Openbank als Hauptkonto?

  • Hallo zusammen! Durch persönliche Umstände beschäftige ich mich aktuell sehr viel mit einem Kontowechsel.

    Die Openbank spricht mich durch ihr cashback an. Meine Lastschriften überschreiten monatlich die 200€, weswegen ich quasi garantiert die 10€ cashback voll mache. Für normale Einkäufe nutze ich trade republic, also geht es mir tatsächlich nur darum, openbank als Gehaltseingangskonto/Lastschriftenkonto zu benutzen, von wo aus automatisiert alles weiterverteilt wird.

    Das Tagesgeldkonto mit 2,5% bzw. später 2,2% find ich auch ganz nett, da ich nicht ständig hoppen will.

    Hier und da ließt man jedoch von random auftretenden Kontosperrungen ohne Begründung. Ist das noch aktuell? Hat da einer negatives zu berichten oder kommt das aus der Zeit, wo von der spanischen auf die deutsche IBAN umgestellt wurde?

    (Ich komme von der Deutschen Bank und war generell zufrieden, jedoch möchte ich weg von Kontoführungsgebühren und benefits haben die dort eh nicht)

    Kreditkarten, debitkarten-cashback und co. interessieren mich nicht, da ich wie gesagt trade republic für Kartencashback nutze und normalerweise nicht über die 1,5k Ausgaben komme.

  • Kater.Ka 6. Mai 2026 um 16:07

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Hallo zusammen! Durch persönliche Umstände beschäftige ich mich aktuell sehr viel mit einem Kontowechsel.

    Die Openbank spricht mich durch ihr cashback an. Meine Lastschriften überschreiten monatlich die 200€, weswegen ich quasi garantiert die 10€ cashback voll mache. Für normale Einkäufe nutze ich trade republic, also geht es mir tatsächlich nur darum, openbank als Gehaltseingangskonto/Lastschriftenkonto zu benutzen, von wo aus automatisiert alles weiterverteilt wird.

    Das Tagesgeldkonto mit 2,5% bzw. später 2,2% find ich auch ganz nett, da ich nicht ständig hoppen will.

    Hier und da ließt man jedoch von random auftretenden Kontosperrungen ohne Begründung. Ist das noch aktuell? Hat da einer negatives zu berichten oder kommt das aus der Zeit, wo von der spanischen auf die deutsche IBAN umgestellt wurde?

    Über plötzliche und unerwartete Kontosperrungen liest man immer wieder in den Foren. Es betrifft mal diese und mal jene Bank. OpenBank gibt es schon einige Jahre, ich hatte dort ganz zu Anfang ein Konto eingerichtet und dieses auch ab und zu für Überweisungen und für Zahlungen mit der Kreditkarte genutzt.
    Die Handhabung von Überweisungen war damals etwas "holprig" und ungewohnt, aber es gab nie ein Problem. Das einzige Problem war, dass die spanische IBAN (damals) nicht überall für Lastschriften akzeptiert wurde.
    Was mir seinerzeit aber nicht gefallen hat, war die Fülle von Informationen über mich, die angefordert wurden. Neben den Ausweisdaten (... das ist überall so ...) sollte ich ausführliche Angaben zu den Vermögensverhältnissen machen und auch meinen Einkommensteuerbescheid übermitteln, obwohl ich weder einen Kredit und auch keinen Dispo und auch kein Depot haben wollte, sondern nur das GiroKonto mit einem dazugehörenden Tagesgeldkonto.

  • Ja ich nutze mittlerweile das Openbank Girokonto als mein einziges Girokonto. Also, als mein Hauptkonto.
    Die Kontosperrungen kann ich mir nur insoweit erklären, als viele Zinshopper damals die guten Zinsen von Openbank genutzt haben und sehr hohe Summen transferiert haben.

    Bei mir wollte die Openbank nur mein Personalausweis sehen, aber nie meine Steuerunterlagen.

    Ja ich bin zufrieden mit der Openbank, das meiste mache ich mit dem Smartphone.

    Falls du noch spezielle Fragen haben solltest, kann ich dir gerne antworten.

  • Ich habe mir gerade die Homepage von der Openbank angeschaut und gesehen, dass Sie so auf "Gehaltseingänge" herumreitet.

    Da kam bei mir die Frage auf, was eigentlich passiert, wenn man z. B. Transferleistungen oder Krankengeld anstelle des Gehalts erhält (kann ja schließlich jedem passieren). Die KI spuckte aus, dass diverse Banken dies nicht akzeptieren und aus dem kostenlosen Konto mit einem Mal eins mit Kosten werden kann. Und zwar egal wie hoch dieser Geldeingang ist.

    Andere fordern nur einen bestimmten mtl. Geldeingang. Also aufgemerkt 😎

  • Die Openbank ist eine der wenigen Banken, die ein bedingungslos kostenloses Girokonto anbieten. Das heißt, es ist kein Geldeingang erforderlich, um das Konto kostenlos zu nutzen.
    Natürlich ist auch kein Gehaltseingang erforderlich, das Girokonto ist kostenlos.

    Selbstverständlich möchte die Openbank nicht nur Schnäppchenjäger anlocken, die die Prämien kassieren und anschließend wieder verschwinden. Deshalb bietet sie Cashback, wenn du Lastschriften einziehst, und Zinsvorteile, wenn du das Konto als Gehaltskonto nutzt. Die Openbank möchte ihre Kunden langfristig an sich binden und nicht nur diese sogenannten Zinshopper, die bei nächster Gelegenheit wieder weg sind.


    Ach ja, und das mit der spanischen IBAN ist Vergangenheit. Bei der Openbank Deutschland bekommt man eine deutsche IBAN.

  • Die Openbank ist eine der wenigen Banken, die ein bedingungslos kostenloses Girokonto anbieten. Das heißt, es ist kein Geldeingang erforderlich, um das Konto kostenlos zu nutzen.
    Natürlich ist auch kein Gehaltseingang erforderlich, das Girokonto ist kostenlos.

    Selbstverständlich möchte die Openbank nicht nur Schnäppchenjäger anlocken, die die Prämien kassieren und anschließend wieder verschwinden. Deshalb bietet sie Cashback, wenn du Lastschriften einziehst, und Zinsvorteile, wenn du das Konto als Gehaltskonto nutzt. Die Openbank möchte ihre Kunden langfristig an sich binden und nicht nur diese sogenannten Zinshopper, die bei nächster Gelegenheit wieder weg sind.


    Ach ja, und das mit der spanischen IBAN ist Vergangenheit. Bei der Openbank Deutschland bekommt man eine deutsche IBAN.

    Zum Thema Tagesgeldkonto steht öfter in den Feldern das Wort "Gehaltseingänge" als Grundvoraussetzung.

  • Girokonto: bedingungslos kostenfrei

    Tagesgeldkonto: 1,8 % Zinsen, bedingungslos

    Tagesgeldkonto: 2,2 % Zinsen, ab 1.000 € Gehaltseingang.


    Aus meiner Sicht sehr ungewöhnlich, den (höheren) Zinssatz eines Tagesgeldkontos an den Gehaltseingang zu knüpfen.

  • von random auftretenden Kontosperrungen ohne Begründung. Ist das noch aktuell?

    Ich hab neulich ein Girokonto bei der Santander Bank eröffnet.

    Kuriose ist, dass schon das bequeme Kopieren des Passwortes auf dem Handy und einfügen in das Login Formular schon zur Kontosperrung führt und es dann 4-5 Tage dauert bis man auf Antrag, neue Zugangsdaten erhält.

  • Ich würde momentan kein Konto bei der Santander oder Openbank eröffnen und warten bis die Integration beendet ist. Das wird in den nächsten Wochen passieren.

    Die Santander schreibt, dass sich die Konditionen nicht ändern werden. Die Konditionen der Openbank sind aber anders. Entweder sie verschlechtern die Konditionen der Openbank oder sie fahren zweigleisig (kann ich mir schwer vorstellen).

    Außerdem bringt eine solche Integration immer ein Risiko mit sich.

    https://www.santander.de/openbank/

    Die Konditionen der Santander sind inzwischen absurd gut. Teilweise besser als bei vielen Direktbanken, obwohl sie noch ein Filialnetz haben. Genau so müsste modernes Banking eigentlich aussehen.

    Im Kern machen sie jetzt das, was die Commerzbank mit der comdirect vor Jahren angekündigt, aber nie konsequent umgesetzt hat: eine echte „virtuelle Bank“ mit schlankem Filialnetz statt dieses teuren Verwaltungsapparats aus der 90er-Jahre-Welt.

    Eigentlich müssten alle deutschen Filialbanken längst in diese Richtung gehen. Stattdessen produzieren sie seit Jahren nur organisatorischen Wildwuchs und Markenchaos. Dieses „Deutsche Bank–maxblue–Norisbank“-Konstrukt oder das Sparkassen-Universum aus „Sparkasse–S Broker–S Neo–1822direkt“ wirkt wie ein verzweifelter Versuch, gleichzeitig analog, digital und hip zu sein und am Ende funktioniert nichts davon richtig.

    Die Zukunft gehört Banken mit einer klaren digitalen Plattform und nur noch wenigen, sinnvoll platzierten Filialen (oder gar keinen Filialen). Alles andere ist teuer, ineffizient und strategisch komplett aus der Zeit gefallen.

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