Bitcoin wird "Status eines Gold-Ersatzes" erreichen

KI-Zusammenfassung

: Welche Rolle Bitcoin künftig im Finanzsystem spielen kann, fragt der Startbeitrag mit Blick auf Wertspeicher gegen Inflation und kleine Portfolio-Beimischung.

Welche Rolle Bitcoin künftig im Finanzsystem spielen kann, fragt der Startbeitrag mit Blick auf Wertspeicher gegen Inflation und kleine Portfolio-Beimischung.

  • Mehrere Beiträge sehen knappes digitales Geld mit Netzwerkeffekten und wachsender institutioneller Nachfrage, während Kritiker Bitcoin als spekulatives Gut ohne laufende Erträge oder inneren Wert einordnen.
  • Aus der Community kommen praktische Hinweise zu kleinen Positionen, starker Volatilität und sicherer Verwahrung über Seed-Phrasen oder Hardware-Wallets.
  • Viele Beiträge behandeln begrenzte Beimischung eher als spekulative Option denn als risikoarme Standardanlage oder Ersatz für Gold, Aktien oder ETFs.
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    Wann Du Bitcoin haben solltest
    Investieren Live Expertengespräch am 01.10.2026

    Reine Spekulation? Wann Du Bitcoin haben solltest

  • Kaum steigt mal Bitcoin aus dem Elend etwas empor, glaubt man den neuen Star zu sehen. Da hat sich nichts geändert.

    Wie meinst du das? Willst du andeuten, dass Bitcoin keine gute Performance seit Bestehen hat? Wir sind gerade vom (etwaigen) Boden des Bärenmarktes gestartet. Davon abgesehen halte ich z.b. einen 5 Jahres Zeitraum (wie in dem Screenshot) als willkürliches Zeitfenster. Zyklustop zu Zyklustop oder durchschnittliche Rendite pro Zyklus oder für einen angemessenen Zeitraum, der nicht wenige Tage, Wochen oder Monate beinhaltet. Der derzeitige Kurs sagt wenig bis nichts über Bitcoin, aber sehr viel über altcoins aus. Ich bin als Bitcoinhodler zwar aktuell immer noch stark im minus, da ich zum damaligen Top im Dezember 24 eingestiegen bin, aber meine Entscheidung kein trading und keine altcoins in meine Investmentherangehensweise zu implementieren, hat sich bisher als kluge Entscheidung herausgestellt. Der derzeitige Kurs ist für mich absolut unbedeutend.

    • ”JPMorgan akzeptiert ab sofort Bitcoin und Ethereum als Kreditsicherheit - die erste große US-Geschäftsbank, die Krypto-Assets direkt in ihre Kreditvergabe integriert und damit eine neue institutionelle Brücke zwischen TradFi und Krypto baut.”

    Du solltest aber bedenken das JP Morgan eine Sicherheitsabschlag (Haircut) bei BTC von 30 bis 50% macht, bei Gold liegt dieser Haircut bei 10 bis 20%. Danke für die Info, noch ein Argument dafür das BTC kein Goldersatz ist, um mal wieder beim Threadthema zu bleiben.

  • In dem Kontext...


    Erinnere mich noch sehr gut an Zeiten, in denen die Verbraucherzentralen inkl. der Verbraucherberatung dem Durchschnittssparer und Durchschnittsanleger ausdrücklich von Gold und einem Bestandteil Gold in der Asset-Allocation abgeraten haben.

    Siehe beispielsweise hier

    Kann mich an Zeiten erinnern, da haben beispielsweise die Verbraucherzentralen in ihren Artikeln und Beratungen dem Durchschnittsbürger sprich "Otto Normalverbraucher" explizit von Gold abgeraten mithin also eine Goldquote von Null empfohlen.

    Im neuen Heft "Finanzen" (09/2026) der Stiftung Warentest findet sich nunmehr auf Seite 52 im Heft die wörtliche Empfehlung

    "Bei einem ausgewogenen Depot ("Pantoffel-Depot" 50/50 aus Aktien/Zinsanlagen) läßt sich der Risikobaustein mit Gold absichern: Wir empfehlen 80% ETF und 20 Prozent Gold als Absicherung"

    Vermutlich bis wahrscheinlich dürften über die vergangen Jahre diverse Geschehnisse - wie die Weltfinanzkrise, die europäische Staatsschuldenkrise, die Eurokrise, eine Ära orchestrierter finanzieller Repression mit weit ins Negative gedrückten Realzinsen und sogar temporär bereits negativen Nominalzinsen - selbst bei den Verbraucherschützern zu mehr Realitätsbezug geführt haben.

    Früher oder später sind "Rendezvous mit der Realität" in der Regel nämlich unvermeidbar.

    Zu Bitcoin habe ich einen solchen Tenor der Verbraucherschützer (Empfehlung für BTC als integraler Bestandteil der Asset-Allocation) bislang (noch) nicht vernommen ...


    Die interessante und spannende Frage: Werden die Verbraucherschützer auch hier - wie schon beim Gold - ihre Meinung samt Tenor ändern (müssen) - oder nicht ... ?

  • Kaum steigt mal Bitcoin aus dem Elend etwas empor, glaubt man den neuen Star zu sehen. Da hat sich nichts geändert.

    Da haben wir eine unterschiedliche Vorstellung von „Elend". – Sollte es das wirklich mit dem Bärenmarkt gewesen sein, was ich persönlich noch nicht glaube, aber wir werden sehen, dann war es der stärkste Bärenmarkt in der Geschichte von Bitcoin mit dem geringsten Drawdown aller Zyklen. Die sinkende Volatilität ist imo Voraussetzung für die zunehmende Adoption im Mainstream.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Ich glaube es ist sein "Belustigungsmedium". Schnell sind se ja und haben nahezu jegliche Einrichtung infiltriert😁😟

    Volltreffer. Ein Blick auf die Homepage und du weißt, dass der neue Vanguard Complet Alles Welt 99 der Hammer wird. Siehe Link oben.

    Und wenn in Upflamör ein Nackter an der Bushaltestelle sitzt, erfährt die Bild-Redaktion vom „Insider“ innerhalb von Minuten, dass ein 50-jähriger Tourist aus Finnland ist.


  • Geschmäcker sind verschieden


    In Sachen

    "Belustigungsmedium".

    präferiere ich exklusivere Varianten als die "Bild" - mit einer Reichweite von 6,4 Mio. Lesern ...

    ... beispielsweise das Nischenblättchen "taz" - mit einer Reichweite von raren 0,33 Mio. Lesern.


    Der "Belustigungsfaktor" für den an Politik, Geopolitik, Wirtschaft, Wirtschaftspolitik, Fiskalpolitik, Geldpolitik, Ordnungspolitik etc. pp. Interessierten ist - nach meinen Erfahrungen - da noch ungleich höher als bei der "Bild" ... :)

  • In der Bild steht auch, dass der Vanguard FTSE Global All-Cap das perfekte Basis-Investment ist:

    https://www.bild.de/leben-wissen/m…9ff002330aa22c2

    Die BILD mausert sich zum Erklärbär für Wirtschaft. Warum Europa wenig Druckmittel gegen die USA hat (im Gegensatz zu China, Brasilien und Kanada) erzählt „Experte“ Willy Röhl von Scalabel.
    https://m.bild.de/politik/auslan…11d4fd3bc4e0d89

  • Die BILD mausert sich zum Erklärbär für Wirtschaft. Warum Europa wenig Druckmittel gegen die USA hat (im Gegensatz zu China, Brasilien und Kanada) erzählt „Experte“ Willy Röhl von Scalabel.

    Als Experte in seinem Fachgebiet erinnere ich mich nur an Christian Röhl (Prof. Dr. übrigens - so viel Zeit muß sein) in Sachen "privates Baurecht", "Zwangsvollstreckungsrecht" und "Architektenrecht". Aufgrund seine profunden Sach- und Fachkenntnisse wurde er später - nach meiner Erinnerung - als Richter zu einem der entsprechenden Zivilsenate des BGH berufen.


    Es wird im Auge des Betrachters liegen, ob die Anführungszeichen bei dem im Bild-Artikel genannten (mir unbekannten) Christian Röhl gerechtfertigt sind. Wenn sich jedenfalls letzte Vertreter von "Degrowth", wie die "Expertin" Ulrike Hermann (taz), in Talkshows setzen, nachdem nahezu der Rest des Landes die hartnäckige, jahrelange Wachstumsschwäche Deutschlands mittlerweile als Problem erkannt hat (bedenkliche signifikante Schwäche der privaten Investitionen, ein Potentialwachstum nahe Null und ein Absturz im Ranking der Internationalen Wettbewerbsfähigkeit ), dann scheinen mir solche Anführungszeichen bei (der mir bekannten) Ulrike Herrmann (vom "Erklärbär" taz) mindestens ebenso gerechtfertigt.

    Ob sie nun an diese Degrowth-Erzählung (verbunden mit einer radikalen, oftmals ökosozialistischen Kapitalismuskritik) als Erfolgsmodell tatsächlich glaubt oder nur ihr diesbezügliches Büchlein vermarktet will, kann dahinstehen.

    Würde das hierzulande umgesetzt, bestimmt ein weitere deutsches Erfolgsmodell dem andere Länder - angefangen von den Großen wie China, Indien, USA usw. bis zu den Kleinen wie Schweiz, Irland, Singapur usw. - sicherlich mit Begeisterung nacheifern und folgen dürften ... :rolleyes:


    Wobei: Indirekt, sprich als Kollateralschaden, findet eine Art "Degrowth" hierzulande ja bereits statt (siehe den Verlust von rund 15.000 Industriearbeitsplätzen pro Monat).

  • Was Ulrike Herrman anbelangt, gebe ich Dir hinsichtlich der An-/ Anführungszeichen insofern Recht, wenn man das als sogenannte Expertin versteht. Ich habe mal einen Vortrag von ihr gehört (mehr oder weniger unfreiwillig, auf einem Kongress) und war mir nicht sicher, ob ich einfach nur den Kopf schütteln oder ihr widersprechen soll.

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