Depotübertrag von gemanaget zu selber können

  • Die größte Position ist Extra Gold, was nach einer Haltedauer von 12 Monaten steuerfrei ist. Diese Position würde ich behalten, bis der Kurs wieder gestiegen ist, oder ich meine Rente aufbessern muss.

    Allerdings kann ein physischer ETC nicht in jedes Depot übertragen werden,weil nicht alle Broker Lagerkapazitäten haben.

    Wenn dein"Berater" umschichten will, dann fallen Steuern an.

    Und @all, wie soll ein Anfänger einen Übertrag mit 60 Positionen in ein anderes Depot überwachen? Da hätte sogar ich Probleme mit.

  • Ja, ich leg mal los mit der Kostenanfrage bei meinem Berater. Ob zu teuer... würde ich dann sicher hier nochmal erfragen (woran erkenne ich das nämlich?)

    ...

    ICH kann keine Papier kaufen oder verkaufen. Kann nur sagen, was ich möchte und dass ich vorerst keine Neukäufe möchte...

    ...

    ETF liegt bei der ING. Dort war ich schon, hatte schon Depot und trade ja nicht. Der liegt da jetzt 15 Jahre ;)

    Aber, klar, das neue Depot nähme ich bei nem online broker, denn vermutlich möchte ich anfangs einiges verkaufen.

    Danke für fie Unterstützung :)

  • Und @all, wie soll ein Anfänger einen Übertrag mit 60 Positionen in ein anderes Depot überwachen? Da hätte sogar ich Probleme mit.

    Jaaa, danke dafür!

    Aber auch grundsätzlich danke an Alle! War alles unterstützend und augenöffnend und ich habe einen Plan - den ich vermutlich aber eher langsam verfolgen werde, weil ich doch auch unsicher bin.

    Bis demnächst, auf diesem Kanal :)

  • Naja, das ist ja das Problem... Bei 60 Titeln und null "freier" Erfahrung befürcht ich ziemliche Verluste/Kosten - bei halten UND bei verkaufen. Oder liebe ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecke ohne Ende?

    Kosten: ja sicher bei dem Anbieter.

    Gewinne und Verluste beim Verkauf kann man ja zum Teil verrechnen. Die verwalteten Depots, die ich gesehen habe, glänzen nicht durch hohe Gewinne. Da wird überwiegend nur Scheiß gekauft.

    Erstmal übertragen und die Einstandskurse sichten. Dann geht es weiter.

    Bis dahin: sich ein wenig in die Materie einarbeiten.

    Bitte keine Politikwissenschaftler und kein Marcel Fratzscher mehr im TV.

    Satt 300k+ Neubauwohnungen brauchen wir 300k+ Abschiebungen, um schnellere Arzttermine zu ermöglichen und Stadt- und Gemeindeabgaben zu senken.

  • ETF liegt bei der ING. Dort war ich schon, hatte schon Depot und trade ja nicht. Der liegt da jetzt 15 Jahre ;)

    Aber, klar, das neue Depot nähme ich bei nem online broker, denn vermutlich möchte ich anfangs einiges verkaufen.

    Danke für fie Unterstützung :)

    ING wäre mir zu teuer.

    Ist einer von den 0,25% Brokern.

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    Satt 300k+ Neubauwohnungen brauchen wir 300k+ Abschiebungen, um schnellere Arzttermine zu ermöglichen und Stadt- und Gemeindeabgaben zu senken.

  • den ich vermutlich aber eher langsam verfolgen werde, weil ich doch auch unsicher bin

    Find ich vernünftig. Lass Dich nicht unter Zeitdruck setzen.

    Trotzdem noch ein paar Gedanken:
    Wenn Du die zahlreichen Einzelpositionen loswerden möchtest, fallen entweder im jetzigen Depot oder im zukünftigen Depot Steuern an. Das ist unabhängig davon, wo der Verkauf stattfindet. Und wenn Steuern anfallen, solltest Du Dich glücklich schätzen, denn dann hast Du mit Gewinn verkauft. - Dazu vielleicht nochmal der Hinweis, dass die Bank nach Ausschöpfen des im Freistellungsauftrags (sofern Du einen gestellt hast) genannten Betrags Kapitalertragsteuer abführt. Sollte Dein Einkommen (810€ monatlich?) unterhalb des Grundfreibetrags (in 2026: 12.348€ pro Jahr) liegen, kannst Du bis zu diesem Betrag Einkünfte steuerfrei vereinnahmen. Mit anderen Worten: 2.500€ (Differenz aus 12.348€ und 12*810€) + 1.000€ Sparerfreibetrag... und in Wirklichkeit wird es noch mehr sein (da kann ein Steuerprogramm mal Hilfe leisten). Wenn Du nichts weiter tust, wird die Bank ab dem ersten Euro über dem im Freistellungsantrag gestellten Betrag Steuer abführen. Die überzahlte Steuer kannst Du Dir dann im nächsten Jahr im Rahmen einer Einkommenssteuererklärung zurückerstatten lassen. Oder Du stellst einen Antrag auf Nichtveranlagung... Dazu gibt's bei Finanztip aber sicher irgendwo einen Artikel.

    Die zweite Dimension sind die nicht unerheblichen Kosten für die Vermögensverwaltung (rd. 1.800€!). Wenn Du die loswerden möchtest, könntest Du natürlich erstmal nur die Vermögensverwaltung kündigen. Dann würde Dein Depot halt nicht mehr aktiv von einem Vermögensverwalter gemanagt. Keine Ahnung, was die Bank dann für Depotmodelle anbietet.

    Die dritte Dimension sind die anfallenden Transaktionskosten, falls Du tatsächlich verkaufen willst. Wenn Du Glück hast, sind die in den 1.800€ schon enthalten. Um sich Zeit zu kaufen, könnte man die Papiere trotzdem zu einem günstigen Online-Broker übertragen lassen. (Da wäre ich tatsächlich einigermaßen vertrauensselig, dass die das schon fehlerfrei hinbekommen) - Knackpunkt sind ggf. Bruchteile, die sich nicht übertragen lassen, aber ich habe auf Deinem Depotauszug beim Überfliegen keine Bruchteile gesehen.

    Die vierte Dimension betrifft dann die Frage, was man mit dem freigewordenen Geld macht. Die hängt halt ganz stark mit der Frage zusammen, wann man das Geld braucht.

    Zusammenfassend würde ich die Papiere so wie sie jetzt sind in ein günstiges Depot übertragen und die Positionen nach und nach verkaufen/umschichten.

  • Die meisten Aktien Positionen sind doch gar nicht so schlecht. Und wenn die alt sind, wahrscheinlich auch im Plus.

    Du könntest die auch nach und nach verkaufen um die Rente aufzubessern und den dann geringeren Steuersatz zu nutzen.


    Mal eben meine KI gefragt, die sagt dazu :

    Die drei klarsten Abgabe-Kandidaten aus reiner Performance-Perspektive sind Pernod Ricard, Reckitt Benckiser und Bechtle AG – alle drei mit starkem Multi-Jahres-Trend nach unten und noch keinem überzeugenden Turnaround-Signal. UPS ist ein grenzwertiger Fall.

  • Erbschaften aufzulösen ist selten einfach, hier aber ist es eine Herausforderung! Erst mal mein Beileid!

    Hol Dir vom Berater eine Liste sämtlicher Kaufdaten. Sofern Positionen vor 2009 gekauft wurden, sollte man sie genauer anschauen.

    Wie sind die Konditionen für den Verkauf bei der Bank (mit der Verwaltung)? Wie beim Verkauf an der Börse und wie sieht es aus mit Bruchstücken? In keinem Fall würde ich über diesen Berater weiter Anteile kaufen.

    Bei so vielen Positionen würde ich auf jeden Fall auch darauf achten, die Bereinigung bei einer günstigen Bank durchzuführen. Sofern die abgebende Bank seriös ist, würde ich zu einem günstigen Broker wie die weiter oben schon genannte flatex übertragen. Insbesondere die steuerliche Transparenz beim Verkauf könnte echtes Geld wert sein. Bei der zukünftigen Bank solltest Du anfragen, ob die die Positionen aufnehmen werden. Nur was die nicht nehmen, würde ich noch bei der alten Bankverbindung versilbern vermutlich inklusive der Bruchstücke.

    Nicht alle Positionen müssen verkauft werden und auch nicht sofort. Bei Deinem niedrigen Einkommen würde ich die Positionen nach und nach auflösen. Dann bekommst Du einen großen Teil der Kapitalertragssteuern über die Steuererklärung zurück. Gut wäre, wenn Du möglichst nicht über 14.000 Euro zu versteuerndes Einkommen rüberkommst.

    Bei den Anleihen dürften sich die Positionen möglicherweise von alleine erledigen. Da muss man sich die Laufzeiten anschauen. Bei Auslaufen von Anleihen überweist der Emittent Dir Dir in der Regel den Nennbetrag (nach Abzug von Steuern).

    Xetra-Gold kann man behalten, bzw. den Verkauf ganz nach hinten schieben.

    Danach würde ich die Einzelaktien ausdünnen.

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