Bitcoin wird "Status eines Gold-Ersatzes" erreichen

KI-Zusammenfassung

: Welche Rolle Bitcoin künftig im Finanzsystem spielen kann, fragt der Startbeitrag mit Blick auf Wertspeicher gegen Inflation und kleine Portfolio-Beimischung.

Welche Rolle Bitcoin künftig im Finanzsystem spielen kann, fragt der Startbeitrag mit Blick auf Wertspeicher gegen Inflation und kleine Portfolio-Beimischung.

  • Mehrere Beiträge sehen knappes digitales Geld mit Netzwerkeffekten und wachsender institutioneller Nachfrage, während Kritiker Bitcoin als spekulatives Gut ohne laufende Erträge oder inneren Wert einordnen.
  • Aus der Community kommen praktische Hinweise zu kleinen Positionen, starker Volatilität und sicherer Verwahrung über Seed-Phrasen oder Hardware-Wallets.
  • Viele Beiträge behandeln begrenzte Beimischung eher als spekulative Option denn als risikoarme Standardanlage oder Ersatz für Gold, Aktien oder ETFs.

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  • Duregar Der Threadtitel heisst "Bitcoin wird "Status eines Goldersatzes" erreichen".

    Grossrat will ne Analyseplattform gründen (oder hat schon eine) und fabuliert über irgendwelche usecases für ETH, die sich auch durch andere Kryptoprojekte umsetzen lassen. Diskussionsgegenstand war ein zeitweiser starker Inflow in ETH. Das hat für die mittel oder langfristige Entwicklung aber für den kurzen Zeitraum gar keine Aussagekraft.

    Ich wünsche jedem, dass er mit seinen Investments erfolgreich ist. Aber dieses krampfige diskutieren anhand nichts sagender Daten und einer vielsagenden bisherigen Historie ist einfach anstrengend.

    Die Tatsache, dass man sich von sowas nicht blenden lässt, hat nichts mit Bekehrung oder Religion oder sonst was zu tun. Aus meiner Sicht betreibt Grossrat diesen Versuch Leute von ETH zu überzeugen. Dass ETH Bitcoin bei der Frage nach digitalem Goldersatz streitig machen könnte, ist absolut abwegig. Ich halte ETH persönlich aber auch als Investmentvehikel für ungeeignet. Damit kann man kurzfristig sicher Geld machen, aber aus meiner Sicht ist die langfristige Wertsteigerung fraglich.

  • Duregar Der Threadtitel heisst "Bitcoin wird "Status eines Goldersatzes" erreichen".

    Grossrat will ne Analyseplattform gründen (oder hat schon eine) und fabuliert über irgendwelche usecases für ETH, die sich auch durch andere Kryptoprojekte umsetzen lassen. Diskussionsgegenstand war ein zeitweiser starker Inflow in ETH. Das hat für die mittel oder langfristige Entwicklung aber für den kurzen Zeitraum gar keine Aussagekraft.

    Ich wünsche jedem, dass er mit seinen Investments erfolgreich ist. Aber dieses krampfige diskutieren anhand nichts sagender Daten und einer vielsagenden bisherigen Historie ist einfach anstrengend.

    Die Tatsache, dass man sich von sowas nicht blenden lässt, hat nichts mit Bekehrung oder Religion oder sonst was zu tun. Aus meiner Sicht betreibt Grossrat diesen Versuch Leute von ETH zu überzeugen. Dass ETH Bitcoin bei der Frage nach digitalem Goldersatz streitig machen könnte, ist absolut abwegig. Ich halte ETH persönlich aber auch als Investmentvehikel für ungeeignet. Damit kann man kurzfristig sicher Geld machen, aber aus meiner Sicht ist die langfristige Wertsteigerung fraglich.

    ETH als Goldersatz? Wo kommt das denn her? Genau da liegt offenbar das Missverständnis. Mir geht es nicht darum, ETH an Bitcoins Stelle als „digitales Gold“ zu setzen, sondern darum, Bitcoins zukünftige Marktbedeutung im Kontext des gesamten Kryptomarktes zu beurteilen. Bitcoin schwebt schließlich nicht im luftleeren Raum. Wenn Kapital, Entwickler und reale Nutzung zunehmend in produktive Assets wandern, ist das selbstverständlich relevant für die Frage, welche Rolle Bitcoin künftig spielt oder spielen kann. Ob das am Ende ETH, Solana oder etwas ganz anderes ist, ist dabei erstmal zweitrangig. Und ja, drei Monate Kapitalfluss beweisen keinen Zehnjahrestrend. Aber daraus „gar keine Aussagekraft“ zu machen, ist genauso schief. Trends beginnen nun mal irgendwann. Genau deshalb schaut man sie sich an.
    Dass du daraus jetzt „Grossrat will ETH zum Goldersatz erklären“ machst, zeigt eher, dass du immer noch gegen eine These argumentierst, die ich gar nicht vertrete. Und Dudelytics muss ich übrigens nicht mehr gründen, das läuft längst. 😉

  • Der Threadtitel heisst "Bitcoin wird "Status eines Goldersatzes" erreichen".

    Der erste Satz in diesem Thread heißt:

    Hallo zusammen,

    ich möchte gerne eure Meinungen zur Zukunft von Bitcoin hören. Mich würde mal interessieren, wie ein traditionelles Finanzforum die Rolle von Bitcoin im Finanzsystem sieht.

    Es ging also nicht nur um den Vergleich von Bitcoin mit Gold, sondern eher um Bitcoin allgemein und sein Umfeld. Du selbst hast beispielsweise auch engagiert Kryptobesteuerung mitdiskutiert, dass zum Umfeld genauso gehört, wie andere Krypto's. Um die Argumente für einen reinen Vergleich auszutauschen, hätten wir kaum fast 5000 Wortmeldungen in knapp 2 Jahren gebraucht.

    Unabhängig davon darf hier im Forum jeder selbst definieren, was seiner Meinung nach zum Thema gehört. Wir sollten besser inhaltliche Argumente austauschen.

  • Ich wünsche jedem, dass er mit seinen Investments erfolgreich ist. Aber dieses krampfige diskutieren anhand nichts sagender Daten und einer vielsagenden bisherigen Historie ist einfach anstrengend.

    Exakt den Teil kann ich aus meiner Sicht genau so auf die Argumente für Bitcoin übertragen. Es gibt da gewisse Überzeugungen die keine Kritik zulassen, daher lass ich es hier auch gut sein.

  • Wenn du glaubst, dass es für Bitcoin nur nichts sagende Daten gibt, dann ist es verschwendete Lebenszeit für alle Beteiligten. Mir ist das persönlich egal. Ich muss niemanden überzeugen. Damit will ich nicht behaupten, dass die Daten für Bitcoin unumstösslich oder nur zu einem Ergebnis kommen müssten.

    Wer sich dem Thema aus meiner Sicht unaufgeregt und realistisch widmet, ist Florian Bruce von "Der Bitcoin Podcast". Mir ist völlig klar, dass es im Bitcoinspace Prediger gibt und auch manch verschrobene Sicht auf die Welt. Der Podcast von Florian stellt da eine Ausnahme dar. Warum er sich ausschliesslich Bitcoin zuwendet, ergibt sich aus den Podcasts.

  • Zurück zum Thema. Dr. Andreas Beck steht endlich kurz davor, Bitcoin zu begreifen, Respekt – hat auch lange genug gedauert :)

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    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Nicht, dass es für mich eine größere Bedeutung hätte (bin lediglich mit geringen Mengen in einem Bitcoin ETN engagiert), aber ich habe heute in den Nachrichten gelesen (da wurde über die Abstimmung im US Senat zum Gesetz zur Regierung von Kryptowährungen berichtet), dass Bitcoin ähnlich wie Aktien zunehmend oder sogar besonders stark von Zinsänderungen tangiert sei. Ist das so, und war es nicht eigentlich so gedacht, dass Bitcoin unabhängig ist von den üblichen Mechanismen im Finanzmarkt?

  • Bitcoin ist eins der liquidesten Assets. Wenn die Zinsen steigen, fließt in aller Regel Geld aus liquiden Assets ab. Bitcoin wird wg hoher Volatilität auch als riskantes Asset eingestuft. Entscheidend ist hier, dass sich Bitcoin von der Entwicklung des Aktienmarktes zunehmend entkoppelt. Die Korrelation sinkt hier deutlich. Dass Bitcoin unabhängig von Entwicklungen des Finanzmarktes wäre oder politischer Einflüsse, hat aus meiner Sicht niemand ernsthaft behauptet. Es geht da eher um Unabhängigkeit vom Bankensystem. Das hast du vermutlich durcheinander gebracht.


    Und in Zeiten von KYC, ETPs und ETFs ist diese Unabhängigkeit zumindest bei normaler Abwicklung auch nicht wirklich vorhanden. Wenn ich Bitcoin verkaufen will, muss ich es ja auch auf ne Bank transferieren und dann eine Mittelherkunft nachweisen.

  • Nicht, dass es für mich eine größere Bedeutung hätte (bin lediglich mit geringen Mengen in einem Bitcoin ETN engagiert), aber ich habe heute in den Nachrichten gelesen (da wurde über die Abstimmung im US Senat zum Gesetz zur Regierung von Kryptowährungen berichtet), dass Bitcoin ähnlich wie Aktien zunehmend oder sogar besonders stark von Zinsänderungen tangiert sei. Ist das so, und war es nicht eigentlich so gedacht, dass Bitcoin unabhängig ist von den üblichen Mechanismen im Finanzmarkt?

    Wenn die Zinsen steigen, fließt das Geld eher in in Staatsanleihen und ähnliches, weil man dort relativ sicher, wegen der höheren Zinsen, eine respektable Rendite bekommt. Und dieses Geld fließt dann aus Bitcoin oder auch aus Gold ab, da diese auf Grund der hohen Volatilität risikoreich(er) sind. Sind die Zinsen niedrig und dann damit die Rendite, fließt dieses Geld dann gerne auch wieder in risikoreiche Assets und die Kurse von Bitcoin und Co steigen dann.

  • Das meinte ich ja mit den üblichen Mechanismen am Finanzmarkt, und ursprünglich floß das Geld eben nicht von oder zu Bitcoin, sondern von oder zu Aktien. Ich dachte, mit Bitcoin als "Währung" verhielten es sich anders. Nach dem, was Ihr schreibt, ist Bitcoin demnach im Grunde nichts anderes, als ein noch etwas risikoreicheres und volatileres Investment, als Aktien es ohnehin schon sind. Hm, das hatte ich dann wohl fehlgedeutet.

  • Klingt nach einer ziemlich hohen Korrelation zum Aktienmarkt🤔

    Das wurde erst vor kurzem hier thematisiert:

    Einundzwanzig
    27. August 2026 um 21:08

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Das wurde erst vor kurzem hier thematisiert:

    Einundzwanzig
    27. August 2026 um 21:08

    Also ist die Aussage von Cathwisperer in der Form nicht richtig? Ansonsten steht das ja schon irgendwie der anderen alten Aussage gegenüber oder?

  • Wie zu erwarten war wurde der Clarity Act abgelehnt und die Strategische Bitcoin Reserve, bzw eine Erweiterung dazu wurde zugestimmt.


    https://docs.house.gov/meetings/BA/BA…119HR8957ih.pdf


    Ein ausführlicher Artikel befindet sich hier : https://www.blocktrainer.de/blog/bitcoin-r…o-gesetze-voran

    panem et circenses

    "Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh."

  • Wie zu erwarten war wurde der Clarity Act abgelehnt

    Für Bitcoin insgesamt eher weniger relevant, für Altcoins, die einen Angriff auf das traditionelle Bankenwesen starten wollen, dagegen schon eine folgenreiche Entscheidung. Es wird ein langer Weg, alte Strukturen aufzubrechen – die (Banken-)Lobby ist gerade in den USA extrem groß.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Wenn man sich ein bisschen mit den Finanzen eines durchschnittlichen Amerikaners beschäftigt, wundert man sich, dass das nicht alles schon längst kollabiert ist. Da werden Autos mit 40-50k bei 2 stelligen Prozentsätzen finanziert. Studiengebühren gehen schnell mal in mittlere 6 stellige Beträge. Gefühlt ist dort nicht die Frage, ob man überschuldet ist, sondern wie hoch. Deswegen geht es den Banken dort auch so gut.

    Dagegen sind deutsche Banken, die Turbozertifikate an Omis verkaufen, noch harmlos.

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