wie werde ich das Gendern los?

  • Mich stört ein wenig, das meine "Stellung" gegendert wird. Gendern ist dafür gedacht, wenn man eine anonyme Masse anspricht. Hier werde ich aber als Person gekennzeichnet. Und ich bin mir meines Geschlechtes durchaus bewusst und möchte das da auch so stehen haben. Bei manchen Mitglieder*innen klappt das ja. Was muss ich dafür tun?

    Und nein: ich will hier nicht über den Sinn oder Unsinn des Genderns diskutieren.

  • Fan und Sparfuchs sind natürlich falsch.

    Deshalb der Hinweis an die liebe Redaktion hier doch tätig zu werden.

    In einem sehr guten Buch aus dem Jahr 2005, in dem es um ein Spiel geht, schrieb der männliche Autor folgendes:

    „Angenommen, Sie verfassten ein Buch über Mah-Jongg: wie würden Sie die Geschlechterfrage lösen? Immer von Spielerinnen und Spielern schreiben? Oder das große „I“ benutzen ? Oder mit „Spielern“ immer auch die Frauen meinen?

    Ich habe mich anders entschieden: In diesem Buch ist durchgehend von „Spielerinnen“ die Rede. Das dient der besseren Lesbarkeit. Also: „Spielerinnen“, aber das schließt immer auch die Männer mit ein.“

  • Fan und Sparfuchs sind natürlich falsch.

    Deshalb der Hinweis an die liebe Redaktion hier doch tätig zu werden.

    In einem sehr guten Buch aus dem Jahr 2005, in dem es um ein Spiel geht, schrieb der männliche Autor folgendes:

    „Angenommen, Sie verfassten ein Buch über Mah-Jongg: wie würden Sie die Geschlechterfrage lösen? Immer von Spielerinnen und Spielern schreiben? Oder das große „I“ benutzen ? Oder mit „Spielern“ immer auch die Frauen meinen?

    Ich habe mich anders entschieden: In diesem Buch ist durchgehend von „Spielerinnen“ die Rede. Das dient der besseren Lesbarkeit. Also: „Spielerinnen“, aber das schließt immer auch die Männer mit ein.“

    Oder siehe Paragraf 27 FlexKapGesG

    Soweit in diesem Bundesgesetz auf natürliche Personen bezogene Bezeichnungen nur in weiblicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf alle Geschlechter in gleicher Weise.

  • Forenbetreiber kontaktieren und um Änderung bitten

    Es akzeptieren

    Sich aus dwm Forum abmelden

    Oder im Gegenteil so lange posten, bis es einen Status gibt, bei dem nicht gegendert wird! 8)

    Die Bezeichnungen sind ja nunmal sowohl für Männer, als auch für Frauen gemacht. Wenn man ermöglichen wollte, dass jeder auswählen kann, ob er/sie z.B. "Schatzmeister" oder "Schatzmeisterin" sein möchte, müsste man beides separat hinterlegen und jeden einzelnen Nutzer bei jeder Stufe auswählen lassen. Vermutlich gibt das die Forensoftware nicht her.

  • Lieber bei "Ehrenmitglied" das Schreiben einstellen! Dann ist man ein "das" - fair für alle. ^^

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    ^^

  • Und zwar sowohl als Instrument als auch als Problem.

    Als Instrument ist es tatsächlich hilfreich. Ich habe lange auch immer gesagt, das ist doch unnötiger Quatsch, sorgt lieber dafür, dass Frauen gleich viel verdienen, da haben sie mehr davon. Aber seit ich ein Kind habe merke ich, wie sehr Sprache prägt und dass es eben sehr wohl einen Unterschied macht.

    Für meinen Sohn ist ganz klar, dass ein "Kinderarzt" oder ein "Pilot" oder ein "Erzieher" männlich sind und eine "Kinderärztin", "Pilotin" oder "Erzieherin" weiblich. Für ihn sind männliche Erzieher selbstverständlich, genauso wie eine weibliche Kinderärztin. Und im Flugzeug war er geradezu entrüstet, dass da zwei männliche Piloten waren und keine einzige Frau als Pilotin. Weil für ihn selbstverständlich ist, dass alle Berufe von Männern und Frauen gleichermaßen ausgeübt werden können. Und Sprache hilft sehr dabei, diese Wahrnehmung zu verfestigen.

  • Bei der paritätischen Besetzung als Erwartungshaltung sollte man da auf jeden Fall aber erzieherisch nochmal nachsteuern. Die Ursachen sind vielfältig, an fehlender Gleichberechtigung liegt es aber sicher nicht immer.

    Es ist ja auch nicht jeder zweite Erzieher eine Frau (liest sich ungegendert sehr merkwürdig). Die sprachliche Wahrnehmung ist sicherlich unterschätzt. Ich halte die derzeitige Herangehensweise (gendern als Option) für den richtigen Weg. Alles andere führt zu weniger Akzeptanz, weil aktiv dagegen gearbeitet wird (was ohnehin schon wird).