Geldanlage nach möglichen Hausverkauf

  • Hallo in die Runde,

    ich bin 47 Jahre alt und überlege mein ehemals selbstgenutztes Haus zu verkaufen. Nach Abzug der Restschuld bleiben ca. 250- 260 K zur Geldanlage übrig. Weitere 40 K sind vorhanden und mitte 2027 wird ein BSV über 30 K fällig. Eine jetzt selbstgenutzte ETW ist vorhanden. Hier besteht noch eine Darlehen über 105 K (1,42 % Zinsen). Chatqpt rät mir von Sondertilgungen ab ;). Nach Ende der Zinsbindung (Oktober 2036) ist einer weiterer BSV über 40 K vorhanden (war ursprünglich für das Haus vorgesehen). Nach dessen Abzug wäre eine Restschuld von ca. 45 K vorhanden, diese würde ich über einen Geldmarkt-ETF absichern (Amundi oder Xtrackers). Aufgrund der niedrigen Zinsen (1,4 % und 0,95 % neige ich dazu beide BSV mit Darlehen auszahlen zu lassen und nicht über Cash zu tilgen.

    Nach eingehender Diskussion mit Chatgpt komme ich zu folgender Geldanlage für Beispielhafte 300 K. Mich würde eure Meinung dazu interessieren.

    🌍 ACWI IMI / All-World140.000 €46,7 %Globaler Kern
    🇪🇺 Europa ETF40.000 €13,3 %USA-Gegengewicht, EUR-Fokus
    🇺🇸 S&P 50020.000 €6,7 %USA-Wachstumsakzent
    🤖 KI / Robotics ETF10.000 €3,3 %Innovations-Satellit
    Aktien gesamt210.000 €70 %
    💶 Geldmarkt-ETF (EUR)40.000 €13,3 %Anschlussfinanzierung 2036
    🪙 Edelmetall (physisch)10.000 €3,3 %Krisen- & Inflationsschutz
    Krypto (ETH / BTC)15.000 €5 %Chancenbaustein
    Tagesgeld / Cash25.000 €8,33 %Flexibilität & Rebalancing

    Die Edelmetalle würde ich wohl am ehesten rauslassen. Krypto ist ein bisschen für den Spaß. Ansonsten kann man die Gewichtung der einzelnen ETF´s vielleicht noch anpassen. Ob ich mich dann traue direkt mit 210 K in Aktien zu gehen weiß ich aufgrund der weltpolitischen Lage gerade noch nicht. Ich bin gespannt welche Meinungen ihr dazu habt.

  • Kater.Ka 27. Januar 2026 um 16:40

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Nach eingehender Diskussion mit Chatgpt komme ich zu folgender Geldanlage für Beispielhafte 300 K. Mich würde eure Meinung dazu interessieren.

    Zu viel Geklecker. Über die Frage, ob man mit wie vielen ETF am besten fährt, kann man geteilter Meinung sein. Aber ich würde grundsätzlich nichts unter einer Zielgewichtung von 10% ins Depot nehmen.

    Ansonsten macht es für mich wenig Sinn, auf der einen Seite Europa als Gegengewicht zu den USA zu verstärken und dann wieder einen S&P500 aufzunehmen. Und das noch mit einem Klecks KI zu verzieren. Überleg dir mal grundsätzlich ein Konzept und Anlageziele, erst danach kommt die konkrete Umsetzung


    Ob ich mich dann traue direkt mit 210 K in Aktien zu gehen weiß ich aufgrund der weltpolitischen Lage gerade noch nicht.

    Die damit verbundenen Schwankungen muss man im Zweifelsfall aushalten wollen. Wer sein Depot auf einen Schlag kauft ist in der Hinsicht einfach im Nachteil gegenüber jemand, der über 20 Jahre zusammenspart und sich an das Thema rantastet.

    Aber es seit dir gesagt, auch in 1, 2 oder 3 Jahren wird man wieder einen Grund zur Sorge finden. Da bin ich mir sicher.

  • Abgesehen davon, dass ein Anteil von 3,3 % eher Pipifax ist: Den Robotics-ETF hab ich gerade heute verkauft, weil er sich in den knapp fünf Jahren seit dem Kauf schlechter entwickelt hat als diverse Welt-ETFs und außerdem mit einem TER von 0,4 % relativ teuer ist. Hatte ich mir im Frühjahr 2020 mehr von versprochen.

  • Vielen Dank für deine Antwort. Den KI/Robo ETF habe ich mit reingepackt, da ich hier an überdurchschnittliches Wachstum glaube. Gerade bei der Robotec. Langfristige Strategien sind häufig so eine Sache. Um mir einen genauen Plan zu bauen habe ich mich unter anderem hier angemeldet. Ich denke auch dass der mit ChatGPT erarbeitete Ansatz nicht komplett daneben ist. Es sind halt genau die Fragen ob man auch einen Branchen-ETF mit reinnimmt. Das Argument mit den Kosten ist auf jeden Fall hilfreich. Genau deswegen würde ich auch nicht mehr in Fonds investieren.

  • Kursowi, den guten Ordnung halber vorab: Bin Nur Finanz-Laie, wenn auch ein an solchen Themen Interessierter (investiere seit gut 50 Jahren schwerpunktmäßig in Aktien und Immobilien; nur Direktanlagen).

    Überflogen habe ich nur Deinen Beitrag Nr. 1.


    Wäre mir, bei einem solchen Anlagevolumen, (deutlich) zu kleinteilig. Da sollten zwei oder drei ETFs (gut) ausreichen.

    Über Krypto gibt es in meinem Umfeld sehr unterschiedliche Auffassungen - über Gold ebenso - von Null bis zu Quoten von 25 bis 30% (für mich ist Gold ein "must have" (insbesondere seit 1999)) aber nicht als Investment sondern als Versicherung. Zu Krypto bzw. BTC fehlen mir (altersbedingt) Zugang und technisches Verständnis (den dahinterstehenden Grundgedanken bezüglich BTC finde ich allerdings begeisternd). Von derart homöopathischen Beimischungen (5% abwärts) halte ich allerdings, ganz persönlich, generell eher wenig (erst recht bei der Vermögensgröße).

    Würde prioritär zunächst das Augenmerk auf die finanzielle Gesamtsituation/Vermögensbilanz (inkl. schon vorhandene Altersvorsorgeansprüche beispielsweise), das Ziel des Depots (Portfolios), die objektive Risikotragfähigkeit , die subjektive Risikobereitschaft (Risikotoleranz), die Einstellung der (dazu) passenden Asset-Allocation (Gewichtung "risikoreiche" vs "risikoarme" Anteile) usw. richten - die dazu dann passenden Finanz-Vehikel würde ich als letzten Schritt der (finalen) Umsetzung sehen.

    Nur am Rande in dem Kontext:

    Eine jetzt selbstgenutzte ETW ist vorhanden. Hier besteht noch eine Darlehen über 105 K (1,42 % Zinsen). Chatqpt rät mir von Sondertilgungen ab ;) .

    Selbst genutzte Immobilie(n) sehe ich - aus diversen Gründen - gerne lastenfrei. Ist aber nur ein Faible von mir (auch wenn ich ansonsten kein Gegner oder gar Feind von Immobilien-Darlehen bin bezogen auf vermietete Immobilien).


    Dir gute Gedanken, danach ebensolche Entscheidungen und viel Erfolg damit.

  • Den KI/Robo ETF habe ich mit reingepackt, da ich hier an überdurchschnittliches Wachstum glaube.

    Interessante Auffassung: Einerseits traust Du Dich nicht, die 210k sofort zu investeiren (kann ich für sich alleine verstehen), andererseits denkst Du aber, dass KI/Robotik überdurchschnittlich wachen. Da sehe ich mir nur an, welche Unternehmen ich derzeit als "KI" einstufe und wie hoch die im Welt-ETF gewichtet sind.

    Genauso wie Welt-ETF, EU+US. Du willst also US und EU höher gewichten wie den Rest der Welt? Morgen kommt dann noch Indien dazu, weil die EU gerade ein Handelsabkommen mit ihnen geschlossen hat? Oder noch mehr KI, weil MS gerade einen neuen Chip vorgestellt hat?

    Nach dessen Abzug wäre eine Restschuld von ca. 45 K vorhanden, diese würde ich über einen Geldmarkt-ETF absichern

    Also bleiben am Ende noch 25k€ als Notgroschen und Rücklage für die ETW übrig? Nur Du kennst sie, inkl. der WEG und der Lokalpolitik.

    Krypto ist ein bisschen für den Spaß.

    Für mehr dürfte auch die Höhe zu gering sein. 200% Steigerung (BTC auf 225k in absehbarer Zeit) gibt immer noch "nur" max. 30k€ Gewinn.

    Gold (physisch): Krisen- & Inflationsschutz

    Du kaufst das in kleinen Stückelungen, damit Du es in Krisen nicht sofort gesamthaft verkaufen musst?

    Klar, das kann man alles so machen. Mir wäre das viel zu viel Stückelung.

    Ich würde die gesamte Summe, die noch im Tgaesgeld/Geldmarkt landen soll in max. zwei ETFs stecken (FTSE All-World un Euro Stoxx 600 zur Höhergewichtung von Europa). Oder nur in einen, und dann den Index-/Fondsanbieter die Arbeit für mich erledigen lassen, in den kommenden mind. 15-20 Jahren das Rebabalncing durchzuführen.

    Mein Hobby besteht nicht aus der ständigen Neubewertung meiner ETF-Allokation (ist KI in 2 Jahren noch aktuell, geht OpenAI pleite, hat Trump endlich die US-Wirtschaft zu Grunde gerichtet oder längerfristig nur das Klima usw.).

  • Ok, danke für die Meinungen. Bisher habe ich ja nichts gekauft sondern mache mir Gedanken und versuche mir Input zu holen ohne „unnötige“ Provisionen zu zahlen. Ich kann auch einige Punkte in den antworten nachvollziehen. Die 15 K würde ich nur in Ethereum investieren und wären nur zum zocken. Muss man nicht gut finden. Den Cash Anteil könnte man für die Immobilie erhöhen aber 25 k ist da schon recht ordentlich. Und die 40 k sind für den Notfall auch noch da. Natürlich kann man je nach Markt sondertilgungen vornehmen, bei dem Zinssatz besteht aber eigentlich kein Grund dazu. Aber das werde ich dann ich Zukunft sehen. Eine betriebliche Rentenversicherung in Form einer Entgeltumwandlung ist auch noch vorhanden.

  • Was machen denn die ganzen Bausparverträge in deinen Finanzen?

    Hast du was mit der Bausparvertragsvertriebsperson?

    So ein Bausparvertrag ist ein teurer und schlecht verzinster Sparvertrag mit anschließendem Kredit.

    lass mal diese KI weg und lies mal ein Buch.

    Hartmut Walz - Ihre Finanzen fest im Griff

    Oder das Buch von Saidi.

    Mit dem ganzen Geld was du zur Verfügung hast kann man schnell ein paar 10000€ in den Sand setzten. Da lohnt es sich vorher schlau zu machen.

    Viel Erfolg bei deinen Finanzentscheidungen.

  • Hallo Horst, danke für deinen Post aber warum so persönlich? Die beiden Bausparverträge kommen aus einer ganz andern Lebensphase und machen (machten) als Finanzierungsbaustein durchaus Sinn. Da ist nichts wirklich schlechtes dran. Man kann natürlich darüber nachdenken, den einen nicht weiter zu besparen (der andere ist ja bald zuteilungsreif) aber warum sollte man für die Zukunft auf das zinsgünstige Darlehen verzichten. Natürlich kann man anderer Meinung sein aber Polemik hilft da meiner Meinung nach nicht weiter.

    Damit ich das Risiko gering halte was in den Sand zu setzen informiere ich mich hierüber und an anderen Stellen. Ich denke 200 K in breit gestreute und allgemein anerkannte ETF und 65 K in Geldmarkt/Tagesgeld können so falsch nicht sein. Über den Rest kann man diskutieren und den KI/Robo ETF werde ich sicherlich überdenken.

  • Ach ja, und danke für den Buchtip und die Erfolgswünsche.

    ChatGPT kann helfen. Einfach weglassen macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Aber natürlich verlasse ich mich nicht darauf, sonst wäre ich nicht hier.

    Einmal editiert, zuletzt von Kursowi (27. Januar 2026 um 22:46)

  • Ich weiß nicht was diese sonderbare KI-Idee im Eingangsposting soll.

    Wenn du wirklich die Weltregionen selber gewichtet steuern willst, brauchst du diese Kombination nicht.

    Du kannst es einfach mit drei ETF-Steuern:

    S&P 500

    MSCI World ex USA

    Emerging Markets

    Optional noch Small Caos


    Warum soll man zu einem Welt-ETF noch einen S&P 500 dazunehmen?

  • Ok danke, genau deswegen bin ich hier um mir diesen Input zu holen. So gesehen würde der ACWI IMI ggf. noch um Europa ergänzt also reichen?

    Den S & P 500 hatte ich dazugeholt, da dieser in den letzen fünf Jahren eine bessere Performance hatte. Aber teilweise ist es natürlich eine zusätzliche USA-Gewichtung.

  • Den S & P 500 hatte ich dazugeholt, da dieser in den letzen fünf Jahren eine bessere Performance hatte. Aber teilweise ist es natürlich eine zusätzliche USA-Gewichtung.

    Nein, nicht „teilweise“. Sondern nur und ausschließlich und gar nichts anderes. Der S&P 500 ist USA und sonst nichts.


    An Deiner Stelle würde ich einen Aktien-ETF (ACWI IMI), einen Geldmarkt-ETF, einen Gold-ETC (Euwax Gold II) und Bitcoin nehmen. Fertig, nicht mehr.


    Schon die Kombi aus Geldmarkt-ETF und Tagesgeld ist komisch …

  • Bisher habe ich ja nichts gekauft sondern mache mir Gedanken und versuche mir Input zu holen ohne „unnötige“ Provisionen zu zahlen.

    Je nach persönlichem Typ wäre wirklich ein Buch für die Grundlagen oder (kostenlos, und m.M.n. vollkomenn ausreichend, dafür ggf. etwas zeitintensiver) einige Artikel und Videos von Finanztip die sinnvollste Einarbeitung. Ich halte davon jedenfalls mehr wie von der KI.

    Hier wird Dir vermutlich jeder nur seine persönlche Meinung sagen ohne Deine Situation gesamtheitlich betrachten zu können.

    Vieles kann man naturgemäß nur erraten, was schon bei der "normalen" Tilgung und Deiner Risikobereitschaft beginnt.

    Alleine die Frage, warum die Restschuld in 9 Jahern (von heute 105k€) noch 85k€ ist, also gerade mal 20k€ Tilgung in 10 Jahren (da hatte mein KFW-Kredit sogab bei mehr Tilgung). Ist aber irrelevant für Deine Ausgangsfrage.

    Sondertilgungen würde ich bei dem Zinssatz nicht vornehmen, aber schon das ist eine persönliche Einschätzung.

    Ich würde das Geld dafür aber auch nicht in einem Geldmarkt-Fonds oder in einem (vermutlich ebenso niedrig Verzinsten) Bausparvertrag belassen. Beim Geldmarkt-Fonds zahlst Du bekanntlich Steuern auf die Zinsen, womit Du bei 2% Zinsen (ohne Handeslebühren) sehr nahe an den 1,42% Kreditzinsen bist.

    Ich würde mich für die vorhandene Summe in Anleihen einlesen und prüfen, welche Rendite man derzeit z.B. beim Kauf von Deutschen Staatsanleihen (und Halten bis zur Endfälligkeit) bekommt.

    Und persönlich wäre genau das meine Zockeirei:

    Das Geld würde in den FTSE All-World fließen und ich würde darauf hoffen, dass ich bis zur Fälligkeit des Kredited darin mehr Rendite erziele wie bei einer heutigen Sondertilgung. Im Zweifel wird nach Erreichen der Überrendite der Betrag umgeschichtet, wenn mir die Zockerei dann zu hoch ist.

    Ich weiss aber auch, dass ich, wenn die Spekulaiton nach hinten losgeht, bei den Beträgen nicht pleitte wäre, meine Frührente nicht verschieben müsste und mich über den Verlust auch nicht mehr ärgern würde wie über Verluste in den anderen, von Dir genannten, Zusatz-ETFs und Crypto-Währungen.

    Genauso habe ich zur Hauptfrage, die (nicht nur Saidi) immer stellt, noch nichts gelesen: was hast Du wann mit dem Geld wann vor (z.B. Rente aufbessern, Vorruhestand, größere Anschaffung in 10-15 Jahren).

    Den Cash Anteil könnte man für die Immobilie erhöhen aber 25 k ist da schon recht ordentlich.

    Wie gesagt, das kannst nur Du für Deine ETW wissen. Da mag in den kommenden 10 Jahren nichts anfallen. Oder man befürchtet, dass in der Zeit die Heizung und die TG des Gebäudes zu sanieren sind, oder Du lebst in einem Bundesland, das die STRABS noch nicht abgeschafft hat und die Gemeinde dreht in den kommenden Jahren bei Dir durch.

    Wir können hier nur persönliche Meinungen auf Basis der Angaben und eigenen Erfahrung posten. Die ETW meiner Mutter wird in den kommenden Jahren (Zeitpunkt unbekannt) vermutlich von Gas-Etagenheizungen auf irgendwas politidsch korrekte umgestellt. Kommt dann noch die Kupfer-Abschaltung dazu (wieder politischer Müll) darf man mit Pech noch Teile der LWL-Verkabelung zahlen. Und schwups dürften locker 15k (je Wohneinheit) weg sein, ohne jegliche Änderung am Sondereigentum.

    Mein Geld für die ETW liegt zu großen Teilen im Aktien-ETF. 25% Markteinbruch von heute und ich habe damit trotzdem noch genauso viel Rendite gemacht wie wenn das Geld auf dem Tagesgeld gelegen hätte.

  • Nein, nicht „teilweise“. Sondern nur und ausschließlich und gar nichts anderes. Der S&P 500 ist USA und sonst nichts.


    An Deiner Stelle würde ich einen Aktien-ETF (ACWI IMI), einen Geldmarkt-ETF, einen Gold-ETC (Euwax Gold II) und Bitcoin nehmen. Fertig, nicht mehr.


    Schon die Kombi aus Geldmarkt-ETF und Tagesgeld ist komisch …

    Das teilweise war auf den ACWI bezogen, da dieser ja „nur“ zu 60 % USA Anteil hat. Die Rücklage soll in den Geldmarkt ETF. Tagesgeld nur für Kleinkram und Urlaube und spielt in dieser Betrachtung gar keine Rolle. Ich denke auch das es gerade teilweise verkompliziert wird. Mit ging’s nur um konstruktiven Input. Den habe ich an einigen Stellen bekommen. Das man hier meine gesamte Situationen nicht beurteilen kann ist völlig klar.

    Die genau Strategie überlege ich mir und werde ggf. auch eines der Bücher lesen. Grundsätzlich hatte ich auch über Dividenen-ETF nachgedacht aber diesen Gedanken erstmal, aufgrund meines Einkommens, verworfen.

    Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

  • Moin Kursowi ,

    Die Bausparverträge sind dir ja verkauft worden. Oder stehst du morgens auf und denkst heute ist ein prima Tag um einen Bausparvertrag abzuschließen?
    Leider sind diese Bausparverträge unflexibel und oft auch teuer.

    Bausparkassen profitieren vom Irrtum ihrer Kunden - Prof. Dr. Hartmut Walz
    Es ist eine ernüchternde Erkenntnis: Bausparen lohnt sich in den meisten Fällen nicht. Die Bausparkasse lebt vom Irrtum ihrer Kunden.
    hartmutwalz.de

    Man kann natürlich darüber nachdenken, den einen nicht weiter zu besparen

    Dann sind dir schon ein ganzer Haufen an Kosten entstanden.
    Bausparen Kann in einigen Fällen für den Sparer günstig sein, aber auch nur dann wenn die Zinsen zum Darlehensabruf passen und die Bausparkasse dann auch wirklich zahlt.
    Hast du nur als „Freudsparer“ gespart hast du schon einen Haufen Geld verloren.

    Deswegen: Obacht bei den Verkaufsgesprächen, da diese keine Beratung sind.
    Selber rechnen und selber entscheiden. Aber das schaffst du schon.

    Wenn mein erster Post zu polemisch war tut mir das Leid, aber Menschen reagieren nun mal sehr empfindlich wenn sie auf „Fehler“ oder ungute Entscheidungen hingewiesen werden. Und Bausparverträge gibt’s ja nun mal nicht im Supermarkt zu kaufen, da ist dir aktiv etwas vertrieben worden und ob diese damalige Entscheidung eine gute war wage ich zu bezweifeln. Ist aber jetzt egal da du diese Entscheidung nicht mehr ändern kannst. Vor vorschnellen Abschlüssen genau nachrechnen.

    Dir weiterhin gute Finanzentscheidungen.

  • Zitat

    Hier besteht noch eine Darlehen über 105 K (1,42 % Zinsen). Chatqpt rät mir von Sondertilgungen ab

    Zumindest hier würde ich der KI auch nicht widersprechen. Der Zinsgewinn von 105K ist deutlich höher als die Zinsen. Das Geld besser anlegen bis zum Zeitpunkt der Zinsfestschreibung und dann erst bezahlen, bis dahin hast du schon einiges an Plus gemacht.

  • Sondertilgungen ergeben einen sicheren Zins von 1,4%plus KEst.
    Das sind rund 1,8% sichere Zinsen die man woanders dauerhaft erzielen muss damit sich das rechnet.
    Da gibt’s aber z.Z. Nur wenige Zehntel mehr.
    Die Bausparverträge dürften z.b. nicht so hohe Zinsen abwerfen…..