Die BKW Sets sind typischerweise so ausgelegt das eine sichere Montage und Betrieb gewährleistet ist. Vom Gesetzgeber ist es auch ausdrücklich erwünscht das dies niederschwellig durchgeführt werden kann. Daher werden diese Verhinderungs Maßnahmen gerichtlich keinen Bestand haben. Viele werden aber wohl den Weg des geringsten Widerstand gehen.
Auflagen für Balkonkraftwerk
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mbw86 -
30. Juni 2025 um 19:08 -
Erledigt
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Ich könnte mir gut vorstellen, daß die Richter dieser Republik die Anforderung "fachmännische Montage" akzeptieren würden.
"Fachmännische Montage" heißt doch nicht "von einem Fachmann" möglichst noch vom Bauhandwerk, oder sogar Meister etc. angebracht. Sondern eine Montage wie es auch ein Fachmann gemacht hätte (nach handwerklichen und allgemeingültigen Regeln).
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"Fachmännische Montage" heißt doch nicht "von einem Fachmann" möglichst noch vom Bauhandwerk, oder sogar Meister etc. angebracht.
Doch das heißt das. Der Zünftler hat den passenden Schein, also kann er das (amtlich gesehen). Das wird z.B. gerichtlich nicht hinterfragt.
Sondern eine Montage wie es auch ein Fachmann gemacht hätte (nach handwerklichen und allgemeingültigen Regeln).
Ich bin grundsätzlich Deiner Meinung, darf dennoch auf obiges verweisen. Ein Handwerker ist an den aktuell gültigen Regeln seines Gewerks näher dran als selbst ein guter Heimwerker, was nicht heißt, daß ein Handwerker auch mal pfuscht und ein Heimwerker für sich selber sorgfältiger arbeitet.
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Naja, als Fußgänger wäre ich für solche Vorgaben aber schon dankbar.
Wenns gegen Photovoltaik ist ist sogar thebat gegen Freiheit und für staatliche Auflagen und Regularien xD
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Der Inverkehrbringer des Montagematerials muss sicherstellen, das es für den Zweck geeignet ist.
Bei meinem BKW war für die Halterungen ein TÜV Gutachten bei, das die Belastungstests nachgewiesen hat.
Technisch sind nur ein paar Schrauben anzuziehen, ncihts wofür man einen Meisterbrief benötigt.Bei einem Fahrrad fordert die Hausverwaltung ja auch keinen Nachweis, das es nicht auseinanderfällt wenn du es in den FAhrradkeller bringst...
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"Wenns gegen Photovoltaik ist ist sogar thebat gegen Freiheit und für staatliche Auflagen und Regularie."
Nein. Aber die eigene Freiheit hört da auf, wo andere gefährdet werden. Wenn nur du unter dem Balkon lang gehst, dann wäre mir die Befestigung egal.
Frag mal die Überlebenden aus Crans-Montana, ob sie nicht auch für knallharten Vorgaben in Bezug auf Brandschutz sind.
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Freut mich das du dich sorgst, ich denke aber der Markt regelt das. Regulierung wirkt da auch als Innovationshemmnis. Das sicherste Produkt wird sich durchsetzen. Alles ist möglich, von ultra sicheren Verankerungen über Photovoltaikanlagen aus extra weichen Materialien.
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Frag mal die Überlebenden aus Crans-Montana, ob sie nicht auch für knallharten Vorgaben in Bezug auf Brandschutz sind.
Vielleicht sollte man erstmal anfangen, existierende Regeln zu kontrollieren? Man liest davon, dass der Umbau vom Kanton nicht geprüft wurde (obwohl er das sollte) und die jährliche Kontrolle der Gemeinde fand wohl zuletzt 2019 statt. Auch bezüglich des zweiten Notausgangs wird das Verfahren wohl ergeben, dass die geltenden Regeln massiv verletzt wurden und ebenso zur Frage, ob sich überhaupt so viele Personen im Keller hätten aufhalten dürfen.
Regeln sind nur so stark, wie ihre konkrete Durchsetzung. Mit Papiertigern trifft man die Ehrlichen auf Kosten derjenigen, die sich immer noch nicht an die Regeln halten. An der Stelle wäre dann auch zu hinterfragen, warum eigentlich Kanton und Gemeinde keine Zeit zur Kontrolle der Regeln haben. Mag das eventuell an zu vielen sinnlosen anderen Regeln liegen, die Zeit für die wirklich wichtigen Dinge rauben? Aber das ist dann eine politische Frage...
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Wie oft verläuft unter einem Balkon ein öffentlicher Weg? Regelmäßig ist da ein gewisser seitlicher Abstand gegeben, da öffentliche Flächen eher nicht überbaut werden.
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In der Hoffnung, dass alles nur genau senkrecht an der Mauer entlang herunter fällt? Und Kinder auch nie den Weg verlassen?
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In der Hoffnung, dass alles nur genau senkrecht an der Mauer entlang herunter fällt? Und Kinder auch nie den Weg verlassen?
Wie wahrscheinlich ist es, dass Kinder bei Orkanböen über den Jägerzaun des Nachbarn klettern?
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(Letzter Link ist mein persönlicher Hit.) -
In der Hoffnung, dass alles nur genau senkrecht an der Mauer entlang herunter fällt? Und Kinder auch nie den Weg verlassen?
Können wir diesen Teilaspekt mal gelegentlich abhaken?
Es gibt unzweifelhaft bauliche Gestaltungen, bei denen ein von einem Balkon oder sonstwo von Fassade oder Dach herabfallendes Bauelement Passanten gefährden kann, bei denen also besonders auf sichere Befestigung geachtet werden sollte.
Das gilt aber nicht für alle derartigen Anlagen. Auch dürfte der jeweilige Eigentümer von sich aus ein Interesse an sicherer Befestigung haben, weil nämlich die durchschnittliche Anlage kaputt ist, wenn sie runterfällt.
Die sichere Befestigung kriegt man als durchschnittlicher Heimwerker aber hin. Die Unfallstatistik weist meiner Kenntnis nach allenfalls gelegentliche Unfälle durch herabfallende Balkonkraftwerke auf.
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Was wäre die richtige Schlußfolgerung daraus? Hohe Anforderungen an die Montage des BKW stellen, am besten mit TÜV Abnahme? Oder unter der Annahme das es sich um Ausnahmen handelt (übliches Lebensrisiko, es sind auch schon ganze Balkone abgestürzt) evt. den Abschluß einer Privat-Haftpflicht fordern. Wobei die eh jeder haben sollte.
btw finde ich es unmöglich die Opfer der Brand-Katastophe hier zu instrumentalisieren. Hätte man die 1/2 Stunde vorher nach Brandschutz gefragt, hätten die auch nur abgewunken.
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Was wäre die richtige Schlußfolgerung daraus?
Gesunden Menschenverstand walten lassen. Wir dürfen so viele Dinge tun, die für Mitmenschen gefährlich sind und keiner schert sich wirklich drum. Autofahren zum Beispiel, da schädigt man die Mitmenschen auch ohne Unfall durch Lärm, Feinstaub und Abgase. Wie angemerkt interessiert sich in der Praxis auch keiner, wer die Dachanlage montiert hat und ob der ein geprüfter Fachmann ist. Ich kann sogar den kompletten Dachstuhl in Eigenleistung zimmern und das Dach selbst decken. Aber wenn etwas neues kommt, kriechen die Bedenkenträger aus allen Ecken und wollen harte Anforderungen. Dabei gilt auch ohne: wer andere schädigt, ist dafür verantwortlich
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Wobei man dann mit zweierlei Maß misst. Bist du Eigentümer des ganzen Hauses, darf man nämlich selbst auf dem Dach rumturnen und eine große PV montieren. Verkehrssicherheit muss natürlich gegeben sein, aber Montage durch eine Fachfirma wird nicht vorausgesetzt
Montieren ja, allerdings muss die Anmeldung ja durch einen Fachbetrieb erfolgen, der dann auch das Risiko trägt.
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Montieren ja, allerdings muss die Anmeldung ja durch einen Fachbetrieb erfolgen, der dann auch das Risiko trägt.
Naja, die Anmeldung und damit auch das Tragen des Risikos bezieht sich eigentlich nur auf die elektrische Installation.
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Nachtrag: Den Netzbetreiber interessiert die technische beziehungsweise elektrische Sicherheit nicht. Er muss nur wissen, wenn große Verbraucher oder Erzeuger in seinem Netz in Betrieb genommen werden. Daher die Anmeldung.
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Naja, die Anmeldung und damit auch das Tragen des Risikos bezieht sich eigentlich nur auf die elektrische Installation.
Richtig, ein seriöser Handwerker wird sich aber auch den Rest anschauen - zumal er eh aufs Dach muss, um die Verkabelung zu prüfen.
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Der Elektriker schaut dann, ob ich meine Dachhaken richtig befestigt habe? Ganz sicher nicht. Da sind ja die Module schon drauf, wenn der kommt. Der misst einmal durch und fertig
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