belegung eines Monats mit Beitragszeiten.

  • Wir müssen jetzt hier keine Ausflüchte suchen.

    Heute geltendes Recht:

    Der Minijob ist grundsätzlich versicherungspflichtig (auch nur bei wenig EUR pro Monat).

    4 Stunden pro Monat bei Mindestlohn wären ausreichend im Hinblick auf die Belegung eines Monats mit Beitragszeiten.

    Das gibt es so erst seit 2013. Ende der 90iger musste man über 630DM verdienen damit irgendwelche Beiträge abgeführt werden. Das war als Student nebenbei oft schwer möglich.

  • Off-Topic Anfang ... in Sachen Finanzen im Speziellen - aber leider nicht im Allgemeinen


    Ein Land, das einen Typ wie Jan Böhmermann aushalten muß - kann und muß dann auch eine Typin wie Julia Ruhs aushalten


    Auch wenn ich bezüglich der (gesamt-gesellschaftlichen) Makrosicht ganz nah bei Achim Weiss bin (Nr. 173 - nicht justiziable etc. pp.) würde ich mich rein formal-juristisch sprich en Detail bei der Mikrosicht (Nr. 181 - Hausrecht etc. pp.) Tomarcy anschließen.

    An der leider grundsätzlichen und bestehen bleibenden Problematik kann dies aber leider nichts ändern. Zu der abenteuerlichen bis beängstigenden Tendenz hierzulande die Demarkationslinie der grundgesetzlich garantierten Meinungsfreiheit des Art. 5 GG - die aus guten Gründen bislang nur und allein das StGB zieht - via noch dazu schwammiger Rechtsbegriffe zu verschieben ("verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates" beispielsweise), hatte ich hier an anderer Stelle schon mal etwas geschrieben.

    Das Forum muss auch nicht jedem (bildlich gesprochen) ein Megafon in die Hand drücken.

    Das Problem dürfte bei sachlich-nüchterner Betrachtung viel eher sein, daß sich eine links-grüne - insbesondere mediale - Meinungsmacht (eine zu pointierten aber treffenden Formulierungen tendierende ehemalige Kollegin spricht von "linken Moralaposteln") des "Megafons" in Selbstermächtigung vor langer Zeit selbst "in die Hand gedrückt" hat ...

    Zu dem Themenkomplex hatte ich erst jüngst einen Austausch via Mail mit zwei noch aktiven Journalisten.

    Daß es auch zukünftig zu Ausgrenzung unbequemer Meinungen kommt - ggf. mit immer schrillerem Empörungsgeschrei - liegt dabei auch für mich auf der Hand. Denn die links-grüne Meinungsmacht befindet sich längst in einem Abwehrkampf. Die meisten Menschen im Land sind und denken nicht so. Sie lassen sich nicht vorschreiben, was gut und was böse ist bzw. zu sein hat.

    Das Einzige, was beispielsweise Frau Ruhs getan hat: Sie hat es gewagt, statt einer linken eine rechte und konservative Meinung kundzutun. Frau Ruhs findet beispielsweise Gendern gaga und hat ein Problem mit wokem Irrsinn und mit illegaler Migration. Damit spricht sie lediglich aus, was eine Mehrheit der Deutschen denkt. Dafür wurde sie als Populistin, Zündlerin und ein bißchen rechtsextrem diffamiert. Für ihr "Kollegen" im NDR und auch bei anderen links-grünen Medien hat Ruhs offenbar schon damit die Brandmauer eingerissen.

    Auf globaler Ebene und auch europäischer Ebene (von Skandinavien über Österreich und Frankreich bis hin zu Italien - um nur einige Beispiele zu nennen) haben sich ohnehin politischer Megatrend und Swing längst geändert sprich gedreht.

    Die eigentliche Tragik, wie an anderer Stelle schon einmal erwähnt: Nichts dürfte hierzulande eine - inzwischen jedenfalls in weiten Teilen - fraglos unleidige Partei wie die AfD so sehr erstarken lassen, wie die Mischung aus Ignoranz gegenüber den Sorgen der Mehrheit der Bürger bei gleichzeitiger Hätschelung von Minderheiten, wie es seit Jahren praktiziert wurde (u. a. auch von der Ampelkoalition). Daß ein solches Moralspektakel die Wähler in Scharen der AfD zutreibt, müssen SPD und Grüne im Unterschied zur Union noch lernen.

    Bezeichnend für mich in dem ganzen Kontext: Das Verhalten der überproportional vertretenen links-grünen Journalisten in den öffentlich-rechtlichen Medien. Was diese "auszeichnet": Man gibt zwar vor tolerant zu sein, Weisheit und Moral auf seiner Seite zu haben und für das Gute zu stehen - stürzt sich aber umgehend und im Schwarm auf Andersdenkende - ohne Hemmung, aber voller Hochmut, Aggressivität und stets die Nazikeule schwingend und/oder auch samt ständiger Bereitschaft jemand das "Nazimäntelchen" umzuhängen. Ähnlich verhält es sich mit dem Schwingen der Misogyniekeule.

    Ein solches Verhalten samt entsprechender Vorgehensweise kann - weder im Großen (Beispiel: ÖR-Medien) noch im Kleinen (Beispiel: Internet-Forum) - meines Erachtens zu etwas Konstruktivem oder Gutem führen. Daß eine Mehrheit der Deutschen (Populism Report 2025; Marktforschungsinstitut Ipsos, Juni 2025) - mithin inzwischen 77% - die Gesellschaft als gespalten bzw. "zerrüttet" wahrnimmt, kann daher längst nicht mehr überraschen. Zwei Drittel der Deutschen (68%) glauben außerdem, daß es mit ihrem Land "bergab" geht. Das sieht beispielsweise in der Schweiz völlig anders aus, da vertreten nur 29% der Schweizer diese Ansicht des Niedergangs und sind damit viel zuversichtlicher für ihr Land als die Deutschen.


    Off-Topic Ende

  • Das gibt es so erst seit 2013. Ende der 90iger musste man über 630DM verdienen damit irgendwelche Beiträge abgeführt werden. Das war als Student nebenbei oft schwer möglich.

    Seit 2003. Seit 2013 ist nur die Systematik von "grundsätzlich nicht, auf Antrag ja" auf "grundsätzlich ja, auf Antrag nein".

    Es geht hier aber um Gegenwart und Zukunft, nicht um die Vergangenheit.

  • Es geht hier aber um Gegenwart und Zukunft, nicht um die Vergangenheit.

    Davon spreche ich doch. Die geplante Zukunft ist das Akademikern, denen gegenwärtig bis zu 8 Jahre Ausbildungszeiten zum erreichen der Regelalterszeiten anerkannt werden, diese (rückwirkend) gestrichen werden und 45 Jahre Betragszeiten erforderlich sind.

    Mit den Argumenten das Akademiker ja länger arbeiten können als Dachdecker ohne solche Beschäftigungsaussichten garantieren zu können (es sieht sogar gerade konträr aus).

    Das ist genau so eine Luftnummer wie die Sprüche (der Grünen) vor 3-4 Jahren: "Wir sind so ein reiches Land" und die Leier vom ewigen Fachkräftemangel

  • Die geplante Zukunft ist, dass Akademikern, denen gegenwärtig bis zu 8 Jahre Ausbildungszeiten zum Erreichen der Regelalterszeiten anerkannt werden, diese (rückwirkend) gestrichen werden und 45 Jahre Betragszeiten erforderlich sind.

    Ist das so?

    Ich finde es gut, wenn über eventuell geplante Änderungen nicht herumspekuliert wird, sondern daß man in aller Ruhe wartet, bis Dinge verabschiedet sind.

    Mir wäre nicht bekannt, daß Ausbildungszeiten gegenwärtig auch nur irgendwas mit der "Regelalterszeit" zu tun hat (Ich vermute, Du meinst damit das reguläre Rentenzugangsalter). Wo kann ich mehr über Deine Darstellung lesen?

    Mit den Argumenten, dass Akademiker ja länger arbeiten können als Dachdecker ohne solche Beschäftigungsaussichten garantieren zu können (es sieht sogar gerade konträr aus).

    Manche Leute haben die Beziehung Handwerker=Dachdecker in ihrem Kopf fest verdrahtet und können sich nicht vorstellen, daß es auch andere Handwerker gibt. Ich darf annehmen, daß Du die Zündkerzen an Deinem Auto vom Dachdecker wechseln läßt.

    Das ist genau so eine Luftnummer wie die Sprüche (der Grünen) vor 3-4 Jahren: "Wir sind so ein reiches Land" und die Leier vom ewigen Fachkräftemangel

    Wir sind in der Tat ein reiches Land, wenngleich wir eine ganze Menge dazu tun, daß das nicht ewig so bleibt. Der Fachkräftemangel ist im täglichen Leben schon deutlich spürbar, er wird sich aber ohne Frage noch erheblich verschärfen.

  • Davon spreche ich doch. Die geplante Zukunft ist das Akademikern, denen gegenwärtig bis zu 8 Jahre Ausbildungszeiten zum erreichen der Regelalterszeiten anerkannt werden, diese (rückwirkend) gestrichen werden und 45 Jahre Betragszeiten erforderlich sind.

    Mit den Argumenten das Akademiker ja länger arbeiten können als Dachdecker ohne solche Beschäftigungsaussichten garantieren zu können (es sieht sogar gerade konträr aus).

    Das ist genau so eine Luftnummer wie die Sprüche (der Grünen) vor 3-4 Jahren: "Wir sind so ein reiches Land" und die Leier vom ewigen Fachkräftemangel

    Dir scheinen die Begriffe durcheinander zu geraten. "Regelalterszeiten" sollen was genau sein? Anrechnungszeiten werden nicht (und wurden auch nie) auf die allgemeine Wartezeit von 5 Jahren angerechnet. (Quellen sind in #178 benannt.)

    Und nur weil in Berlin laut überlegt wird, sollte keine Panik geschoben werden. Erst wenn ein durch die Fachjuristen überprüfter Entwurf für ein Gesetz vorliegt, dann lohnt sich das Zeter und Mordio. Bis dahin ist das, was in Berliner Mikrofonen landet, regelmäßig nur das Präsentieren von Meinung losgelöst von Kenntnis.

  • Menschen in Deutschland empfinden mitunter viel Neid für Menschen, denen es „besser“ geht. Da muss man sich nur dann sich selber vertrauen und sagen, dass man selber alles richtig gemacht hat.

    Im Freundeskreis ist oft das Thema, dass Lehrer sechs Wochen Ferien im Sommer haben. Neidisch bin ich nicht, ich hätte ja auch Lehrer werden können.

    Fett von mir; in anderen Ländern sind da ganz andere Gedanken am Start!

    Das Lehrer im Sommer 6 Wochen nix tun, halte ich für ein Gerücht! Und ich bleibe dabei: Augen auf bei der Berufswahl, auch in Hinsicht auf die finanzielle Altersausstattung.

    Ich bin wirklich gespannt, was die noch einzuberufende Rentenkommission bis zum Sommer 2026 erarbeitet hat und ob das dann ausreichend ist.

  • Problematisch ist der Weg dahin: wer Abi nach 13 Jahren macht und vielleicht noch ein Jahr orientierung dazu, der startet auch mal mit 20 ins Studium. Da hat jemand mit Lehre schon 48 Monate auf dem Rentenkonto.

    Niemand wird gezwungen, noch ein Jahr um die Welt zu reisen. Wer sich den Luxus gönnt, sollte nicht erwarten, dass er dafür auch noch einen Rentenpunkt bekommt. Und vielen Schülern auf dem Gymnasium wäre tatsächlich besser damit gedient, wenn sie auf die Realschule gingen und später eine Ausbildung machen.

  • Freundeskreis ist oft das Thema, dass Lehrer sechs Wochen Ferien im Sommer haben. Neidisch bin ich nicht, ich hätte ja auch Lehrer werden können.

    Frag den Lehrer mal ob er tatsächlich in der Zeit Nix arbeitet, soweit mir bekannt stehen da tatsächlich Dinge wie Fortbildungen, unterrichtsvorbeireitungen und andere Dinge zur Beschäftigung an… (dies gilt auch für andere Ferien nicht nur für die Sommerferien)

    und die Leier vom ewigen Fachkräftemangel


    Der sogenannte Fachkräfte Mangel ist real, er zeigt sich nur nicht in allen Berufsgruppen. Wenn von Fachkräfte Mangel gesprochen wird sind die Tröten Probleme in einigen Handwerks Berufe gemeint, im Gesundheits & Pflegewesen, Kinderbetreung, und einige Amtsposten

    Dass ist auch je nach Region anders gewichtet, eine Übersicht ist hier zu finden

    Bundesländersteckbriefe - Fachkräftesituation je Bundesland
    Die Fachkräftesituation in Deutschland ist teilweise regional sehr unterschiedlich. Um einen genaueren Eindruck von der Situation in den einzelnen…
    www.kofa.de




    Zur Rente Algemein, wenn es nur darum geht bis zur Beitrags bemessungs Grenze aufzufüllen bin ich sowieso raus aus einer solchen Regelung, bei dieser bin ich in meinem aktuellen Beruf, welcher ganz ohne langwieriges studium erreichbar ist, bereits raus.

    Das einbeziehen sonstiger Einkünfte zur Rente kann durchaus ein guter Gedanken Gang werden.

    Kritischer sehe ich derzeit ohnehin die Idee auch andere sozial Abgaben auf Kapital Einkünfte zu erheben. Dass wäre ein deutliches größeres Problem in der Rendite Rechnung, als Beiträge zur Rente die einen Anspruch auf Rente auslösen.

    Beispielsweise Erhebung von Kranken &pflegebeiträgen, Arbeitslosenversicherung etc. was übrigens im Falle des Krankenversicherungsfalls dann ausschließlich gesetzlich Versicherte trifft, und nicht gut verdienende privat versicherte & damit auch keine Beamten.

  • Die superschlaue Rentenkomission kann gar nichts anderes machen, als der jungen Generation noch mehr Geld wegzunehmen. Das passiert hier halt mit pseudowissenschaftlichem Geschwätz, wir sind ja schließlich eine superduper Demokratie.

    Die Lösung mit der jedenfalls höchsten Wahrscheinlichkeit - insbesondere beim Blick der Politik auf das Wählerpotential samt Wahlverhalten.

    Nach meinen Dafürhalten grenzt es ohnehin an eine Farce eine Rentenkommission zur langfristigen Lösung der GRV-Probleme und damit auch denen des Standorts Deutschland einzusetzen - aber zuvor noch schnell das Rentenpakt zu verabschieden (inkl. Ausschaltung des vor gut 20 Jahren implementierten "Nachhaltigkeitsfaktor" bei der Rente, ausgerechnet zu einem Zeitpunkt für den dieser gedacht war (Babyboomer beginnen verstärkt in den Ruhestand zu gehen)).

    Siehe schon hier beispielsweise:

    Die entscheidende Frage dürfte sein, ob man zum einen diese Fähigkeiten der Politik hierzulande überhaupt noch zutrauen kann (beim Blick auf die vergangenen Jahre) und zum anderen, wie glaubwürdig es ist, jetzt mit Vollgas erst weiter in "Richtung A" zu rennen - um dann wenig später via "Kommission" aber in "Richtung B" zu laufen ... ?!

    Oder, wer es lieber mit einem Mitglied der "Wirtschaftsweisen" (Veronika Grimm) bzw. dem "Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung" (SVR) hält:


    Veronika Grimm hält Erfolg der Rentenkommission für "völlig unmöglich" ...

    "Die Regierung beweist täglich, daß sie es nicht ernst meint" ...

    Das von der Regierung beschlossene Rentenpaket habe "viel vorweggenommen" und vor allem Ausgaben zementiert. "Ich halte es für völlig unmöglich, daß die Kommission da noch gegensteuern kann" ...

    (Quellen: "Die Welt", "Focus").