Privatanleger für Umfrage (Doktorarbeit) gesucht

  • Damit werden viele, die hier unterwegs sind, ausgeschlossen.

    Nicht alle haben Mathematik Klasse 10 Gymnasium Note 2.

    Früher reichte für die korrekte Beantwortung dieses Teil der Fragen "Volksschule Sauerland", wie es ein früherer SPD-Politiker mal ausdrückte. Heute sieht das schon anders aus. Da sind Leute mit Hochschulabschluss mit solch einfachen Fragen völlig überfordert.

    Übrigens wird bei der Umfrage niemand ausgeschlossen. Jeder kann mitmachen, egal ob er sich dort als Anwärter auf die Fields-Medaille oder als mathematischer Analphabet präsentiert.

  • Also ich gebe ja zu, dass ich am Anfang gar keinen Bock auf diese Umfrage hatte. Mittlerweile interessieren mich allerdings die Matheaufgaben und ich nehme allein deswegen teil ^^

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Wenn du so konkrete Textaufgaben stellst, dann kommt das nicht wie eine beliebige Frage an. Dann wird, gerade in einem Umfeld, in dem es um Zahlen geht, gerechnet. Wie gewünscht, ohne Hilfsmittel. Spaß macht sowas nicht. Erst recht, wenn der Zusammenhang, der Sinn nicht offensichtlich ist.

    Das mag deine Meinung sein. Mir hat es gerade Spaß gemacht, denn es ging weit weniger um Rechnen als um Denken. Mir war auch der Sinn sehr offensichtlich. Entweder man macht mit oder lässt es sein.

  • Es geht doch um eine wahrheitsgetreue Beantwortung der Fragen zum Investieren, oder? Wird das Ziel so erreicht?

    Wer von den "überlüssig" erscheinenden Aufgaben nicht begeistert ist:

    kämpft sich trotzdem durch

    löst mit Hilfe des Internets

    lässt diese Fragen aus

    trägt irgendwas ein

    bricht die Beantwortung ab

    hört auf, sorgfältig zu antworten, Hauptsache durch.


    Kann der Erstellerin bis auf Punkt 1 nicht gefallen.

  • Ich möchte gerne auch noch meinen Senf beitragen:

    1. die Beantwortung des Fragebogens dauerte bei mir tatsächlich ungewöhnlich lange. Während nach den ersten Fragen der Fortschrittsbalken schnell zugenommen hat, haben die letzten Fragen nur eine Entwicklung von 1-3% Punkten gebracht.

    2. Das Einstreuen der kleinen Knobelaufgaben, hat das ganz ein wenig aufgepeppt. Aber auch den Antwortfluss ein wenig gestört.

    3. Teilweise etwas umständlich formuliert Fragen, da musst ich tw. mehrfach lesen. Ist so für mich auch ein wenig ausschliessend und erhöht nicht die Güte und Qualität der Antworten.

    4. Ich knobele sehr gerne und beschäftige mich auch heute noch mit mathematischen Fragestellungen. Teilweise waren die "richtigen" Antworten sehr leicht, tw. anspruchsvoll, da habe ich dann oft nach einem verstecken Pferdefuss gesucht.

    5. Diese Rückmeldung macht mMn so keinen Sinn:

    Zitat

    Danke für die rege Diskussion! Um ein kurzes Missverständnis aufzuklären: Wie in der Einleitung erwähnt, gibt es bei der Umfrage überhaupt kein 'richtig' oder 'falsch'. Es geht nicht um exakte Schulmathematik, sondern ausschließlich um die spontane Einschätzung.

    wie kann es bei mathematischen / Knobel Aufgaben um eine "Spontane Einschätzung" ohne "Richtig oder Falsch" gehen. Dann kann man solche "Aufgaben" auch gleich weg lassen. Oder was ist die Rationale?

    Bspw. die Frage mit dem Seerosenteich. Da ist halt günstig, wenn einem die Kurve einer Exponentialfunktion bekannt ist. Aber wie wird die Antwort "bewertet", wenn es nicht die korrekte Antwort war?

    Ich bin sicher: bei der Erstellung des Fragebogens wurde viel Gehirnschmalz aufgewandt. Aber was haben solche "Aufgaben" dann mit der Einschätzung und Untersuchung von Finanzkompetenz und Finanzentscheidungen zu tun. Ich verstehe das so einfach nicht.

  • Bitte die Info zu Inhalten des Fragebogens entfernen.

    Tatsächlich ist die Bewerbung einer Mitwirkung bei einer wissenschaftlichen Arbeit in so einem Forum nicht hilfreich und sinnvoll. Ist doch klar, dass sich dann auch über die Inhalte ausgetauscht wird.

    Ich sehe keine Veranlassung, meinen Beitrag zu ändern/löschen. Ich gebe keinerlei Hinweise zu Lösungen etc.

  • Ich bin sicher: bei der Erstellung des Fragebogens wurde viel Gehirnschmalz aufgewandt. Aber was haben solche "Aufgaben" dann mit der Einschätzung und Untersuchung von Finanzkompetenz und Finanzentscheidungen zu tun. Ich verstehe das so einfach nicht.

    Ich halte die Antwort der Erstellerin, dass die Antworten egal seien, für eine Ausflucht. Es riecht nach IQ-Test oder es soll ein Zusammenhang von Mathekenntnissen mit Investitionsverhalten hergestellt werden.

    Es ist eindeutig nicht barrierefrei. Es wird viel vorausgesetzt, es wird zuviel abgefragt, es wird komlpiziert abgefragt. Zielgruppe ganz bestimmt nicht "alle". Oder es herrscht an der Uni eine realtitätsferne Vorstellung von "alle"?

    Vielleicht wird durch die Matheaufgaben auch ausgesiebt. Wer das gut machte, dessen Fragebogen hat mehr "Wert" als der Fragebogen, der aus welchen Gründen auch immer unrichtige Lösungen abliefert.

    Wer nicht transparent kommuniziert, was eine Umfrage wirklich bezweckt, muss mit wilden Theorien leben^^

  • Ich fand interessant, wie sich durch die Denksportaufgaben mein Denken neu kalibriert hat. Es hat geholfen, bei den sehr einförmigen Fragestellungen halbwegs wach zu bleiben, bevor man überall das gleiche ankreuzt. Einen IQ Test würde ich nicht vermuten eher schon die Frage, ob man Zusammenhänge erkennt, die im weiteren Sinn mit Problemen bei der Finanzanlage verwandt sind.

    Ich halte es allerdings für einen Irrtum zu glauben, dass man mit vielen Fragen auch viel Erkenntnis erreicht. Müde Probanden erhöhen die Qualität bei den Antworten nicht.

  • Ich hab ziemlich genau 30 Minuten gebraucht.
    Dabei habe ich bei den Einschätzungsfragen allerdings spontan und zügig geantwortet.
    Wenn man da jedesmal lang nachdenkt, dann kann die Umfrage sicherlich auch länger dauern.

    Für die Matheaufgaben braucht man wahrlich kein Hochschulstudium.
    Allerdings, wenn die Schulmathe schon lang her ist und man sie seither nicht genutzt hat, kann es für manche schon eine Herausforderung sein ;)

  • Ich hab ziemlich genau 30 Minuten gebraucht.
    Dabei habe ich bei den Einschätzungsfragen allerdings spontan und zügig geantwortet.
    Wenn man da jedesmal lang nachdenkt, dann kann die Umfrage sicherlich auch länger dauern.

    Für die Matheaufgaben braucht man wahrlich kein Hochschulstudium.
    Allerdings, wenn die Schulmathe schon lang her ist und man sie seither nicht genutzt hat, kann es für manche schon eine Herausforderung sein ;)

    Vielen Dank für Deine Teilnahme!

  • Ich halte die Antwort der Erstellerin, dass die Antworten egal seien, für eine Ausflucht. Es riecht nach IQ-Test oder es soll ein Zusammenhang von Mathekenntnissen mit Investitionsverhalten hergestellt werden.

    Jede zusätzliche Konkretisierung durch OP kann die Antworten der Teilnehmer beeinflussen. Genau darum geht es ja bei empirischer Forschung, möglichst wenig vorzugeben, um die Ergebnisse nicht ungewollt zu verzerren.

    Wenn dich die Hintergründe der Studie interessieren, schreib OP doch einfach eine PN. Vielleicht kann sie dir dort mehr Details nennen, wenn es dich interessiert, ohne die laufende Umfrage zu beeinflussen.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Jede zusätzliche Konkretisierung durch OP kann die Antworten der Teilnehmer beeinflussen. Genau darum geht es ja bei empirischer Forschung, möglichst wenig vorzugeben, um die Ergebnisse nicht ungewollt zu verzerren.

    Wenn dich die Hintergründe der Studie interessieren, schreib OP doch einfach eine PN. Vielleicht kann sie dir dort mehr Details nennen, wenn es dich interessiert, ohne die laufende Umfrage zu beeinflussen.

    Das macht jetzt keinen Sinn mehr.

    Nicht barrierefrei akademisch formuliert, aber "alle" ansprechen wollen, zuviele Fragen, die Trickserei mit dem Fortschrittsbalken - das ist nicht zielführend.

    Mich würde nur interessieren, ob alle durchgehalten haben und wenn nicht, der Prozentsatz. Und diese Info würde ich an OPs Stelle nicht herausgeben wollen.

  • Ich habe mich durchgekämpft.

    Hinweis: Viele Fragen betreffen eher Anleger:innen, die mit Einzeltiteln handeln und diese auch mit Verlust verkaufen.

    Hier im Forum gibt es aber viele Buy & Hold Fans, die ihre Sparpläne laufen lassen.

    Ja. Ich habe irgendwann in der Mitte aufgegeben. Die vorgeschlagenen Antworten "passten" nicht auf die Fragen, wenn man ein "Buy & Hold"-Anleger ist, bzw. es gab nur eine Antwortmöglichkeit für "Anlagen" im Allgemeinen. Wenn ich sowohl Einzelaktien als auch einen Welt-Aktien-ETF als auch Tagesgeld als auch Festgeld habe, dann sehen meine Anlageentscheidungen und -strategien ggf. für unterschiedliche Produkte sehr unterschiedlich aus.

    Ich fand es dann nicht mehr zielführend, dass ich "irgendwas" anklicke, wenn die Fragen keinen Sinn ergeben.

  • Das macht jetzt keinen Sinn mehr.

    Nicht barrierefrei akademisch formuliert, aber "alle" ansprechen wollen, zuviele Fragen, die Trickserei mit dem Fortschrittsbalken - das ist nicht zielführend.

    Selbst daraus lassen sich doch bereits Erkenntnisse ableiten. Wenn jemand an den Matheaufgaben scheitert oder Schwierigkeiten hat, akademisch formulierte Fragen zu verstehen, könnten daraus durchaus Korrelationen zum Anlegerverhalten abgeleitet werden. Genau solche Zusammenhänge versucht empirische Forschung der Finanzpsychologie ja häufig zu untersuchen.

    Es ist wie so oft im Leben: Diejenigen, die am lautesten erklären, warum etwas angeblich alles falsch gemacht wurde, haben vom eigentlichen Forschungsdesign oft am wenigsten Ahnung.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Selbst daraus lassen sich doch bereits Erkenntnisse ableiten. Wenn jemand an den Matheaufgaben scheitert oder Schwierigkeiten hat, akademisch formulierte Fragen zu verstehen, könnten daraus durchaus Korrelationen zum Anlegerverhalten abgeleitet werden. Genau solche Zusammenhänge versucht empirische Forschung ja häufig zu untersuchen.

    Es ist wie so oft im Leben: Diejenigen, die am lautesten erklären, warum etwas angeblich alles falsch gemacht wurde, haben vom eigentlichen Forschungsdesign oft am wenigsten Ahnung.

    Mir ist das Forschungsdesign herzlich egal. Das ist nicht mein Thema. Es kam nur dazu, weil die Umfrage in diesem Umfeld so daneben ist. Die Umfrage war die zweitnervigste seit einer ausufernden von Sky zu ihrem Programm^^

    Wer Leute sucht, die eine halbe Stunde und mehr investieren sollen, kann sich schon etwas Mühe mit Barrierefreiheit machen und auch das Tricksen sein lassen. Oder gleich bei Finanzdiensten anfragen, wo das Niveau dann wunschgemäß ist.

    Und von nicht gemachten Mathehausaufgaben auf Anlageentscheidungsqualität zu schließen - wie realitätsfern ist das?^^

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