Wer mit dem Rechtsraum USA ein grundsätzliches Problem hat, kann dem letztlich nur durch eine Reduktion des US-Anteils im Portfolio begegnen. Mit allen bekannten Nebenwirkungen.
Ich will an der stelle mal auf die französischen PEA ETF hinweisen. Nun lebe ich nicht in Frankreich und eigentlich spielt das keine Rolle, aber: die müssen zu 75% oder mehr in Holdings aus der EU investiert sein. Typischerweise wird daher eine US Exposition per swap erreicht, sodass diese ETF die Wertentwicklung synthetisch nachbilden. Das trägerportfolio sind dann EU Aktien. Gleichzeitig sind diese ETF Teil der privaten französischen Altersvorsorge, was zumindest vermuten lässt, dass die ein bisschen Stabilität haben sollten.
Amundi als französischer Anbieter hat einige in Frankreich domizilierte ETF die den PEA Anforderungen gerecht werden. Allerdings sind nicht alle für den Handel in Deutschland registriert.
Wem eine gewisse Rechtssicherheit gegenüber der eigenen US Exposition wichtig ist, der hat hier die Chance eine Marktnahe Rendite mit den Vorteilen einer vorwiegend synthetischen Exposition zu verbinden.