Praxiserfahrungen mit E-Auto

  • In der Tat. Wenn man die 40k Euro einspart, kann man zehn Jahre lang

    - zwei Deutschlandtickets (126 Euro pro Monat) finanzieren

    - zwei Bahncard 25 1. Klasse (250 Euro p.a.)

    - sowie zusätzlich monatlich rund 180 Euro für Uber und Taxifahrten ausgeben.

    Die eingesparten Versicherungen, Steuern, Wartung und Reparaturen sowie Strom- oder Benzinkosten sind dabei noch nicht berücksichtigt.

    Damit kann man dann noch die allfälligen ICE-Fahrkarten, Flüge oder weitere Taxi-Fahrten bezahlen.

  • Nun, es soll Gegenden in D geben, da fährt der Bus 2x am Tag, von Zügen wollen wir gar nicht reden. Ein vernünftiges kleines Auto gibt es neu ab ca 25000. E-Auto mit Förderung ist dann auch nicht viel teurer. Wanderslust Eine Diskussion über das Auto per se sollte hier nicht geführt werden, auch wenn du evtl. gern per pedes unterwegs bist.:)

  • Zitat von Boersenfeger

    Man muss grundsätzlich keine 39 oder 40k für ein Auto ausgeben.

    Man muss grundsätzlich keine 39 oder 40 k für ein E-Auto ausgeben.

    Stimmt. Für die Klasse und Ausstattung musst du bei deutschen Herstellern 10-15 Tausend Euro mehr ausgeben. Wenn es aus Stuttgart kommt, sogar 20 Tausend. Und wenn du zwei, drei Klassen runter gehst, findest du bei chinesischen (teilweise sogar koreanischen und japanischen) Herstellern in jedem Segment ein günstigeres Auto bei besserer Ausstattung als bei deutschen Marken. Das war bei Verbrennern kein Problem, weil die deutschen Autos besser waren. Das ist bei E-Autos nicht mehr der Fall. Gleiche oder bessere Technik. Dreifache Garantie. Besserer Preis. Das wird zunehmend zum Problem.

  • Ich lade jeden ein sich einen ID. Polo auf der Webseite von VW zu konfigurieren. Ein Kleinwagen fürs normale Volk. Viel kleiner und einfacher geht es fast nicht mehr.

    Jeder, der eine ,,normale" Farbe nimmt, einen Akku wählt, der im Winter mehr als 150 km schafft und grundlegende Extras konfiguriert, die heute jedes vernünftige Auto hat (bei Asiaten Standard ist), kommt mindestens auf 35.000 Euro. Vollausstattung liegt bei 42.000 Euro. Das ist ein Endpreis nach Rabatten, der inkl. Überführung zwischen 31.000 und 36.000 Euro liegt.

    Ein Polo!

  • Und wenn ich immer zu Hause esse und nie im Restaurant, spare ich 1000 Euro im Monat.

    Und wenn ich im Urlaub immer zu Hause bleibe, spare ich 15.000 Euro im Jahr.

    Und wenn ich meine Kleidung Second-Hand kaufe, spare ich 5000 Euro im Jahr.

    Und wenn ich....

    Und wenn ich...

    Und wenn ich mich morgen vor den Zug lege, koste ich gar nix mehr.

    Solche Auto vs. Öffis-Rechnungen sind doch albern. Bequemlichkeit und Lebensqualität kostet. Und das ist okay so.

  • Zur Wahrheit gehört aber auch, daß er für seine Klasse einen ordentlichen Kofferraum hat. Für 2 Personen braucht man nicht mehr.

    Zu was für einer Wahrheit? Das hat nichts mit der Tatsache zu tun, dass asiatische Marken deutlich günstiger sind. Der Polo ist einfach zu teuer. Ich hätte nie gedacht, dass die den so bringen werden. Übrigens: Skoda und Cupra sind nicht besser. ich hoffe die bekommen die Kurve.

  • Was wäre den ein 40k€ Auto nach 10 Jahren noch Wert wenn es wieder verkauft wird? Nur damit deine Rechnung nicht nur nach Milchmädchen aussieht.....

    Ich würde sagen, nach zehn Jahren ist das Auto abgeschrieben.

    Aber selbst wenn es noch 8.000 oder 9.000 Euro wert sein sollte, gleicht das allenfalls den Zinsverlust der letzten zehn Jahre aus.

    Von den Wartungskosten nach zehn Jahren aufwärts ganz zu schweigen…

  • .... aber ich unterstütze damit die heimische Wirtschaft und keinen Staat, der sich zur Aufgabe gemacht hat, eine neue Welt zu erschaffen. Ein Skoda Epiq wird bereits für ca 25000 Euro abzüglich der staatlichen Förderung zu haben, nach allem, was man so liest.

    Wanderslust Wie viele Wanderstiefel hast du dann durchgetreten? Dein Autobashing ist hier fehl! Danke!

  • Solche Auto vs. Öffis-Rechnungen sind doch albern. Bequemlichkeit und Lebensqualität kostet. Und das ist okay so.

    Ich habe selbst ein Auto (demnächst sogar zwei), bin kein Autogegner (aber durchaus Zugfan). Leider gibt es in dem Land, in dem ich lebe, fast keine Züge.

    Mir ging es nur darum, die Kosten transparent zu machen.

    Denn man hört in Deutschland immer wieder, die Bahn sei zu teuer, die 1. Klasse könnten sich nur „Reiche“ leisten. Taxis sowieso nicht.

    Dabei kann man vor allem in deutschen Städten sehr gut ohne Auto leben. Man spart sogar noch den Parkplatz (oft dreistellig pro Monat oder 5-stellig bei Kauf).

  • Ich habe selbst ein Auto (demnächst sogar zwei), bin kein Autogegner (aber durchaus Zugfan). Leider gibt es in dem Land, in dem ich lebe, fast keine Züge.

    Mir ging es nur darum, die Kosten transparent zu machen.

    Denn man hört in Deutschland immer wieder, die Bahn sei zu teuer, die 1. Klasse könnten sich nur „Reiche“ leisten. Taxis sowieso nicht.

    Dabei kann man vor allem in deutschen Städten sehr gut ohne Auto leben. Man spart sogar noch den Parkplatz (oft dreistellig pro Monat oder 5-stellig bei Kauf).

    Das was du in dem Beitrag schreibst, kann ich unterschreiben. Man müsste sich schon ziemlich dämlich anstellen, um mit einem Zugticket teurer zu kommen als mit einer Autofahrt. Auch in der 1. Klasse. Auch zu zweit. Auch als Familie. Ich denke die meisten Autofahrer rechnen falsch. Ein Auto zu besitzen ist deutlich teurer als es nicht zu haben. Es ist nur deutlich bequemer und außerhalb von Großstädten in Deutschland alternativlos, wenn man ein einigermaßen komfortables Leben führen will.

  • In der Tat. Wenn man die 40k Euro einspart, kann man zehn Jahre lang

    Etc etc


    Nö kann man nicht


    Allein durch die zeitvernichtung des ölnvs täglich von mehr als 1 Stunden auf 230 Arbeitstagen wären mehr als 6000€ an kosten jährlich.

    Auch bin ich erheblich schneller mit dem pkw am tatsächlichen ziel als wie mit dem ice.


    Sie meisten öffi befürwortet rechnen keiner falsch, nämlich mit 0 lebsnszeit Verlust.

    Ich müsste täglich teurer Feierabend machen und später anfangen damit es im alltag klappt, also effektiv lohncerluste und rentenanspeüche reduzieren, von anderen sozial kosten die dem Steuer zahlen hierdurch entgehen noch gar nicht angefangen.


    Also Fazit

    Man würde mir deinen genantne dingen sogar effektiv draufzahlen.


    Zumal e-autos auch neue, wie der skoda elroq oder enyaq, Straßen preis für unter 40 000€ zu bekommen sind. Modelle von BYD sogar für unter 30 000€.

  • Allein durch die zeitvernichtung des ölnvs täglich von mehr als 1 Stunden auf 230 Arbeitstagen wären mehr als 6000€ an kosten jährlich.

    Auch bin ich erheblich schneller mit dem pkw am tatsächlichen ziel als wie mit dem ice.

    Na ja, das Argument ist selbst für mich als überzeugten Autofahrer doch etwas weit hergeholt. Die Zeit im Auto ist faktisch tot. Im ICE nicht. Für mich zumindest. Wenn ich heute von München nach Berlin mit dem ICE fahre, dauert das mindestens 1 Stunde weniger als mit dem Auto. Und selbst wenn es 2 Stunden mehr wären, würde ich diese Zeit im Zug als angenehmer und produktiver betrachten als mit dem Auto auf der Autobahn. Das gilt auf vielen Verbindungen zwischen Großstädten. Auf dem Land und mit dem Regionalverkehr sieht es schon anders aus. Das ist teilweise schon übel mit dem Zug.

  • Die deutsche Automobilindustrie hat in ihrem Abwehrkampf (technologieoffenheit!) leider den Fortschritt vergessen.

    Fun fact, VW liegt seit vielen Jahren überraschend weit vorne bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung (zweistellige Millardenbeträge). Keine Ahnung was die mit den vielen Millarden die ganze Zeit gemacht haben. Oder hat das primär steuerliche Gründe?

  • Und wenn ich immer zu Hause esse und nie im Restaurant, spare ich 1000 Euro im Monat.

    Und wenn ich im Urlaub immer zu Hause bleibe, spare ich 15.000 Euro im Jahr.

    Und wenn ich meine Kleidung Second-Hand kaufe, spare ich 5000 Euro im Jahr.

    Du gibst jährlich über 30k für Urlaub, Kleidung und Auswärts(!) Essen aus? =O

  • Touch am Lenkrad, Touch an der Klimabedienung sind nur die offensichtlichsten Mängel. Die ganzen Fehlerchen in der Software merkt man später erst.

    Das ist genau der Grund, warum ich kein Fahrzeug mit diesem "schnick schnack" haben wollte. Probiere mal auf unseren "kariösen" Straßen eine Einstellung mit einem TouchSreen vorzunehmen. ||=O

    Ich habe mich dann vor vier Jahren für einen Hyundai aus Korea (gebaut in Tschechien) entschieden und kann nur sagen, dass ich bis auf das "Navi" sehr zufrieden bin. Das liegt nicht am Gerät selbst, sondern am Datendienstleister für das Navi.

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