Vertraut O2 nichts, was euch am Telefon versprochen wird.

  • Vertraut O2 nichts, was euch am Telefon versprochen wird.

    Ich hatte meinen Vertrag gekündigt, woraufhin mich das Rückgewinnungsteam von O2 im vergangenen Monat mehrfach angerufen hat. Beim letzten Gespräch wurde mir ein Tarif mit 15 GB für 8,49 € angeboten. Ich habe dem zugestimmt. Stattdessen wurden in ihrem System lediglich 5 GB zu diesem Preis hinterlegt.

    Da die erste Rechnung erst etwa einen Monat später kommt, bemerkt man den Betrug erst, nachdem die reguläre 14-tägige Widerrufsfrist bereits abgelaufen ist. Anschließend stößt man beim Kundenservice auf eine Mauer und bekommt nur zu hören, man sei nun „zu spät“, um den Vertrag noch zu widerrufen.

    Als wäre das nicht genug, habe ich meine Rufnummer erfolgreich zu einem anderen Anbieter portiert. Um trotzdem weiterhin Geld von mir verlangen zu können, hat O2 meinem Vertrag einfach eine zufällig generierte Ersatz- oder „Geister“-Rufnummer zugeordnet und den Vertrag bis 2028 weiterlaufen lassen.

    Außerdem ignoriert O2 meine berechtigten Anfragen nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), mir die Aufzeichnung des Telefongesprächs zur Verfügung zu stellen. Deshalb sah ich mich gezwungen, eine formelle Beschwerde bei der Bundesnetzagentur einzureichen.

    Meidet O2 Deutschland um jeden Preis. Werft einfach einen Blick auf die Bewertungen hier auf Trustpilot. Hätte ich diese Rezensionen vorher gelesen, hätte ich mich auf O2 gar nicht erst eingelassen.

    O2 can do, O2 cannot do, zumindest wenn es um Kündigungen geht.

  • Kater.Ka 2. Juli 2026 um 17:07

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Beim letzten Gespräch wurde mir ein Tarif mit 15 GB für 8,49 € angeboten. Ich habe dem zugestimmt. (...)

    (...)

    Als wäre das nicht genug, habe ich meine Rufnummer erfolgreich zu einem anderen Anbieter portiert. Um trotzdem weiterhin Geld von mir verlangen zu können, hat O2 meinem Vertrag einfach eine zufällig generierte Ersatz- oder „Geister“-Rufnummer zugeordnet und den Vertrag bis 2028 weiterlaufen lassen.

    Ja herzlichen Glückwunsch, du hast halt eine Vertragsverlängerung abgeschlossen, dann vermutlich wieder mit 24 Monaten Laufzeit.

    Zitat

    Da die erste Rechnung erst etwa einen Monat später kommt, bemerkt man den Betrug erst, nachdem die reguläre 14-tägige Widerrufsfrist bereits abgelaufen ist.

    Sieht man das (Tarifbedingungen wie Datenguthaben) nicht in der App oder im Kundenportal?


    Zitat

    Vertraut O2 nichts, was euch am Telefon versprochen wird.

    Das würde ich nicht nur auf O2 beziehen, sondern generell jedem raten.

  • Vertraut O2 nichts, was euch am Telefon versprochen wird.

    Vertraue Niemandem, der an dein Geld möchte.

    Nach einer telefonischen Vereinbarung IMMER eine verbindliche Bestätigung verlangen.

    Beim letzten Gespräch wurde mir ein Tarif mit 15 GB für 8,49 € angeboten. Ich habe dem zugestimmt. Stattdessen wurden in ihrem System lediglich 5 GB zu diesem Preis hinterlegt.

    Hab seit letztem Jahr von einem 02-Ableger einen Vertrag: 15GB für 4,99€ = Dauerpreis, monatlich kündbar.

  • Wenn Du keine Vertragsunterlagen bekommen hast, kannst Du ja jederzeit anfechten. Wenn Du die nicht gelesen hast, wird es natürlich schwerer, anderen die Schuld zu geben.

    Deine beiden anderen Punkte sind einfach Blödsinn. Weder endet ein 24 Monats-Vertrag, weil Du das möchtest und eine Telefonnummer portierst, noch hast Du Anspruch auf Herausgabe irgendwelcher Daten einer Firma nur weil Du DSVGO sagst (jaja, betrifft dich. Kannst du auch löschen lassen. NACH Abschluss des Vertrages).

    Und damit möchte ich die Telefondrücker nicht verteidigen. Ich finde diese Lügner unerträglich.

    Also, guck ob Du wirklich im Recht bist (Du hast keine schriftliche Vertragsbestätigung bekommen ODER dort stehen die 15 GB drin). Wenn nicht, sieh es als Lehrgeld zukünftig schlauer zu sein.

    Aber spinn Dir nicht irgendwelche vermeintlichen Rechte zusammen. Sonst bist Du bald wieder in so einer Situation.

  • Ich würde Lügen, wenn ich sagen würde ich habe mich nicht schon mal in einer ähnlichen Situation befunden. Das war aber damals eindeutig mein Verschulden und ich habe definitiv drauß gelernt. Wie hier von Micha-1 erwähnt, ich werde in Zukunft keine Angebote mehr annehmen, bei denen ich keinen lesbaren Vertrag vor mir liegen habe und meine Fragen oder Zweifel kundtun kann. Besonders wenn es mal aus irgendwelchen Gründen nur telefonisch möglich ist, ist es wichtig danach nochmal über Mail oder Online sicherzugehen, dass alles so eingetragen ist, wie gewünscht.

  • Mache ich seit Jahren bei der Telekom für meinen Glasfaser-Anschluss. Kündigung, Telefonat abwarten, sich mit dem Anrufer darüber lustig machen, dass wir das in 2 Jahren wiederholen müssen, den Anrufer bemitleiden, dass er trotzdem versuchen muss, mir noch Upgrades zu verkaufen, die ich eh nicht nehmen werde, dann Bandaufzeichnung, 2 Minuten danach 2 Mails zur Bestätigung der Kündigungsrücknahmen und den Infos über die neue Vertragslaufzeit.


    Dass das bei o2 irgendwie anders läuft, ist mir nicht bekannt (war selbst jahrelang dort, bis ich umzog und nur noch auf den Balkonen einigermaßen Empfang hatte 🥲). Schau in die Mail, die Dir o2 schickt. Nur das zählt.

    Will damit ausdrücklich NICHT sagen, dass es kein Mist ist, wenn am Telefon was anderes vereinbart wird - aber Du hast als mündiger Kunde schon die Aufgabe, auch mal zu lesen, was in den Mails steht.. Fehler passieren!

  • Werbeanrufe ohne Einwilligung sind in Deutschland nicht nur lästig, sondern glasklar illegal. Wer hier rechtlich gegensteuern möchte, findet die entscheidende Grundlage im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb – genauer gesagt in § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG. Demnach ist jede Werbung unter Verwendung eines Telekommunikationsdienstes ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung des Verbrauchers eine unzumutbare Belästigung und damit unzulässig.
    Dieses Gesetz nutze ich und fahre damit gut.

  • Bei 1&1 und Drillisch geht das auch wie beschrieben:

    Frage, ob aufgenommen werden darf

    die neuen Bedingungen werden langsam vorgelesen

    Verstanden? Einverstanden? Ein deutliches Ja erbeten.

    Und Hinweis, dass die Mail mit dem neuen Vertrag abgesandt wird.

    Hat immer geklappt.

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