Bitcoin wird "Status eines Gold-Ersatzes" erreichen

  • Haben wir jetzt alle werbeprospekte durch?

    Wenn du den empirischen Daten von BlackRock nicht traust, dann nimm doch einfach die Untersuchung der Hochschule Zürich (Beitrag #4.377).

    Bisher habe ich noch keine gute Begründung für BTC gesehen.

    Bisher habe ich noch keine gute Begründung gegen BTC gesehen.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

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    Reine Spekulation? Wann Du Bitcoin haben solltest

    06.08.2026 - Bitcoin

  • Ich denke da könnte man wieder den Gold-Vergleich heranziehen und die Begrenzung des Bitcoin nennen.

    Ich sehe ehrlich gesagt auch nicht viele Gründe für Gold, es sei denn das Portfolio hat einen relativ großen Umfang. Vor 500k würde ich persönlich nicht in Gold investieren. Es soll ja lediglich die Volatilität reduzieren und im Falle von Verwerfungen soll man etwas handfestes, wertvolles haben das leicht zu transportieren ist.

  • In Anbetracht der alten Wallets, die jetzt Probleme bereiten, ist Bitpanda, Bison und wie sie alle heissen, eine gute Lösung für die Aufbewahrung von FOMO-BC.

    Welche alten Wallets bereiten denn jetzt Probleme?

    Und anschließend an die Frage von Einundzwanzig würde mich noch interessieren, was genau einen FOMO-BC von normalen Bitcoin(-Anteilen) unterscheidet und ob die von britty Empfohlenen sich auch für andere Arten von Bitcoin(-Anteilen) eignen?

  • Hat ein Bitcoin-ETP auch Vorteile gegenüber Bitcoin über eine Kryptobörse zu kaufen?

    Vorteile, schwierig... für mich sind das eher Nachteile. Wie die nicht vorhandene Eigenverwahrung, Drittparteienrisiko, Enteignungsmöglichkeiten, in manchen dieser Produkte fällt eine nicht ganz unerhebliche TER an. Die man bei BTC Spotmarktkäufen nicht hat.

    Jemand anderes mag es als Vorteil sehen, wenn er nicht seine 24 Wörter verliert, oder sein Passwort zu der Börse und dann einfach nachfragen kann. Oder man sich nicht mehr erinnern kann, wo die Wörter liegen nach einem schweren Autounfall.

    Macht hier jemand die (früher?) viel empfohlenen 2 % in Bitcoin - bezogen auf das Gesamtportfolio?

    70-80% schwankend aktuell, war auch schonmal bei 100%.

    Hat sich aber die letzten Jahre geändert, da man in Produkte investiert die, die Inflation und Geldmengenausweitung nicht schlagen.


    Sich mit der Historie des Geldes und dem Geldsystem zu befassen ist so wichtig und spannend. :)

    panem et circenses

    "Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh."

  • Da bringst du ein paar Dinge durcheinander. „Alte Wallets“ beziehungsweise alte Adressen, bei denen der öffentliche Schlüssel bereits bekannt ist, wären im Zweifel tatsächlich zuerst betroffen. Wer solche Bestände besitzt, kann sie jetzt schon auf eine neue Adresse übertragen, um die Sicherheit zu erhöhen. Sobald quantensichere Verfahren eingeführt werden, kann man diese Bestände dann auf die neuen Adresse senden. Das dauert nur wenige Minuten.

    Außerdem wäre ein leistungsfähiger Quantencomputer nicht nur ein Problem für Bitcoin, sondern für praktisch die gesamte digitale Welt. Online-Banking, E-Mail-Verschlüsselung, Militärkommunikation, Behörden, Unternehmen, überall werden heute kryptografische Verfahren eingesetzt, die langfristig angepasst werden müssen.

    Genau deshalb wird schon seit Jahren an quantensicheren Verschlüsselungsverfahren gearbeitet. Bitcoin ist hier kein Sonderfall, sondern Teil einer Herausforderung, die die gesamte IT-Infrastruktur betrifft.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Ich selbst habe aktuell etwa 3,5% Bitcoin. Damit ist das meine drittgrößte "Position" nach Nvidia und Apple. Bei mehr als 5% würde ich wohl langsam Bauchschmerzen bekommen. Ich bin knapp unter 100k eingestiegen und habe dann die letzte Monate in den Bärenmarkt gebuttert. Ich habe mir allerdings jetzt vorgenommen nicht mehr über meinem Durchschnittspreis nachzukaufen.

    Dass hier so mancher mehr als 25% seines Vermögens in BTC steckt ist für mich reine Zockerei.

  • Ich spare aktuell im Verhältnis 50/50 in Bitcoin und ETFs. Bis zum Jahresende verschiebe ich das Ganze sogar vorübergehend auf 70 % Bitcoin / 30 % ETFs. Mein Gedanke dahinter: Ich möchte meine gewünschte BTC-Position zunächst ausbauen (Thema Haltefrist in D) und danach den Fokus wieder stärker auf die ETFs legen. Für mich ist das eine bewusste Priorisierung und kein dauerhaftes Ungleichgewicht. Da ich von langfristig steigenden Preisen ausgehe sehe ich da mehr Chance als Risiko. Da ich aber auch nicht an die utopischen Mondpreise (zumindest zeitnah) glaube, bin ich der Meinung das 2-3% Invest zu wenig sind um einen Unterschied zu machen.

    Ich verstehe aber, dass das für viele „Zockerei“ ist. Aber das kann ja jeder halten wie sie/er das möchte.🙃☀️

    Ist übrigens nicht meine riskanteste Position…😅

  • Ich würde mich sehr über ein paar konkrete Zahlen und Beträge freuen. Reine Prozentangaben greifen meiner Meinung nach zu kurz. Denn was bedeutet es genau, wenn jemand 5 %, 50 % oder 100 % in Bitcoin investiert? Ohne den Gesamtrahmen ist das schwer einzuschätzen. Erst mit konkreten Summen bekommt das Ganze ein klares Bild und lässt sich das Ganze auch in einen vernünftigen Kontext zum Gesamtvermögen (inklusive Humankapital, GRV-Ansprüchen und weiteren Werten) setzen. Eine Quote von 50 % in Bitcoin klingt im ersten Moment nach sehr viel, macht aber bei jemandem unter 30 Jahren unter Umständen nur etwa 0,1 % des gesamten Vermögens aus.

    Mich würde daher interessieren, warum hier so selten Tacheles gesprochen wird. Es ist schließlich ein spürbarer Unterschied, ob jemand ein Millionen-Depot steuert oder Beträge bewegt, die z. B. dem Gegenwert einer Urlaubsreise entsprechen. Wie viel habt ihr konkret in BTC investiert und welche Ergebnisse (Gewinne oder Verluste in Euro) konntet ihr bisher verbuchen?

  • Ich würde mich sehr über ein paar konkrete Zahlen und Beträge freuen. Reine Prozentangaben greifen meiner Meinung nach zu kurz. Denn was bedeutet es genau, wenn jemand 5 %, 50 % oder 100 % in Bitcoin investiert? Ohne den Gesamtrahmen ist das schwer einzuschätzen. Erst mit konkreten Summen bekommt das Ganze ein klares Bild und lässt sich das Ganze auch in einen vernünftigen Kontext zum Gesamtvermögen (inklusive Humankapital, GRV-Ansprüchen und weiteren Werten) setzen. Eine Quote von 50 % in Bitcoin klingt im ersten Moment nach sehr viel, macht aber bei jemandem unter 30 Jahren unter Umständen nur etwa 0,1 % des gesamten Vermögens aus.

    Mich würde daher interessieren, warum hier so selten Tacheles gesprochen wird. Es ist schließlich ein spürbarer Unterschied, ob jemand ein Millionen-Depot steuert oder Beträge bewegt, die z. B. dem Gegenwert einer Urlaubsreise entsprechen. Wie viel habt ihr konkret in BTC investiert und welche Ergebnisse (Gewinne oder Verluste in Euro) konntet ihr bisher verbuchen?

    Ich werde mich dazu auch nicht im Detail äußern, gebe Dir aber recht… Wobei für den Kleinverdiener 10k gefühlt das Gleiche sind wie für den Großverdiener die 100k.

    Aber als grobe Annäherung kann ich sagen das ich sowohl von der Urlaubsreise als auch der Million weit weg bin. Die Million ist leider weiter weg.🤷‍♂️😂

  • In einem anonymen Forum, in dem die Diskussionen oft sehr persönlich und stellenweise maßlos übertrieben geführt werden, wirkt diese Aussage reichlich vorgeschoben. :rolleyes:

    Wenn jemand schreibt 2 % oder einen Betrag, lässt sich nichts hochrechnen.

    Anonyme Foren schützen nicht vor shitstorms und Abwertungen. Besser so wenig wie möglich Persönliches. Sagt die Erfahrung.

  • Wenn jemand schreibt 2 % oder einen Betrag, lässt sich nichts hochrechnen.

    Anonyme Foren schützen nicht vor shitstorms und Abwertungen. Besser so wenig wie möglich Persönliches. Sagt die Erfahrung.

    Und warum diskutiert man dann überhaupt? Was soll das bringen?

    Ich habe manchmal das Gefühl, dass Menschen aus völlig unterschiedlichen Vermögensklassen (und Alter) miteinander diskutieren. Dabei würde allein die Nennung der investierten Euro-Beträge die Diskussion oft sofort einordnen oder sogar beenden.

    Die Aussage „maximal 5 % in Bitcoin“ sagt für sich genommen genauso wenig aus wie „ich habe 50 % in Bitcoin“.

    Ein junger Mensch mit hohem Humankapital kann in den ersten zehn Berufsjahren theoretisch 100 % seines Vermögens in Apfelbäume oder Kiselsteine investieren und hätte wahrscheinlich kein existenzielles Problem. Für einen 55-jährigen Millionär kurz vor dem Ruhestand sieht dieselbe Entscheidung dagegen völlig anders aus.

    Niemand erwartet, dass jemand seine Kontonummer oder Adresse preisgibt. Aber für die Einordnung einer Anlagestrategie macht es einen erheblichen Unterschied, ob jemand 400.000 Euro mit Bitcoin verloren hat oder 400 Euro.

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