Günstig Heizöl kaufen

So bestellen Sie ganz leicht günstiges Heizöl

Ines Rutschmann Stand: 12. März 2020
Das Wichtigste in Kürze
  • Im März 2020 ist der Preis für Rohöl stark gesunken. Die Heizölpreise aber sinken nicht in gleichem Maße.
  • Günstige Angebote für Heizöl finden Sie auf Vergleichsportalen im Internet. In unseren letzten Tests fanden wir die besten Heizölpreise auf Heizoel24 und Esyoil.
  • Ab 2021 wird Heizöl wahrscheinlich teurer. Denn auf den Brennstoff wird ein CO2-Preis erhoben.
So gehen Sie vor
  • Ist Heizöl günstig oder benötigen Sie bald eine Lieferung, dann vergleichen Sie die Preise. Wir empfehlen Ihnen die Portale Esyoil oder Heizoel24. Sie können dort auch direkt bestellen.
  • Beobachten Sie die Heizölpreise in Abhängigkeit vom Preis für Rohöl in Ihrer Region. Dann erkennen Sie, wie stark Sie von Kostenvorteilen am Weltmarkt profitieren.
  • Wenn Sie Ihre Ölheizung durch eine klimafreundlichere Heizung ersetzen, erhalten Sie hohe Zuschüsse.
  • Die Kosten für eine neue Heizung können Sie seit 2020 von der Steuer absetzen, wenn Sie keine Fördermittel in Anspruch nehmen.

Der Preisunterschied für 3.000 Liter Heizöl kann mehrere Hundert Euro betragen, je nachdem, in welchem Monat Sie bestellen. Um die Entwicklung des Heizölpreises im Auge zu behalten, raten wir Ihnen, regelmäßig Angebote zu vergleichen.

Das geht am bequemsten über Portale im Internet. Die Online-Portale zeigen Ihnen die günstigsten Heizölhändler in Ihrer Region und liefern Ihnen zudem aktuelle Preise für Rohöl am Weltmarkt. Auch den können Sie so im Blick behalten. Fällt der Rohölpreis, bedeutet das jedoch nicht, dass die Preise für Heizöl in Ihrer Region in gleichem Maße purzeln. Denn die Heizölpreise hängen auch von der Nachfrage und den Lieferkapazitäten in Deutschland ab. Dies zeigte sich stark im Herbst 2018 und zuletzt im Winter 2020.

So funktionieren die Portale

Bis zum Jahr 2002 gab es nur einen Weg, ein Angebot für Heizöl zu erhalten: direkt beim Händler. Wer Preise vergleichen wollte, musste mehrere Unternehmen ansprechen oder deren Internetseite aufsuchen. Mit mehreren Angeboten in der Hinterhand konnte ein Kunde vielleicht noch einen Preisnachlass heraushandeln. Heute können Sie mit einer Abfrage im Internet Angebote von mehreren Heizöllieferanten vergleichen. Diesen Service bieten Portale für Heizölpreise, die sich seit 2002 entwickelt haben.

Die beiden größten Vergleichsportale für günstiges Heizöl sind Esyoil und Heizoel24, gemessen an der Zahl der versammelten Händler. 500 von ihnen sind jeweils auf den beiden Portalen aktiv. Zwischen 2 und 13 Angebote lassen sich auf Esyoil und Heizoel24 bei einer Abfrage für die Standardsorte abrufen. Je nach Region schwankt die Zahl der Anbieter. Neben diesen beiden gibt es nur ein weiteres Portal, das nach unserem Test 2018 flächendeckend in Deutschland Angebote zeigte: Fastenergy.

Zahl der Angebote hängt vom Portal ab

Bei der Abfrage auf den Portalen sind lediglich zwei Informationen nötig: Ihre Postleitzahl und die gewünschte Liefermenge. Die Anzahl der Angebote und die Lieferbedingungen unterscheiden sich von Portal zu Portal. Heizoel24 und Esyoil listen alle verfügbaren Angebote für eine Postleitzahl auf. Diese können Sie nach unterschiedlichen Kriterien sortieren: nach dem Preis, der Lieferzeit, alphabetisch nach dem Namen des Heizölhändlers und nach seiner Bewertung. Vorteilhaft ist: Sie erhalten auf einen Schlag mehrere Angebote und können sie direkt miteinander vergleichen.

Das ist bei Fastenergy und weiteren in unserem Test 2018 berücksichtigten Portalen anders. Die Portale zeigten bei jeder Abfrage nur ein Angebot für eine Sorte Heizöl. Fastenergy arbeitet in jeder Region nur mit einem Händler zusammen. Den Kooperationspartner wählt Fastenergy nach eigenen Kriterien aus. Welcher Händler es ist, steht direkt beim Angebot.

Andere Portale wie oelbestellung.de oder tanke-guenstig.de führen dagegen zwar mehrere Händler für eine Region, aber sie zeigen nur das günstigste Angebot an. Welcher Händler am Ende das billige Heizöl liefert, erfahren Sie erst nach der Bestellung. Tanke-guenstig.de wählt ebenso wie Fastenergy die auf der Plattform vertretenen Händler aus: Bedingung ist bei tanke-guenstig.de, dass die Unternehmen ein spezielles Gütezeichen tragen. Das Siegel stammt vom RAL Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung. Diese Organisation definiert Kriterien für unterschiedliche Branchen, um die Qualität von Waren und Dienstleistungen zu sichern.

Warum reicht für billiges Heizöl eine Portalabfrage?

In einem Punkt gleichen sich die Heizölseiten alle: Die Preise auf den Portalen können die Händler jederzeit ändern. Und das machen sie auch. Die großen Unternehmen der Branche beschäftigen Mitarbeiter, die täglich die Angebote auf den Portalen vergleichen. Sie können sofort reagieren, wenn Wettbewerber ihre Preise verändern.

Das heißt, dass sich die Angebote, wo Heizöl günstig ist, täglich ändern können. Und auch, dass ein Händler auf den einzelnen Portalen mit unterschiedlichen Preisen vertreten sein kann. Es kann sogar sein, dass ein Händler auf einem Portal sein Heizöl billiger anbietet als auf seiner eigenen Internetseite.

Für eine Abfrage genügt es aber, ein Portal zu nutzen. Wir empfehlen dafür Heizoel24 und Esyoil. Dort haben wir sowohl in unserem Test 2018 als auch in unserer Untersuchung im Februar 2019 am häufigsten die besten Preise gefunden. 

Zusätzlich können Sie Angebote bei Fastenergy oder tanke-guenstig.de abfragen. Auch dort haben wir sowohl in unserem Test 2018 als auch in unserer Untersuchung Anfang 2019 in mehreren Orten den günstigsten Preis bei unseren Abfragen gefunden. Auf tanke-guenstig.de sind die Preise insbesondere bei einer Bestellmenge von 3.000 Litern im Schnitt so günstig wie bei Heizoel24 und Esyoil.

Heizoel24
  • findet oft den günstigsten Lieferanten
  • meist verschiedene Angebote pro Abfrage
  • übersichtliche Darstellung
  • gut geeignet zur Vorbereitung von Sammelbestellungen (Preismatrix)
  • aktuelle Informationen zur Marktentwicklung
Nur beim Anbieter abschließbar
Esyoil
  • findet oft den günstigsten Lieferanten
  • meist verschiedene Angebote pro Abfrage
  • übersichtliche Darstellung
  • aktuelle Informationen zur Marktentwicklung
Nur beim Anbieter abschließbar

Wovon hängt die Höhe des Heizölpreises ab?

Die Höhe des Heizölpreises hängt auch von Ihrem Wohnort ab. In der Heizsaison 2018/19 zeigt sich dies auf neue Weise: Kunden zahlen im Norden von Deutschland die bundesweit niedrigsten Preise und in Bayern die höchsten.

Das liegt an einer besonderen Situation: Zunächst war von Oktober bis Dezember 2018 der Transport von Rohöl zu den Raffinerien und von dort zu den Tanklagern eingeschränkt – auf den großen Flüssen konnten die Transportschiffe nicht mehr mit voller Fracht fahren, weil die Gewässer nach dem trockenen Frühling und Sommer deutlich weniger Wasser führten. Obendrein brannte Anfang September 2018 eine Raffinerie nahe Ingolstadt. 

Das führte zu einem knappen Angebot und damit zu hohen Preisen. Zwischen 22 und 34 Prozent kostete Heizöl Ende November 2018 mehr als im Vorjahr – obwohl sich der Preis für Rohöl im gleichen Zeitraum nur um 10 Prozent verteuert hat. Für den erhöhten Logistikaufwand zahlten Verbraucher damit rund 10 bis 20 Cent für jeden Liter mehr

Die Preise haben sich in vielen Regionen bis zum Jahreswechsel 2019 wieder entspannt. Die günstigsten Preise fanden wir in unserer Untersuchung vom Januar 2019 in Hamburg, Potsdam und im niedersächsischen Esens. In Bayern sind die Preise auch im Januar 2019 noch erhöht – aufgrund des Raffineriebrands nahe Ingolstadt und der gesetzlich vorgesehenen Tüv-Prüfung einer weiteren Raffinerie in Bayern. Das bestätigte sich auch in unserer Untersuchung: Für München, Nürnberg und Lindau erhielten wir bei der Abfrage der günstigsten Angebote die höchsten Preise im Vergleich zu den elf anderen getesteten Orten. So kosteten 3.000 Liter Heizöl online in München rund 230 Euro mehr als in Hamburg.

Ab 2021 hängt der Heizölpreis von einem weiteren Faktor ab: dem dann eingeführten CO2-Preis. Dieser erhöht sich bis 2025 Jahr um Jahr. Ab 2026 soll sich sein Preis am Markt bilden – bundesweit einheitlich.

Heizölbestellung 2020: Besonnenheit kann sich auszahlen

Seit Jahresbeginn 2020 verzeichnen die Heizölportale sehr viele Bestellungen. Dabei sind die Wintermonate gewöhnlich nicht die Monate der stärksten Nachfrage. Der Grund für die hohe Nachfrage ist, dass der Preis für Rohöl auf dem Weltmarkt stark gesunken ist.

Diese hohe Nachfrage nach Heizöl hat jedoch auch dazu geführt, dass die Preise für Heizöl nicht so stark gefallen sind wie die für Rohöl. Je nach Region zahlen Sie im März 2020 zwischen rund 48 und 62 Euro (brutto) pro 100 Liter für Heizöl. In Süddeutschland sind die Preise höher als in Norddeutschland. Gleichwohl sind die Preise überall noch deutlich entfernt vom letzten Tiefstand: Im Januar 2016 kosteten 100 Liter bundesweit im Schnitt 37 Euro (brutto) – bei einem vergleichbaren Rohölpreis wie im März 2020.

Behalten Sie den Rohölpreis im Blick. Aber lassen Sie sich beim Bestellen von Heizöl nicht einzig vom Rohölpreis leiten. Beobachten Sie die Entwicklung der Heizölpreise in Ihrer Region in Abhängigkeit vom Ölpreis. Durchschnittlich machen die Kosten für Rohöl 66 Prozent des Netto-Heizölpreises aus. Am Brutto-Heizölpreis haben sie einen Anteil von rund 55 Prozent. Ist der Anteil deutlich niedriger, bestimmen inländische Faktoren den Preis für den Brennstoff stärker, beispielsweise Lieferengpässe oder eine sehr hohe Nachfrage. Es kann sich in diesen Situationen lohnen zu warten, bis sich die Lage in Deutschland entspannt hat, wenn Sie denn eine Bestellung aufschieben können.

Bestellwünsche beeinflussen den Preis

Angebote können Sie nach verschiedenen Einstellungen vergleichen. Denn Heizölpreise variieren auch je nach gewählter Menge, Sorte, Lieferzeit und Zahlungsweise. Die Portale Heizoel24 und Esyoil zeigen Ihnen die Preise je nach Bestellwunsch.

Eine kurze Lieferzeit ist zumeist mit höheren Kosten verbunden. Bestimmte Sorten kosten mehr als andere. Wir empfehlen Ihnen aber vor allem, sich Angebote für unterschiedlich hohe Bestellmengen und unterschiedliche Zahlungsweisen anzeigen zu lassen – denn die Preise können sich erheblich unterscheiden. Das haben wir durch einen Vergleich der günstigsten Angebote bei unterschiedlichen Einstellungen festgestellt.

Große Bestellmengen kommen billiger

Je kleiner die Bestellmenge, desto höher ist der Preis pro Liter. Wer dreimal 1.000 Liter statt einmal 3.000 Liter kauft, zahlt in der Regel 6 bis 8 Prozent mehr. Das haben wir bereits in unserem Test 2017 festgestellt. In unserer Untersuchung Anfang 2019 bestätigte sich dies. Im Schnitt betrugen die Mehrkosten für alle 14 getesteten Postleitzahlen bei Heizoel24 rund 39 Cent pro Liter und bei Esyoil 51 Cent pro Liter. Maximal zahlten Verbraucher fast 200 Euro mehr, wenn sie dreimal 1.000 Liter statt einmal 3.000 Liter bestellen.

Wer mehr als 3.000 Liter bestellt, zahlt noch ein bisschen weniger pro Liter. Die Ersparnis fällt bei noch größeren Bestellmengen aber kleiner aus. Die Preisdifferenz zwischen 3.000 und 5.000 Litern liegt bei nur noch 1 bis 2 Prozent. Pro Liter ergibt sich eine Ersparnis von rund 1 Cent oder in Summe 50 Euro, wenn Sie auf einmal 5.000 statt 3.000 Liter Heizöl kaufen.

Sammelbestellungen - Die wenigsten Haushalte bringen 5.000 Liter in ihren Tanks unter. Die meisten Kunden bestellen in Zeiten ohne Lieferengpässe bei Heizoel24 und Esyoil 2.500 bis 3.000 Liter. Die Preisunterschiede für noch größere Bestellmengen sind aber wichtig zu wissen, wenn mehrere Kunden gemeinsam Heizöl bestellen. Sie profitieren dann von den geringeren Preisen pro Liter. Kein Wunder, dass sich Kunden häufig zusammenschließen. Bei Heizoel24 ist jede fünfte Bestellung eine Sammelbestellung, bei Esyoil jede zehnte.

Dafür, dass die Heizölhändler Tanks in verschiedenen Häusern befüllen, erheben sie einen Aufschlag. Dieser beträgt für die Belieferung von zwei Abnahmestellen mit insgesamt 5.000 Litern im Schnitt 48 Euro. Zwischen 18 und 126 Euro variierten die Zusatzkosten bei unseren Abfragen. Dem gegenüber steht die Ersparnis aufgrund der höheren Bestellmenge.

Erhöht sich die Zahl der Abnehmer und auch die Bestellmenge weiter, steigt der finanzielle Vorteil nur noch geringfügig oder verringert sich sogar. Die Bestellung von 10.000 Litern für vier Abnehmer war bei unseren Abfragen im Schnitt nur 15 Euro günstiger als die Bestellung von 5.000 Litern für zwei Abnahmestellen. Maximal lag die Ersparnis bei 81 Euro. Fünfmal erhielten wir sogar einen höheren Preis.

Prüfen Sie daher immer erst einmal, ob sich der Aufwand einer Sammelbestellung durch die Kostenersparnis lohnt. Oder ob Sie und Ihre Mitstreiter lieber einzeln Heizöl kaufen.

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Wann lohnt sich eine Ratenzahlung beim Heizölkauf?

Als Alternative zur Sammelbestellung bietet sich eine Ratenzahlung bei Bestellung einer größeren Menge an. Das Zahlen der Rechnung in mehreren aufeinanderfolgenden Monaten gewähren einige Händler seit wenigen Jahren. Über Heizoel24 nutzen diese Möglichkeit 10 bis 12 Prozent der Kunden. Bei Esyoil liegt der Anteil bei 3 Prozent.

Eine Ratenzahlung ist mit Aufschlägen gegenüber dem Bezahlen in bar oder mit Girocard (früher: EC-Karte) verbunden. Aber eine Ratenzahlung kann sich trotzdem lohnen, weil Sie so den Preisnachteil kleiner Bestellmengen ausgleichen können. Grundsätzlich gilt: Je länger der Zeitraum der Ratenzahlung, desto höher sind die Zuschläge.

In der nachfolgenden Tabelle sind die Mehrkosten aufgeführt, wenn Sie 3.000 Liter über drei oder über zwölf Monate statt auf einen Schlag bezahlen:

Kosten bei Ratenzahlung

 

Mehrkosten

bei Zahlung

in 3 Raten

Mehrkosten

im Schnitt

(3 Raten)

Mehrkosten

bei Zahlung

in 12 Raten 

Mehrkosten

im Schnitt

(12 Raten)

Barzahlung von 3.000 Litern bei Heizoel2456 bis 511 Euro99 Euro126 bis 599 Euro185 Euro
Kartenzahlung von 3.000 Litern bei Heizoel248 bis 523 Euro111 Euro126 bis 598 Euro186 Euro
Barzahlung von 3.000 Litern bei Esyoil25 bis 111 Euro90 Euro155 bis 172 Euro163 Euro
Kartenzahlung von 3.000 Litern bei Esyoil24 bis 114 Euro93 Euro154 bis 172 Euro162 Euro

Genannt sind stets die günstigsten Preise für die standardisierte Heizölsorte für 14 Postleitzahlen bei längstmöglicher Lieferzeit, einer Abnahmestelle und keinen Sonderwünschen hinsichtlich Tankwagen und Schlauchlänge. Die Werte wurden für 14 Postleitzahlen auf Heizoel24 und Esyoil abgefragt. Für eine Postleitzahl gab es bei Heizoel24 extrem hohe Preise bei Ratenzahlung, weshalb sich die Mittelwerte deutlich von denen von Esyoil unterscheiden.
Quelle: Finanztip-Erhebung (Stand: 19. Oktober 2017)

Ob sich eine Ratenzahlung für Sie lohnt, ist von zwei Faktoren abhängig. Einmal von den Mehrkosten, die sich von Händler zu Händler stark unterscheiden können. Der zweite Faktor ist der Preisnachlass durch eine höhere Bestellmenge. Es kann günstiger sein, einmal 3.000 Liter zu kaufen und in drei Raten zu zahlenals dreimal 1.000 Liter Heizöl zu bestellen und die Rechnung sofort in voller Höhe zu begleichen. Die entsprechenden Kosten sind in der nachfolgenden Tabelle gegenübergestellt.

3.000 Liter auf Raten versus dreimal 1.000 Liter Direktkauf

 

einmal 3.000

Liter bei

Kartenzahlung

dreimal 1.000

Liter bei

Barzahlung

einmal 3.000

Liter und

Zahlung in

3 Raten

einmal 3.000

Liter und

Zahlung in

12 Raten

Kosten gemittelt1.683 Euro1.806 Euro1.781 Euro1.859 Euro
niedrigste Kosten1.559 Euro1.692 Euro1.664 Euro1.750 Euro
höchste Kosten1.806 Euro1.999 Euro2.195 Euro2.277 Euro

Es handelt sich stets um die günstigsten Preise für die standardisierte Sorte Heizöl mit längstmöglicher Lieferzeit, einer Abnahmestelle und keinen Sonderwünschen hinsichtlich Tankwagen und Schlauchlänge. Die Werte wurden für 14 Postleitzahlen auf Heizoel24 und Esyoil abgefragt, für einen Ort gab es auf Esyoil keine Ratenzahlung. Bei den Zahlungen auf einen Schlag wurden die Daten für Kartenzahlung beziehungsweise Barzahlung gewählt, weil diese die durchschnittlich günstigsten für die jeweilige Bestellmenge sind.
Quelle: Finanztip-Erhebung (Stand: 19. Oktober 2017)

Wie die Tabelle verdeutlicht: Am günstigsten ist es, einmal 3.000 Liter zu bestellen und auf einen Schlag zu zahlen. Wer das nicht kann oder will, für den lohnt sich zumeist eine Zahlung über drei Monate. Das kommt günstiger, als kleinere Teilmengen zu bestellen. Sowohl bei Esyoil als auch bei Heizoel24 lagen nur an zwei jeweils unterschiedlichen Orten die Kosten einer Ratenzahlung über denen für den Kauf von 3.000 Litern in drei Schüben.

Eine Zahlung von 3.000 Litern Heizöl in zwölf Raten ist dagegen nach unserer Erhebung stets teurer, als dreimal innerhalb eines Jahres je 1.000 Liter zu bestellen.

Was ist teurer: Zahlen mit Karte oder in bar?

Standardmäßig zeigen die von uns empfohlenen Portale Heizoel24 und Esyoil die Preise für eine Bezahlung in bar an. Verlassen Sie sich aber nicht darauf, dass das jeweilige Portal mit dieser Voreinstellung das für Sie günstigste Angebot zeigt.

Wir haben in einer weiteren Untersuchung festgestellt, dass das Bezahlen mit Girocard (EC-Karte) häufig die beste Art ist, Heizöl günstig zu beziehen. In einigen Fällen gab es aber auch Angebote mit Barzahlung, die am besten waren.

Die Preisunterschiede folgen dabei keinem Muster: Es gibt Heizölhändler, die für das Zahlen in bar oder mit Karte (oder auch auf Vorkasse) einen einheitlichen Preis berechnen. Genauso gibt es aber auch Händler, die für jede Zahlungsweise unterschiedliche Preise verlangen. Ob eine Zahlung mit Girocard oder in bar günstiger ist, sollten Sie daher stets prüfen. Welche Preisdifferenzen wir gefunden haben, ist in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt.

Kostenunterschiede bei Bar- und Kartenzahlung

 

gemittelter

Preis bei

Barzahlung

gemittelter

Preis bei

Kartenzahlung

Ersparnis

bei Bar-

zahlung

Ersparnis
bei Karten-

zahlung

kein

Preis-

Unter-

schied

1.000 Liter bei Heizoel24600 Euro602 Euro3 x: 7 bis 43 Euro9 x: 1 bis 28 Euro2 x
3.000 Liter bei Heizoel241.699 Euro1.687 Euro1 x: 33 Euro12 x: 2 bis 110 Euro1 x
1.000 Liter bei Esyoil607 Euro609 Euro4 x: 6 bis 19 Euro8 x: 1 bis 8 Euro1 x
3.000 Liter bei Esyoil1.683 Euro1.680 Euro4 x: 2 bis 26 Euro7 x: 7 bis 24 Euro2 x

Genannt sind die günstigsten Preise auf den Portalen Heizoel24 und Esyoil für die standardisierte Heizölsorte für 14 Postleitzahlen bei längstmöglicher Lieferzeit, einer Abnahmestelle, keinen Extrawünschen bei Schlauchlänge und Tankwagen. Für eine Postleitzahl gab es bei Esyoil nicht die Möglichkeit einer Kartenzahlung.
Quelle: Finanztip-Erhebung (Stand: 19. Oktober 2018)

Zuschläge bei weiteren Zahlungsweisen möglich

Nicht alle, aber einige Händler bieten weitere Zahlungsweisen an. Diese sind häufig mit Aufschlägen gegenüber der günstigsten Zahlungsart – also bar oder Girocard (EC-Karte) – verbunden. Am teuersten ist es, auf Rechnung oder per Lastschrift zu bezahlen.

Vorkasse - Manchmal ist die Zahlung per Vorkasse teurer als Bar- oder Kartenzahlung. Bis zu 6 Euro berechnen Händler dafür.

Rechnung - Teuer ist es, Heizöl auf Rechnung zu bestellen: Bis zu 74 Euro schlagen Händler auf, wenn sie Ihnen nach der Lieferung eine Rechnung schicken. Im Schnitt zahlen Sie etwa 35 Euro mehr als bei der Bezahlung mit Karte oder in bar.

Lastschrift - Einen Lastschrifteinzug können Sie nur bei Esyoil auswählen, aber nicht alle Händler akzeptieren ihn. Wenn diese Zahlungsweise möglich ist, bedeutet das deutlich höhere Preise für die gesamte Bestellung. Die Mehrkosten gegenüber dem günstigsten Angebot mit Karten- oder Barzahlung können 60 bis 290 Euro betragen. Diese Mehrkosten sind aber nicht allein auf die Zahlungsweise zurückzuführen. Vielmehr verlangen die Händler, die den Lastschrifteinzug überhaupt anbieten, ohnehin höhere Preise.

Warum ist Standard-Heizöl deutlich günstiger als andere Sorten?

Lediglich eine Sorte ist standardisiert: Heizöl extraleicht schwefelarm (kurz „EL schwefelarm“, DIN 51603-1). Lieferanten führen sie nicht unbedingt unter dieser Bezeichnung, sondern geben auch eigene Namen: Heizöl normal, Heizöl Standard oder einfach nur Heizöl. Einheitlich ist aber überall eines: Die standardisierte Sorte ist die günstigste und zugleich mit Abstand die beliebteste. Mehr als 80 Prozent des über die Portale bestellten Heizöls gehört zur Standardsorte.

Sorten mit Additiven

Fast überall bieten Händler auch eine Sorte mit bestimmten Zusätzen an: „Premium“, „Plus“, „Ecotherm“ oder „Super“ nennt sie sich. Die Zusätze – sogenannte Additive – verteuern das Heizöl, versprechen aber einen Mehrwert. Das entsprechende Öl soll weniger Ablagerungen im Tank bilden und Filter und Düsen der Anlage kaum verstopfen. Die Kosten für Reparatur und Wartung sollen so geringer ausfallen. Auch gegen den typischen Geruch von Heizöl gibt es Zusätze.

Der Preisunterschied zur standardisierten Sorte ist bei Esyoil und Heizoel24 recht einheitlich und unabhängig von der Bestellmenge: Im Schnitt kosten 100 Liter der Premium- oder Supersorte 1,60 Euro mehr. Wer 3.000 Liter kauft, zahlt für die Super- oder Premium-Sorte rund 50 Euro mehr. Bei Fastenergy und tanke-guenstig.de liegen die Preise weiter auseinander. Die Sorte mit Zusätzen kostet dort 2 beziehungsweise 3 Euro pro 100 Liter mehr als die genormte Sorte.

Da es keinen Standard für ein „Premium-“ oder „Super-Heizöl“ gibt, lassen sich die Angebote für diese Sorte schwer vergleichen. Aus diesem Grund haben wir in unserem Test 2017 ausschließlich Standard-Heizöl berücksichtigt.

Bio-Heizöl

In manchen Orten gibt es Bio-Heizöl. Das bedeutet, dass ein bestimmter Anteil des Brennstoffs auf nachwachsenden Rohstoffen basiert. Da die Produktion des Bio-Anteils teuer ist, schlägt sich das in einem höheren Preis gegenüber allen anderen Sorten nieder.

Die Nachfrage nach Bio-Heizöl ist in Deutschland eher gering. Lediglich in Baden-Württemberg ist die Nachfrage höher als im Rest der Republik. Das liegt an einer gesetzlichen Pflicht (§ 4 EWärmeG): Seit 2015 müssen nach dem Einbau einer neuen Heizungsanlage mindestens 15 Prozent des Wärmebedarfs eines Haushalts aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. Wer eine Ölheizung anschafft, muss dann auf Bio-Heizöl zugreifen. So sind die Bio-Sorten in Baden-Württemberg auch am einfachsten zu kaufen. In unserer Untersuchung fanden wir lediglich in 4 von 14 Orten Angebote für Bio-Heizöl – im bayerischen Lindau, in München, Hamburg und im sächsischen Dippoldiswalde.

Warum kosten kurzfristige Lieferungen immer mehr?

Wenn Sie schnell eine Lieferung brauchen, können Sie auch auf Expresslieferungen zugreifen. Diese bieten Händler auf allen Portalen an. Innerhalb von einem oder zwei Tagen erhalten Sie neues Heizöl. Aber die Händler berechnen dafür Aufschläge: im Mittel rund 90 Euro, unabhängig von der Liefermenge, haben wir in unserem Test 2017 festgestellt.

Die Händler bestimmen laut unserer Untersuchung die Aufschläge selbst und uneinheitlich. Auf einem Vergleichsportal nimmt ein Händler einen höheren Preis für eine kurzfristige Lieferung, berechnet aber auf einem anderen Portal dafür weniger. Im Herbst 2018 waren schnelle Lieferungen in weiten Teilen Deutschlands nicht möglich. Der Lieferengpass hat sich Anfang 2019 gelöst.

Wohin entwickeln sich Preise und Klimaschutz?

Für den Heizölmarkt, aber auch für die Betreiber von Ölheizungen zeichnen sich in den nächsten Jahren einige Veränderungen ab.

Einheitliche Preise der Anbieter

Die Händler variieren ihre Preise von Verkaufsplattform zu Verkaufsplattform je nach Wettbewerbslage. Kaum ein Händler bietet überall zu einem einheitlichen Preis an. Das könnte sich ändern. Die Händler wissen, dass unterschiedliche Preise zu Verunsicherung bei den Käufern führen. Es gibt daher Bestrebungen, dass jeder Händler mit nur einem Preis für ein Produkt am Markt auftritt, so wie dies viele Strom- und Gasversorger auch machen.

Der Preis bestimmt sich bislang vor allem durch die Kosten für den Einkauf von Mineralöl. Die abzuführenden Steuern – Mehrwertsteuer und Energiesteuer – bilden den zweiten Kostenblock. Ab 2021 kommt noch ein CO2-Preis hinzu, der bis 2025 Jahr umd Jahr steigt. Beim Handel verbleibt der kleinste Teil des Heizölpreises.

Heizkessel tauschen 

Eine Veränderung kommt auf viele Besitzer einer Ölheizung zu: Je älter der Heizkessel ist, desto dringlicher ist sein Tausch. Einerseits arbeiten die alten Anlagen nicht effizient. Die rund 5,8 Millionen Heizkessel in Deutschland sind überwiegend in Altbauten installiert (vor 1979 gebaut). Nach einer Studie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sind rund zwei Millionen der Anlagen mindestens 20 Jahre alt. Andererseits erhöht die Politik den Druck, alte Kessel zu tauschen.

Für Heizkessel schreibt die Energieeinsparverordnung (§ 10 Abs. 1 EnEV) vor, dass sie nach 30 Jahren außer Betrieb zu nehmen sind, wenn es sich um Konstanttemperaturkessel handelt. Diese Regelung soll ein neues Gesetz übernehmen, das vermutlich im Frühling 2020 beschlossen wird: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) vereint die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG), enthält aber auch neue Vorschriften. 

So wird das Gebäudeenergiegesetz Bußgelder einführen, wenn Sie oder ein Heizungsinstallateur gegen Vorschriften verstoßen. Wer etwa einen Konstanttemperaturkessel (oder Standard-Heizkessel) länger als 30 Jahre betreibt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro rechnen (§ 108 Abs. 2 GEG).

Ab 2026 sollen Ölheizungen nur noch unter bestimmten Umständen eingebaut werden (§ 72 GEG). In Altbauten, wenn entweder

  • erneuerbare Energien einen Teil des Wärme- und Kältebedarfs im Haus decken oder
  • eine zur Ölheizung alternative Heizung mangels Anbindung an ein Gas- oder Fernwärmenetz nicht möglich ist und der Einbau einer anderen Heizungstechnologie technisch nicht machbar oder wirtschaftlich unzumutbar ist oder
  • wenn der Ausbau der Ölheizung und der Einbau einer Heizung mit anderem Brennstoff mit „unangemessenem Aufwand“ verbunden ist oder anderweitig zu „unbilliger Härte“ führt.

In Neubauten sollen Ölheizungen ab 2026 nur noch installiert werden, wenn der Wärme- und Kältebedarf im Haus zu mindestens

  • 15 Prozent durch eine solarthermische Anlage bedient wird oder
  • 15 Prozent durch eine Solarstromanlage gedeckt wird oder
  • 30 Prozent durch Biogas sichergestellt wird oder
  • 50 Prozent durch eine Wärmepumpe bereitgestellt wird oder
  • 50 Prozent durch einen Holzofen oder Biomasseheizkessel gedeckt wird.

Für Ölheizungen mit Brennwert- oder Niedertemperaturkessel sieht der Gesetzentwurf keine Pflicht zur Außerbetriebnahme. Wenn die Heizungen mindestens 15 Jahre alt sind, sollten sie aber ein Effizienzlabel tragen. Dieses bringt in der Regel der Schornsteinfeger an. An dem Label können Sie ablesen, wie kostensparend Ihre Heizanlage arbeitet.

„Austauschprämie“ bei Ausbau einer Ölheizung

Sowohl für den Ausbau alter Ölkessel als auch für die Installation moderner Heizungsanlagen gibt es ab 2020 höhere Fördermittel, um nachhaltig zu heizen. Tauschen Sie Ihre Heizung gegen eine umweltfreundlichere aus, übernimmt der Staat folgende Anteile an Ihren Kosten:

  • bis zu 45 Prozent bei Einbau einer Wärmepumpe
  • bis zu 45 Prozent bei Einbau eines Biomasseheizkessels
  • bis zu 40 Prozent bei Einbau einer Gas-Hybridheizung in Verbindung mit einer solarthermischen Anlage, einer Wärmepumpe oder eines Biomasseheizkessels

Die Mittel sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) zu beantragen, bevor Sie einem Installationsunternehmen einen Auftrag erteilt haben. Das Förderprogramm läuft bis 31. Dezember 2021, wird aber vielleicht auch darüber hinaus verlängert.

Alternativ können Sie die Kosten für eine neue Heizung ab 2020 von der Steuer absetzen: Insgesamt bis zu 20 Prozent, verteilt über drei Jahre.

Wie teuer Sie eine neue Heizanlage kommt, wie Sie sie finanzieren können und wie stark Sie dabei Ihren Wärmeverbrauch senken können, erfahren Sie über einen Modernisierungs-Check des gemeinnützigen Verbraucherportals CO2-online. Zudem erklären Ihnen Energieberater in den mehr als 700 Beratungsstellen der Verbraucherzentralen, welche Heiztechnologie für Ihr Haus und Ihren Bedarf geeignet ist. 

Staatliche Belastungen

Wenn Ihr Heizkessel alt ist, dann überlegen Sie, wie Sie künftig heizen wollen. Je früher Sie sich Gedanken machen, desto besser: Ab 2021 belegt der Gesetzgeber den Ausstoß von Kohlendioxid beim Heizen mit einem Preis. 25 Euro pro Tonne soll er im ersten Jahr betragen und sich bis 2025 auf 55 Euro pro Tonne erhöhen. Den CO2-Preis werden die Heizölhändler vermutlich auf den Heizölpreis umlegen. Pro Liter müssen Sie 2021 mit Mehrkosten von rund 8 Cent rechnen. 2025 dürften es 17 Cent pro Liter sein (alles Brutto-Werte, also die Mehrwertsteuer auf den CO2-Preis ist bereits inbegriffen). 

Die weiteren staatlichen Lasten auf den Ölpreis bleiben dabei bestehen, nämlich die Mehrwertsteuer und die Energiesteuer. Letztere beträgt 6,14 Cent pro Liter (netto). Pro Kilowattstunde Wärme, die Sie aus der Verbrennung von Heizöl gewinnen, zahlen Sie damit bislang rund 0,61 Cent pro Kilowattstunde. Kommt 2021 der CO2-Preis hinzu, betragen die staatlichen Lasten rund 1,5 Cent pro Kilowattstunde (brutto). Verglichen mit dem Strompreis ist das immer noch wenig: Steuern, Umlagen und Abgaben auf den Strompreis addieren sich bislang zu mehr als 12 Cent pro Kilowattstunde (brutto).

Grünes und klimaneutrales Heizöl

Mit grünem Heizöl ist – ähnlich wie im Erdgasmarkt – ein rein synthetischer Brennstoff gemeint. Die erste Pilotanlage dafür ging in Deutschland 2014 in Betrieb. Dennoch gibt es bislang kein rein ökologisches Heizöl zu kaufen, sondern lediglich Bio-Heizöl mit einem Anteil von bis zu 15 Prozent an nachwachsenden Rohstoffen. Und die Nachfrage danach ist eher gering.

Dafür hat sich noch ein anderes Produkt entwickelt, welches dem grünen Zeitgeist entspricht: das sogenannte klimaneutrale Heizöl. Sie können sich beim Kauf dafür entscheiden, Klimaschutzprojekte mit einem zusätzlichen Obolus zu unterstützen. Dazu zählt beispielsweise das Aufforsten von Wäldern. Kohlendioxid, das beim Verbrennen des Heizöls entsteht, binden die neu gepflanzten Bäume, so der Gedanke dahinter. Auch auf dem Gasmarkt gibt es vergleichbare Produkte.

Heizöl noch immer weit verbreitet

Allen Unkenrufen zum Trotz: Ölheizungen erwärmen ein Viertel aller Wohnungen in Deutschland. Nach wie vor ist Heizöl die zweitmeist genutzte Energieart, um die eigenen vier Wände zu beheizen.

Angegeben sind in der obigen Grafik die Heizarten, die überwiegend in einer Wohnung genutzt werden. Der Anteil von Anlagen, die mit Kohle, Biomasse aus Holz, Biogas und Sonnenwärme arbeiten, liegt dabei jeweils unter einem Prozent und ist in „Sonstige“ enthalten.

Wie Sie mit ein paar einfachen Tricks Ihre Heizkosten noch weiter senken können, erfahren Sie in unseren Spartipps beim Heizen.

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Ergebnisse früherer Finanztip-Untersuchungen

 

Autor
Ines Rutschmann

Stand: 12. März 2020


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Unsere unabhängigen Experten untersuchen regelmäßig Produkte und Dienstleister. Nur wenn sie dann ein besonders verbraucherfreundliches Angebot empfehlen, kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Solche Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*). Geld erhalten wir, wenn Sie diesen Link z.B. klicken oder beim Anbieter dann einen Vertrag abschließen. Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Ihnen unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Sie als Verbraucher ist.

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