Eigentumswohnung

  • Off-Topic Anfang

    Es war deine Frage.

    Welche Frage ... ?

    Wie in Nr. 40 zu lesen ist, findet sich in Abs. 1 eine Feststellung und in Abs. 2 eine nur rein rhetorische Frage.

    Ich kann nichts dafür, wenn dir die Antwort nicht gefällt

    Welche Antwort ... ?

    Wie in Nr. 39 zu lesen ist, stellst Du zwei Behauptungen auf, die ich nur bedingt bis eher kaum für schlüssig halte.

    Off-Topic Ende


    Interessanter - da mit Bezug zum Strangthema - hätte ich eine Erklärung zu Deiner Einlassung in Nr. 13 gefunden.

    Bin zwar nur Finanz-Laie, wenn auch ein an solchen Themen Interessierter, habe aber nichtsdestotrotz ein klein bißchen Praxiserfahrungen, da ich seit über 50 Jahren u. a. in Aktien und Immobilien investiert bin. Deine Unterscheidung bei der Grundsteuer in Eigentümer und Mieter erschließt sich mir nicht auf Anhieb, da sowohl ein Eigentümer diese (direkt) zahlen muß als auch ein Mieter diese (via NK-Abrechnung, da umlagefähig) ebenso zu zahlen hat ... ?

  • Du hast diese Unterscheidung gemacht.

    Nein, wie leicht und einfach nachzulesen ist.

    Hast du dich in deiner Argumentation verlaufen?

    Nö, aber Du hast das mit der Grundsteuer auf das Wohnen im Allgemeinen (sei es im Eigentum oder als Mieter) bezogen - siehe Deinen Beitrag Nr. 13 - indem Du die entscheidenden Worte in dem Zitat weggelassen hast (da ich mich explizit auf einen Eigentümer (Strangthema ETW) bezogen hatte, der mietfrei wohnt (und damit (jedenfalls noch) hierzulande keine steuerliche Belastung bezüglich des Mietwerts der lastenfreien eigengenutzten Immobilie hat)

    Zwar nicht völlig kostenfreies (Hausgeld) aber immerhin völlig mietfreies Wohnen gehört zu den ganz wenigen Dingen, die hierzulande (noch jedenfalls) nicht besteuert werden.

    und zwar die oben von mir gefetteten.

    Aber nun genug off topic.

    Das war schon meine Meinung in Nr. 40; siehe hier

    Bin diesbezüglich hier raus, da es in Nr. 1 um eine völlig andere Fragestellung geht.

  • In unserer alten Anlage war die Elektrifizierung der Tiefgarage in der Diskussion. Kostenpunkt inklusive Neuanschluss, Lastmanagement und erhöhtem Installationsaufwand für Duplexparker wäre 1500€ pro Platz exklusive Wallbox gewesen. Wurde abgelehnt...man wird dann garantiert ca. 2030 feststellen, dass sich dieses Elektroauto doch durchsetzt und für sehr viel mehr Geld eine ähnliche Lösung verbauen.

    Paragraf 20, Abs. 2 WEG?

  • Sollte mit dem Folgenden eventuell meine Wenigkeit gemeint sein ... ?

    Ich bewundere deine Konsequenz

    Dann hätten wir wenigstens in Sachen "Bewunderung" etwas gemeinsam: Für meinen Teil bewundere ich Deine überragende - dieses Thema betreffende - Sach- und Fachkenntnis.

    In diesem Sinne ...


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen !

  • Mein lieber Sovereign,

    immer wieder bewundere ich Deine Texte. Und so häufig habe ich Deine Texte 3x gelesen (ach was, 100 mal), um die vielen teils verschachtelten Klammerzusätze dann auch richtig einzuordnen. Ja ja, zeugt nicht von (meinem) schlau, wenn ich erst nachlesen muss. Und immer mal wieder habe ich geguckt, wann Du Dich mal verhedderst.

    Jetzt habe ich Dich, hehehe. Guck mal hier:

    Sowohl zu der subjektiven Seite (z. B. Deinem Alter, 4.400 € netto als monatliches Erwerbseinkommen (oder schon Rente bzw. Alterseinkommen), später zu erwartendes Alterseinkommen, bisherige Miete usw. als auch der objektiven Seiten (marktgerechter Preis der ETW (Kriterium u. a. Anzahl Jahres-Netto-Kaltmieten (JNK)), dauerhaft nutzbar auch im Alter (Aufzug, barrierefrei, Balkon, TG-Platz), auch bezüglich der Lage (Infrastruktur), Zustand vs Höhe der Instandhaltungsrücklage usw.) sind da zu wenig Angaben vorhanden, um seriöse und konkrete Hinweise geben zu können.

    In dem Absatz sind 7 Klammer auf-Zeichen drin, aber nur 6 Klammer zu-Dinger. Glaube mir, ich habe mir viel Mühe beim Zählen gegeben.

    Sovereign, das geht doch nicht. Das muss gleich sein. Wer soll das verstehen?

    Ich glaube, Du schwächelst.

    Denn jetzt auch noch das:

    Nö, aber Du hast das mit der Grundsteuer auf das Wohnen im Allgemeinen (sei es im Eigentum oder als Mieter) bezogen - siehe Deinen Beitrag Nr. 13 - indem Du die entscheidenden Worte in dem Zitat weggelassen hast (da ich mich explizit auf einen Eigentümer (Strangthema ETW) bezogen hatte, der mietfrei wohnt (und damit (jedenfalls noch) hierzulande keine steuerliche Belastung bezüglich des Mietwerts der lastenfreien eigengenutzten Immobilie hat)

    Oh, oh, oh.

    Und wieder musste ich zählen. Das Ergebnis verrate ich aber nicht. Es fehlt aber was. So bleibt dann eine schöne off topic-Denksportaufgabe: wo gehört das fehlende Klammerzeichen hin?

    Off topic ist es ja sowieso schon längst alles, denn der liebe TE hat ja gar keine Daten mehr geliefert. Z. B. die wichtige Relation Miete (jetzt bzw. zu erwarten) zum Kaufpreis.


    Ich war doch jetzt mit meinen eigenen Klammern sicherlich sparsam; jetzt lobe mich doch mal.

    Viele Grüße

  • Paragraf 20, Abs. 2 WEG?

    Die ganze Sache lief so, dass ein Eigentümer eine Wallbox installieren wollte. Dann kam der Vorschlag aus der Versammlung, doch bei der Gelegenheit gleich eine Gesamtlösung zu installieren. Und die wurde dann bei der nächsten Versammlung abgelehnt.

    Ist wie gesagt schon ein paar Jahre her und da war der akute Bedarf sicherlich bei fast niemand vorhanden. Aber das wäre die Gelegenheit gewesen, frühzeitig die TG zukunftssicher zu machen. Vorausschauend denken eben. Sich ohne akuten Bedarf an einer Sonderlösung zu beteiligen, macht wenig Sinn. Und ob der ursprüngliche Antragssteller dann was installiert hat...keine Ahnung. Bin da raus. Ich würde es vermutlich nicht machen, da man - wie in #36 geschrieben - die ersten ins offene Messer laufen lässt.

    War jetzt ja auch nur ein Beispiel für den Wahnsinn einer WEG. Wir müssen das Problem nicht konkret lösen, da mich das nicht mehr betrifft. Aber wer eine Eigentumswohnung kauft, sollte sich unbedingt bewusst sein, dass er stark von Lust und Laune der anderen Eigentümer abhängig ist. Dabei haben Vermieter und Eigentümer ganz unterschiedliche Interessen und unter allen Eigentümern gibt es auch ganz unterschiedliche finanzielle Voraussetzungen.

  • Aber wer eine Eigentumswohnung kauft, sollte sich unbedingt bewusst sein, dass er stark von Lust und Laune der anderen Eigentümer abhängig ist.

    Das betrifft natürlich vor allem Themenfelder, bei denen das Gemeinschaftseigentum betroffen oder zumindest tangiert ist. Im eigenen Sondereigentum hat man ja recht viele Freiheiten und ich persönlich empfinde das als großen Gewinn an Freiheit.

  • Ein Hallo in die Runde,

    ist es sinnvoll eine eigentumswohnung zum selber drin wohnen 70 qm zu kaufen 301.000€ (incl. Nebenkosten) und bar zu bezahlen wenn man 380.000€ Kapital und monatlich 4.400 Netto, Hausgeld 330€ :/

    Danke für die Antwort

    Für mich wäre das nicht sinnvoll. Zum Einen wüsste ich nicht, wie ich die bar zahlen sollte (Geldkoffer? siehe auch https://www.gesetze-im-internet.de/gwg_2017/__16a.html), zum Anderen hätte ich wenig Bock, mich permanent mit einer Wohneigentümergemeinschaft auseinander setzen zu müssen.

    Last but not least scheint die Veruntreuung von Hausgeldern sich zu einem neuen Sport zu entwickeln: mir ist eine WEG bekannt, die seit einigen Jahren hinter 600.000,00 € veruntreuter Hausgelder herrennt. Ein Bericht in Plusminus vor einigen Wochen zeigte, dass das lange kein Einzelfall mehr ist:

    https://www.ardmediathek.de/video/plusminu…zcwOGQyNjlhMTFk

    Da wohne ich lieber zur Miete...

  • Für mich wäre das nicht sinnvoll. Zum Einen wüsste ich nicht, wie ich die bar zahlen sollte (Geldkoffer? siehe auch https://www.gesetze-im-internet.de/gwg_2017/__16a.html), zum Anderen hätte ich wenig Bock, mich permanent mit einer Wohneigentümergemeinschaft auseinander setzen zu müssen.

    Last but not least scheint die Veruntreuung von Hausgeldern sich zu einem neuen Sport zu entwickeln: mir ist eine WEG bekannt, die seit einigen Jahren hinter 600.000,00 € veruntreuter Hausgelder herrennt. Ein Bericht in Plusminus vor einigen Wochen zeigte, dass das lange kein Einzelfall mehr ist:

    https://www.ardmediathek.de/video/plusminu…zcwOGQyNjlhMTFk

    Da wohne ich lieber zur Miete...

    Hmm, wir haben auch unsere Wohnung vor einigen Jahren verkauft, Hauptgrund waren die Eigentümer-Versammlungen und die damit verbundenen Folgen. Gelder wurden zum Glück nicht veruntreut, aber bei 12 verschiedenen Inhabern, die auch noch in halb Deutschland verteilt leben, da waren 12 verschiedene Meinungen keine Seltenheit, zumal bei einigen Angelegenheiten auch noch die Inhaber der Nachbarhäuser mit entscheiden mussten, auch wir leben jetzt als Mieter deutlich ruhiger. Ist aber eine Einzelmeinung, sicherlich gibt es da weitaus positivere Erfahrungen. Da wir auch in einem Alter sind, in dem ein Wechsel in betreutes Wohnen oder gar ein Heimaufenthalt in den nächsten Jahrzehnten in Erwägung gezogen werden muss, ist auch diese Variante einfacher. Welches Geld für den Kauf genutzt werden soll, ist daher zweitrangig.

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