Geldmarkt-ETF Xtrackers DBX0AN vs. BNP A41BTT

  • Mach doch halbe/halbe dann hast du Rendite die genau in der Mitte von den beiden Geldmarkt-ETFs liegt. ;)

    Sehe da jetzt kein Problem in den BNP was zu investieren. Aber das bisschen was ich im Geldmarkt parke bringt eh keine/kaum Rendite deswegen ist die Aktienquote für die Rendite entscheidend und nicht das letzte zehntel Rendite aus der schwankungsarmen Ecke des Gesamtvermögens.

    Habe keine Lust mich kaputt zu optimieren. Aber wem das Spaß macht soll das gerne tun.

  • Aber das bisschen was ich im Geldmarkt parke bringt eh keine/kaum Rendite deswegen ist die Aktienquote für die Rendite entscheidend und nicht das letzte zehntel Rendite aus der schwankungsarmen Ecke des Gesamtvermögens.

    Das ist schon klar. Ich würde trotzdem gerne einfach verstehen, wo der Haken ist. Denn die beiden ETFs arbeiten nach meinem Verständnis beide nach dem gleichen Grundprinzip. Swap-basierte Abbildung der täglichen Wertentwicklung des €STR. Aber der Renditeunterschied zugunsten des BNP ist doch recht signifikant.

  • Hier ist der HH Haken: Xtrackers: Hat eine TER von 0,10 % p.a. * Effektiver Vergleich: Da der Xtrackers-ETF den Index-Aufschlag von 0,085 % nutzt, "kostet" er den Anleger nach Abzug des Bonus rechnerisch oft nur ca. 0,015 % (0,10 % Kosten minus 0,085 % Bonus). Der BNP ist zwar günstig, hat diesen Bonus-Puffer im Index jedoch nicht, ist also eigentlich doch ein bisschen teurer.

  • Hier ist der HH Haken: Xtrackers: Hat eine TER von 0,10 % p.a. * Effektiver Vergleich: Da der Xtrackers-ETF den Index-Aufschlag von 0,085 % nutzt, "kostet" er den Anleger nach Abzug des Bonus rechnerisch oft nur ca. 0,015 % (0,10 % Kosten minus 0,085 % Bonus). Der BNP ist zwar günstig, hat diesen Bonus-Puffer im Index jedoch nicht, ist also eigentlich doch ein bisschen teurer.

    Die KI fragen kann ich selbst ;)

    Ich würde gerne verstehen warum trotzdem die Performance des BNP besser ist?

    Fondsweb Vergleich DBX0AN vs. A41BTT

  • Zitat von BNP

    Ziele Das Produkt wird passiv verwaltet. Ziel des Produkts ist die Nachbildung (mit einem maximalen Tracking Error* von 1 %) der Wertentwicklung des Solactive EURSTR Overnight Total Return Index*(Bloomberg: SOESTRON Index) (der Index) mit dem Ziel, ein Engagement gegenüber dem Euro Short-Term Rate (EURSTR) zu bieten durch Anlagen in einen Ersatzkorb,der sich unter anderem aus Aktien von Unternehmen, Schuldtiteln oder Barmitteln und/oder kurzfristigen Einlagen (synthetische Nachbildung) zusammensetzt. Bei der Anlage in einer Auswahl.

    Der Unterschied ist das Trägerportfolio. Gibt es sogar vom gleichen Anbieter:

    • Amundi Smart Overnight (LYX0WM)
    • Amundi EUR Overnight (LYX0B6)

    https://www.fondsweb.com/de/vergleichen…97,FR0010510800

    Ab Minute 22:49:

    https://youtu.be/2z15L9u_dDM?si=FOM3NqFFmtH5K-I7&t=1372

  • Ich benutze den DBX0AN als Tagesgeldersatz, d.h. ich kaufe/verkaufe ihn sehr häufig.

    Der DBX0AN hat halt den Vorteil, dass er sehr liquide ist. Er hat eine enge Geld/Brief-Spanne und wenn man ein Limit dazwischen legt, wird er auch schnell ausgeführt. Das ist mir sehr wichtig.

    Beim A41BTT springen die Kurse wegen mangelnder Liquidität stärker. Bei einer Langfristanlage ist das irrelevant, aber in meinem Fall kommt das nicht in Frage.

  • Ich darf zu diesem Thema William Bernstein zitieren:

    Zitat

    Nothing is more disturbing than discovering that the money you thought was safe isn’t.

    Ich rate dringend davon ab, nennenswerte Beträge des risikoarmen Teils eines Portfolios in etwas anderes als kurzlaufende Staatsanleihen bester Bonität im Euroraum zu investieren oder in diesem Bereich Renditejagd zu betreiben. Eine höhere Rendite geht immer mit höherem Risiko einher. Ohne Ausnahme, auch wenn einem diese Risiken in guten Zeiten marginal erscheinen.

    Wer in Krisenzeiten liquide bleiben will, sollte sich auf eine einzige Frage konzentrieren: Was ist in der Krise maximal sicher und jederzeit verfügbar? Nichts anderes zählt.

    Wenn es hart auf hart kommt, ist es zu spät für Korrekturen. Deshalb ist es unsinnig, für 0,2 oder 0,3 Prozentpunkte mehr Rendite Abstriche bei der Sicherheit zu machen. Wer mehr Rendite will, sollte stattdessen den risikobehafteten Teil des Portfolios moderat erhöhen.

    Der risikoarme Teil hingegen muss absolut verlässlich sein. Und das sind derzeit vor allem kurzlaufende Staatsanleihen höchster Bonität. Etwa aus Deutschland.

    Anmerkung: Ich besitze keinen risikoarmen Teil im Portfolio.

  • Der Unterschied ist das Trägerportfolio.

    Nur zum Verständnis: das höhere Risiko besteht also darin, dass bspw. im Fall einer systemischen Krise innerhalb kürzester Zeit ein Swap-Partner ausfällt und gleichzeitig der Wert der Aktien im Trägerportfolio an Wert verliert. Und das innerhalb eines Tages. Korrekt?

  • Nur zum Verständnis: das höhere Risiko besteht also darin, dass bspw. im Fall einer systemischen Krise innerhalb kürzester Zeit ein Swap-Partner ausfällt und gleichzeitig der Wert der Aktien im Trägerportfolio an Wert verliert. Und das innerhalb eines Tages. Korrekt?

    Wie wahrscheinlich ist dieses Szenario?

    Ich bin weder Finanzprofi noch gebe ich Anlageberatungen.
    Meine Beiträge sind als Impulse zu verstehen, um sich selbst zu informieren.

  • Das heißt für häufigere Käufe/Verkäufe (Tagesgeldersatz) wäre der DBX0AN sinnvoll, für langfristige Sparpläne (z.B. Eigenkapital für Immobilie) mit einem einzelnen Verkauf nach einigen Jahren könnte der A41BTT interessant sein?

    Ich bin weder Finanzprofi noch gebe ich Anlageberatungen.
    Meine Beiträge sind als Impulse zu verstehen, um sich selbst zu informieren.

  • Quasi gleich null.

    Lehman Brothers hatte ein AAA Rating und selbst kurz vor der Pleite noch Investment-Grade. AAA ist praktisch ausfallsicher. Quasi Null Chance auf eine Pleite. Das galt auch für den amerikanischen Immobilienmarkt vor 2007. Ich rate dringend davon ab im risikoarmen Teil Spielchen zu treiben. Die Definition eines Black Swan beinhaltet, dass wir ihn nach heutigen Maßstäben nicht vorhersagen können.

    Zitat von Lukrez-Problem

    Das Lukrez-Problem beschreibt eine kognitive Falle, in die wir Menschen fast instinktiv tappen: Wir glauben fälschlicherweise, dass das schlimmste Ereignis, das wir in der Vergangenheit erlebt haben, gleichzeitig die Grenze für das Schlimmste ist, was in der Zukunft passieren kann.

    Beispiel: Ein Reaktor, der so gebaut wurde, dass er dem stärksten Erdbeben standhält, das in dieser Region jemals gemessen wurde. Das Lukrez-Problem besteht darin, zu ignorieren, dass das nächste Beben (per Definition) das stärkste der Geschichte sein könnte. Das war Fukushima.

    Alle Risikomodelle, die es heute gibt, werden nach dem schlimmsten Ereignis, das man kennt, aufgebaut. Sie ignorieren aber, was passieren könnte, weil es keine Daten dazu gibt.

    Aus diesem Grund sollte man im risikoarmen Teil übervorsichtig sein und „über das Ziel hinausschießen“. Man sollte eine Anlageform wählen, die momentan das absolute Maximum beim Thema Sicherheit darstellt. Auch wenn man denkt, dass etwas anderes „fast genauso sicher“ sei, aber ein bisschen mehr Rendite bringt und ,,eigentlich nicht ausfallen kann".

    Also . . .kein DBX0AN . . .kein Smart Overnight . . . . sondern kurzlaufende deutsche Staatsanleihen.

    Auch: Kein SWAP-ETF im risikobehafteten Teil. Je weniger ,,Schichten", desto besser, solange es einigermaßen günstig abzubilden ist.

  • Nur zum Verständnis: das höhere Risiko besteht also darin, dass bspw. im Fall einer systemischen Krise innerhalb kürzester Zeit ein Swap-Partner ausfällt und gleichzeitig der Wert der Aktien im Trägerportfolio an Wert verliert. Und das innerhalb eines Tages. Korrekt?

    Und, wenn ich richtig informiert bin: In den USA muss der swap-Partner ein anderes Geldinstitut sein. Hierzulande kann der Swap-Partner aber dasselbe Finanzinstitut bzw. dieselbe Finanzorganisation sein.

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