Wero - Datenschutz Kontakte Smartphonr

  • Die ING hat jetzt wegen der Einführung von Wero ein 5 Euro „Geschenk“ für die Leute, die das als ING-Kund:innen aktivieren und bis Ende Oktober zweimal nutzen.

    Aber: die App verlangt Zugriff auf die gespeicherten Kontakte des Smartphones,

    Da bin ich etwas stutzig geworden: wie sieht es da mit dem Datenschutz aus ?


  • Aber: die App verlangt Zugriff auf die gespeicherten Kontakte des Smartphones,

    Ist doch verständlich Wero braucht doch Namen und Emailadressen, damit du die Möglichkeit hast jemanden aus deiner Kontaktliste Geld via Wero zu schicken.

    Hast du mit Messangers wie WA auch Probleme, weil WA möchte auch Zugriff auf dein Adressbuch haben.

  • Ich habe inzwischen gesehen, dass man nicht alle Kontakte freigeben muss. Man kann selektiv auswählen. Also auch situationsbezogen.

    Die 5 Euro „Belohnung“ für zweimaliges Nutzen) wurden gestern auch schon gutgeschrieben.

  • Ich habe heute erstmals Wero ausprobiert und ein paar Euro an eine Handynr. geschickt.

    Nun habe ich eine passende Buchung in meinem Kontoauszug, die jedoch wie eine ganz normale Echtzeit-Überweisung aussieht. Überrascht hat mich, dass ich dort auch Namen und Kontonummer des Empfängers sehe. Ist das so gewollt? Kann ich also durch eine Cent-Überweisung so leicht diese Daten zu einer Handynr. ermitteln?

    Nach einer ausgereiften PayPal-Alternative sieht das jetzt aber noch nicht aus.

  • Es hat wohl eher mit Datensparsamkeit als mit Datenschutz zu tun, aber dass Hinz und Kunz meine IBAN sehen können, sobald sie meine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse kennen, ist für mich ein Ausschlusskriterium.

    Einfach mal einen Cent für "Koks und N*tten" oder "waffenfähiges Plutonium" überweisen und dann war's das mit der Bankverbindung bei der kostengünstigen Direktbank, siehe auch Beitrag in der comdirect community (längerer Text).

    Die E-Mail können von mir aus viele Leute kennen. Bei der IBAN sehe ich das anders.

  • Es hat wohl eher mit Datensparsamkeit als mit Datenschutz zu tun, aber dass Hinz und Kunz meine IBAN sehen können, sobald sie meine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse kennen, ist für mich ein Ausschlusskriterium.

    Einfach mal einen Cent für "Koks und N*tten" oder "waffenfähiges Plutonium" überweisen und dann war's das mit der Bankverbindung bei der kostengünstigen Direktbank, siehe auch Beitrag in der comdirect community (längerer Text).

    Die E-Mail können von mir aus viele Leute kennen. Bei der IBAN sehe ich das anders.

    Jetzt muss ich glatt mein wero Konto nochmal überdenken :(

  • WERO bei der ING ist komisch aufgebaut.
    Ich sehe da nur die zwei Kontakte, die ich damals aus meinem „Smartphone-Adressbuch“ (so nennen die das) freigegeben habe. Wie ich jetzt selektiv weitere Kontakte nutzen kann, wird nicht erklärt.

    Mir hat eine KSK-Kundin aus der Yogagruppe mal als Test was geschickt. Da sehe ich nur einen verkürzen Namen aber sonst nichts. Sie hatte meine Mobilfunknummer.

    Was ist das bei der ING für eine Funktionalität ?

    Wenn ich theoretisch jetzt Geld versenden will, MUSS ich den Kontakt im IPhone anlegen….und dann ?

    Ich nenne das mal: seltsam.

  • Wenn ich theoretisch jetzt Geld versenden will, MUSS ich den Kontakt im IPhone anlegen….und dann ?

    Ja, musst du.

    Einfach bei der Bank eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse irgendwo reintippen, geht nicht. Und dann musst du über die Einstellungen der ING-App (also über die iPhone-Einstellungs-App mit dem Zahnrad) weitere oder auch alle Kontakte freigeben.

    Finde ich nicht sehr kundenfreundlich. Und weil oben jemand über Deutsche als Bedenkenträger sprach: Wir schaffen es hier wirklich bei allem, es für den Anwender so unübersichtlich zu machen, dass er schlicht keine Lust mehr hat.

  • Finde ich nicht sehr kundenfreundlich. Und weil oben jemand über Deutsche als Bedenkenträger sprach: Wir schaffen es hier wirklich bei allem, es für den Anwender so unübersichtlich zu machen, dass er schlicht keine Lust mehr hat.

    Sehe ich auch so. Soooooo kompliziert: mal schnell was „rüberschicken“…geht nicht.

  • Fairerweise muss man sagen, dass das wohl eine ING-Umständlichkeit ist. Ich hatte mir das bei einer anderen Bank angeschaut und da kann man das tun, was man erwarten würde - Telefonnummer oder E-Mail in ein Feld schreiben, Betrag dazu und abschicken. Aber fragt mich nicht, welche Bank das war...

  • Ja, musst du.

    Einfach bei der Bank eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse irgendwo reintippen, geht nicht. Und dann musst du über die Einstellungen der ING-App (also über die iPhone-Einstellungs-App mit dem Zahnrad) weitere oder auch alle Kontakte freigeben.

    Finde ich nicht sehr kundenfreundlich. Und weil oben jemand über Deutsche als Bedenkenträger sprach: Wir schaffen es hier wirklich bei allem, es für den Anwender so unübersichtlich zu machen, dass er schlicht keine Lust mehr hat.

    Sehe ich auch so. Soooooo kompliziert: mal schnell was „rüberschicken“…geht nicht.

    Man soll also "schnell mal was überweisen" können, ohne dem Zahlungssystem den Empfänger auf irgendeine Weise zu übermitteln. Seltsame Vorstellungen habt Ihr.

  • Ich habe heute erstmals Wero ausprobiert und ein paar Euro an eine Handynr. geschickt.

    Nun habe ich eine passende Buchung in meinem Kontoauszug, die jedoch wie eine ganz normale Echtzeit-Überweisung aussieht. Überrascht hat mich, dass ich dort auch Namen und Kontonummer des Empfängers sehe. Ist das so gewollt? Kann ich also durch eine Cent-Überweisung so leicht diese Daten zu einer Handynr. ermitteln?

    Nach einer ausgereiften PayPal-Alternative sieht das jetzt aber noch nicht aus.

    In meinen Kontoauszügen möchte ich sehr wohl sehen, wem ich wann und wie viel überwiesen habe. Nicht zuletzt als Zahlungsnachweis. Hätte keine Lust, bei Einkäufen jedesmal einen Screenshot machen und archivieren zu müssen.

  • Man soll also "schnell mal was überweisen" können, ohne dem Zahlungssystem den Empfänger auf irgendeine Weise zu übermitteln. Seltsame Vorstellungen habt Ihr.

    Ich glaube, du hast das geschilderte Problem mit dem System bei der ING nicht verstanden.
    Bei anderen Banken ist es viel besser gelöst.
    Da tippst du eben die Handynummer von dem anderen schnell ein und kannst Geld überweisen.

    Bei der ING geht das nicht.

  • Man soll also "schnell mal was überweisen" können, ohne dem Zahlungssystem den Empfänger auf irgendeine Weise zu übermitteln. Seltsame Vorstellungen habt Ihr.

    Ich hab das doch gesagt - EMail oder Telefonnnummer eingeben, Betrag dazu und abschicken.


    Umständlich wird es, wenn man die EMail oder die Nummer erst ins Adressbuch eintragen muss und dann die Daten für die Banking-App freigeben muss. Das macht die ING so und das ist umständlich.

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