ETF-Auswahl

  • Unsere Empfehlungen zu diesem Thema

    Klickst Du auf eine Empfehlung mit *, unterstützt das unsere Arbeit. Finanztip bekommt dann eine Vergütung. Empfehlungen geben wir immer nur redaktionell unabhängig und nach strengen Finanztip-Kriterien. Mehr Infos

    Von unseren Finanztip-Experten getestet

    Was Finanztip ausmacht
    Finanztip Bewertungen
  • Kater.Ka 12. August 2026 um 04:53

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Hallo, der empfohlene IMI setzt auf Marktkapitalisierung. Manche Akteure stellen mehr das BIP in den Vordergrund. Was ist davon zu halten?

    Dafür gibts einnige Threads, die für dich interessant sein könnten. Einfach mal Kommer in die Suche eingeben. Es gibt auch einen neuen mit BIP-Ansatz. Aber da gilt, besser keinen ETF besparen, der noch keine 100 Mio eingesammelt hat.

    https://www.finanzen.net/ratgeber/etf/p…t-etf-cleverer/

  • Hallo Bernd-Money,


    willkommen im Forum!

    Schau Dir doch mal das Konzept des Arero-Fonds an. Dieser hat eine BIP-Gewichtung. Auch der Kommer-ETF hat einen interessanten Ansatz. Ebenfalls lohnenswert ist ein Blick auf das GPO von Andreas Beck. Er verfolgt einen Ansatz der Gewichtung nach Gewinnen der Weltwirtschaft.


    Sie alle versuchen die Frage zu beantworten, welches Konzept für einen weltweiten Fonds geeignet ist, um die Weltwirtschaft ideal abzubilden.


    Wahrscheinlich liegen am Ende des Tages alle auf einem ähnlichen Level. Für mich gibt es da kein richtig oder falsch. Je nach wirtschaftlicher Phasen gibt es hier andere Performanceerlebnisse.
    Vielleicht fühlst Du Dich ja zu einem der verschiedenen Ansätze eher hingezogen, als zu einem reinem marktkapitalisierten Ansatz, dann macht man mit keinem einen grundlegenden Fehler.

    Um den Tip von ichbins aufzugreifen. Anfangen ist wichtiger als das konkrete Konzept.

  • Hallo, der empfohlene IMI setzt auf Marktkapitalisierung. Manche Akteure stellen mehr das BIP in den Vordergrund. Was ist davon zu halten?

    Die langfristige Rendite eines BIP-Ansatzes war minimal besser als die von Marktkapitalisierung. Nach Kosten blieb davon wenig übrig. Es gab bisher auch keine Produkte mit denen man BIP ohne steuerschädliches Rebalancing sinnvoll abbilden konnte. BIP hat den Vorteil, dass (politische) Klumpenrisiken erheblich reduziert werden. Der Vorteil von Marktkapitalisierung ist, dass es sehr günstig ist.

    https://gerd-kommer.de/blog/marktkapitalisierung-vs-bip/

    Ein ETF auf den ACWI IMI (100% Marktkapitalisierung) ist m.E. ein gutes Produkt für den risikobehafteten Teil. Das gilt auch für den Gerd Kommer Multifactor ETF (50% BIP 50% MCAP). Ich denke es ist wichtig sich für ein Produkt zu entscheiden und die Strategie durchzuziehen. Mit mehreren ETF irgendwas zu basteln geht über kurz oder lang schief.

  • BIP hat den Vorteil, dass (politische) Klumpenrisiken erheblich reduziert werden.

    Nein. Ein Klumpenrisiko wird durch ein anderes ersetzt. China, Taiwan, Südkorea.

    Gelöschter Nutzer
    26. Juni 2026 um 09:02
  • Nein. Ein Klumpenrisiko wird durch ein anderes ersetzt. China, Taiwan, Südkorea.

    Gelöschter Nutzer
    26. Juni 2026 um 09:02

    Du hast die Begriffe ,,politisches Risiko“ und ,,Klumpenrisiko“ nicht verstandenen. Bitte les doch erst den Blogbeitrag und denke ein paar Minuten nach bevor du schreibst. Du kommentierst jeden zweiten Beitrag hier im Forum mit irgendwelchem unqualifizierten Zeug und ohne dich mit der Materie auseinandergesetzt zu haben. Das kann für neue Mitglieder sehr verwirrend sein.

  • Ein ETF, der EM-Klumpenrisiken verringert:

    Wenn ein Anleger heute einen klassischen Emerging-Markets-ETF kauft, erhält er zu einem Großteil Exposure an Techkonzernen wie TSMC, Samsung Electronics und SK Hynix. Allein diese drei Werte werden aktuell mit rund 26 Prozent gewichtet. Auch geografisch haben ETFs auf den MSCI Emerging Markets mittlerweile einen klaren Fokus. China, Taiwan und Südkorea dominieren, zusammen machen sie rund 66 Prozent der Gewichtung aus.

    https://www.boerse-online.de/nachrichten/ak…n-20400916.html

  • Du kommentierst jeden zweiten Beitrag hier im Forum mit irgendwelchem unqualifizierten Zeug und ohne dich mit der Materie auseinandergesetzt zu haben. Das kann für neue Mitglieder sehr verwirrend sein.

    Für neue Mitglieder ist es vor allem sehr verwirrend, wenn man sie sofort mit diversen Sonderlösungen wie Arero, Beck und Kommer eindeckt. Die aktiven Ansätze sind vor allem eines: teuer.
    Und Kosten sind das einzige was bei einer Investition am Kapitalmarkt über ETFs und klassische Fonds SICHER ist.

    Gerade für Anfänger:innen sind die Hinweise von Finanztip zu den Welt-ETFs sehr wertvoll und zielführend.

    Einfach mit einem der empfohlenen Welt-ETF beginnen und investieren.

  • Es war eine offene Frage. Es wird nach Informationen gesucht. In den Threads zum Kommer gibts fundierte Gegenargumente. Wenn nicht nur die KI-Zusammenfassung gelesen wird, ergibt das ein Bild, das Grundlage für eine Entscheidung sein kann.

    Hallo, der empfohlene IMI setzt auf Marktkapitalisierung. Manche Akteure stellen mehr das BIP in den Vordergrund. Was ist davon zu halten?

  • Hallo, der empfohlene IMI setzt auf Marktkapitalisierung. Manche Akteure stellen mehr das BIP in den Vordergrund. Was ist davon zu halten?

    Beide Ansätze haben Ihre Berechtigung/Begründungen.
    Viel entscheidender für den langfristigen Anlagerfolg ist jedoch die Risikoaufteilung Deiner Geldanlage.
    Konkret, welchen Anteil Deines Anlagebetrags Du in den Risikoteil investierst (z.B. Aktien-ETF) und welchen Anteil in den sicheren Teil (z.B. Tagesgeld).

    Ich denke es ist wichtig sich für ein Produkt zu entscheiden und die Strategie durchzuziehen. Mit mehreren ETF irgendwas zu basteln geht über kurz oder lang schief.

    So sehe ich das auch.

  • Viel entscheidender für den langfristigen Anlagerfolg ist jedoch die Risikoaufteilung Deiner Geldanlage.
    Konkret, welchen Anteil Deines Anlagebetrags Du in den Risikoteil investierst (z.B. Aktien-ETF) und welchen Anteil in den sicheren Teil (z.B. Tagesgeld).

    So ist es. Und das ist das A und O…..

    Und dann wird auch klar, warum die KOSTEN so unheimlich wichtig sind.

    Wenn jemand 100.000. Euro heute am 12.August investieren will und sich nur 50 % Aktienquote zutraut, dann 50.000 Euro in einen GÜNSTIGEN von Finanztip empfohlenen Welt-ETF und 50.000 Euro als Tagesgeld oder Geldmarkt-ETF oder ETF mit kurzlaufenden Staatsanleihen.

    Was KOSTET das ?

    Der Aktienteil 35 bis 85 Euro im Jahr, der „Geld“-Teil 0 (!) bis 55 Euro.

    Mit 35 bis 140 Euro im Jahr liegt das deutlich günstiger als die aktiven Produkte, die mal schnell 700 Euro (!!!!!!) im Jahr abgreifen.

  • Mit 35 bis 140 Euro im Jahr liegt das deutlich günstiger als die aktiven Produkte, die mal schnell 700 Euro (!!!!!!) im Jahr abgreifen.

    NB Immer noch fast 500€ mehr, als man für einen günstigen Geldteil plus einen Aktienanteil bestehend aus dem Kommer-ETF bezahlen müsste. Nur als Ergänzung, weil dessen Teuer-Sein ja immer als eines der gewichtigsten Gegenargumente angeführt wird.

  • NB Immer noch fast 500€ mehr, als man für einen günstigen Geldteil plus einen Aktienanteil bestehend aus dem Kommer-ETF bezahlen müsste. Nur als Ergänzung, weil dessen Teuer-Sein ja immer als eines der gewichtigsten Gegenargumente angeführt wird.

    Es muss ja nicht an jeder Ecke und überall der „Kommer“ um die Ecke blicken.

    Bei deinem Beispiel würde natürlich eine offizielle TER von 0,45 % (da kommen noch Transaktionskosten dazu) für den Aktienteil klar günstiger sein als die teuren Arero und GPO.

    Wie hat früher mal einer öfters geschrieben: das Finanztip-Forum sei ein Forum von „Selbermachern“.

    Ja…die brauchen sowas nicht.

  • Der Aktienteil 35 bis 85 Euro im Jahr, der „Geld“-Teil 0 (!) bis 55 Euro….

    ..Und dann wird auch klar, warum die KOSTEN so unheimlich wichtig sind.…

    Diesen Denkfehler sehe ich bei dir sehr oft: Du begrenzt die Kostenbetrachtung auf die TER. Ich habe dir ja schon einmal erklärt, dass deine 20 % Geldmarktanteil im langfristigen Portfolio erhebliche Opportunitätskosten verursachen und höher als die Kosten vieler aktiver Fonds sind. Du zahlst effektiv über 1,0 % p. a. Opportunitätskosten plus die TER deiner ETFs auf das gesamte Portfolio (!) und gleichzeitig beschwerst du dich hier jeden zweiten Tag darüber, dass 0,3 oder gar 0,2 % Mehrkosten zu viel seien.

    Deine Argumentation ist deshalb sehr selektiv. Ich habe den Eindruck, dass es dir schwerfällt, eine realistische Gesamtkostenrechnung aufzustellen.

    Das gleiche Bild zeigt sich, wenn du über die hohen Kosten von Multi-Asset-ETFs wetterst und dabei sowohl die Teilfreistellung als auch das steuerneutrale Rebalancing außer Acht lässt. Denk auch einmal darüber nach, wie oft du in den vergangenen Monaten und Jahren deine Strategie komplett geändert und ETFs wieder aus dem Portfolio geworfen hast und welche weniger idealen Finanzvehikel du parallel zu den ETFs langfristig laufen hattest und hast. Das sind die wirklich großen Kostentreiber, nicht 0,2 % mehr oder weniger TER.

    Wie bei der Betrachtung des Vermögens sollte man auch bei den Kosten das Gesamtbild betrachten und nicht nur auf die TER schauen.

  • Diesen Denkfehler sehe ich bei dir sehr oft: Du begrenzt die Kostenbetrachtung auf die TER. Ich habe dir ja schon einmal erklärt, dass deine 20 % Geldmarktanteil im langfristigen Portfolio erhebliche Opportunitätskosten verursachen und höher als die Kosten vieler aktiver Fonds sind. Du zahlst effektiv über 1,0 % p. a. Opportunitätskosten plus die TER deiner ETFs auf das gesamte Portfolio (!) und gleichzeitig beschwerst du dich hier jeden zweiten Tag darüber, dass 0,3 oder gar 0,2 % Mehrkosten zu viel seien.

    Deine Argumentation ist deshalb sehr selektiv. Ich habe den Eindruck, dass es dir schwerfällt, eine realistische Gesamtkostenrechnung aufzustellen.

    Das gleiche Bild zeigt sich, wenn du über die hohen Kosten von Multi-Asset-ETFs wetterst und dabei sowohl die Teilfreistellung als auch das steuerneutrale Rebalancing außer Acht lässt. Denk auch einmal darüber nach, wie oft du in den vergangenen Monaten und Jahren deine Strategie komplett geändert und ETFs wieder aus dem Portfolio geworfen hast und welche weniger idealen Finanzvehikel du parallel zu den ETFs langfristig laufen hattest und hast. Das sind die wirklich großen Kostentreiber, nicht 0,2 % mehr oder weniger TER.

    Wie bei der Betrachtung des Vermögens sollte man auch bei den Kosten das Gesamtbild betrachten und nicht nur auf die TER schauen.

    Philippika: oft gehässige (Straf-)Rede.

  • Denkfehler..Opportunitätskosten…

    Ich glaube, hier werden zwei verschiedene Dinge vermischt. Die 20 % Geldmarkt sind keine Kosten, sondern eine bewusste Entscheidung für eine andere Risikostruktur. Natürlich hat diese Entscheidung gegenüber einem hypothetischen 100-%-Aktienportfolio langfristig eine erwartete Renditedifferenz. Das kann man als Opportunitätskosten bezeichnen aber eben nicht als „effektive Kosten“ im gleichen Sinne wie eine TER.


    Wenn man schon Opportunitätskosten in die TER-Rechnung einbezieht, müsste man konsequenterweise auch die Opportunitätskosten jeder anderen Asset-Allokation berechnen. Auch dein 100-%-Aktienportfolio über den Kommer-ETF hat schließlich Opportunitätskosten gegenüber einem noch riskanteren Portfolio.

    Interessanter wäre deshalb ein Vergleich auf gleicher Risikobasis: erwartete Rendite, Volatilität, maximale Verluste und Kosten. Dann kann jeder entscheiden, ob ihm die 20 % Geldmarkt die geringere Schwankung und höhere Liquidität wert sind.

    Und noch eine kleine Rechenfrage zu Denkfehlern: Die 20 % Geldmarkt erhöhen die TER doch nicht, sondern senken sie sogar gegenüber einem 100-%-ETF-Portfolio.

    Man kann diese Konstruktion für zu defensiv halten. Aber sie deshalb mit „über 1 % effektiven Kosten“ zu etikettieren, ist doch eine ziemlich andere Aussage.

Passende Ratgeber für Dich

Von Finanztip-Experten fundiert recherchiert

Was Finanztip ausmacht
Finanztip Bewertungen