Hallo Zusammen, bei uns werden in einem Monat 100.000 EUR Festgeld frei. Wir möchten diesen Betrag nun etwas gewinnbringender, aber auch nicht unsicher anlegen. Zusätzlich haben wir auf Tagesgeld noch einen Betrag für dringende Ausgaben, Notfälle, etc. Die 100.000 EUR sind als mittelfristige Anlage gedacht, die auch ein paar Jahre liegen dürfen. Unser Depot ist bei der ING. Nach vorsichtigen Überlegungen möchten wir je in einen ETF MSCI World, einmal ETF MSCI Europa, einen Gold ETF (der das Gold physisch hinterlegt hat) und evtl. Anleihe(n) anlegen. Die ETF würden wir über Sparpläne auffüllen. Macht das für Euch Sinn? Welche prozentuale Verteilung würdet Ihr vornehmen? Danke für Eure Gedanken!
100.000 EUR anlegen
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Anlage-Sepp -
26. Juli 2026 um 14:04 -
Unerledigt
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Die 100.000 EUR sind als mittelfristige Anlage gedacht, die auch ein paar Jahre liegen dürfen.
Kannst du bitte den Begriff ,,mittelfristig" genau definieren und die Gründe für diesen Zeitraum nennen?
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Warum so vieles? Warum nicht 1 globaler ETF und etwas Euwax II? Neben dem Tagesgeldkonto natürlich.
Wenn mittelfristig 12-15 Jahre heisst?
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Das soll heißen, das wir das Geld bis auf weiteres nicht benötigen, wir aber schon gern die Möglichkeit hätten, irgendwann darauf zuzugreifen. Ich kann es leider nicht besser umschreiben.
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Warum so viele? Warum nicht 1 globaler ETF und etwas Euwax II?
Wenn mittelfristig 12-15 Jahre heisst?
Ich weiß nicht was Euwax 2 ist... Habe zum Thema Anlage nur oberflächliches Wissen. Ich definiere mittelfristig jetzt einfach mal mit 5 Jahren, dann wäre z.B. ein neues Auto fällig, so dass ich teile von der Anlage abgreifen möchte.
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Was machst du, wenn zu dem Zeitpunkt des Autokaufs der MSCI World als Beispiel 30% im Minus ist?
Ich würde dann Geldmarkt-ETF oder klassisches Tagesgeld nehmen. Ggf auch Tagesgeldhopping. -
Macht das für Euch Sinn?
Nein. Mittelfristig, sicher und Börsennotierte Papiere widersprechen sich.
Ab Anlagehorizont von 10-15, besser 15-20 Jahre kann man ETF als sicher bezeichnen.
Aber selbst dann würde ich so eine Aufteilung nicht machen.
SPDR MSCI ACWI IMI WKN: A1JJTD und fertig. -
O.K., dann gehen wir mal von einer langfristigen Anlage aus, 10 Jahre+, ein Auto kann ich auch leasen. Macht meine Idee, wie oben beschrieben, Sinn?
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Du wirst viele Meinungen bekommen.
Wie viele Jahre nun? 5, 10, 15, …?
Wenn ETF, dann reicht einer (!) aus.
SPDR IMI oder FTSE All World z. B. -
Nein. Mittelfristig, sicher und Börsennotierte Papiere widersprechen sich.
Ab Anlagehorizont von 10-15, besser 15-20 Jahre kann man ETF als sicher bezeichnen.
Aber selbst dann würde ich so eine Aufteilung nicht machen.
SPDR MSCI ACWI IMI WKN: A1JJTD und fertig.Habe ich es richtig verstanden, dass Du alles in einen ETF, MSCI World legen würdest?
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Hallo Anlage-Sepp, der guten Ordnung halber: Für meinen Teil bin ich nur Finanz-Laie, wenn auch ein an solchen Themen Interessierter (mit zudem ein bißchen eigenen Erfahrungen - in Aktien und Immobilien u. a. investiere ich seit > 50 Jahren). Überflogen habe ich zudem nur Deinen Beitrag Nr. 1.
Hallo Zusammen, bei uns werden in einem Monat 100.000 EUR Festgeld frei. Wir möchten diesen Betrag nun etwas gewinnbringender, aber auch nicht unsicher anlegen.
Rendite und Risiko sind die beiden Seite der selben Medaille ...
In dem Bereich existieren - meines Erachtens - übrigens keine absoluten Sicherheiten. "Sicher" in dem Sinne und in dem Bereich sind nur drei Dinge: Die Inflation, die Steuern und die (mehr oder weniger hohen) Gebühren so gut wie jeder Geldanlage.
Die 100.000 EUR sind als mittelfristige Anlage gedacht, die auch ein paar Jahre liegen dürfen.
In Aktien - sei es passiv via ETFs oder aktiv via der Direktanlage in Einzelwerte - würde ich nur Mittel (ins Risiko) schieben, auf die ich 15 Jahre aufwärts nicht zugreifen werde (nicht zugreifen muß).
Was subsumierst Du oder verstehst Du unter "mittelfristig" ... ?
Macht das für Euch Sinn?
Ob das Sinn ergibt ... ?
Es kommt darauf an ... u. a. auf Dein Alter, Deine bereits vorhandene Altersvorsorge inkl. Vorsorgeansprüche, Deine Kenntnisse und Erfahrungen mit verschiedenen Geldanlagen, dem Ziel dieser Geldanlage, der avisierten Zielrendite usw. - und insbesondere auf Deine objektive Risikotragfähigkeit sowie Deine subjektive Risikobereitschaft sprich Risikotoleranz ...
Welche prozentuale Verteilung würdet Ihr vornehmen?
Ich würde diese 100k so anlegen und verteilen, wie ich auch bisher mein Vermögen bewirtschaftet habe.
Nur, was sagt oder hilft das Dir ... ?
Ohne nähere Abklärung weiterer Aspekte (siehe schon oben) wird es mit soliden, validen und individuell passenden Hinweisen eher (sehr) schwer werden.
Dir gute Gedanken und danach ebensolche Entscheidungen ... !
PS: Da erst nachträglich entdeckt
Ich definiere mittelfristig jetzt einfach mal mit 5 Jahren, dann wäre z.B. ein neues Auto fällig, so dass ich teile von der Anlage abgreifen möchte.
Keine guten Voraussetzungen, um beispielsweise alles oder einen sehr großen Teil davon in einen weltweiten Aktien ETF zu schieben. Zumal ein "neues Auto" heutzutage ein hübsches Sümmchen erfordern kann. Wenn ausgerechnet zu dem Zeitpunkt (Autokauf erforderlich) der ETF um beispielsweise 20, 30 oder 50% abgetaucht ist ... was immer passieren kann.
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Macht meine Idee, wie oben beschrieben, Sinn?
Immer noch nicht.
Die Aufteilung macht keinen Sinn. World + EU wegen USA Übergewicht? Dafür dann EU Übergewicht? Bedenke das Du alle sonstigen Leistungen aus der EU beziehst, wahrscheinlich sogar nur aus DE (Lohn, Rente, etc)
Und Gold erwirtschaftet keine Rendite.
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Das soll heißen, das wir das Geld bis auf weiteres nicht benötigen, wir aber schon gern die Möglichkeit hätten, irgendwann darauf zuzugreifen. Ich kann es leider nicht besser umschreiben.
Keine Sorge. Ca. 95% aller Privatanleger wählen ,,mittelfristig", wenn man sie nach dem Anlagezeitraum fragt. Das ist so herrlich mitten drin und man muss sich nicht entscheiden. Man will beides: gute Rendite und doch irgendwie die Möglichkeit darauf zugreifen zu können. Das nutzen die Verkäufer gnadenlos aus und verkaufen ihre überteuerten Mischprodukte.
Du solltest dich von diesem Gedanken verabschieden. ,,Mittelfristig" gibt es nicht. Es gibt nur drei Zeiträume bei der Geldanlage:
- Geld das ich immer verfügbar haben muss (Lebenshaltung, Instandhaltiung, Bildung Kinder z.B.)
- Größere Summen, die ich an einem ganz bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft verfügbar haben muss (Kauf EFH in 4 Jahren z.B.)
- Geld für den langfristigen Vermögensaufbau / Vermögensverwaltung (15 Jahre+).
Für diese drei Zeiträume gibt es ganz konkrete und günstige Produkte und in den meisten Fällen ist es Nr. 1 und Nr. 3, die relevant sind. Also 2 Produkte.
Ich würde so vorgehen:
Nr. 1 in Euro bestimmen und auf ein Tagesgeldkonto oder einen Geldmarkt-ETF packen.
Den Rest in einen globalen Aktien-ETF investieren.
Am besten morgen.
Fertig.
Das Problem sind in der Regel nicht die Produkte, sondern die Bestimmung des Betrags aus 1. Bei uns ist der fast 0 Euro. Bei anderen fast ihr gesamtes liquides Vermögen.
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Habe ich es richtig verstanden, dass Du alles in einen ETF, MSCI World legen würdest?
Nein, das ist kein MSCI World.
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Ja, 10 Jahre+ macht Sinn.
Aber wie bereits viele erwähnt haben, nimm einen einzigen "All World" und fertig
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Du wirst viele Meinungen bekommen.
Wie viele Jahre nun? 5, 10, 15, …?
Wenn ETF, dann reicht einer (!) aus.
SPDR IMI oder FTSE All World z. B.Bin gerade überrascht, Ihr würdet in Richtung eines einzigen ETF gehen? Keine Goldbeimischung? Keine Anleihen o.ä.? Im Kern hat man dann doch keinen Ausgleich, wenn ein Part mies läuft. Ist das dann nicht hopp oder Topp?
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Habe ich es richtig verstanden, dass Du alles in einen ETF, MSCI World legen würdest?
Aber doch nur bei langfristiger Anlage. Das sind, da sind wir uns hier fast einig, 15 Jahre, nicht 5.
Ich weiß ja nicht, wie teuer dieses Auto sein muss, aber wieso teilst du nicht auf - 50% in einen Welt-ETF und 50% in einen Geldmarktfonds?
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Bin gerade überrascht, Ihr würdet in Richtung eines einzigen ETF gehen? Keine Goldbeimischung? Keine Anleihen o.ä.? Im Kern hat man dann doch keinen Ausgleich, wenn ein Part mies läuft. Ist das dann nicht hopp oder Topp?
Zum Ausgleich Tagesgeld, Geldmarktfonds, kurz laufende Staatsanleihen bester Bonität (z.B. DBX0T8).
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Mit wenig Wissen über den, der anlegt, ist schwer zu beraten. Das fängt an mit: ein neues Auto ist fällig. Das kann für den einen bedeuten, er kauft dann eines für 10.000 Euro gebraucht, und für den anderen, dass er dann die vollen 100.000 braucht.
Von daher, denke doch mal darüber nach, ob es Dich bspw. für Deine Bedürfnisse flexibel aufstellen würde, wenn Du z. B. 60.000 in den ACWI IMI investierst, und jeweils 10.000 in eine Anleihe oder einen Laufzeit-Anleihefonds, die 2029, 2030, 2031, 2032 auslaufen, so dass Du in den Jahren jeweils über 10.000 plus Zinsen abzgl. Steuern neu entscheiden kannst.
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Bin gerade überrascht, Ihr würdet in Richtung eines einzigen ETF gehen? Keine Goldbeimischung? Keine Anleihen o.ä.? Im Kern hat man dann doch keinen Ausgleich, wenn ein Part mies läuft. Ist das dann nicht hopp oder Topp?
Ja, ein ETF. „Schwankungen“ gleichen sich aus. Schau dir mal die Charts dazu an aus den vergangenen Jahren.
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