Praxiserfahrungen mit E-Auto

KI-Zusammenfassung

: Welche Erfahrungen machen Fahrerinnen und Fahrer mit Elektroautos bei Reichweite, Winterverbrauch, Ladezeiten, Kosten und Alltagstauglichkeit? Ausgangspunkt ist ein kleiner Benziner mit geringer Fahrleistung, vorhandener PV-Anlage, möglicher Wallbox und wenigen öffentlichen Lademöglichkeiten in der Umgebung.

Welche Erfahrungen machen Fahrerinnen und Fahrer mit Elektroautos bei Reichweite, Winterverbrauch, Ladezeiten, Kosten und Alltagstauglichkeit? Ausgangspunkt ist ein kleiner Benziner mit geringer Fahrleistung, vorhandener PV-Anlage, möglicher Wallbox und wenigen öffentlichen Lademöglichkeiten in der Umgebung.

  • Mehrere Beiträge sehen Elektroautos bei Kurzstrecken, Stadtverkehr und regelmäßigem Heimladen als komfortabel, während andere wegen Anschaffungspreis, Reichweite, Ladezeit und Flexibilität weiter Vorteile beim Verbrenner sehen.
  • Aus der Community gibt es praktische Hinweise zu 20 bis 35 % höherem Winterverbrauch, ungünstigen Kurzstrecken, Wallboxkosten, PV-Überschussladen, öffentlichen Ladepreisen und stark modellabhängiger Ladeleistung.
  • Ein einheitliches Fazit der Beiträge gibt es nicht, aber bei geringer Fahrleistung und Heimlademöglichkeit fallen die Erfahrungen eher positiv aus, während Langstrecken, große Fahrzeuge, Anhänger oder fehlendes Heimladen kritisch bleiben.

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  • Auf der e-Auto Seite stehen aktuell auf der Rechnung bei mir

    0€ Steuern

    Und 310€ thq Prämie

    Für das Jahr 2026

    ...und für jedes Folgejahr können/werden alleine diese beiden Positionen wieder ganz anders aussehen. Auch das ist ein Umstand, den man bei rechnerischen Vergleichen Elektro - Verbrenner irgendwie berücksichtigen müsste, und viel zu oft nicht macht.

  • Hier gilt das Gleiche wie oben, wer Spritkosten sparen will, fährt ein sparsames Auto und wer mit niedriger TCO argumentieren will, muss ein günstiges Auto zum Maßstab machen.

    "Muss" gleich gar nicht. Du wiederholst dich. Vergleichen darf man trotzdem mit seinem eigenen Vorgängerauto mit ggf. höherem Verbrauch, für dessen Kauf es Gründe gab. Und so komme ich bei Ladekosten mit weniger der Hälfte als zuvor aus. Punkt. Wo angeblich ein HUD zum Preistreiber wird, würde ich vielleicht mal nach einer anderen Marke schauen.

  • . Ja, das ist günstiger als Diesel

    Mach die Rechnung mal mit Benzin anstatt Diesel.

    Der durchschnittliche auto Fahrer in Deutschland fährt in aööer Regel nicht mehr als 12000km. Da macht man sich bei überwiegend kürzeren Strecken den diesel schnell kaputt.

    Ein ID4/Enyaq mit großem Akku kostet ~42k

    Ich hab für meinen elektrischen enyaq reale 36900€ bezahlt.

    Keine ahnung wie du auf 42 000 kommst.


    Mein benziner opel astra hat zuletzt 6,8liter auf 100km benötigt. Aktuell kostet der liter benzin 2,10€

    =14,28€ auf 100km

    Ich lad 100% tatsächlich öffentlich zu 0€/monat gebühr zu im Durchschnitt über alle Ladevorgang im jahr 38cent pro kwh

    Der enyaq verbraucht bei mir reale 15,6kwh auf 100km

    5,928€ auf 100km


    Also doch ja ich schließe mich Asna zu 100% an dass die Energie kosten sich on etwa halbieren, wenn man eine ehrliche rechnung aufmacht.


    Übrigens diesel und benzin werden eher teurer als billiger, aufgrund der steigenden co2 abgaben, dass ist eine EU weite Regelung, gilt somit europaweit.

    Daher ist es sehr unwahrscheinlich dass du an Deutschen Tankstellen 1,80 für nen liter diesel sehen wirst. Gestern hat die billigste tankstelle 2,17€ pro liter in meiner Umgebung verlangt.


    ...und für jedes Folgejahr können/werden alleine diese beiden Positionen wieder ganz anders aussehen.

    Die thq quote war in keinem der letzten jahre unter 100€

    Die Steuerfreiheit ist bis 2035 gesetzt und ändert sich daher in den nächsten 9 jahren erstmal nicht

  • Ich mache mal meinen Vergleich öffentlich:

    bis 2025 . Audi Q5 Diesel
    Wartung EUR 576,00 (über Wartungsvertrag)
    KFZ-Steuer EUR 360,00
    Kraftstoff EUR 1440,00 (bei EUR 1,60 / l) 15tkm p.a. bei 6l Verbrauch
    Versicherung EUR 1000,00

    seit 2026 . (Protz)BMW ix1 - BEV
    Wartung EUR 254,00 (über Wartungsvertrag)
    KFZ-Steuer 0
    Strom EUR 565 (bei EUR 25 ct/kWh) 15tkm p.a. bei 15 kW Verbrauch (mit Ladeverlust)
    Versicherung EUR 1000,00
    THG-Prämie EUR -350

    Listenpreise zum Übernahmezeitpunkt sehr ähnlich.

    Einmal editiert, zuletzt von mauk (7. Oktober 2026 um 10:58)

  • Und die Steuerfreiheit ist gesetzt, solange der Steuergesetzgeber sie nicht ändert

    Wann dass ist, mit geg. Sogar übergangzeiten kann niemand hier sagen.

    Aktuell steht es so aa wie von mir geschriebe. Und daher kann man auch nur mit den real existierenden regelung arbeiten und rechnen und nicht mit, hätte, würde, müsste, könnte, villeicht.

    Aktuell steht nunmal sehr eindeutig drin steuerfrei bis 2035.

  • Ich hab für meinen elektrischen enyaq reale 36900€ bezahlt.

    Keine ahnung wie du auf 42 000 kommst.

    Kleiner Akku? Gebraucht?

    Der günstigste Enyaq 85 steht bei APL für gute 42k als Kurzzeitzulassung. Da fehlt mir aber noch die AHK, dann bin ich grob bei 43k. Viel günstiger wirst du kaum was finden. Und vor du mit der Förderung kommst...wir sind allenfalls ist der höchsten Kategorie förderfähig und dann ist das plusminus mit einem Neuwagen im Sinn der Förderung.

    Übrigens diesel und benzin werden eher teurer als billiger, aufgrund der steigenden co2 abgaben, dass ist eine EU weite Regelung, gilt somit europaweit.

    Aktuell haben wir durch den Krieg einen Sondereffekt. Ein Auto plane ich nicht auf 3 Wochen, sondern auf einen Horizont von 10-15 Jahren. Und in der Zeit wird der Iran-Krieg wieder enden oder es werden sich alternative Ölquellen auftun. Darauf kommen dann natürlich nochmal ein paar Cent für CO2-Preise drauf, auch wenn man sich dabei ziert, das tatsächlich umzusetzen. Den Emissionshandel hat man erstmal verschoben und redet jetzt vorher schon davon, viel mehr Zertifikate in den Markt zu geben. Und eine steigende Elektroquote spielt in der Hinsicht übrigens auch den Verbrennerfahrern in die Hand, da die Zertifikate weniger knapp sind als in bisherigen Projektionen. Nach dem zweiten Tankrabatt innerhalb eines Jahres und dem dritten in 4 Jahren glaube ich jedenfalls nicht dran, dass die Politik dauerhaft den Preis hochtreibt.

    "Muss" gleich gar nicht. Du wiederholst dich. Vergleichen darf man trotzdem mit seinem eigenen Vorgängerauto mit ggf. höherem Verbrauch, für dessen Kauf es Gründe gab.

    Es steht jedem frei sich ein Auto nach dem persönlichen Geschmack zu kaufen. Aber wenn ganz andere Kriterien entscheidend sind, sollte man halt auch mit denen argumentieren. Es sind ja nicht nur die Spritkosten, auch das Thema Umweltschutz...so viele werden nicht vom Saulus, der ständig Kurzstrecken mit dem Auto fährt, zum Paulus. Man musste nicht bis 2026 warten, um ein sparsames, günstiges und umweltfreundliches Auto zu fahren, das geht schon lange. Und wenn Elektro den Unterschied macht, vor über 10 Jahren gab es die Möglichkeit schon. Da hat sich aber kaum jemand für interessiert

    Wer mit einem angeblichen Vorteil argumentiert, muss da auch einigermaßen konsequent sein. Sonst kann ich alles verargumentieren und komme zum Schluss, dass Porsche fahren ja eigentlich ganz günstig ist, weil der Lambo noch viel mehr kostet.

  • Kleiner Akku? Gebraucht?

    Ich hab meinen neu gekauft der preis ist betto, inklusiv aller rabatte, und inklusive überführung, zu dem genannten preis, akku standart, nicht extra gros, nach verhandlung, die Listen & inserat preise an den den angeboten sind nämlich reine verhandlubgsbasis und entsprechen nicht dem tatsächlichen gezahlten preis. Gekauft wurde es bereits vor einer weile, da gab es die aktuelle Förderung nicht.


    Sowas wie eine anhänger kupplung ist eine sogenannte sonder austattung die zahlst du auch bei allen verbrennern extra.

    Nach dem zweiten Tankrabatt innerhalb eines Jahres und dem dritten in 4 Jahren glaube ich jedenfalls nicht dran, dass die Politik dauerhaft den Preis hochtreibt.

    Und ich glaube nicht daran dass die preise für super E10 und diesel in den nächsten jahren in irgendeiner weise unter 2€ rangiert. Der langjährige Trend seit 1950 geht stetig nach oben, wie der welt aktien Index oft getrieben von Ereignissen und Effekten

  • Ich hab meinen neu gekauft der preis ist betto, inklusiv aller rabatte, und inklusive überführung, zu dem genannten preis, akku standart, nicht extra gros, nach verhandlung, die Listen & inserat preise an den den angeboten sind nämlich reine verhandlubgsbasis und entsprechen nicht dem tatsächlichen gezahlten preis.

    Sowas wie eine anhänger kupplung ist eine sogenannte sonder austattung die zahlst du auch bei allen verbrennern extra.

    In dem Octavia für 31k ist die AHK schon enthalten, ebenso wie ACC. Angesichts der Vielzahl an Angeboten im Preisbereich bin ich mir sehr sicher, dass man da einen für das Geld kaufen könnte. Und zwar ohne, dass ich durch die halbe Republik fahren muss.

    Bei APL ist nichts mehr mit verhandeln, so weit ich weiß. Sind dafür günstiger als die VB-Preise anderer. Wobei es auf ein paar hundert Euro mehr oder weniger nicht ankommt, der Abstand ist so groß und ob das BEV jetzt 11k mehr kostet oder 12k ist auch egal. Das holt es nicht mehr rein. Und die Händler dürften aktuell kaum motiviert sein, noch weiter Rabatte zu geben.

    Aber das entscheidende Stichwort hast du ja ohnehin schon genannt, das ist der kleine Akku. Aber erstmal meinen Preis anzweifeln...

  • das ist der kleine Akku.

    Meines wissens ist das der standart Akku, es wäre mir neu wenn es den wagen in einer variante mit klein, standart und gros gibt.

    Dass du deinen preis mit der teuersten Variante, inklusive Sonderausstattung war, dass hast du nicht dazu geschrieben. Dass erklärt natürlich deine überzogene preis angabe.


    Dass sich die neuwagen preisw langsam angleichen, wurde bereits untersucht, einen artikel dazu gab es erst letztens in der tagesschau

    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ver…renner-100.html

    Damit lässt sich auch besser rechnen.

    Zitat

    Die Preislücke zwischen E-Autos und Verbrennern schrumpft. Beim Vergleich der beliebtesten Modelle waren reine Stromer im September im Durchschnitt 2.124 Euro teurer als Verbrenner. Damit lag der Preisabstand 125 Euro niedriger als noch im August, wie Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer berechnet hat.

  • Im Schnitt kann man auf Treibstoff Seite in etwa von halbierten Kosten sprechen, bei 100% öffentlichem Laden, gegenüber einem vergleichbaren verbrenner

    Kann ich nicht glauben.

    Diesel, 4,5 Liter zu je 1,60 bzw 2,30 = 7,20 bis 10,35 € pro 100 km.

    Nehmen wir die 10€. Die Hälfte sind 5€. Bei einem öffentlichen Strompreis von 40 Cent am Schnelllader braucht man einen Verbrauch von unter 12,5 kWh pro 100 km. Ich kenne ein einziges Auto, was das als WLTP-Angabe hat.

    Abgesehen von den Kosten erreicht der Diesel die 4,5 Liter auf moderat gefahrenen Langstrecken und das E-Auto den geringen Verbrauch bei langsamer Fahrt innerorts. Wenn man das E-Auto auf Langstrecke bewegt, muss der Dieselpreis bei 2€ und mehr sein, dass identische laufende Kosten resultieren.

    Und was Reparaturen etc. angeht, habe ich gestern erst jemanden auf FB gesehen, der in seinen Tesla pro km genau so viel Geld in Reparaturen, Service, Verschleißteile gesteckt hat wie ich mit dem Diesel. Bei ihm hauen die Reifen rein, bei mir die Ölwechsel. Aber einen signifikanten Vorteil gibt es auf keiner Seite.

  • Aktuell haben wir durch den Krieg einen Sondereffekt. Ein Auto plane ich nicht auf 3 Wochen, sondern auf einen Horizont von 10-15 Jahren. Und in der Zeit wird der Iran-Krieg wieder enden oder es werden sich alternative Ölquellen auftun. Darauf kommen dann natürlich nochmal ein paar Cent für CO2-Preise drauf, auch wenn man sich dabei ziert, das tatsächlich umzusetzen. Den Emissionshandel hat man erstmal verschoben und redet jetzt vorher schon davon, viel mehr Zertifikate in den Markt zu geben. Und eine steigende Elektroquote spielt in der Hinsicht übrigens auch den Verbrennerfahrern in die Hand, da die Zertifikate weniger knapp sind als in bisherigen Projektionen. Nach dem zweiten Tankrabatt innerhalb eines Jahres und dem dritten in 4 Jahren glaube ich jedenfalls nicht dran, dass die Politik dauerhaft den Preis hochtreibt.

    Öl aus dem Boden holen und bei uns abzubrennen ist halt kein,,Sondereffekt", sondern eine geopolitische und ökologische Sauerei. Das war es schon immer. Früher fehlten Alternativen. Jetzt nicht mehr. Selbst ohne die moralische Keule zu schwingen, kann man als halbwegs gebildeter Mensch und Familienvater erkennen, dass die Preise an der Tankstelle nur die halbe Wahrheit sind. Ich hoffe du lernst irgendwann alle Kosten in deine Gleichung mit einzubauen. Ein Blick auf den Rücksitz kann dabei helfen. Wer im Jahr 2026 noch Pro-Verbrenner argumentiert, weil er ein paar Euro sparen will oder Angst hat nicht in den Skiurlaub zu kommen, hat den Schuss noch nicht gehört.

  • Meines wissens ist das der standart Akku, es wäre mir neu wenn es den wagen in einer variante mit klein, standart und gros gibt.

    Es gibt den Enyaq 60 mit 61kWh netto und den Enyaq 85 mit 82kWh. Warum man zahlen nimmt, die knapp neben der Kapazität sind, musst du bei der Marketing-Abteilung nachfragen. Der 60er ist jedenfalls der kleine.

    Dass du deinen preis mit der teuersten Variante, inklusive Sonderausstattung war, dass hast du nicht dazu geschrieben. Dass erklärt natürlich deine überzogene preis angabe.

    Natürlich. Den Teil "mit großem Akku" hast du sogar in #643 zitiert. Also rede dich nicht damit raus, dass das jetzt überraschend käme. An der Preisangabe ist nichts überzogen.

    Und bis auf die AHK wäre bei mir alles Standard, ACC ist ja schon enthalten. Auf die restliche Zwangsbeglückung würde ich übrigens gerne verzichten. Aber mit dem kleinen Akku werde ich bei meinem Fahrprofil nicht glücklich und selbst der 82kWh ist hart am Limit, wenn man sich diverse Wintertests anschaut. Aber auf einen ID7 Pro S mit 86kWh und besserer Aerodynamik zu gehen, wäre nochmal deutlich teurer, runde 53k kostet der als Tageszulassung.


    Statistisch liegt der durchschnittliche Verbrauch von diesel Fahrzeugen bei 7 Litern

    https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/…html?fueltype=1

    Vergiss den Durchschnitt, der ist irrelevant. Mal abgesehen davon, dass der jede Menge abnormale Fahrzeuge und sogar Heizöl enthält...

    ...wer Sprit sparen will, braucht nicht den Durchschnitt, sondern deutlich weniger. Man kauft sich kein Wohnmobil, keinen VW-Bus und keinen A6 mit Dreilitermaschine, wenn Spritsparen im Vordergrund steht. Solche Fahrzeuge ziehen aber die Durchschnittswerte nach oben. Und wenn du dann mal auf das Histogram schaust, wirst du feststellen, dass sehr viele unter 5l verbrauchen.

  • Selbst ohne die moralische Keule zu schwingen

    Warum holst du sie dann raus? Und warum schwingst du sie denn in meine Richtung?

    Es ist vollkommen falsch, wenn du behauptest, dass es eine Alternative erst seit kurzem gäbe. Jeder hatte schon immer die Wahl, ein sparsames Auto zu kaufen, statt einem mit höchster Motorisierung und der Aerodynamik einer Schrankwand. Jeder hatte schon immer die Wahl, es bei Richtgeschwindigkeit zu belassen. Und jeder hatte schon immer die Freiheit, für Kurzstrecken aufs Auto zu verzichten. 50% aller Fahrten sind unter 5km, 70% unter 10km. Willst du jetzt ernsthaft behaupten, dass alle diese Fahrten oder auch nur ein Großteil davon, nur mit dem Auto machbar sind? Wir könnten jetzt sofort durch den Verzicht auf Kurzstrecken mehr für die Umwelt tun, als alle alle aktuell im Land zugelassenen Elektroautos zusammen. Dazu muss niemand ein Auto kaufen, dazu muss kein einziges neues Fahrzeug gebaut werden. Dazu brauchen wir keine Technik, die es nicht schon seit Jahrzehnten gibt. Und es sollte auch offensichtlich sein, dass Städte sehr viel lebenswerter wären, wenn nicht mehr jeder auf seinem gottgegebenen Recht beharrt, 3km ins Büro in einem 2t schweren Fahrzeug zurückzulegen, ungeachtet des Antriebs.


    Also hol deine Moralkeule raus und schwing sie, aber in die richtige Richtung. Schwing sie zu deinen Millionärsfreunden mit A8, S-Klasse, Cayenne und co mit Motoren ab 3l Hubraum und hohen Verbräuchen. Schwing sie in Richtung der Leute, die jede Kurzstrecke mit dem Auto fahren. Schwing sie in Richtung der Firmen, die bei ihren Dienstwagen absurde Motorisierungen und hohe Verbräuche einfach zulassen. Schwing sie in Richtung der Städter, die bei gut verfügbarem ÖV trotzdem im Auto sitzen. Schwing sie in Richtung der Leute, die meinen, dass man 180qm Wohnfläche bräuchte. Leuten mit beheiztem Pool im Garten. Leuten, die für eine Woche auf die Kanaren fliegen.

    Und wenn du damit fertig bist und nach diversen Selbsttreffern noch Lust darauf hast...dann darfst du gerne deine Moralkeule in die Richtung der Leute zu schwingen, die schon immer auf sparsamen Fahrzeuge gesetzt haben. Leute, die nicht am Verbrenner hängen, sondern einfach davon frustriert sind, dass man akzeptable Reichweite nur mit Vollausstattung bekommt. Leute die hier dafür angegangen werden, dass sie ein Auto nicht als Statussymbol oder Zeichen moralischer Überlegenheit sehen, sondern als Mittel zum Zweck, das einfach zu funktionieren hat.

    Ich bin überzeugt davon, wenn wir alle Punkte zusammenrechnen, wirst du einen deutlich höheren CO2-Abdruck haben als ich. Aber es ist natürlich sehr viel einfacher, an einem Aufhänger zu moralisieren anstatt das Gesamtbild zu betrachten.

  • LebenimSueden

    Zitat von Wikipedia

    Whataboutism oder Whataboutismus (von englisch What about …? „Was ist mit …?“, und -ism „-ismus“) ist ein rhetorisches Verfahren, das eine Kritik durch den Verweis auf andere Missstände relativiert oder vom eigentlichen Thema ablenkt. Diese Technik wird häufig verwendet, um unangenehme Fragen oder Vorwürfe zu umgehen, indem man stattdessen auf vermeintliche oder tatsächliche Verfehlungen anderer verweist.[1] Eine kritische Frage oder ein kritisches Argument wird nicht beantwortet oder erörtert, sondern mit einer kritischen Gegenfrage erwidert. Die Gegenfrage kann zu einem anderen Sachthema wechseln oder als Ad-hominem-Argument die angesprochene Person angreifen und diskreditieren.[2] Philosophisch ist Whataboutism eine holistische Antwort auf ein reduktionistisches Argument und an sich weder diskriminierend noch abwertend.

    Du wählst den Verbrenner, weil er für dich jetzt (vermeintlich) billiger ist und dir ist dabei egal welche Kollateralschäden für unsere Gesellschaft heute und deine Nachkommen später entstehen. Was andere machen ist bei diesem konkreten Problem irrelevant (siehe whataboutism). Deine Rechnung ist einseitig und falsch. So einfach ist das.

  • Kann ich nicht glauben.

    daher hier ein paar werte aus meiner persönlichen Fahrpraxsis, mein voriger altes Diesel betriebenes Auto hatte einen verbrauch von im schnitt 6,8Liter Diesel auf 100km (Mercedes GLC). Viel Autobahn inklusive.

    den aktuellen id5 pro fahre ich mit im schnitt 22kwh auf 100km gleiches Fahrprofil. (der ADAC auf 20,7kwh)

    um beim ADAC zu bleiben vergleichbar mit dem id5 wäre wohl ein VW Tiguan der im adac test, auch auf 5,7-6,4liter Diesel pro 100km kommt, und nicht auf 4,5.


    der id5 pro war übrigens nicht mein erster elektrischer, es ist bereits der 2. als erster elektrisches Auto hatte ich einen Audi e-tron 55 quattro 97kwh (2020-2025), ein Fahrzeug dass aus Verbrauchssicht nicht wirklich empfehlenswert ist, mit dem kam ich nämlich auf 27kwh pro 100km

  • Ich hoffe du lernst irgendwann alle Kosten in deine Gleichung mit einzubauen.

    Die Relevanz von LebenimSueden diese Thematik betreffend dürfte gen Null tendieren.

    Präziser daher: Hoffentlich "lernt" das der Rest der Welt ...


    Zum Realitätsbezug (sollte der im Autoradio (Verbrenner übrigens) gehörte Bericht stimmen):

    95% aller Fahrzeuge (PKW und leichte Nutzfahrzeuge) im weltweiten Gesamtbestand sind Verbrenner.

    Zu Europa und damit abseits von Entwicklungs- und Schwellenländern:

    In Südeuropa (wie Italien, Griechenland, Kroatien) sieht es selbst im Bereich Neuzulassungen in Sachen E-Fahrzeuge extrem mau aus. Quoten beispielsweise in Italien von unter 5% bis max. nur 10%

    In Osteuropa (wie Polen, Slowakei, Rumänien) sieht es bezüglich E-Fahrzeugen noch mauer aus. Selbst bei Neuzulassungen im niedrigen einstelligen bis unterzweistelligen Bereich.

    (Sollte der Bericht im Radio fehlerhaft sein, mögen Kundigere dies gerne korrigieren)

    Dazu kommt noch erschwerend, daß bei anderen Themen bzw. Sorgen der Menschen, der Klimaschutz meist zeitnah auf der Prioritätenliste der Menschen (Wähler) weiter nach hinten rückt (Geldentwertung/Inflation, Arbeitsplatz, Wohlstand, wirtschaftliches Wachstum, Wohnraumversorgung, äußere Sicherheit usw.). Was sich dann (zumindest teilweise) auch im Wahlverhalten spiegeln dürfte.


    Die Finanztip-Redaktion sowie die Finanztip-Community (die Vielschreiber betreffend) schätze ich - ganz persönlich - als ausgeprägt bis erheblich "grün-links"-lastig ein. Würde wetten, daß hier bei Abfrage der persönlichen politischen Partei-Präferenzen ganz Ähnliches herauskommt, wie im ÖRR, beim "Das Erste" und längst auch beim "ZDF". Vielleicht sogar in noch ausgeprägtere Form sprich wie beim "Linksfunk" WDR, NDR, Radio Bremen, HR usw., die sogar in der medienwissenschaftlichen Forschung in ihrer Gesamtberichterstattung häufig als "leicht links der Mitte" oder "liberal-progressiv" beschrieben werden. Sprich eine Mehrheit der dort Beschäftigten von 40-50% (oder noch mehr (*)) präferiert wohl "Die Grünen", 20 bis 30% die SPD oder gar "Die Linken" und die anderen Parteien (AfD, CDU, CSU, FDP) dürfen sich den mageren Rest teilen.

    Diese Präferenzen der im ÖRR Beschäftigten - samt dem entsprechenden medialen Tenor, Sound und Mainstream - spiegeln aber nicht ansatzweise, sprich kongruent, die Präferenzen in der Gesamtbevölkerung wieder (von der Sonntagsfrage bis hin zu Bundes- und Landtagswahlen). Wobei sich längst diverse bis eher viele Journalisten des ÖRR weniger als "Journalisten" verstehen (berichten, was ist) sondern eher als "Aktivisten" (berichten, wie es gemäß ihrer Meinung und Haltung nach sein sollte). Das ist aber die Aufgabe von Sprechern der politischen Parteien und/oder von Regierungssprechern - nicht die Aufgabe von Journalisten.

    (*) Eine Umfrage der Fachzeitschrift "Der Journalist" unter ARD-Volontären zeigte extreme Ausschläge: Gefragt nach der "Sonntagsfrage" kamen 57,1% für Die Grünen, 23,4% für Die Linke und 11,7% für die SPD zusammen (gesamt = über 92% für das rot-rot-grüne Spektrum - da bleibt fast nichts mehr übrig ...).

    (*) Die repräsentative Langzeitstudie "Journalismus und Demokratie" der TU Dortmund bestätigt das Bild für die gesamte Branche: 41% der befragten Journalisten stehen der Partei Die Grünen nahe. Gefolgt von 16% für die SPD. Rund 23% gaben an keiner Partei nahezustehen. Während konservative und wirtschaftsliberale Parteien ganz deutlich bis massiv unterrepräsentiert sind (CDU: 8%, FDP: 3%).

    (*) SOEP-Daten bestätigen ebenfalls dieses Bild: Wissenschaftliche Auswertungen des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) zeigen ebenfalls, daß Journalisten auf einer Skala von 0 (links) bis 10 (rechts) im Schnitt bei 3,96 liegen während der Bevölkerungsschnitt bei 4,60 liegt.


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen und Fahrzeug(en) ... !

  • LebenimSueden, dem ganzen (Auto)Stress kannst Du entgehen, vermeidest Du es morgens aufzustehen ...


    Oder natürlich und ganz generell auch so ...

    Man wählt einen Lebensentwurf frühzeitig so, dass man überhaupt kein Auto benötigt.

    Dann stellen sich Fragen nach Benziner oder Diesel oder E-Fahrzeug gar nicht ... ;)


    Es soll aber immer noch Leute geben, die tatsächlich ihr(e) Fahrzeug(e) ihrem Lebensentwurf anpassen - und nicht umgekehrt, Ihren Lebensentwurf auf einem Fahrzeugverzicht aufbauen.

    Zu ersten Gruppe gehört beispielsweise meine Wenigkeit.


    Dir weiter viel Erfolg mit Deinen privaten Finanzen und welchem Fahrzeug auch immer ... !

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