Durch Wiederholung wieder die Argumentation nicht stärker.
Wieso willst du einen Großteil nach USA schieben, wenn du bezweifelst das der MArkt weiter so wächst?
Durch Wiederholung wieder die Argumentation nicht stärker.
Wieso willst du einen Großteil nach USA schieben, wenn du bezweifelst das der MArkt weiter so wächst?
Durch Wiederholung wieder die Argumentation nicht stärker.
Wieso willst du einen Großteil nach USA schieben, wenn du bezweifelst das der MArkt weiter so wächst?
Ich habe nie geschrieben, dass man einen Großteil in die USA schieben soll. Ich habe geschrieben, dass das gar nicht möglich ist. Langsam bekomme ich das Gefühl, dass du hier nur stören willst. Du hast noch eine letzte Chance, dann muss ich dich leider auch blockieren.
Durch Wiederholung wieder die Argumentation nicht stärker.
Wieso willst du einen Großteil nach USA schieben, wenn du bezweifelst das der MArkt weiter so wächst?
Soll er es jetzt nochmals wiederholen?
OK, ich verstehe das ich deiner Argumention nicht folgen kann. Ich werde den Thread de-abbonieren.
Das verstehe ich nicht als Wette gegen Amerika, sondern als sinnvolles Risikomanagement. Zumal die USA historisch nicht immer das Zugpferd waren, sondern über viele Jahrzehnte hinweg sogar als der „kranke Mann“ galten:
https://www.longtermtrends.com/msci-usa-vs-the-world/
Ob die relative Stärke der letzten 20-25 Jahre so weitergeht, bezweifle ich.
An der Stelle hat Irving sogar einen Punkt und ich stimme ihm zumindest hier ausdrücklich zu.
Man sagt ja, an den Börsen wird zu guten Teilen die Zukunft gehandelt; man sieht das beispielsweise, wenn man sich anschaut, wie Unternehmen mit einem bestimmten KGV - Kurs-Gewinn-Verhältnis - bewertet sind und gehandelt werden. Die den USA (durch das von den Anlegern beigemessene Bewertungsniveau) vorhergesagte Zukunft ist schon sehr, sehr golden. Dadurch steigt die Risiko von Enttäuschungen und einer unterdurchschnittlichen Aktienrendite.
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Man sagt ja, an den Börsen wird zu guten Teilen die Zukunft gehandelt; man sieht das beispielsweise, wenn man sich anschaut, wie Unternehmen mit einem bestimmten KGV - Kurs-Gewinn-Verhältnis - bewertet sind und gehandelt werden. Die den USA (durch das von den Anlegern beigemessene Bewertungsniveau) vorhergesagte Zukunft ist schon sehr, sehr golden. Dadurch steigt die Risiko von Enttäuschungen und einer unterdurchschnittlichen Aktienrendite.
Wieso das? Das wäre doch nur dann der Fall, wenn die Anleger sich bei diesen hohen Bewertungen geirrt hätten, während sie aber bei niedrig bewerteten Unternehmen richtig lagen.
Ich erinnere an die niedrig Bewertungen von russischen Unternehmen im Jahr 2021. Die haben sich als noch zu hoch entpuppt.
Wieso das?
Weil erstens, ganz banal gesagt, es immer schwieriger wird, eine Messlatte zu überspringen, je höher sie gelegt wird. Und zweitens weil (auch) beim Bewertungsniveau die Regression zum Mittelwert ein empirisch robuster Befund ist und momentan der US-Aktienmarkt außergewöhnlich hoch bewertet ist.
Und zweitens weil (auch) beim Bewertungsniveau die Regression zum Mittelwert ein empirisch robuster Befund ist und momentan der US-Aktienmarkt außergewöhnlich hoch bewertet ist.
So ist es. Es gibt bei den „berühmten“ 5 oder 6 (außer NVIDIA) ein sehr banales Problem. Erstmals sinkt der freie Cashflow richtig ab. Gefällt nicht.
Weil erstens, ganz banal gesagt, es immer schwieriger wird, eine Messlatte zu überspringen, je höher sie gelegt wird. ...
Diese Messlatte liegt für hoch bewertete Unternehmen aber nicht höher als für niedrig bewertete Unternehmen gemessen an deren Möglichkeiten. Jedenfalls sollte das in effizienten Märkten so sein. Man muss ja davon ausgehen, dass die Bewertungen ihre Gründe haben.
… gemessen an deren Möglichkeiten. Jedenfalls sollte das in effizienten Märkten so sein. Man muss ja davon ausgehen, dass die Bewertungen ihre Gründe haben.
Es sind aber immer Vorhersagen für die Zukunft. Und die sind immer ungewiss, auch wenn sie alle verfügbaren Informationen mit totaler Effizienz berücksichtigen. Wäre das nicht so, gäbe es keine Überraschungen an der Börse (die es tatsächlich zuhauf gibt).
Es sind aber immer Vorhersagen für die Zukunft. Und die sind immer ungewiss, auch wenn sie alle verfügbaren Informationen mit totaler Effizienz berücksichtigen. ...
Ja, das ist aber bei hoch bewertenden Unternehmen nicht anders als bei niedrig bewerteten Unternehmen, oder? Das ist gleichermaßen ungewiss. In beiden Fällen kommt es gleichermaßen zu Irrtümern. Und dann muss man eventuell feststellen, dass das niedrig bewertete Unternehmen noch zu hoch bewertet war.
Wieso das hoch bewertete Unternehmen mit größerer Wahrscheinlichkeit betreffen sollte, erschließt sich mir nicht.
Hallo,
ich möchte mich an dieser Stelle mal bei @Irving und Ariel für die sachlichen und fundierten Beiträge bedanken. Ich bin, trotz fortgeschrittenem Alter, noch ganz am Anfang in Bezug auf meine Finanzbildung. Dank der Literaturhinweise, die ich hier im Forum bekommen habe, und Eurer Beiträge bringt es richtig Spaß, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Eine Freundin fragte mich gestern welchen ETF sie für die nächsten 15 bis 20 Jahre monatlich mit ca 1000 Euro besparen solle. Ich habe ihr mit Verweiß auf diesen Beitrag hier den Kommer oder den SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF (isin: IE00B3YLTY66) , in dem ich selbst investiert bin, empfohlen. Sie hat sich dann für den MSCI ACWI IMI UCITS entschieden, weil sie tendenziell auch geizig ist
Wir haben uns dann noch lange darüber unterhalten, ob es sinnvoll ist noch 10% Euro Stoxx 600 bei zu mischen, um die USA zu reduzieren. Leider ohne klarem Ergebnis
-aber ich werde die Diskussion hier weiterhin gespannt verfolgen.
noch 10% Euro Stoxx 600 bei zu mischen, um die USA zu reduzieren
Lasst es bleiben! Der IMI ist doch perfekt!
Lasst es bleiben! Der IMI ist doch perfekt!
Der USA-Anteil beträgt etwa 60 % des Fondsvermögens. 45 bis 50 % würde mein Bauchgefühl besser finden. Aber ich habe eigentlich auch keine Lust, mich um irgendwas zu kümmern. Das KISS-Prinzip kommt mir schon sehr entgegen.
Überhaupt, wenn Dimension in den nächsten Wochen oder Monaten einen ETF rausbringt, der:
– inklusive EM
– extrem breit gestreut (Sampling über >13.000 Aktien)
– Multi-Factor
– deutlich günstiger als der Gerd-Kommer-ETF, auf Vanguard-Niveau oder knapp darüber
– 45 Jahre Track Record mit Outperformance in den USA
wie es Irving hier beschrieben hat, dann würde ich sicherlich noch mal umsatteln.
Hallo zusammen,
da sind doch die Welt ETFs „ideal“ - der Algorithmus reduziert automatisch ggf. den US Anteil.
LG
Kaum!
Ich mache es seit 10 Jahren so: 30% Nordamerika - 30% Europa - 20% Schwellenländer - 10% Japan - 10% Pazifik ex Japan
Ich habe eine Frage an Schwachzocker .
Wenn ich mich richtig erinnere, bist du deutlich sechsstellig investiert.
Hast du es über die letzten 10 Jahre geschafft, die ursprünglichen Gewichtungen allein durch Einzahlungen beizubehalten oder musstest du zwischendurch aktiv rebalancieren (also Verkäufe tätigen)? Nordamerika ist Europa ja deutlich davongelaufen.
Ich meine, monstermania hatte seinen Strategiewechsel hin zu einem ETF auch damit begründet, dass das Rebalancing ab einer gewissen Portfolio-Größe kaum noch praktikabel war.
Hast du es über die letzten 10 Jahre geschafft, die ursprünglichen Gewichtungen allein durch Einzahlungen beizubehalten oder musstest du zwischendurch aktiv rebalancieren (also Verkäufe tätigen)? Nordamerika ist Europa ja deutlich davongelaufen.
Wenn überhaupt würde ich auf der Basis der investierten Summen rebalancen, nicht inklusive der Buchgewinne. Damit ist es auch permanent justierbar, wer das braucht. Sind ohnehin nur Gewichtungen, an die man glaubt. Wenn dann einer dem anderen davonläuft, ist das doch okay.
Wenn dann einer dem anderen davonläuft, ist das doch okay.
So pauschal kann man das wahrscheinlich nicht sagen.
Rebalancing wird oft auch dafür eingesetzt, um das Risiko konstant zu halten (wenn man mit risikoarmen Teil mischt) oder um das, was man sich unter Diversifikation vorstellt, beizubehalten.
Wenn man nicht regelbasiert und konsequent rebalanct, spricht langfristig auch nichts gegen einen ETF, der sich einfach an der Marktkapitalisierung orientiert. Die Kursbewegungen gleichen sich dann immer mehr an.
Viele behaupten, dass hohe Bewertungen keine Rückschlüsse auf die Zukunft zulassen. Für die nahe Zukunft mag das zutreffen. Über einen Zeitraum von zehn Jahren lässt sich jedoch zumindest eine Tendenz erkennen. Zumindest war das historisch so. Nach relativ hohen Bewertungen waren die Renditen im folgenden 10-Jahres-Zeitraum praktisch immer relativ verhalten. Die entscheidende Frage ist, ob diese Zusammenhänge weiterhin gelten oder ob sich etwas geändert hat. Bislang war „TINA“ („this time is different“) jedenfalls noch nie ein guter Ratgeber.
Viele behaupten, dass hohe Bewertungen keine Rückschlüsse auf die Zukunft zulassen. Für die nahe Zukunft mag das zutreffen. Über einen Zeitraum von zehn Jahren lässt sich jedoch zumindest eine Tendenz erkennen. Zumindest war das historisch so. Nach relativ hohen Bewertungen waren die Renditen im folgenden 10-Jahres-Zeitraum praktisch immer relativ mau.
Es gibt dazu eben klares statistisches Material. Kommt dann noch ein Währungsrisiko hinzu, wird es besonders „spannend“.
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