Welche Sollzinsbindung macht momentan am meisten Sinn bei Hausbau?

  • eine Finanzierung vom Start weg mit einem planmäßigen Zeitrahmen von 20 Jahren kann ich mir nicht leisten.

    Das habe ich (bzw. die Statistik) auch nicht gefordert.

    Trotzdem, behaupte ich, ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass Du dann durch sein kannst.

    Andersherum: Wer nicht kauft und Mieter bleibt, wird in 20 Jahren locker die doppelte Miete zahlen müssen und auch können.

  • mir wärs recht :D ich sehe zwar gerade nicht wie. aber gut. 20 jahre ist dann schon sehr in der zukunft :D

    Die Rate bleibt fest, die Inflation sorgt dafür, dass alle anderen Preise und letztlich auch Gehälter steigen. Es ist nicht gesagt, dass das immer 1:1 im Gleichschritt mit der Inflation passiert, aber auf lange Sicht schon.

    Natürlich gibt es auch die Risiken von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Insolvenz des Betriebs und neuer schlechter bezahlter neuer Job. Aber die hat man als Mieter ja auch.

    Ich persönlich würde im Zweifel eher die längere Zinsbindung wählen, auch wenn sie teurer ist (nicht bei 3% auf 10 Jahre vs. 5% auf 20 Jahre, aber bei 3,3% vs. 3,6% schon). Ich bin da aber auch eher risikoavers. Denn WENN nach 10 Jahren der Zins bei 10% steht, riskiert man damit ggf. einen zwangsweisen Verkauf, weil man die Rate für die Anschlussfinanzierung nicht mehr tragen kann (natürlich je nach Restschuld und Ratenhöhe).

    In jedem Fall würde ich durchrechnen, wie hoch nach 10, 15, 20 Jahren bei den jeweils angebotenen Zinssätzen die Restschuld wäre und welche Rate das bei 3, 5, 7, 10% Zinsen in der Anschlussfinanzierung bei Minimum 2% Tilgung (dann ja nur noch bezogen auf die Restschuld) bedeuten würde.

    Ich halte es nicht für wahrscheinlich, dass die Zinsen in 10 Jahren so hoch sein werden. Andererseits hätte 2020 auch keiner gedacht, dass wir einige Jahre später wieder 3-4% statt 0,x% haben würden.

  • Natürlich gibt es auch die Risiken von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Insolvenz des Betriebs und neuer schlechter bezahlter neuer Job.

    Bei einer Ehe würde ich Trennung noch hinzufügen wollen.

    Zumindest in meinem Bekanntenkreis, war die Trennung der häufigste Grund warum der Traum von der eigenen Immobilie geplatzt ist.

    Andererseits hätte 2020 auch keiner gedacht, dass wir einige Jahre später wieder 3-4% statt 0,x% haben würden.

    Gab ja genug 'Experten', die noch 2021 davon ausgingen, das steigende Zinsen in der Euro-Zone für viele Jahre quasi 'ausgeschlossen' seinen, da es sonst zu einem Zusammenbruch der 'südlichen Schuldenländer' kommen würde. :/

    Es kann immer Alles passieren. Sogar das Gegenteil.

  • Denn WENN nach 10 Jahren der Zins bei 10% steht, riskiert man damit ggf. einen zwangsweisen Verkauf, weil man die Rate für die Anschlussfinanzierung nicht mehr tragen kann

    Dann sind aber auch die Inflation, Mietsteigerungen und Tarifabschlüsse entsprechend. Also immer das ganze Szenario vergleichen. Es gibt keinen singulären Extremzins und alles andere bleibt unverändert.

  • Also wir hatten für 15 Jahre Zinsbindung abgeschlossen, allerdings ohne Sondertilgungen. Die Banken, die uns begleiten wollten, verlangten alle einen Zuschlag von 0,3-0,6% für die Sondertilgungen. Das war mir zuviel, zumal wir kein Erbe oder sonstige nennenswerte Geldzuflüsse innerhalb der 15 Jahre erwartet haben. Dafür können wir den Tilgungssatz mehrmals ändern, was wir nach 3 Jahren dann auch gemacht haben. Am Anfang konnten wir nichts zurücklegen, aber durch Gehaltssteigerungen ist das jetzt möglich. Also wird das übrige Geld auf die Seite gelegt und sobald wir kündigen können, schauen wir mal, wie die Zinssätze stehen. Evtl. schliessen wir neu ab und setzen dafür dann das gesparte Geld ein. Sind die Zinssätze hoch, warten wir einfach weiter ab.

    Ich persönlich würde eine selbst genutze Immobilie immer für mind. 15 Jahre finanzieren. Die Unwägbarkeiten wären mir da viel zu groß, um mit kurzen Laufzeiten zu „zocken“.

    Ich hab seit Abschluss der Finanzierung aus unterschiedlichen Gründen zweimal den Arbeitgeber gewechselt, meine Frau einmal. Und ein zweites Kind ist dann auch noch gekommen. Corona war auch noch dazwischen. Also es ist viel passiert, was wir beim Abschluss nie im Leben erwartet hatten.

    Da ist es schon beruhigend zu wissen, dass die Finanzierung solide ist und noch einige Jahre läuft.

    Klar, hätte ich damals gewusst, dass 3 Jahre später mein Netto so hoch ist wie mein damaliges Brutto, hätte ich die Finanzierung auch etwas anders aufgebaut. Aber wer weiß sowas schon.

  • Ich persönlich würde im Zweifel eher die längere Zinsbindung wählen, auch wenn sie teurer ist (nicht bei 3% auf 10 Jahre vs. 5% auf 20 Jahre, aber bei 3,3% vs. 3,6% schon). Ich bin da aber auch eher risikoavers. Denn WENN nach 10 Jahren der Zins bei 10% steht, riskiert man damit ggf. einen zwangsweisen Verkauf, weil man die Rate für die Anschlussfinanzierung nicht mehr tragen kann (natürlich je nach Restschuld und Ratenhöhe).


    In jedem Fall würde ich durchrechnen, wie hoch nach 10, 15, 20 Jahren bei den jeweils angebotenen Zinssätzen die Restschuld wäre und welche Rate das bei 3, 5, 7, 10% Zinsen in der Anschlussfinanzierung bei Minimum 2% Tilgung (dann ja nur noch bezogen auf die Restschuld) bedeuten würde.

    Vielen Dank für die anschauliche Erklärung. Das ist eine toll beschriebene vorgehensweise die sich für mich auf den ersten Blick gut anfühlt. Ich tendiere mit fortschreitenden alter (30 - lol) eher der sicherheit zugeneigt. kein vergleich zu jungen jahren als ich aufkredit kryptowährungen gekauft habe. das lebte es sich schön einfach mit dem motto nach mir die sintflut.

    Ich bin nur gespannt wie einfach es wird Banken zu finden die Sollzinsbindungen über 10 jahre anbieten. Aus erzählungen ist es bei der örtlichen sparkassen und raiffeisenbanken absolut nicht üblich. Vielliecht machen Sies aber zu horrenden Aufschlägen. Wir werden sehen.

    Gibt es für dich irgendwie ein Verhältnis (a la daumenregel) das man sagt der aufschlag für 20 oder 30 jahre sollzinsbindung steht in keinem verhältnis zur 10 jährigen?

    Gab ja genug 'Experten', die noch 2021 davon ausgingen, das steigende Zinsen in der Euro-Zone für viele Jahre quasi 'ausgeschlossen' seinen,

    das ist einfach der absolute wahnsinn. ich habe einen freund der sich damals eine wohnung gekauft hat. generiert minimale mietrendite - hier in der gegend tatsächlich eine seltenheit. Aber in 2 jahren wird er sie wohl verkaufen müssen. das war damals alles so knapp kalkuliert das 2-4% bei der rate nicht klar gehen und die rendite zu niedrig.

    Also wir hatten für 15 Jahre Zinsbindung abgeschlossen, allerdings ohne Sondertilgungen. Die Banken, die uns begleiten wollten, verlangten alle einen Zuschlag von 0,3-0,6% für die Sondertilgungen. Das war mir zuviel, zumal wir kein Erbe oder sonstige nennenswerte Geldzuflüsse innerhalb der 15 Jahre erwartet haben. Dafür können wir den Tilgungssatz mehrmals ändern, was wir nach 3 Jahren dann auch gemacht haben. Am Anfang konnten wir nichts zurücklegen, aber durch Gehaltssteigerungen ist das jetzt möglich. Also wird das übrige Geld auf die Seite gelegt und sobald wir kündigen können, schauen wir mal, wie die Zinssätze stehen. Evtl. schliessen wir neu ab und setzen dafür dann das gesparte Geld ein. Sind die Zinssätze hoch, warten wir einfach weiter ab.

    Ich persönlich würde eine selbst genutze Immobilie immer für mind. 15 Jahre finanzieren. Die Unwägbarkeiten wären mir da viel zu groß, um mit kurzen Laufzeiten zu „zocken“.

    Ich hab seit Abschluss der Finanzierung aus unterschiedlichen Gründen zweimal den Arbeitgeber gewechselt, meine Frau einmal. Und ein zweites Kind ist dann auch noch gekommen. Corona war auch noch dazwischen. Also es ist viel passiert, was wir beim Abschluss nie im Leben erwartet hatten.

    Da ist es schon beruhigend zu wissen, dass die Finanzierung solide ist und noch einige Jahre läuft.

    Klar, hätte ich damals gewusst, dass 3 Jahre später mein Netto so hoch ist wie mein damaliges Brutto, hätte ich die Finanzierung auch etwas anders aufgebaut. Aber wer weiß sowas schon.

    Das hört sich doch gut an. Ich tu mich schwer, ich habs immer so gelernt, mit geld zu rechnen das ich nicht habe. Aber die chance in 20 jahren nicht mehr Geld zu verdienen als jetzt ist deutlich geringer als eben schon. Deshalb vergesse ich immer da ein wenig in die Entscheidungsfindung einzubeziehen.

    mein bauchgefühl tendiert mittlerweile zu einer 20 oder 30 jährigen sollzinsbindung bei einer laufzeit von 30 jahren. im besten fall mit sondertilgungen und anpassungen bei der tilgungshöhe mit nem minimalen zinsaufschlag.

    hier hab ich die sicherheit einfach zu planen. kann ich mir die rate jetzt und in paar jahren mit kind leisten dann doch höchstwahrscheinlich die nächsten jahre auch. alles geld was extra dazu kommt werde ich 50:50 anlegen (etf) und sondertilgen.

  • mein bauchgefühl tendiert mittlerweile zu einer 20 oder 30 jährigen sollzinsbindung bei einer laufzeit von 30 jahren. im besten fall mit sondertilgungen und anpassungen bei der tilgungshöhe mit nem minimalen zinsaufschlag.
    hier hab ich die sicherheit einfach zu planen.

    Wenn Du mich fragst, ist reich und gesund besser als arm und krank.

    Du willst von allen Optionen jeweils die beste. Das kannst Du alles haben mit einer Ausnahme: den minimalen Zinsaufschlag. Längere Sollzinsbindung kostet Aufschlag, Sondertilgungen und flexible Tilgung kosten auch Aufschlag. Für jeden Darlehensnehmer (nicht nur für Dich) stellt sich die Frage, ob der Zinsaufschlag die "Sicherheit" wert ist.

    Niemand kann in die Zukunft schauen. Die Sicherheit, die Du so unbedingt haben willst, kannst Du nicht kaufen, so sehr Du Dich darum auch bemühen magst.

  • Du willst von allen Optionen jeweils die beste

    das ist mir bewusst. abstriche kann ich ja dann immer noch machen wenn ich die konkreten angebote einhole. das ich nicht den gleichen zinsatz bei 10 jähriger sollzinsbindung habe wie bei 30 jährigen ist mir klar.

    ich ermittle mir hier und denke bloß "laut". irgendwie muss ich mir ja einen rahmen stecken in den ich mich bewegen möchte.

  • Ich bin nur gespannt wie einfach es wird Banken zu finden die Sollzinsbindungen über 10 jahre anbieten.

    Stinkeinfach

    Aus erzählungen ist es bei der örtlichen sparkassen und raiffeisenbanken absolut nicht üblich.

    Frag mal lieber selbst nach, sonst ist es Hörensagen ;) Die Sparkasse bei uns wirft momentan mit 30 jährigen Volltilgern um sich. Ist aber nur Hörensagen ^^

  • Ich bin nur gespannt wie einfach es wird Banken zu finden die Sollzinsbindungen über 10 jahre anbieten. Aus erzählungen ist es bei der örtlichen sparkassen und raiffeisenbanken absolut nicht üblich. Vielliecht machen Sies aber zu horrenden Aufschlägen. Wir werden sehen.

    Sorry, das ist Quatsch. 15 oder 20 Jahre sind absolut üblich. Geht zu einem der großen Vermittler, Dr. Klein, Interhyp oder Hüttig & Rompf, und lasst euch Angebote machen.

  • Gibt es für dich irgendwie ein Verhältnis (a la daumenregel) das man sagt der aufschlag für 20 oder 30 jahre sollzinsbindung steht in keinem verhältnis zur 10 jährigen?

    Da hilft nur durchrechnen! Z.B. hier: https://m.zinsen-berechnen.de/hypothekenrechner.php

    (Fiktives) Beispiel: 250.000 EUR Kredit, gewünschte Rate ca. 1.500 EUR, Annahme 10% Zins nach Ablauf der Zinsbindung, weiterhin 1.500 EUR Rate:

    - 10 Jahre Zinsbindung: Zinssatz 3% = anfängliche Tilgung 4,2%, Zinsen gezahlt ca. 58.000 EUR, Restschuld ca. 127.000 EUR, bei weiter 1.500 EUR Rate weitere gut 12 Jahre bis abbezahlt und weitere knapp 96.000 EUR Zinsen, insgesamt also ca.154.000 EUR Zinsen und gut 22 Jahre bis abbezahlt

    - 15 Jahre Zinsbindung: Zinssatz 3,5% = anfängliche Tilgung 3,7%, Zinsen gezahlt ca. 88.000 EUR, Restschuld ca. 68.000 EUR, bei weiter 1.500 EUR Rate weitere knapp 5 Jahre bis abbezahlt und weitere knapp 18.000 EUR Zinsen, insgesamt also ca. 106.000 EUR Zinsen und knapp 20 Jahre bis abbezahlt


    - 20 Jahre Zinsbindung: Zinssatz 3,8% = anfängliche Tilgung 3,4%, Zinsen gezahlt ca. 106.000 EUR, keine Restschuld, bereits nach knapp 20 Jahren innerhalb der Zinsbindung abgezahlt, Anschlusszins also irrelevant.


    Das waren jetzt natürlich fiktive Zahlen und die Annahme eines ziemlich hohen Zinses von 10% für die Anschlussfinanzierung. Das kannst du dir aber auch mit echten Werten und Annahme anderer Anschlusszinsen (2%, 4%, 7%…) und/oder abweichender Rate in der Anschlussfinanzierung, Sondertilgungen etc… durchrechnen.

    Immer auch die Gesamtkosten der Finanzierung durchrechnen (bekannte Zinskosten während der Zinsbindung, plus unterschiedliche Kosten für den Rest je nach Anschlusszins in unterschiedlichen Varianten), so siehst du, bei welchem Anschlusszins der „Break Even“ ist im Vergleich zwischen zwei Zinsbindungen.

    Etwas Spekulation ist natürlich immer dabei, aber es hilft, wenn man z.B. weiß, 25 Jahre Zinsbindung bis zur Abzahlung kosten x EUR Zinsen insgesamt, 15 Jahre Zinsbindung kosten y, wenn nach 15 Jahren der Zinssatz weniger als z,z% ist, sind die 15 Jahre günstiger, wenn er mindestens z,z% ist, sind die 25 Jahre Zinsbindung günstiger, wenn er mehr als xyz ist, kann ich mir voraussichtlich die Rate nicht mehr leisten.

  • Dann sind aber auch die Inflation, Mietsteigerungen und Tarifabschlüsse entsprechend. Also immer das ganze Szenario vergleichen. Es gibt keinen singulären Extremzins und alles andere bleibt unverändert.

    Ja, aber Gehaltssteigerungen kommen nicht zwingend gleichzeitig bzw. werden von höheren Lebenshaltungskosten aufgefressen. Ich z.B. habe die letzten zwei Jahre keine 20% netto Gehaltserhöhung bekommen, trotz Inflation. Und wer 2019 zu 0,x% bei 1,5% Tilgung das Maximum finanziert hat, dem brechen ggf. schon 4% Zinsen im Jahr 2029 das Genick, selbst bis dahin das Gehalt gestiegen sein sollte.

  • Früher war der Zinsaufschlag für 10 zu 5 jähriger Zinsbindung bei über 1%. Früher eben. Da war die DM noch etwas wert.

    Würde keinesfalls 30 Jahre fest ohne Sondertilgung wählen. In 30 Jahren verdoppelt/halbierte sich alles (in der Vergandenheit). Bei gefühlten 100% Inflation in den letzten 3 Jahren gehe ich von höheren Werten für die Zukunft aus.

    Man sollte die Restschuld am Ende des Zinsbindungszeitraums beachten.

    Bitte keine Politikwissenschaftler und kein Marcel Fratzscher mehr im TV.

  • ich denke ich verstehe gerade nicht ganz was du meinst. du meinst also, sollte nach 10 jahren eigentlich nicht viel von der kreditsumme weg sein macht es eher sinn zinsen lang zu sichern damit man in 10 jahren nicht überrascht wird und man sich ggf. den folgefinanzierung nicht mehr leisten kann?

    Das Risiko bestimmt sich durch die Restschuld. Hast du 100k Restschuld in der Anschlussfinanzierung, hast du relativ wenig zu befürchten. Hast du eine hohe Restschuld, kann man in Probleme kommen.

    Allerdings ist eine bloße Verlängerung oft nur ein Placebo. Deshalb der Kommentar mit der Sinnfrage. Wer nach 20 Jahren noch 300k Restschuld hat, der hat sich mit der Finanzierung schlicht und einfach übernommen. Eine vernünftige Finanzierung ist in 20-25 Jahren erledigt und das hat zwei Hintergründe. Zum einen hat alles in der Immobilie eine begrenzte Lebensdauer und wer nach 30 Jahren noch den Kredit abstottert, hat nur selten die finanziellen Reserven für eine ordentliche Instandhaltung. Der andere Punkt ist, dass eine selbstgenutzte Immobilie keine Altersvorsorge ist, sondern eine Menge Geld bindet. Die Liquidität fehlt im Alte und entsprechend gehört neben der Immobilie noch Geld für die Altersvorsorge zurückgelegt.

  • Bei gefühlten 100% Inflation in den letzten 3 Jahren gehe ich von höheren Werten für die Zukunft aus.

    Interessant wie unterschiedlich die Gefühle doch sein können. ;)

    Ich würde was die Inflation angeht einfach im Schnitt von der langfristigen Inflation in Deutschland ausgehen. Und die lag bei 2,6% p.a. Wer dann 'sicher' gehen setzt 3% p.a. an.

    Da waren dann die goldenen 70'er und 80'er Jahre mit teilweise zweistelligen Inflationsraten dabei wir auch lange Jahre mit nahezu keiner Inflation.

  • Interessant wie unterschiedlich die Gefühle doch sein können. ;)

    Ich würde was die Inflation angeht einfach im Schnitt von der langfristigen Inflation in Deutschland ausgehen. Und die lag bei 2,6% p.a. Wer dann 'sicher' gehen setzt 3% p.a. an.

    Da waren dann die goldenen 70'er und 80'er Jahre mit teilweise zweistelligen Inflationsraten dabei wir auch lange Jahre mit nahezu keiner Inflation.

    in wie weit brauche ich diese annahme für meine hausfinanzierung bzw um die perfekte sollzinsbindung auszuloten?