Zumindest kann man Gold in einem Schließfach versichern (was die meisten Opfer von Gelsenkirchen nicht getan haben), Kann man auch Bitcoin gegen Verlust versichern ?
Bitcoin wird "Status eines Gold-Ersatzes" erreichen
-
Mazen -
23. November 2024 um 14:39 -
Erledigt
-
-
Klickst Du auf eine Empfehlung mit *, unterstützt das unsere Arbeit. Finanztip bekommt dann eine Vergütung. Empfehlungen geben wir immer nur redaktionell unabhängig und nach strengen Finanztip-Kriterien. Mehr InfosUnsere Empfehlungen zu diesem Thema
Von unseren Finanztip-Experten getestet
Was Finanztip ausmacht
-
Vor einigen Jahren meinte ich schon das der Bitcoin an Bedeutung verlieren wird, ich bleibe bei dieser Haltung. In einem Krypto Magazin las ich mal den bemerkenswerten Satz:
"Würde Bitcoin als Land betrachtet, würde es in der Liste der energieintensivsten Nationen weltweit einen Platz im Mittelfeld einnehmen."
Weiter heißt es:
" Ein solcher Vergleich verdeutlicht die Dimensionen: Während ein durchschnittlicher Haushalt in Deutschland jährlich etwa 3.500 Kilowattstunden (kWh) verbraucht, benötigt das Bitcoin-Netzwerk pro Jahr eine Million Mal mehr Energie. Diese Zahlen zeigen, dass der Bitcoin Stromverbrauch nicht nur eine technische Herausforderung ist, sondern auch globale Auswirkungen auf Energiepolitik und Umweltfragen hat.
Interessant ist auch, dass der Energieverbrauch von Bitcoin stetig wächst. Je mehr Miner am Netzwerk teilnehmen und je höher die Rechenleistung wird, desto mehr Strom wird benötigt. Diese Entwicklung wirft die Frage auf, wie lange dieser Anstieg nachhaltig sein kann, insbesondere in einer Welt, die zunehmend auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz setzt. Studien schätzen, dass das Bitcoin-Mining jährlich etwa 60 bis 70 Millionen Tonnen CO2 freisetzt. Das entspricht in etwa den jährlichen Emissionen eines mittelgroßen Industrielandes."
Für mich klingt das alles nicht nach einer positiven Zukunft. Aber ja, es kann natürlich auch alles anders kommen, das ist klar. Wenn beispielsweise in naher Zukunft die KI den Menschen vernichtet, könnte sie sich noch eine Weile mit dem Mining amüsieren, bis irgendwann die Lichter ausgehen in den Kraftwerken und die Atomkraftwerke heiß laufen. Dann ist wieder Platz für ne neue Spezies; oh man, ich sollte mal einen Roman schreiben, wird bestimmt der Hit.

-
Alles anzeigen
Vor einigen Jahren meinte ich schon das der Bitcoin an Bedeutung verlieren wird, ich bleibe bei dieser Haltung. In einem Krypto Magazin las ich mal den bemerkenswerten Satz:
"Würde Bitcoin als Land betrachtet, würde es in der Liste der energieintensivsten Nationen weltweit einen Platz im Mittelfeld einnehmen."
Weiter heißt es:
" Ein solcher Vergleich verdeutlicht die Dimensionen: Während ein durchschnittlicher Haushalt in Deutschland jährlich etwa 3.500 Kilowattstunden (kWh) verbraucht, benötigt das Bitcoin-Netzwerk pro Jahr eine Million Mal mehr Energie. Diese Zahlen zeigen, dass der Bitcoin Stromverbrauch nicht nur eine technische Herausforderung ist, sondern auch globale Auswirkungen auf Energiepolitik und Umweltfragen hat.
Interessant ist auch, dass der Energieverbrauch von Bitcoin stetig wächst. Je mehr Miner am Netzwerk teilnehmen und je höher die Rechenleistung wird, desto mehr Strom wird benötigt. Diese Entwicklung wirft die Frage auf, wie lange dieser Anstieg nachhaltig sein kann, insbesondere in einer Welt, die zunehmend auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz setzt. Studien schätzen, dass das Bitcoin-Mining jährlich etwa 60 bis 70 Millionen Tonnen CO2 freisetzt. Das entspricht in etwa den jährlichen Emissionen eines mittelgroßen Industrielandes."
Für mich klingt das alles nicht nach einer positiven Zukunft. Aber ja, es kann natürlich auch alles anders kommen, das ist klar. Wenn beispielsweise in naher Zukunft die KI den Menschen vernichtet, könnte sie sich noch eine Weile mit dem Mining amüsieren, bis irgendwann die Lichter ausgehen in den Kraftwerken und die Atomkraftwerke heiß laufen. Dann ist wieder Platz für ne neue Spezies; oh man, ich sollte mal einen Roman schreiben, wird bestimmt der Hit.

Der Energieverbrauch von Bitcoin ist essenzieller Bestandteil des Sicherheitsmodells. Nur durch Proof-of-Work lässt sich das Netzwerk dezentral absichern, ohne einer zentralen Instanz vertrauen zu müssen.
Gleichzeitig verändert sich der Energiemix kontinuierlich. Nach den aktuellen Cambridge-Daten liegt der Anteil emissionsarmer Energiequellen inzwischen bei knapp 60 % und ist damit gegenüber dem Vorjahr weiter gestiegen. Wasserkraft hat Erdgas mittlerweile als größte einzelne Energiequelle im Bitcoin-Mining abgelöst.
Man kann den Energieverbrauch natürlich kritisch sehen. Dann sollte man aber auch die Frage stellen, welchen Nutzen diese Energie stiftet.
-
Zumindest kann man Gold in einem Schließfach versichern (was die meisten Opfer von Gelsenkirchen nicht getan haben), Kann man auch Bitcoin gegen Verlust versichern ?
-
Der Energieverbrauch von Bitcoin ist essenzieller Bestandteil des Sicherheitsmodells. Nur durch Proof-of-Work lässt sich das Netzwerk dezentral absichern, ohne einer zentralen Instanz vertrauen zu müssen.
Gleichzeitig verändert sich der Energiemix kontinuierlich. Nach den aktuellen Cambridge-Daten liegt der Anteil emissionsarmer Energiequellen inzwischen bei knapp 60 % und ist damit gegenüber dem Vorjahr weiter gestiegen. Wasserkraft hat Erdgas mittlerweile als größte einzelne Energiequelle im Bitcoin-Mining abgelöst.
Man kann den Energieverbrauch natürlich kritisch sehen. Dann sollte man aber auch die Frage stellen, welchen Nutzen diese Energie stiftet.
Das ist eigentlich das traurige an Bitcoin das es Unmengen an Energie zum schürfen und halten braucht, und bitte nicht wieder mit Gold rechtfertigen das es auch Energie zum fördern und Lagern braucht, braucht es theoretisch nicht, jeder kann an Flüssen ohne Energieaufwand sein Schürfglück versuchen und Gold auch ohne Energie lagern, geht das bei Bitcoin ?
-
Klar. Jeder kein einen Miniminer mit sehr geringem Stromverbrauch betreiben. Und die Wahrscheinlichkeit damit einen Btc zu schürfen ist in etwa so groß wie Gold im Fluß zu finden.😂
-
Das ist eigentlich das traurige an Bitcoin das es Unmengen an Energie zum schürfen und halten braucht, und bitte nicht wieder mit Gold rechtfertigen das es auch Energie zum fördern und Lagern braucht, braucht es theoretisch nicht, jeder kann an Flüssen ohne Energieaufwand sein Schürfglück versuchen und Gold auch ohne Energie lagern, geht das bei Bitcoin ?
Bitcoin soll Energie verbrauchen. Der Energieeinsatz ist der Preis für ein dezentrales Netzwerk, das ohne zentrale Instanz funktioniert und dessen Historie nicht einfach manipuliert werden kann.
Und das Argument mit dem Goldschürfen am Fluss ist ehrlich gesagt etwas realitätsfern. Natürlich kann theoretisch jeder mit einer Goldpfanne losziehen. Der weltweite Goldmarkt wird aber nicht von Hobby-Goldschürfern versorgt, sondern von riesigen Minen mit schwerem Gerät, Sprengungen, Chemikalien und einer enormen Logistik. Bei Bitcoin geht dies ebenfalls, siehe Hinweis von Grepe– Zum Beispiel: https://solomining.de/products/bitax…made-in-germany
Die eigentliche Frage ist, ob der Nutzen diesen Energieeinsatz rechtfertigt. Wenn man ein weltweit zensurresistentes, fälschungssicheres und dezentrales Geldsystem für sinnvoll hält, dann ist Proof-of-Work genau der Mechanismus, der diese Sicherheit ermöglicht.
-
Bitcoin soll Energie verbrauchen. Der Energieeinsatz ist der Preis für ein dezentrales Netzwerk, das ohne zentrale Instanz funktioniert und dessen Historie nicht einfach manipuliert werden kann.
Es gibt deutlich Wichtigeres auf der Welt, Unmengen Energie zu prozieren und in Computerwärme zu verbrennen als für die Idee BTC.
-
Es gibt deutlich Wichtigeres auf der Welt, Unmengen Energie zu prozieren und in Computerwärme zu verbrennen als für die Idee BTC.
Absolut. Gesundheit zum Beispiel
– Die spannende Frage ist aber, was Menschen als wichtig erachten und wofür sie bereit sind, Energie einzusetzen. Interessanterweise scheint der Markt Bitcoin inzwischen deutlich anders zu bewerten. Staaten, Unternehmen und Vermögensverwalter investieren heute Milliarden in Bitcoin. Offenbar sehen immer mehr Menschen einen Nutzen, der den Energieeinsatz rechtfertigt. Ob man diese Einschätzung teilt, muss am Ende jeder selbst entscheiden. -
Absolut. Gesundheit zum Beispiel
– Die spannende Frage ist aber, was Menschen als wichtig erachten und wofür sie bereit sind, Energie einzusetzen. Interessanterweise scheint der Markt Bitcoin inzwischen deutlich anders zu bewerten. Staaten, Unternehmen und Vermögensverwalter investieren heute Milliarden in Bitcoin. Offenbar sehen immer mehr Menschen einen Nutzen, der den Energieeinsatz rechtfertigt. Ob man diese Einschätzung teilt, muss am Ende jeder selbst entscheiden.Wahnsinn nennt man sowas.
-
Kleiner Reminder: Gold landet auch nicht wie aus Zauberhand als Goldbarren bei ner Bank.
-
Ob man diese Einschätzung teilt, muss am Ende jeder selbst entscheiden.
Wie das 99,99 % der Menschheit entscheiden, kannst du dir denken.
-
Wahnsinn nennt man sowas.
Was "man" Wahnsinn nennt, entzieht sich meiner Kenntnis.
Mir sind beispielsweise diverse Menschen bekannt, die jene ausgiebigen, damaligen Versuche der Alchimisten, aus unedlen Metallen wie Blei durch ihre Eingriffe Gold zu machen, als fast seriösen Ansatz ansehen - jedenfalls im Vergleich zu dem Ansatz, bunt bedruckte Papierscheine (im Herstellungswert von einigen Cent) und beliebig aus dem Nichts zu schaffendes und damit beliebig im Wert manipulierbares sprich verwässerbares Geld (Fiat Money sprich "es werde Geld"), als staatliche Währungen - und einzig unbeschränktes gesetzliches Zahlungsmittel im jeweiligen Währungsraum - einzusetzen.
Weil dies aber nun mal als Status Quo seitens der Staaten durchgedrückt wurde inkl. aller Staatschuldenkrisen, Staatspleiten, sich abwechselnden Boom- und Bust-Zyklen, Weltfinanzkrise, Eurokrise usw. - dürfte ein Ansatz, wie der von Bitcoin, überhaupt erst die Bühne betreten haben ...
Beim Blick auf die lange Geld-, Währungs- und Finanzgeschichte wurde jedenfalls - ob nun bei Kurantgeld oder ungedecktem Papiergeld - das Vertrauen der Menschen (später Bürger) in die jeweilige Obrigkeit, für stabiles und werthaltiges Geld zu sorgen, seitens dieser Obrigkeit immer und immer wieder enttäuscht. Eine der roten Fäden der Geld- und Währungsgeschichte. Insbesondere auch der von Währungsunionen (a la Einheitswährung Euro).
-
Den Energieverbrauch von Bitcoin kann man durchaus kritisch sehen. Allerdings sollte man dabei nicht vergessen, dass auch andere digitale Infrastrukturen wie das Internet, Rechenzentren, Streaming-Dienste oder KI-Anwendungen enorme Mengen an Strom verbrauchen. Das wir alle diese Technologien wie selbstverständlich nutzen (die eine mehr, die andere weniger), sollten wir bei einer Diskussion um Energieverbräuche nicht außer Acht lassen…
-
Wie das 99,99 % der Menschheit entscheiden, kannst du dir denken.
Warten wir mal ab

-
Warten wir mal ab

Abwarten ... (und Tee trinken - finde ich ein recht gutes Motto. Noch besser aus meiner Sicht: Trotzdem stets auch ein bißchen vorbereitet sein).

In Anlehnung an Nr. 4.453 zweiter und dritter Absatz ...
Allein in den rund letzten Hundert Jahren (die Mutter eines guten Freundes beispielsweise hat im Mai diesen Geburtstag gefeiert; meine eigene Mutter beispielsweise befindet sich im 97. Lebensjahr) ...
... gab es allein hierzulande sechs bzw. sieben verschiedene Währungen (für Menschen, die in der kollabierten DDR lebten) und das Ganze wurde noch garniert von einer absolut zerstörerischen Hyperinflation (1923) und einer radikalen Währungsreform (1948). Die gerade gültige sprich aktuelle Währung (Einheitswährung Euro) mußte bereits 10 Jahre (2012) nach ihrer Einführung (2002) gerettet werden (und zwar "Whatever it takes" laut EZB-Präsident Herrn Draghi).
Ob vor dem Hintergrund von "stabilen" Verhältnissen rund um das "staatliche Geld" bzw. die gerade gültige "staatliche Währung" gesprochen werden kann ... ? Bei Realitätsbezug und über nur etwas längere Zeiträume betrachtet, scheinen mir da Zuschreibungen wie tendenziell eher "instabil" oder tendenziell eher "fragil" die treffenderen.
Dir weiter viel Erfolg mit Deinen privaten Finanzen ... !
-
Den Energieverbrauch von Bitcoin kann man durchaus kritisch sehen. Allerdings sollte man dabei nicht vergessen, dass auch andere digitale Infrastrukturen wie das Internet, Rechenzentren, Streaming-Dienste oder KI-Anwendungen enorme Mengen an Strom verbrauchen. Das wir alle diese Technologien wie selbstverständlich nutzen (die eine mehr, die andere weniger), sollten wir bei einer Diskussion um Energieverbräuche nicht außer Acht lassen…
Da hast du natürlich recht. Es gibt viele mehr oder weniger angemessene Energieverbräuche. Allerdings ist das kein Argument für Bitcoin wenn etwas anderes auch zu viel Energie verbraucht.
Schlimmer ist es allerdings den Energieverbrauch als Feature zu verklären.
-
Es gibt viele mehr oder weniger angemessene Energieverbräuche.
Wer entscheidet denn, welcher Energieverbrauch "angemessen" ist und welcher nicht? Wenn jemand bereit ist, Energie für Streaming, Gaming, KI-Rechenzentren oder Klimaanlagen einzusetzen, ist das seine persönliche Entscheidung.
Bei Bitcoin ist es nicht anders. Für die einen liegt der Nutzen in einem dezentralen Geldsystem, für andere im Werterhalt und wieder andere spekulieren schlicht auf steigende Kurse. Auch Spekulation ist letztlich ein legitimer wirtschaftlicher Zweck. An den Finanzmärkten werden täglich enorme Mengen Energie und Rechenleistung eingesetzt, um Rendite zu erzielen. Das wird gesellschaftlich weitgehend akzeptiert.
Die eigentliche Frage ist doch, ob der Nutzen diesen Energieeinsatz rechtfertigt. Und das muss am Ende jeder für sich selbst beantworten. Eine objektive Instanz, die festlegt, welche Form der Energienutzung "sinnvoll" ist und welche nicht, gibt es nicht.
Schlimmer ist es allerdings den Energieverbrauch als Feature zu verklären.
“If you don't believe me or don't get it, I don't have time to try to convince you, sorry.” ― Satoshi Nakamoto
meine eigene Mutter beispielsweise befindet sich im 97. Lebensjahr
Respekt! Deiner Mutter nur das Beste

-
Respekt! Deiner Mutter nur das Beste

Vielen Dank für die netten Wünsche.

Wir hatten heute früh kurz telefoniert - dann wollte sie aber "raus in den Garten", weil sie doch "ihre Blumen gießen muß" ...
So viel Fortune hat nicht jeder - und einen Sohn, der sich intensiv "kümmert" wohl auch nicht.
-
Also hast du kein Argument und auch keinen passenden Vergleich. Dann wird das Risiko wieder gesamtgesellschaftlich aufgeteilt und der Gewinn privatisiert. Ist so, darf man aber wohl kritisieren. Nur weil an anderer Stelle Energie verschwendet wird, dürfen wir das auch. Starke Argumentationslinie, kenne ich aus der Kita.
Das Zitat klingt schlau, zeugt aber nur von überheblicher Ignoranz. "Sorry"
-
Passende Ratgeber für Dich
Bitcoin
Was Du über Bitcoin wissen solltest
Kryptowährungen
Digitale Werteinheiten mit ausgeprägten Unterschieden
Bitcoin-ETFs
Was Du über Bitcoin-ETFs wissen solltest
Krypto Steuer
Lang genug halten: Dann sind Bitcoin für Dich steuerfrei
Von Finanztip-Experten fundiert recherchiert
Was Finanztip ausmacht