Hallo zusammen,
ich habe ein vermietetes Mehrfamilienhaus 600qm, Baujahr 1994, Gas-Heizung von 1994 mit einem Verbrauch von ca 42000 KWH. Aufgrund des Alters mache ich mir Gedanken um den Austausch.
1. Es ist möglich sich an der Fernwärmenetz anzuschließen, wobei ich den Weg vom aktuellen Netz bis zu meinem Haus bezahlen muss mit 500 Euro pro Meter bei 72 Metern und den Anschluss an das Haus mit Übergabestation, Abbau alte Heizung.. ca. 85 TEUR laut Kostenvoranschlag. Die laufenden Betriebskosten sind ca. doppelt so hoch wie die aktuellen Betriebskosten mit dem bestehenden Gastarif.
2. Ich kann eine neue Gasheizung einbauen für ca. 45 TEUR, wobei hier in Zukunft die Hälfte des Kosten für das Netz, Co2 und Biogas zu meinen Lasten gehen.
3. Ich kann eine Wärmepumpe wählen, hier kommen ca. Kosten von 90 TEUR auf mich zu minus möglicher Förderung, Hierbei kann dann die Miete geringfügig angehoben werden.
Gibt es wesentliche Möglichkeiten, die ich noch zusätzlich betrachten sollte. Auf den ersten Blick scheint hier die Wärmepumpe die kostengünstigste Lösung zu sein. Bei der Gasheizung ist die Kostenentwicklung von Biogas und der Mieternebenkosten wahrscheinlich schwer planbar. Bei der Fernwärme, scheinen die laufenden Kosten zwar vom Mieter zu bezahlen sein - aber bei der Erstinvestition ist es kein Vorteil und laufende Kosten der Mieter sind dann doppelt so hoch.
Weitere Frage - kann ich ein PV Anlage nutzen nur für den Allgemeinstrom und ist das sinnvoll oder macht das keinen Sinn, da die Energie im Winter nur eingeschränkt zur Verfügung steht. Den Strom einzeln an die Mieter zu verkaufen und abzurechenn ist für mich wegen des Aufwandes nicht erstrebenswert.
Gerne Weitere Hinweise, ich bin noch am Anfang meiner Reise.