Wertermittlung Eigentumswohnung

  • Hallo uha,

    Die Gutachterausschüsse der Landkreise/Städte veröffentlichen Marktberichte über die realisierten Kaufpreise. Wie oben zu lesen, sind die in NRW schon in Boris eingearbeitet. In anderen Gegenden sind sie in den Tiefen der Internetauftritte der jeweiligen Behörden zu finden Ggf.kosten die Berichte eine kleine Gebühr.

    Gruß Pumphur

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  • Habt ihr (aus Verkäufersicht) Tipps/Allgemeinplätze, welcher Makler wo zu bevorzugen ist?

    Sowas wie

    - McMakler gut für niedrigen und mittleren Standard

    - Engels&Völker nur für Luxuswohnungen

    - Kleiner lokaler Makler am fairsten

    - Bei ganzen Mietshäusern immer Maklerkette beauftragen


    Sowas in der Art?

  • Keine Ahnung,

    ich hatte bei Immoscout24 das Formular durch geklickt, eine Stunde später haben sich schon zwei verschiedene Makler bei mir telefonisch und per Mail gemeldet.

    Ich hatte jetzt keine Möglichkeit zu bewerten, welcher von beiden der bessere ist, das habe ich nach Bauchgefühl entschieden. Ist ein eher kleiner lokaler Makler, der in der gleichen Kleinstadt wie das Verkaufsobjekt sitzt. Der andere wäre etwas größer in der benachbarten Kreisstadt.

    Warten wir mal den ersten persönlichen Termin ab, auch wenn ich das nicht selbst machen kann, sondern jemand aus der Familie.

  • Ich bevorzuge lokale Makler, auch was Besichtigungen etc. angeht.

  • Um das viele herumgeisternde „Wissen“ einzuordnen:

    1. Wert einer Immobilie: wird nach Regeln berechnet, für beleihen, vererben, entschädigen etc.

    2. Preis: ist das, was ein Käufer bereit ist, zu bezahlen, kann sehr stark vom Wert abweichen.

    3. Thema „20-fache“: sogen. Maklerfaktor; ist sehr volatil, je nach Marktlage, Wirtschaft, Nachfrage etc.; z.B. vor mehr als 20 Jahren war in Hamburg mal ca. 17-fache NKM bei Zinshäusern in guter Lage eine zeitlang gang und gäbe, heute bei >25.

    Ansonsten versteht es ein halbwegs guter Makler, den Preis einzuschätzen, der erzielbar ist, viele Makler haben zudem Zusatzqualifikationen, um Wertgutachten zu erstellen, die bei offiziellen Stellen anerkannt sind. Beide Zahlen dürften sich zumeist gut unterscheiden.

  • Das macht in kleinen Orten definitiv Sinn. Aber wenn man die Auswahl hat in Städten von, sagen wir, 200.000 Einwohnern?

    Natürlich ist jeder Makler anders, aber kann man pauschale Aussagen treffen?

    Genau in dem Bereich habe ich im letzten Jahr eine ETW verkauft. Pauschal lässt sich das nie sagen. Markt erkunden und das Thema angehen. Ganz pragmatisch. 😉

  • um den privaten Verkauf ohne Makler durchzuführen.

    Man muss als Verkäufer aber auch die Zeit berücksichtigen, die man investieren muss für Besichtigungen etc. Kannst du diese immer aufbringen?


    Ich mache das über einen Makler, gehe später einmal mit zum Notar und das Thema ist erledigt.

  • Hallo,

    Habt ihr (aus Verkäufersicht) Tipps/Allgemeinplätze, welcher Makler wo zu bevorzugen ist?

    Allgemeiner Hinweis, auch wenn viele Makler unter mehr oder weniger großen und bekannten Firmennamen auftreten, sind sie sehr oft selbständige Handelsvertreter oder über Provisionen bezahlte Mitarbeiter. Es hängt also ganz entscheidend von der jeweiligen Person ab, auf die man trifft. Allgemeine Firmenbewertungen bringen gar nichts.

    Wenn man über einen Makler verkaufen will – sinnvoll, wenn man weit weg wohnt – ist der ortsansässige überwiegend zu bevorzugen. Referenzen aus der Nachbarschaft sind natürlich auch gut.

    Ein Immobiliengutachter ist neutraler, als ein Makler.
    Man hat dann auch ein ausführliches Gutachten an der Hand um den privaten Verkauf ohne Makler durchzuführen.

    Ein Immobiliengutachten ist bei Verkauf an vorher unbekannte Dritte herausgeschmissenes Geld. Der Makler hat seine eigenen Preisvorstellungen und bei Eigenverkauf kann man sich seinen Startpreis auch selbst mit vertretbarem Aufwand berechnen. Den Rest regelt der Markt, s.o. Neben Steuerfragen ist der Gutachter bei Verkauf in der Verwandtschaft empfehlenswert. Er ist dann nämlich der Schuldige, wenn sich irgendeiner aus der Verwandtschaft übervorteilt fühlt.

    Gruß Pumphut

  • Der Makler hat einen Preis ermittelt, der uns schlüssig erschien und hat dann ein ziemlich professionelles Exposé erstellt, erstaunlich wie gut die Wohnung auf den Fotos aussieht.

    Eine Woche hat es gedauert und genau eine Besichtigung und der erste Interessent hat unverhandelt zugesagt. War der Preis zu niedrig?

    Jetzt muss ich noch den Kaufvertrag Entwurf des Notars Korrektur lesen und die Hausverwaltung sollte Mal wegen dem Energiepass reagieren.

    Läuft fast zu gut.

  • Morgen wäre Notar Termin, heute springt der Käufer ab, alles auf Null.

    Wurde die Absage begründet? Du könntest mal versuchen, dem Interessenten einen Teil der Notarkosten in Rechnung zu stellen.

  • Dieser Käufer war der erste Interessent, der sofort ohne zu handeln zugesagt hatte, er hatte es ziemlich eilig und drängte auf einen schnellen Termin. Zuletzt wollte er dann doch noch den Preis in erheblichen Maß drücken, der Makler sagte, der sei am Ende unverschämt am Telefon gewesen.

    Ich gehe nicht davon aus, dass bisher Notarkosten angefallen sind. Der Vertragsentwurf entstammt doch dem Textbaukasten und der Termin kam nicht zustande.

    Jetzt stellt der Makler das Exposee wieder online.

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