Wie gut ist deine Betriebsrente?

  • Anspruch Betriebsrente bisher fast genau 2.000 EUR mtl. Allerdings voll Steuer uns SV-Pflichtig.

    Wenn man mal darüber nachdenkt, dass der sog. 'Eckrentner' nach 45 Beitragsjahren eine Bruttorente von ca. 1.850€ bekommt (auch voll Steuer und SV-Pflichtig!), ist diese Aussage fast schon als unverschämt zu bezeichnen:

    Aber besser als nix.

    :rolleyes:
    Manchen Menschen verstehen offenbar gar nicht in was für einer privilegierten Situation Sie sind.
    Sei froh, dass Dein Arbeitgeber Dir diese Möglichkeit gibt einen solchen Rentenanspruch zu erwerben. Hier im Thread finden sich ja reichlich Beispiele von Arbeitgebern, die Ihren (jüngeren) Mitarbeitern dieses nicht mehr ermöglichen.
    Gab es nicht mal den (An)spruch, dass gleiche Arbeit im Unternehmen auch gleich entlohnt wird?

  • Wenn man mal darüber nachdenkt, dass der sog. 'Eckrentner' nach 45 Beitragsjahren eine Bruttorente von ca. 1.850€ bekommt (auch voll Steuer und SV-Pflichtig!), ist diese Aussage fast schon als unverschämt zu bezeichnen:

    :rolleyes:
    Manchen Menschen verstehen offenbar gar nicht in was für einer privilegierten Situation Sie sind.

    Die BAV ist im Gegensatz zur gesetzlichen Rente "voll" KV-pflichtig, während die gesetzliche Rente nur "halb" KV-pflichtig ist. Es wird immer der "falsche" KV-Beitragssatz (der mit Krankengeld) genommen, obwohl Rentner kein Krankgengeldanspruch haben. Bei der PV wird immer "voll" zugeschlagen.

    Ist das Betrug mit System im Bananen-Staat?

    Bitte keine Politikwissenschaftler und kein Marcel Fratzscher mehr im TV.

    Satt 300k+ Neubauwohnungen brauchen wir 300k+ Abschiebungen, um schnellere Arzttermine zu ermöglichen und Stadt- und Gemeindeabgaben zu senken.

  • Ist das Betrug mit System im Bananen-Staat?

    Zumindest ist das Verfahren so vom höchsten deutschen Gericht abgesegnet worden. Und für KV-Beiträge gibt es seit 2018 immerhin wieder einen Freibetrag (197,75€).
    Damit wäre meine 'fette' bAV später immerhin beitragsfrei für KV/PV. ;(

    Die Kassen der GKV/PV sind schlichtweg leer und irgendwoher muss das Geld kommen. Es wird auch mit Sicherheit in der Zukunft nicht besser werden.

  • Die BAV ist im Gegensatz zur gesetzlichen Rente "voll" KV-pflichtig, während die gesetzliche Rente nur "halb" KV-pflichtig ist. Es wird immer der "falsche" KV-Beitragssatz (der mit Krankengeld) genommen, obwohl Rentner kein Krankgengeldanspruch haben. Bei der PV wird immer "voll" zugeschlagen.

    Ist das Betrug mit System im Bananen-Staat?

    Da während der Einzahlung keine Beiträge gezahlt werden, ist das rechtlich in Ordnung, ob es nun gefällt oder nicht. Gerade wenn man selbst nichts eingezahlt hat, finde ich die Kritik merkwürdig, zumal im Alter die gesundheitlichen Probleme steigen werden.

  • Da während der Einzahlung keine Beiträge gezahlt werden, ist das rechtlich in Ordnung, ob es nun gefällt oder nicht. Gerade wenn man selbst nichts eingezahlt hat, finde ich die Kritik merkwürdig, zumal im Alter die gesundheitlichen Probleme steigen werden.

    Die gesetzliche Rente voll KV-pflichtig würde ich für konsequent halten, allerdings mit dem Beitrag ohne Krankengeld.

    Bitte keine Politikwissenschaftler und kein Marcel Fratzscher mehr im TV.

    Satt 300k+ Neubauwohnungen brauchen wir 300k+ Abschiebungen, um schnellere Arzttermine zu ermöglichen und Stadt- und Gemeindeabgaben zu senken.

  • Die gesetzliche Rente voll KV-pflichtig würde ich für konsequent halten, allerdings mit dem Beitrag ohne Krankengeld.

    Was an einer Stelle die Finanzierungsprobleme lindern würde (KV), an der anderen aber für neue Probleme sorgen würde (Rente reicht bei noch mehr Leuten nicht mehr und muss ergänzt werden).

    Ich glaub, dass man dieses "rechte Tasche - linke Tasche" bei verschiedenen durch den Staat gesteuerten Finanzierungstöpfe ausblenden sollte, wenn man zu einer Lösung kommen will. Vermutlich sogar ausblenden muss.

  • Was an einer Stelle die Finanzierungsprobleme lindern würde (KV), an der anderen aber für neue Probleme sorgen würde (Rente reicht bei noch mehr Leuten nicht mehr und muss ergänzt werden).

    Ich glaub, dass man dieses "rechte Tasche - linke Tasche" bei verschiedenen durch den Staat gesteuerten Finanzierungstöpfe ausblenden sollte, wenn man zu einer Lösung kommen will. Vermutlich sogar ausblenden muss.

    Meiner Meinung nach sollten die SV-Systeme gänzlich reformiert werden. Den "Wildwuchs", den wir zur Zeit bei der Rente und Krankenversicherung haben, sollte man beseitigen. Also im Detail:

    • GRV + Versorgungswerke + Selbstständige, die gar nicht für's Alter vorsorgen
    • GKV + PKV für Angestellte/Selbständige + PKV/Beihilfe bei Beamten

    Ein einheitliches System seitens Staat, das für alle gilt, plus die zusätzliche betriebliche und private Vorsorge bei Rente und Krankenversicherung würde Ungerechtigkeiten beseitigen und auch den Verwaltungsaufwand (z. B. bei den Ärzten) massiv reduzieren.

    Aber das hat mit dem eigentlich Thema hier nichts zu tun ;)

  • Anspruch Betriebsrente bisher fast genau 2.000 EUR mtl. Allerdings voll Steuer uns SV-Pflichtig. Dazu in meinem Fall nicht inflationsgeschützt. Aber besser als nix.

    Wenn man mal darüber nachdenkt, dass der sog. 'Eckrentner' nach 45 Beitragsjahren eine Bruttorente von ca. 1.850€ bekommt (auch voll Steuer und SV-Pflichtig!), ist diese Aussage fast schon als unverschämt zu bezeichnen:

    :rolleyes:
    Manchen Menschen verstehen offenbar gar nicht in was für einer privilegierten Situation Sie sind.
    Sei froh, dass Dein Arbeitgeber Dir diese Möglichkeit gibt einen solchen Rentenanspruch zu erwerben. Hier im Thread finden sich ja reichlich Beispiele von Arbeitgebern, die Ihren (jüngeren) Mitarbeitern dieses nicht mehr ermöglichen.
    Gab es nicht mal den (An)spruch, dass gleiche Arbeit im Unternehmen auch gleich entlohnt wird?

    Die Frage ist, ob der Arbeitgeber von Physics sich überhaupt an den Beiträgen zu der Betriebsrente beteiligt hat. Ich kenne solch hohen Betriebsrentenansprüche nur aus großen Konzernen, bei denen dann aber der Arbeitnehmer die Beiträge komplett alleine über eine Entgeltumwandlung aus dem Brutto gezahlt hat.

  • So hohe AG-Renten werden ohne Beiträge des AN finanziert.

    In der Großindustrie für Besserverdienende durchaus üblich.

    Die gesetzliche Rente ist nun mal eine Rente wenig über Grundsicherungsniveau.

    Für wie viel mehr als Grundsicherung arbeitet der gesetzlich Rentenversicherte 30+ Jahre?

    Bitte keine Politikwissenschaftler und kein Marcel Fratzscher mehr im TV.

    Satt 300k+ Neubauwohnungen brauchen wir 300k+ Abschiebungen, um schnellere Arzttermine zu ermöglichen und Stadt- und Gemeindeabgaben zu senken.

  • Die Frage ist, ob der Arbeitgeber von Physics sich überhaupt an den Beiträgen zu der Betriebsrente beteiligt hat. Ich kenne solch hohen Betriebsrentenansprüche nur aus großen Konzernen, bei denen dann aber der Arbeitnehmer die Beiträge komplett alleine über eine Entgeltumwandlung aus dem Brutto gezahlt hat.

    In diesem Fall dürfte sich der Arbeitgeber zu 100% beteiligen. Es handelt sich sehr wahrscheinlich um eine Versorgungszusage eines größeren Arbeitgebers für Mitarbeiter aus dem mittleren Management. Finanziell bekommt man als Arbeitnehmer davon gar nichts mit, es gibt lediglich einmal jährlich eine Standmitteilung. Um solche Beträge zu erreichen, muss der Arbeitgeber zwischen 400 und 800 EUR monatlich einzahlen, abhängig von Zinsniveau. Vielen dieser Top-Firmen ist das inzwischen zu teuer geworden. Für Neu-Einstellungen wurden solche Luxus-Versorgungen schon vor Jahren eingestellt.

  • So hohe AG-Renten werden ohne Beiträge des AN finanziert.

    In der Großindustrie für Besserverdienende durchaus üblich.

    In diesem Fall dürfte sich der Arbeitgeber zu 100% beteiligen. Es handelt sich sehr wahrscheinlich um eine Versorgungszusage eines größeren Arbeitgebers für Mitarbeiter aus dem mittleren Management. Finanziell bekommt man als Arbeitnehmer davon gar nichts mit, es gibt lediglich einmal jährlich eine Standmitteilung. Um solche Beträge zu erreichen, muss der Arbeitgeber zwischen 400 und 800 EUR monatlich einzahlen, abhängig von Zinsniveau. Vielen dieser Top-Firmen ist das inzwischen zu teuer geworden. Für Neu-Einstellungen wurden solche Luxus-Versorgungen schon vor Jahren eingestellt.

    Mir ist nur bekannt, dass Großkonzerne wie Siemens, Deutsche Telekom und Deutsche Post eine "Deferred Compensation" als bAV für ihre Mitarbeiter im mittleren und höheren Management auf freiwilliger Basis anbieten, über die solch hohen bAV-Renten möglich sind. In diese zahlt aber der Arbeitnehmer alleine über eine Brutto-Entgeltumwandlung ein.

    Dass die Mitarbeiter dieser Konzerne noch einen Anspruch auf eine "normale" Betriebsrente haben, in die nur der Atbeitgeber einzahlt, ist nicht ausgeschlossen. Aber ob man mit dieser dann einen Anspruch von über 1.000 Euro aufbauen kann, klappt wahrscheinlich nur, wenn man mindestens 20 Jahre im Konzern ist.

  • Für wie viel mehr als Grundsicherung arbeitet der gesetzlich Rentenversicherte 30+ Jahre?

    Das kommt auf verschiedene Faktoren an.
    1. Anzahl der Rentenpunkte die erworben wurden
    2. Wo und wie man lebt
    3. Lebst Du allein oder in einer Partnerschaft

    Grundsicherung sind für eine alleinstehende Person 563€ + angemessene Wohnung.
    Ein Rentner mit geringer Rente hat Anspruch auf Wohngeld.
    Blöd läuft es, wenn man als Grundsicherungsempfänger nicht allein ist oder einen neuen Partner kennen lernt. In einer Partnerschaft kann der Anspruch auf Grundsicherung komplett entfallen. Ebenso die Krankenversicherung die dann ggf. auch vom Partner gezahlt werden muss, sofern man es nicht in die Familienversicherung schafft.
    Der Rentenanspruch mag zwar im Einzelfall nicht viel höher als Grundsicherung sein, aber das Leben ist dann schon noch deutlich einfacher, da man sich nicht völlig nackt machen muss.

  • Da während der Einzahlung keine Beiträge gezahlt werden, ist das rechtlich in Ordnung, ob es nun gefällt oder nicht.

    Auch wenn es höchstrichterlich bestätiget ist, das diese Ungleichbehandlung zulässig ist, ist sie trotzdem mathematisch nicht korrekt. Liegt man beim Einzahlen in die BAV oberhalb der BBG, dann hätte die GKV/PV davon keinen Cent gesehen.

    Die Kassen der GKV/PV sind schlichtweg leer

    Kein Wunder bei allem, was da kostenlos (oder mit viel zu wenig Beitrag durch den Staat) mitversichert wird.

    Für wie viel mehr als Grundsicherung arbeitet der gesetzlich Rentenversicherte 30+ Jahre?

    Immer diese Pauschalisierungen. Egal, ob bei der DRV oder der BAV.

    Ich kenne die Zahlen nur für mich und mittlerweile auch für ein paar Kollegen. Diese liegen alle weit über Grundsicherungsniveu in der DRV, wenn sie >30 Jahre eingezahlt haben und zur Regelaltersgrenze in Rente gehen (meist schon vorher mit dem Arbieten aufhören, Dank Lebensarbeitszeitkonto).

    Aber ob man mit dieser dann einen Anspruch von über 1.000 Euro aufbauen kann, klappt wahrscheinlich nur, wenn man mindestens 20 Jahre im Konzern ist.

    Einige Konzerne haben die BAV auch als einen Komponente gesehen den AN an sich binden zu können. Wer nichts mehr einzahlt, erhält auch beim privaten ETF nur noch die Rendite dieses ETFs. WievielKapital man benötigt, um sich selber aus seinem Depot eine Rente von 1000€ auszuhale zu lassen (mit geringer Pleitewahrscheinlihckiet) ist ja bekannt. Der Konzern oder die BAV muss das selbstverständlich auch aufbringen, plus Risikizuschlag.

    Die Frage ist eher, welcher Rentenfaktor nachher genommen wird. Die BAV meines AG (die von AG+AN mit getragen wird) investiert das Geld bis zum Alter von 50 zu 90% in weltweite Aktien. Erst ab Mitte 50 nehmen die Anleihen mit >50% zu bis dann moit 63 alles umgeschichtet ist.

    Und bei der alten BAV (nur AG-Finanziert) musste man eine anrechnugsfähige Dienstzeit von mind. 10 Jahren haben, sonst gab es keinen Anspruch auf die BAV-Zahlung.

    Gab es nicht mal den (An)spruch, dass gleiche Arbeit im Unternehmen auch gleich entlohnt wird?

    Dann dürfte der AG keine einzige zusätzliche Leistung mehr ändern. Werde ich noch gleich entlohnt, wenn ich ein Angebot des AG nicht annehme (Jobrad, Deutschlandticket, Fitnesssudio, Essenzuschuss nur im Werk aber nicht im HO, BAV-Zuschuss usw.)?

    Bei uns ist es sogar zulässig, dass Kollegen mit exakt der selben Ausbildung/Erfahrung/Jobbeschreibung nur deshalb ganz offiziell erheblich weniger Grundgehalt bekommen, weil sie "zu Spät" (exakt einen Monat später) oder am falschen Standort in der Firma angefangen haben.

    Bzgl. der BAV sehe ich das eher als "Bestandsschutz". Ab einem gewissen Eintrittszeitpunkt werden allen (neuen) AN gleich behandelt, indem sie nur noch die neue BAV nutzen dürfen (oder teils auch nutzen müssen). Älteren AN nimmt man die alte BAV aber nicht weg (sie ist Bestandteil ihres alten Arbeitsvertrages), man verschlechtert sie aber ggf., da sie oft an die Regelaltersgrenze gebunden ist.

    Der Rentenanspruch mag zwar im Einzelfall nicht viel höher als Grundsicherung sein, aber das Leben ist dann schon noch deutlich einfacher, da man sich nicht völlig nackt machen muss.

    Nicht nur das. Wie auch der Thread hier zeigt hat für viele die Höhe der DRV nur bedingt etwas mit dem verfügbaren Alters-/Haushaltseinkommen zu tun.

    Ohne BAV, eigene Rücklagen (inkl. einer pRV) hätte ich mir sehr genau überlegt, ob ich mit 63 und Abschlägen in Rente gehen will/kann.

  • Immer diese Pauschalisierungen. Egal, ob bei der DRV oder der BAV.

    ManN beachte das Fragezeichen.

    In Gegenden, wo aktuell 2 ZKB Wohnungen 1.400 EUR+ warm kosten, sind 2.000 EUR Nettorente einfach zu wenig.

    Bitte keine Politikwissenschaftler und kein Marcel Fratzscher mehr im TV.

    Satt 300k+ Neubauwohnungen brauchen wir 300k+ Abschiebungen, um schnellere Arzttermine zu ermöglichen und Stadt- und Gemeindeabgaben zu senken.

  • Kein Wunder bei allem, was da kostenlos (oder mit viel zu wenig Beitrag durch den Staat) mitversichert wird.

    Das ist ein Punkt, hauptsächlich sind es aber steigende Kosten im Gesundheitswesen, was auch die unterschiedlichsten Gründe hat. Dadurch sind auch die Kosten für die PKV drastisch gestiegen, auch dort gibt es nicht wenige, die im Rentenalter an ihre Grenzen kommen. Man braucht nur hier zu lesen wie viele sich nach Möglichkeiten zur Rückkehr in die GKV erkundigen. Ist aber wieder ein ganz anderes Thema.

  • In Gegenden, wo aktuell 2 ZKB Wohnungen 1.400 EUR+ warm kosten, sind 2.000 EUR Nettorente einfach zu wenig.

    2.000€ Nettorente ist bereits eine deutlich überdurchschnittliche Rente!
    Der berüchtigte Eckrentner wird eher so bei 1.500€ Nettorente liegen.
    Ich weiß, es klingt hart. Aber wird man gezwungen solche Mieten zu zahlen? Oder gibt es den Rechtsanspruch darauf, dass ich als Rentner einfach so mein bisheriges Leben weiter Leben kann?

    Wenn ich als Arbeitnehmer eine Miete von 1.400€ zahlen kann mag das ja OK sein. Aber ich weiß ja bereits viele Jahre (eigentlich ja sogar Jahrzehnte!) im Voraus, dass ich mir als Rentner ein solche Miete nicht mehr leisten können werde (Renteninfos). Also habe ich viele Jahre lang Zeit mir vorab Gedanken zu machen, wie ich mein Leben jetzt, zukünftig und im Ruhestand gestalten werde.
    Und ja, dass mag im Zweifel bedeuten, dass ich im Alter werde umziehen müssen. Man erwartet von jungen Menschen ja auch örtliche Flexibilität, wenn es um die Wahl des Arbeitgebers geht. Warum muss/soll so etwas als Rentner enden? :/


  • Und ja, dass mag im Zweifel bedeuten, dass ich im Alter werde umziehen müssen. Man erwartet von jungen Menschen ja auch örtliche Flexibilität, wenn es um die Wahl des Arbeitgebers geht. Warum muss/soll so etwas als Rentner enden? :/

    ... und eine preiswerte 2-Zimmerwohnung mit Küche, Bad findet man in Großstädten wie etwa Berlin, München Hamburg so einfach? Oder, siehe Beitrag von mirsan, kostet die da nicht eben genau diese 1400 € und mehr? Sogar hier in der zweitgrößten Stadt in Niedersachsen dürfte es schwierig sein, da solche kleineren Wohnungen auch von Studenten massiv nachgefragt werden. Oder sie befinden sich im 5. Stock ohne Aufzug. :|

  • ... und eine preiswerte 2-Zimmerwohnung mit Küche, Bad findet man in Großstädten wie etwa Berlin, München Hamburg so einfach?

    Wir sind zum Glück seit 20 Jahren Wohnungstechnisch versorgt.
    Ich würde aber sagen, dass es mit preiswerten Wohnungen in allen Ballungsgebieten generell nicht allzu rosig aussieht.

    Sogar hier in der zweitgrößten Stadt in Niedersachsen dürfte es schwierig sein, da solche kleineren Wohnungen auch von Studenten massiv nachgefragt werden. Oder sie befinden sich im 5. Stock ohne Aufzug. :|

    Freunde von uns, haben kürzlich Flensburg eine seniorengerechte Wohnung in einer entsprechenden Anlage bezogen. 2 Zimmer mit Terrasse, TG Stellplatz mit Aufzug. Und das Alles zu Konditionen, die auch für eine Person finanzierbar wäre.
    Evtl. muss man nicht in der zweitgrößten Stadt Niedersachsens schauen, sondern in der fünftkleinsten Stadt des Landes?
    Nochmal: In der Regel weiß man bereits viele, viele Jahre vor dem Ruhestand welche Renteneinkünfte zu erwarten sind. Dann sitze ich entweder wie das Kaninchen vor der Schlange oder ich überlege mir langfristig vorher Optionen.

  • Ich für mein Teil wohne aber nun mal hier und es können doch auch nicht alle betroffenen Rentner nach z.B. Flensburg ziehen. ^^ Möchtest du im Alter aus deinem vertrauten Umfeld, den Kontakten und gewachsenen Freundschaften und vielleicht ehrenamtlichen Tätigkeiten so einfach wegziehen? Lange Jahre vorher wäre dann ja in der Berufstätigkeit. Zieht mein Arbeitsplatz mit?
    Ich bin eh nicht betroffen, da ich für die Zeit nach der Berufstätigkeit vorgesorgt habe. ;)

Passende Ratgeber für Dich

Von Finanztip-Experten fundiert recherchiert

Was Finanztip ausmacht
Finanztip Bewertungen