Zinsloses Fremdkapital ist ja nicht gerade verkehrt.
Auch das „Zinslose“ zahlst du, denke daran.
Zinsloses Fremdkapital ist ja nicht gerade verkehrt.
Auch das „Zinslose“ zahlst du, denke daran.
Da spielen nämlich noch andere Faktoren mit rein: Zulassungszahlen pushen, CO2-Strafgebühren vermeiden, Märkte erobern etc.
Ja, dafür gibts aber auch Rabatte für Käufer. Für 21k bekommst du einen 500e als Tageszulassung. Mit dem großen Akku für rund 24k. Hat vermutlich eine andere Ausstattung, aber kein Käufer wird 39k für diesen 500e zahlen. Und gegenüber dieser Basis sind 9000€ eine Menge Holz, um das Auto nach 3 Jahren wieder abzugeben.
ich kann mir kaum vorstellen, dass Fiat/Stellantis das Auto als dreijährigen Gebrauchtwagen, auch wenn er nur wenige Kilometer drauf haben wird, für 30.000 Euro loswerden wird.
Ich auch nicht. Aber wie gesagt...die neuen werden auch nicht für 30k verkauft.
LebenimSueden Fairerweise müsste man aber die 6.000 Einmalzahlung abziehen von der Rechnung, denn das Geld zahlt man ja nicht selber, sondern wird gefördert.
LebenimSueden Fairerweise müsste man aber die 6.000 Einmalzahlung abziehen von der Rechnung, denn das Geld zahlt man ja nicht selber, sondern wird gefördert.
Und genau auf den Denkfehler hoffen die Leasingfirmen. Niedrige Monatsraten anpreisen, hohe Kilometerkosten kassieren. Wenn man stattdessen das genau gleiche Auto kauft, bekommt man die Förderung auch.
Nur mit dem Unterschied, dass man bei längerer Haltedauer eher 20c/km Wertverlust hat (40k auf 200tkm linear abgeschrieben). So einen neuen Elroq 85 gibt es ab 38k Straßenpreis. Sind fast 14 000€ in 3 Jahren dann noch ein guter Deal? Nach 3 solchen Leasing-Zyklen hat der Besitzer ein abgezahltes Auto mit 90 000km während der Leasingfahrer nichts hat. Und ja, manche Leasingverträge bieten an, dass man das Auto zu einem bestimmten Restwert abkauft. Aber wenn man eh kaufen will, warum dann noch 3 Jahre eine Leasinggesellschaft mitfüttern?
Leasing rentiert sich für Privat fast nie, wenn man das mit real verfügbaren Straßenpreisen vergleicht und sich nicht mit einem Leasingfaktor vom Mondpreis ablenken lässt. Wer alle 3 Jahre ein neues Auto möchte und keine Lust hat, sich um den Verkauf zu kümmern, kann gerne Leasing fahren. Aber dann betrachtet man das besser als Restwertversicherung. Man sollte sich das nur nicht als Spartrick schönrechnen, wenn das Gegenteil der Fall ist.
Ich will das Auto aber gar nicht kaufen, sondern nur einen bestimmten Zeitraum fahren. Mit höherem Rabatt kaufen und privat wieder verkaufen lässt mich unterm Strich sicherlich nicht besser dastehen.
Zudem fahre ich sicher nicht quer durch Deutschland, um beispielsweise das Auto bei einem Händler in MV zu kaufen, der vergleichsweise hohe Rabatte gibt.
Das sind wohl unterschiedliche Ansprüche, der Leasingnehmer will wohl auch nur wenig Kapital einsetzten, vielleicht hat er auch gar keines? Er will das Auto nicht besitzen, sondern verkonsumieren. Das ist eine andere Herangehensweise, ich muss das nicht teilen.
Das ist eine andere Herangehensweise, ich muss das nicht teilen.
Und andere wollen einen günstigen, jungen Gebrauchtwagen kaufen, am besten mit Händler-Gewährleistung/-Garantie und aus erster Hand. Aber diese wachsen ja nicht auf Bäumen, sondern bedingen, dass diese einen ersten Halter hatten. Ob der erste Halter nun Besitzer oder Eigentümer war, ist dabei nebensächlich.
…ausser eben vielleicht bei 0%
. Zinsloses Fremdkapital ist ja nicht gerade verkehrt (…).
Bezüglich dem Restwert muss ich etwas widersprechen, der ist gerade bei Tesla im Vergleich zur Konkurrenz eher wertstabil. Ca 25% bei 3 Jahre alten Fahrzeugen.
Vorsicht vor dem „Schönrechnen“.
Das Fremdkapital ist nicht zinslos, die Zinsen wurden lediglich eingepreist statt separat ausgewiesen.
Genauso zum Thema Wertverlust:
Das täuscht. Der Wertverlust wird beim ADAC gegenüber dem Listenpreis berechnet. Da Tesla keine Rabatte gibt aber alle anderen Hersteller schon, erscheint Tesla besser als sie es beim Wertverlust gegenüber dem echten Verkaufspreis wären.
Es ist sogar noch schlimmer: die ADAC-Werte helfen Dir nichts, wenn Du keinen Käufer findest, der Dir den Wagen abkauft. Dann ist der Wert = Null, abzüglich der Kosten der Verschrottung.
Womit wir wieder bei der Frage sind, wieviele Menschen sich freiwillig ein kontroverses oder rosa-gelb-gestreiftes gebrauchtes Auto kaufen und wo man sie findet.
In den Kreisen, in denen Musk populär ist, sind ja wiederum E-Autos nicht beliebt.
Kontrovers und auf Kredit. Wirtschaftlich kann man es sich nicht schönrechnen.
Vorsicht vor dem „Schönrechnen“.
Das Fremdkapital ist nicht zinslos, die Zinsen wurden lediglich eingepreist statt separat ausgewiesen.
Stimmt, da gibt es nix geschenkt!
Genauso zum Thema Wertverlust:
Es ist sogar noch schlimmer: die ADAC-Werte helfen Dir nichts, wenn Du keinen Käufer findest, der Dir den Wagen abkauft. Dann ist der Wert = Null, abzüglich der Kosten der Verschrottung.
Womit wir wieder bei der Frage sind, wieviele Menschen sich freiwillig ein kontroverses oder rosa-gelb-gestreiftes gebrauchtes Auto kaufen und wo man sie findet.
Das ist doch völlig egal, wenn ich den Wagen behalten will.
In den Kreisen, in denen Musk populär ist, sind ja wiederum E-Autos nicht beliebt.
Erklärst du das bitte? Dieser Zusammenhang erschließt sich mir überhaupt nicht.
Kontrovers und auf Kredit. Wirtschaftlich kann man es sich nicht schönrechnen.
Ich kaufe kein Auto auf Kredit, hatte aber mal einen feuerwehrroten 3er E46, der war cool.
Wie würdet Ihr entscheiden?
Angebot gilt noch bis Ende März
Nicht durch das vermeintlich zeitlich limitierte Angebot unter Druck setzen lassen.... Auch danach wird es gute, sehr gute oder vielleicht bessere Angebote geben,
Mit höherem Rabatt kaufen und privat wieder verkaufen lässt mich unterm Strich sicherlich nicht besser dastehen.
Das ist jetzt aber eine ganz andere Argumentation als "Leasing ist besser, weil der Hersteller die Autos aus Grund X verramscht". Das tut er auch bei Verkäufen.
Wie gesagt...wenn das Hauptziel darin besteht, das Auto nach 3 Jahren ohne Aufwand wieder abzugeben, darf man gerne zum Leasing greifen. Man sollte sich das nur nicht als große Sparvariante schönreden, denn das ist Leasing nicht.
Zudem fahre ich sicher nicht quer durch Deutschland, um beispielsweise das Auto bei einem Händler in MV zu kaufen, der vergleichsweise hohe Rabatte gibt.
Ich sag mal so...wenn ich 3000€ gegenüber dem Händler am Bodensee spare, dann organisiere ich gerne einen Wochenendurlaub in der Gegend. Der implizite Stundenlohn nach Abzug der Übernachtung und Ausflüge übersteigt meinen realen immer noch sehr deutlich. Neuwagen ist Neuwagen und Garantie läuft eh über den Hersteller. Aber ich würde das natürlich nicht alle 3 Jahre für 2 Autos machen, sondern plane bei Autos eher in 15+ Jahren. Viele Händler bieten mittlerweile auch für ein paar hundert Euro die Lieferung nach Hause an, dann wird das eigentlich zum Selbstläufer.
Es ist sogar noch schlimmer: die ADAC-Werte helfen Dir nichts, wenn Du keinen Käufer findest, der Dir den Wagen abkauft. Dann ist der Wert = Null, abzüglich der Kosten der Verschrottung.
Die Wertverluste für ein Auto mit Baujahr 2026 nach 3-4 Jahren sind natürlich nur geschätzt. Und das kann sich zum Beispiel ändern, wenn durch eine Kaufprämie die Neuwagen zu nahe an den Bestand rücken. Oder die Hersteller vorschnell Chips abbestellen und dann der Neuwagenmarkt trocken läuft.
Aber zu einem vernünftigen Preis wird man immer einen Käufer finden und wenn es nur für den Export ist. Ist das Auto selbst dafür zu schlecht und der Schrottplatz kann keine verwertbaren Teile mehr finden, läuft die Verschrottung auf Kosten des Herstellers.
Hält man ein Auto lange, ist der konkrete Restwert ohnehin weniger relevant. Da macht es mehr Sinn, das Auto auf eine gewisse Anzahl Kilometer abzuschreiben
Womit wir wieder bei der Frage sind, wieviele Menschen sich freiwillig ein kontroverses oder rosa-gelb-gestreiftes gebrauchtes Auto kaufen und wo man sie findet.
Autos lassen sich neu lackieren oder folieren. Und beim Geld hört bekanntlich die Moral auf. Es gibt nur wenige Menschen, die sich bei einem Schnäppchen am Gebahren des CEO stören. Das Problem von Tesla ist eher, dass man die Führung verspielt hat. Mittlerweile gibt es von fast jedem Hersteller gute Elektroautos und zwar mehr als eine Limo und einen amerikanischen Midsize-SUV. Das Projekt Cybertruck ist in den USA grandios gefloppt und in Europa nicht wirklich zulassungsfähig. Und das Model Y ist, wie auf der vorherigen Seite geschrieben, für Europa von den Maßen schon grenzwertig groß. Gleichzeitig ist Tesla preislich kein Hammer, wenn man nicht Listen- sondern Straßenpreise vergleicht. Der Hauptgrund für einen Tesla ist meiner Ansicht nach die relativ gute Effizienz des Antriebsstrangs
Niedrige Monatsraten anpreisen, hohe Kilometerkosten kassieren.
Du zahlst beim Leasing neben der Monatsrate nicht auch noch für die km.
Insgesamt bin ich überrascht wie Konsum und Lust feindlich das Forum eingestellt ist. Warum sollte ich nicht 500€ im Monat für Mobilität ausgeben, wenn ich daran Freude habe? Nur damit ich mit 2 Millionen mehr auf dem Konto sterbe?
Das ist jetzt aber eine ganz andere Argumentation als "Leasing ist besser, weil der Hersteller die Autos aus Grund X verramscht".
Das ist allenfalls ergänzend...
ZitatDas tut er auch bei Verkäufen.
Jein. Rabatte gibt ja mal primär der Händler, d.h. er verzichtet auf seine Marge, es sei denn, es gibt irgendwelche attraktiven Sondermodelle.
Beim Leasing sind Aktionen durch den Hersteller gesteuert.
Ich habe übrigens auch nirgendwo behauptet, das Leasing finanziell immer vorteilhafter wäre. Aber ich wehre mich gegen das Ammenmärchen, dass behauptet wird, dass Leasing per se teuer und für Privatnutzer unsinnig wäre.
ZitatMan sollte sich das nur nicht als große Sparvariante schönreden, denn das ist Leasing nicht.
Wenn ich deutlich weniger Kapital an ein Fahrzeug binden muss, dann lege ich den Rest lieber an und erhöhe meine Sparrate. Anstatt Wertverlust und Sparen für den Kauf des nächsten Autos, habe ich so Zins- und Dividendenerträge sowie Kurssteigerungen - sowie auf Jahre planbare Ausgaben ohne Überraschungen. Ohne zittern, ob sich die nächste Reparatur wohl noch lohnt oder danach noch ein weiterer Hammer kommt.
Autos lassen sich neu lackieren oder folieren. Und beim Geld hört bekanntlich die Moral auf. Es gibt nur wenige Menschen, die sich bei einem Schnäppchen am Gebahren des CEO stören.
1. Meine Argumentation hatte nichts mit Moral zu tun, sondern mit Geld und Lebensqualität - und da hört der Spaß eben doch auf.
2. Tesla hat, seit Musk sich in Wahlen einmischt, massive Absatzprobleme und Reputationsschäden in allen europäischen Ländern. Fast niemand will die haben, weil jeder weiß, dass fast niemand sie mehr haben will. Das trifft den Geldbeutel und das tut sich niemand ohne Not an (höchstens für massiven Preisabschlag).
Deshalb dürfte es auch mit dem Export schwierig sein, abgesehen von den Kosten. Oder halt nur zu afrikanischen Preisen.
3. Auch kauft niemand einen Gebrauchtwagen, den er erst überlackieren müsste, um ihn ohne Beklemmung im öffentlichen Raum abzustellen. Auch das muss der Verkäufer auf eigene Kosten erledigen oder er behält das Auto.
Wenn es ein alternatives Angebot gibt, das sich problemlos weiterverkaufen lässt und wo man nicht sofort schräg angesehen wird, wenn man damit vorfährt, wird man sich immer für diese Alternative entscheiden - schon weil einem das eigene Geld und die Seelenruhe etwas wert ist.
Hat aber nix mit Moral zu tun, nur mit wirtschaftlichem Verstand und Lebensqualität.
Ich kann LebenimSueden nur voll und ganz zustimmen. Ich führe selbige Diskussion auch ständig. Auch die verrechnete Förderung, durch die komischerweise die ganzen Angebote plötzlich viel schlechter geworden sind als vorher, wenn man es mal umrechnet.
Du zahlst beim Leasing neben der Monatsrate nicht auch noch für die km.
Ne. Aber die Monatsrate plus Einmalkosten entspricht bei der angegebenen Fahrleistung gewissen Kilometerkosten. Bleibt der Wertverlust drunter, ist Leasing teurer als Autokauf.
Ohne zittern, ob sich die nächste Reparatur wohl noch lohnt oder danach noch ein weiterer Hammer kommt.
Sorry, aber wir reden hier von Neuwagen. Bei 10-15tkm pro Jahr kannst du problemlos 10 Jahre das Auto fahren ohne dass Reparaturen kommen, die einen wirtschaftlichen Totalschaden darstellen könnten. Unfälle mal ausgenommen.
Wenn ich deutlich weniger Kapital an ein Fahrzeug binden muss, dann lege ich den Rest lieber an und erhöhe meine Sparrate
Aber rechnet sich das wirklich? Um mal die Kurve zum TE zu bekommen...der hat ein Angebot für eine 0% Finanzierung. Schont das Kapital genauso. Und die Leasinggesellschaft hat auch entsprechende Kapitalkosten, die sie in die Rate einrechnet. Die genaue Rechnung würde ich doch gerne sehen
edit:
Aber ich wehre mich gegen das Ammenmärchen, dass behauptet wird, dass Leasing per se teuer und für Privatnutzer unsinnig wäre.
Das ist schon alleine dadurch gegeben, dass Leasing in der Praxis fast ausschließlich Neuwagenleasing ist und man sich entsprechende Wertverluste einfängt. Alle 3 Jahre ein neues Auto anzuschaffen ist auch bei Kauffahrzeugen unglaublich teuer. Bei halbwegs vernünftigem Umgang mit dem Auto (beim Verbrenner wichtiger als beim Elektro) passiert bei üblichen Fahrleistungen auch im zweiten 3-Jahres-Zyklus mit dem Auto nicht viel und auch nicht im dritten. Die Mehrkosten dafür, immer ein neues Auto zu haben, sind so viel höher als eingesparte Reparaturen
Du zahlst beim Leasing neben der Monatsrate nicht auch noch für die km.
Insgesamt bin ich überrascht wie Konsum und Lust feindlich das Forum eingestellt ist. Warum sollte ich nicht 500€ im Monat für Mobilität ausgeben, wenn ich daran Freude habe? Nur damit ich mit 2 Millionen mehr auf dem Konto sterbe?
Hier liegt der Focus doch auf Finanzoptimierung....
Für Hobbies, Stil, Mode, Gefühle.... gibt es jeweils bessere Foren (Themen rund um mit meinen Porsche diskutiere ich z.B. im pff Forum).
Animiert durch den Nachbarthread, habe ich mir ein paar Videos über neue E-Autos auf Youtube angesehen, ein Statement dort geht mir nicht aus dem Kopf, da sagte doch einer der Autotester:
ZitatDer deutlich höhere Kaufpreis der höheren Ausstattung ist egal weil dieses Model meist geleast wird.
Na dann ist ja alles easy.
Sorry, aber wir reden hier von Neuwagen. Bei 10-15tkm pro Jahr kannst du problemlos 10 Jahre das Auto fahren ohne dass Reparaturen kommen,
Es geht mir nicht nur um Reparaturen, welche einen wirtschaftlichen Totalschaden darstellen, sondern um alle Reparaturen und Austausch von Verschleißteilen, welche den Wert des Autos eigentlich nicht erhöhen, aber die TCO erhöhen. Und man findet halt selten den richtigen Moment zum 'Absprung'.
Und während du stolz darauf bist, dass du dein Auto bis zu 15 Jahre fährst, bist nun in der Abhängigkeitsfalle teurer Spritpreise gefangen, obwohl du dank Eigenheim (mit PV-Anlage?) mit einem E-Auto auf Verbrauchskosten von vielleicht 2,50 Euro pro 100 km kommen könntest (Eigenverbrauch PV, dynamischer Stromtarif für das Laden).
Ich zahle, ohne Features wie dynamischen Stromtarif oder PV-Eigenverbrauch aktuell, inklusive Ladeverluste, etwa 5 Euro pro 100 km mit meinem großen E-Auto.
Bei einem vergleichbaren Benziner hätte ich aktuell Spritkosten von um die 18 Euro pro 100 km. Selbst bei nur 10.000 km im Jahr ist das schon ein Kostenvorteil von 1300 Euro pro Jahr. Dazu kommen noch der Steuervorteil und die THG-Quote, so dass man auf 1800 Euro Kostenvorteil p.A. kommt. Deshalb kann es trotzdem sinnvoll sein, ein auf den ersten Blick etwas teureres E-Auto zu kaufen oder zu leasen.
Und während du stolz darauf bist, dass du dein Auto bis zu 15 Jahre fährst, bist nun in der Abhängigkeitsfalle teurer Spritpreise gefangen
Nicht wirklich. Ich könnte das Auto ja verkaufen. Macht aber keinen Sinn, da das Auto 1a läuft, ich mit über 230 000km nicht viel dafür bekomme. Wertverlust ist dafür vernachlässigbar und dann kann ich auch 250€ in einen Satz neue Winterreifen investieren (in 195/65/15 sind die nämlich noch echt bezahlbar, anders als bei den Monstergrößen für BEV) oder mal die Bremse reparieren. Klar merkt man bei 25 000km im Jahr die aktuellen Spritpreise, aber bei 4,5l Verbrauch ist das nicht der Weltuntergang. In der TCO fahre ich aktuell zu Preisen, da liegt ein Elektroauto vergleichbarer Größe beim Wertverlust deutlich drüber. Selbst wenn man den kleinen Akku nimmt, habe ich im anderen Thread schon vorgerechnet. TCO sind eben alle Kosten und der Spritverbrauch hat daran nur einen geringen Anteil, wenn man nicht gerade 9l versäuft.
Dazu kommt, dass mein Fahrprofil für ein Elektroauto recht ungünstig ist. Kurzstrecke ist 20km, quasi kein Stadtverkehr. Leben in der Pampa halt. Dieses WE ist das zweite in diesem Jahr, an dem ich keine Fahrt von 300+km Rundtrip habe. Das Fahrprofil bedingt den großen Akku, sonst habe ich keinen Spaß und auch keine echte Ersparnis. Das treibt mir dank massiver Zwangsbeglückung den Kaufpreis entsprechend hoch. Was dazu führt, dass das Elektroauto in der TCO schon beim Vergleich neu gegen neu kaum eine Chance hat (Klick). Beim Vergleich alt gegen neu erst recht nicht. Meiner Rechnung nach dürfte ein Elektroauto für mich etwa 5k mehr kosten als ein Diesel. Davon sind wir bei einem Vernunftauto wie dem Octavia weit entfernt. Deutlich drüber (ab Passat aufwärts oder Spielzeuge wie Golf GTI) und deutlich drunter (klassischer Zweitwagen) sieht die Welt anders aus. Aber ein günstiger Erstwagen ist von der Parität weit entfernt