Solchen Leuten würde ich nicht mal ansatzweise über den Weg trauen.
Er ist natürlich den Linken näher als den Rechten, das ist klar.
Tipp: Lass dich mal auf seine Argumente ein, mal unter der Annahme, dass das vielleicht in sich stimmig sein könnte. Mit dieser Grundhaltung kann man durchaus auch auf der anderen Seite zum eigenen Meinungsspektrum etwas Gewinnbringendes holen. Ist zwar anfänglich anstrengend, aber man kann davon profitieren!
Übrigens kritisiert Maurice auch immer wieder linke Grundsätze, z.B. wenn ein Jan van Aken bei Hart aber fair über die Vermögenssteuer spricht, dann übt Maurice da heftige Kritik dran:
Was mir an Maurice gefällt ist, dass er seine Argumente ständig mit Daten von z.B. Statista untermauert. Seine Interpretation könnte natürlich teilweise auch anders ausfallen, das ist klar, aber andere Ökonomen, die ähnlich öffentlichwirksam arbeiten wie Maurice und die ich bisher so gesehen habe, tun das eher nicht, sondern stellen nur Thesen auf. Diese Thesen können in sich so schlüssig sein, wie sie wollen, aber wenn sie den Daten widersprechen, dann taugt das scheinbar schlüssigste Argument halt nicht!
Also, mein Appell: Trau ihm über den Weg! Raus aus der eigenen Blase, das tut oft gut!
edit: Sorry für OT, hier geht es ja eigentlich weniger um Maurice, sondern eher um Roman Reher.