Ein KISS von Irving – Zielpfad: 5 auf 20 Mio €

  • Das ist wenig. Wenn man Small Caps integriert sollten das schon mehr sein.

    Die 8 Prozent sind witzig. Das ist genau der Wert, den meine Frau in ihrem Muster-Welt-ETF für Japan und Asia Ex Japan ansetzt.
    In der Wissenschaft ist es wohl so, dass die Zahlenreihen diesen nötigen Prozentwert ergeben.
    Anteile darunter sind in der Realität wirkungslos.

    Wie schaut denn das Muster-Portfolio Deiner Frau, die ja an der Uni mit Studenten arbeitet, aus?

  • Wie schaut denn das Muster-Portfolio Deiner Frau, die ja an der Uni mit Studenten arbeitet, aus?

    Im Wintersemester mit Vanguard Abdeckung der 5 Weltregionen ohne Small Cap.

    Fürs Sommersemester bastelt sie gerade an einer Lösung mit Small Cap Beteiligung.
    Es geht bei diesem Projekten immer um eine gute Vermarktung eines fiktiven neuen Produkts für eine professionelle Vermögensverwaltung.

    Witzigerweise kommen Studentinnen jetzt schon auf sie zu und wünschen sich eine deutliche Reduzierung des USA Anteils und die Integration von Small Caps.

    Irgendwie zieht das Internet alle in eine Richtung….

    Ishares ist übrigens total out….

    Liegt doch nicht etwa an Larry Fink on Davos ?

  • Ja scheint ein systematischer Unterschied zu sein. Aber was man jetzt glauben soll, ist mir auch nicht klar. Keine Ahnung, was man kaufen soll, wenn man jetzt gezielt SmallCaps hinzufügen möchte.

    Exemplarisch:

    Avantis Global Small Cap mit 81% Small und 19% Mid Cap

    https://global.morningstar.com/de/investments…1TUEI/portfolio

    iShares MSCI World SmallCap mit einer Grösse von 6,7 Mrd., 2% Large, 38% Mid und nur 60% Small

    https://global.morningstar.com/de/investments…1D2CC/portfolio

  • Gemini meint:

    • MSCI-Logik: MSCI definiert Small Caps strikt als die Unternehmen, welche die Marktkapitalisierung von 85 % bis 99 % des Gesamtmarktes abdecken. Das sind per Definition genau 14 % des Indexgewichts.
    • Morningstar-Logik: Die Morningstar Style Box (dein Bild) nutzt eine eigene, oft strengere Segmentierung. Morningstar definiert Small Caps oft als die Unternehmen, die zu den untersten 10 % der Marktkapitalisierung eines Marktes gehören. Allein durch diese engere Grenze fällt der Prozentwert in der Style Box automatisch niedriger aus als bei MSCI.
  • Ich habe mich für einen von Xtrackers entschieden.

    Europa-Small Caps-ETFs gibt es auch.
    Wir alle, die wissen, dass es viele total kaputte kleinere Firmen in den USA gibt…

    Zombies in Russel 2000, Kenner bevorzugen den S&P 600 ( ja..600).

    so langsam werde ich auch ein Fan der IMI Konstruktion.


    https://etf.dws.com/de-de/ueber-un…small-cap-etfs/

    Vermutlich kommt zum Kommer-ETF keine Stellungnahme mehr.
    Mal nachhaken, wie das da aussieht.

  • Keine Ahnung, was man kaufen soll, wenn man jetzt gezielt SmallCaps hinzufügen möchte.

    Kommt vielleicht darauf an, was man möchte.
    Wenn es um eine breitere Abdeckung der Marktkaptialisierung geht: ACWI IMI
    Wenn es um die Übergewichtung von Faktoren geht: Ein integrierte Multifaktor ETF. (Da gibt es auch welche ohne Kommer im Titel, falls man nur beimischen möchte.)

  • Kommt vielleicht darauf an, was man möchte.
    Wenn es um eine breitere Abdeckung der Marktkaptialisierung geht: ACWI IMI
    Wenn es um die Übergewichtung von Faktoren geht: Ein integrierte Multifaktor ETF. (Da gibt es auch welche ohne Kommer im Titel, falls man nur beimischen möchte.)

    integrierte Multifaktor ETF. Zum Beispiel???

  • Wenn überhaupt würde ich auf der Basis der investierten Summen rebalancen, nicht inklusive der Buchgewinne. Damit ist es auch permanent justierbar, wer das braucht. Sind ohnehin nur Gewichtungen, an die man glaubt. Wenn dann einer dem anderen davonläuft, ist das doch okay.

    Ja, aber warum dann überhaupt mehrere Aktien-ETF, wenn die Buchgewinne eh keine Rolle spielen? Dann kann ich auch gleich komplett einen Aktien-ETF nehmen und den Börsenmärkten die Gewichtung der Regionen/Branchen überlassen?:/
    Und gilt das auch, wenn ich mehrere Assets im Portfolio habe (Tagesgeld, Anleihen, Gold)?

  • Ja, aber warum dann überhaupt mehrere Aktien-ETF, wenn die Buchgewinne eh keine Rolle spielen? Dann kann ich auch gleich komplett einen Aktien-ETF nehmen und den Börsenmärkten die Gewichtung der Regionen/Branchen überlassen? :/
    Und gilt das auch, wenn ich mehrere Assets im Portfolio habe (Tagesgeld, Anleihen, Gold)?

    Gold ohne die Buchgewinne zu berücksichtigen? ;) Also praktisch nur die Ausschüttungen von Gold entnehmen, sozusagen den Goldstaub, der durch Goldwachstum zu Stande kommt und regelmäßig abfällt? :/

  • Ja, aber warum dann überhaupt mehrere Aktien-ETF, wenn die Buchgewinne eh keine Rolle spielen? Dann kann ich auch gleich komplett einen Aktien-ETF nehmen und den Börsenmärkten die Gewichtung der Regionen/Branchen überlassen?:/
    Und gilt das auch, wenn ich mehrere Assets im Portfolio habe (Tagesgeld, Anleihen, Gold)?

    Ich bin hier kein vehementer Streiter für meinen einfachen Ansatz, wollte ihn nur mit kundtun. Habe einen FTSE All World sowie zusätzlich etwas Europa, beide von Vanguard. Mein GMF-Anteil ist derzeit recht hoch und konstant. Das hat Gründe. Prozentual Anteile auszutarieren halte ich für mich nicht für notwendig. Die Entwicklung von Regionen/Branchen überlasse ich der Zukunft.

  • Gold ohne die Buchgewinne zu berücksichtigen? ;) Also praktisch nur die Ausschüttungen von Gold entnehmen, sozusagen den Goldstaub, der durch Goldwachstum zu Stande kommt und regelmäßig abfällt? :/

    Muss man entnehmen?
    Ich musste die letzten 30 Jahre kein Geld aus meinem langfristigen Sparguthaben entnehmen. Und voraussichtlich muss ich auch die nächsten 10-15 Jahre nix aus meinem Depot/Sparguthaben entnehmen.
    Wenn ich frühzeitig mit der Geldanlage an den Kapitalmärkten (Depot) begonnen hätte, hätte ich in der Rückschau nachher 40-45 Jahre nix entnehmen müssen.
    Die Frage bleibt, wenn man sich irgendwann mal aus gutem Grund für eine bestimmte Vermögensaufteilung entschieden hat, ob man diese Vermögensaufteilung nur bei der Aufteilung der Sparrate berücksichtig oder auch das gesamte Vermögen alle 1-2 Jahre wieder auf diese Zielgewichtung zurück führt?

  • Was ist denn bitte bei Gold relevant außer die Buchgewinne? ;)

    Was ist bei einem thesaurierenden Welt-ETF relevant außer die Buchgewinne? ;)

    Mir ist schon klar worauf Du hinaus willst. Wenn ich mich für einen 10% Goldanteil im Vermögen entscheide, sollte ich eben dafür sorgen, dass Goldanteil im Vermögen regelmäßig wieder auf 10% gebracht wird.
    Die Frage war aber: Wenn ich mich für max. 40% US-Aktien im Depot entscheide, muss ich dann nicht auch so vorgehen?
    Und wenn ich mich nur wegen Trump für 40% US-Anteil entschieden habe, was mache ich dann beim nächsten Präsidenten der USA? Und wenn der US-Anteil im Depot möglicherweise in 20 Jahren unter 40% sinkt, was mache ich dann?
    Frage über Fragen. Ich habe da keine Antwort darauf. Aber ich will ja auch nicht mein Depot nachwürzen oder sehe große Klumpenrisiken.
    Meinen Klumpen habe ich allein schon weil ich in Deutschland lebe, arbeite und hier meine Rentenansprüche habe.

  • Andreas Beck hat mal in einem seiner Videos gesagt, dass man mit einem Marktkapitalisierten ETF voll in jede Blase reinlaufen würde.

    Dem würde ich zustimmen, denke aber, dass bei langem Anlagehorizont die Vorteile (man ist auch bei jeder Ralley voll dabei und langfristig entwickelt sich der Markt ja nach oben) die Nachteile überwiegen.

    Wenn man diese „Blasenbildung“ nicht mitmachen möchte, kann man die Entwicklungen dämpfen:

    • Beck geht beim GPO den Weg der Diversifikation mit anderen Assetklassen. Das Portfolio hat dann nur noch 80% Aktien in normalen Phasen.
    • Kommer diversifiziert lieber innerhalb der Assetklasse Aktien durch Übergewichtung von Faktoren.

    Man könnte auch von MCap abweichen, indem man nach KGV investiert oder einen anderen aktiven Ansatz wählt.

    In der Vergangenheit sind Privatanleger gut gefahren, wenn sie sich an einen marktkapitalisierten ETF gehalten haben.
    Mit anderen Ansätzen oder Faktorgewichtung kann man besser fahren, oder auch nicht. Das kann ex ante niemand mit Sicherheit sagen.

    Der größere Hebel ist m.E. die Asset Allocation. Die sollte so viele Aktien, wie man sich leisten und langfristig aushalten kann, enthalten.

    Wenn man da schon an seinem persönlichen Maximum angekommen ist, bringt es mehr, seine Zeit in die Erhöhung der Sparrate zu investieren, als am Aktienteil herumzuoptimieren.

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