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Ach im Grunde denkst du jetzt bei diesen konkreten Einzelfall im Frühjahr 2026 zu dualistisch.
Eine sofortige Kündigung (ohne Not) bedeutet:• Rückzahlung der Zulagen,
• Steuervorteile zurückzahlen,
• Realisierung der bisherigen Verluste.
Das ist eine endgültige Entscheidung. Eine Beitragsfreistellung hält zumindest Optionen offen.
Mit dem geplanten Altersvorsorgedepot soll ein ein neues Modell kommen. Ab 2027 ist nach aktuellem Stand eine Übertragung in ein anderes förderfähiges Produkt vorgesehen. Es ist daher rational, diese Option zumindest abzuwarten, bevor man mit irreversiblen Schritten Fakten schafft.
„Weg mit Schaden“ kann im Einzelfall richtig sein, ist aber keine pauschal sinnvolle Empfehlung.
Vor Kündigung sollte man Kostenstruktur, Zulagen, Steuerfolgen, Restlaufzeit und die kommenden Reformoptionen sauber durchrechnen. Gerade mit Blick auf die absehbare Reform ist Abwarten strategisch klüger als ein endgültiger Schnitt heute.
Da bin ich voll bei dir, weiterhin würde ich aber bei diesen hohen Kosten den Vertrag genau überprüfen und im Zweifelsfall noch, für geringe Kosten, die Verbraucherzentrale mit ins Boot holen. Bei dieser Versicherung kommt mir immer die DVAG in den Sinn und da gab es schon einige Verfahren die Zugunsten der Versicherungsnehmer ausgegangen sind. Muss nicht unbedingt klappen, aber die paar Euro machen das Kraut dann auch nicht mehr fett.