Start meines Sparplans

  • Die ein etf Lösung erscheint mir definitiv als die sinnvollste. Frage ist nur ob den Acwi, FTSE all world oder Acwi IMI.

    Macht es Sinn die Small caps mitzunehmen? Oder reicht der ftse all world (er hat ja immerhin mehr Aktien als der Acwi).

    In der Zukunft weißt du, welcher (vielleicht etwas) besser gelaufen ist. GUT sind sie alle.
    Vorschlag:
    "Würfel" einen ETF der vorgenannten aus und spare die nächsten 5, 7 oder 10 Jahre drauf. Dann nach diesen 5, 7 oder 10 Jahren schau dir an ob er dir immer noch gefällt.
    Mach dann weiter oder mach einen anderen (den es jetzt vielleicht noch garnicht gibt) aus und nehme den, laß den vorherigen einfach "nebenbei" liegen.
    Machs leicht und einfach. Wenn du bis zur Rente mit dem Sparen durchhältst, dann hast du ein der 3 Beine für deine Rente "in trockenen Tüchern".

  • Geht es Dir um die Anzahl der Aktien, die Abdeckung gewisser Regionen und/oder Sektoren oder um deren Gewichtung im ETF?

    Mir genügt der Vanguard FTSE All-World UCITS ETF.

    Mir geht es einfach darum die bestmögliche Entscheidung zu treffen. Sprich das zu tun was wissenschaftlich das Beste ist. Deswegen statt nur world auch die Schwellenländer auf alle Fälle dazu. Ich möchte nicht mehr drum kümmern müssen, aber natürlich auch keine Fehler machen und vermeintlich einen Teil weglassen, der mich dann doch etwas Rendite kosten kann.

  • Wenn du einen FTSE All World nimmst, bist du auf der sicheren Seite - soweit das zu sagen möglich ist. Die optimale Rendite wirst du nicht erreichen. EM waren mit ihrer Rendite lange Zeit hintendran, Small Caps auch. Das ist aktuell anders und kann in ein paar Jahren wieder anders sein. Deshalb anfangen und dabeibleiben. Oder vielleicht in ein paar Jahren den ETF wechseln, wobei das bis dann Angesparte liegenbleibt.

  • Mir geht es einfach darum die bestmögliche Entscheidung zu treffen. Sprich das zu tun was wissenschaftlich das Beste ist. Deswegen statt nur world auch die Schwellenländer auf alle Fälle dazu. Ich möchte nicht mehr drum kümmern müssen, aber natürlich auch keine Fehler machen und vermeintlich einen Teil weglassen, der mich dann doch etwas Rendite kosten kann.

    Stell es dir so vor: Auf einer Skala von 0 bis 10 in Sachen Geldanlage katapultierst du dich mit dem Schritt vom Tagesgeld zu einem ETF-Sparplan von Stufe 3 auf Stufe 8. Du kannst jetzt lange über die Stufen 9 und 10 grübeln - oder es sein lassen und dich über deinen Fortschritt freuen, den du mit der Erhöhung der Sparrate noch vergrößerst. Weiter oben kam der Rat, es auszuwürfeln. Das ist eine sehr gute Einschätzung, was die Wichtigkeit der Wahl zwischen drei sehr guten Welt-ETFs angeht.

  • Jetzt schwanke ich zwischen dem ftse all world, dem Acwi und dem Acwi IMI.
    Was haltet ihr davon? Müssen die Small Caps noch rein? Hat das einen Vorteil? Und wäre der ftse all world besser als der Acwi, weil mehr Titel?

    Mir geht es einfach darum die bestmögliche Entscheidung zu treffen. Sprich das zu tun was wissenschaftlich das Beste ist.

    Passiv investieren bedeutet in seiner Reinform, einfach "den Markt" zu kaufen. In seiner einfachsten Form gewichtet nach Marktkapitalisierung. Dieser (Aktien)markt beinhaltet neben großen und mittelgroßen nunmal auch kleine Unternehmen. Somit wäre aus dieser Perspektive der ACWI IMI, also der "investable market" die beste Wahl. Denn dieser deckt alle investierbaren Unternehmen weltweit nach Marktkapitalisierung ab. Das geht gegenüber dem ACWI (ohne IMI) mit marginal höheren Kosten einher. Das bedeutet allerdings nicht zwingend, dass dieser Index bzw. ETF sich (vor und erst Recht nach Kosten) auf lange Sicht besser entwickelt als ein ACWI oder FTSE All-World.

    Für mich ist der ACWI IMI jedoch vor allem aus einer psychologischen Sicht die beste Wahl: man braucht sich dann nie wieder Gedanken zu machen, bei irgendwas nicht dabei zu sein. No FOMO sozusagen.

  • Physisch bedeutet nicht zwangsläufig vollständige Replikation. Viele ETFs nutzen ein Sampling um die Kosten im Griff zu halten. So meines Wissens auch Vanguard beim FTSE All-World oder State Street beim SPDR MSCI ACWI. Ich sehe darin auch keinen Nachteil.

    Ist auf "Just ETF" aber offenbar so gemeint:

    "Bei der physischen Nachbildung, auch als direkte Replikation oder vollständige Replikation bezeichnet, bildet der ETF den Index durch den direkten Kauf der jeweiligen Indextitel nach."

  • Ist auf "Just ETF" aber offenbar so gemeint:

    "Bei der physischen Nachbildung, auch als direkte Replikation oder vollständige Replikation bezeichnet, bildet der ETF den Index durch den direkten Kauf der jeweiligen Indextitel nach."

    Einfach mal bei JustETF nach unten zu den Stammdaten des ETF scrollen. Da steht dann jeweils „Physisch vollständige Replikation“ oder „Physisch Optimiertes Sampling“.

    Ist aber auch egal. Das bringt den Threadersteller nicht wirklich weiter bei seiner Entscheidung.

  • Einfach mal bei JustETF nach unten zu den Stammdaten des ETF scrollen. Da steht dann jeweils „Physisch vollständige Replikation“ oder „Physisch Optimiertes Sampling“.

    Ist aber auch egal. Das bringt den Threadersteller nicht wirklich weiter bei seiner Entscheidung.

    Danke! Für mich ist einfach nicht klar, ob es wirklich egal ist welchen der drei etfs (Acwi, Acwi IMI oder ftse all world) ich nehme. Oder ob es wissenschaftlich halt eben doch ein ein Argument für einen davon gibt.

    Ich möchte eben gerade nicht nach ein paar Jahren dann wieder umstellen müssen. Und bei 1.5000 mtl kommt da schnell ein Menge Geld zusammen, vor allem bei mindestens 30 Jahre Anlagehorizont.

  • Danke! Für mich ist einfach nicht klar, ob es wirklich egal ist welchen der drei etfs (Acwi, Acwi IMI oder ftse all world) ich nehme. Oder ob es wissenschaftlich halt eben doch ein ein Argument für einen davon gibt.

    Hmm. So richtig vertraust du denen, die du hier um Rat fragst, nicht. Wärst du zufriedener, wenn jemand sagt: "Es ist ETF 2"?

  • Für mich ist einfach nicht klar, ob es wirklich egal ist welchen der drei etfs (Acwi, Acwi IMI oder ftse all world) ich nehme ...
    Ich möchte eben gerade nicht nach ein paar Jahren dann wieder umstellen müssen.

    Nein, es ist nicht egal. Bloß weißt Du und wissen wir alle erst hinterher, welche Entscheidung die beste gewesen wäre.

    Und aus steuerlichen Gründen wäre es auch nicht blöd, nach ein paar Jahren umzustellen (sooo ein Riesenaufwand ist das ja nun nicht) oder immer dann, wenn ein ETF eine bestimmte Summe erreicht hat - irgendwo hier im Forum wurde mal vorgeschlagen, jeweils nach ca. 100.000 Euro zu wechseln.

  • Danke! Für mich ist einfach nicht klar, ob es wirklich egal ist welchen der drei etfs (Acwi, Acwi IMI oder ftse all world) ich nehme. Oder ob es wissenschaftlich halt eben doch ein ein Argument für einen davon gibt.

    Ich möchte eben gerade nicht nach ein paar Jahren dann wieder umstellen müssen. Und bei 1.5000 mtl kommt da schnell ein Menge Geld zusammen, vor allem bei mindestens 30 Jahre Anlagehorizont.

    Du machst wirklich mit allen Dreien nichts falsch. Die sind alle "Triple A".

    Der (Vanguard) FTSE All-World war lange Zeit und ist weiterhin für viele passive Anleger "der heilige Gral".

    Der ACWI IMI entwickelt sich seit einigen Jahren aufgrund der noch breiteren Marktabdeckung inkl. Small Caps als eine Art "heiliger Gral 2.0". Dies insbesondere auch seit der Gebührensenkung auf eine TER von 0,17%. Lediglich bei der ausschüttenden Variante wäre ich vorsichtig. Durch das deutlich kleinere Fondsvolumen ist der Handel an den Börsen weniger aktiv. Das führt zu einem höheren Spread.

    Für den ACWI sprechen m.E. nur die geringeren Kosten. Ich gehe aber davon aus, dass bei all diesen ETFs in den nächsten 1-2 Jahren die Gebühren schrittweise sinken werden.

    Ich selbst nutze den ACWI IMI (thesaurierend) aufgrund der vollständigen Marktabdeckung "all Countries, all Caps" -> no FOMO.

  • Du kannst jeden der drei Indizes nehmen, ohne einen wissenschaftlich relevanten Fehler zu machen. Wichtiger sind Kosten und dass du den Sparplan 30 Jahre durchziehst.

    Du hast offenbar so einen Drang zur Perfektionierung. Wichtiger sind die dauerhaften Kosten und auch die TD zum Index.

    Mit dem FTSE All-World und dem MSCI ACWI bist du wegen der Konkurrenzsituation preislich immer auf der sicheren Seite. Außerdem kannst du da auch noch zum Beispiel zehn Jahren, den selben Index bei einem anderen Anbieter neu besparen.

    Den stark beworbenen SPDR MSCI ACWI IMI sehe ich kritisch.

    Es gibt nur einen ETF, weil der Index teuer und schwer replizierbar ist.
    Er wird stark beworben, weil er sich gut als „ultimative Lösung“ verkaufen lässt.

    Aber:
    Du kaufst damit vor allem Komplexität und leicht höhere Kosten, nicht nachweisbar mehr Rendite.

    Und es gibt nur EINEN Anbieter.

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