ING - Beim Tagesgeld eher saft- und kraftlos

  • Hallo,

    ganz verstehe ich die Diskussion nicht. Auf dem Tagesgeld liegt bei mir der Notgroschen, mehr nicht. Da sind mir Sicherheit und schnelle Verfügbarkeit wichtiger als der Zinssatz, der im besten Fall nach Steuern einen Unterschied im niedrigen zweistelligen Bereich ausmacht.

    Deshalb bin ich über die 0,75% beim Extrakonto in Verbindung mit dem Girokonto der ING nicht sonderlich glücklich, aber es spielt keine Rolle. Da liegt nur der Teil des Notgroschens, den ich in einer Stunde verfügbar haben möchte. Der größere Teil liegt auf den Tagesgeldkonten bei anderen Banken mit stabil größer 2%, wo es dann aber auch einmal einen Tag dauern kann, bis ich über das Geld verfügen kann.

    Zinshopping beim Notgroschen ist mir viel zu nervig und außerdem kann immer einmal irgendetwas schief gehen und dann wartet man Tage oder Wochen auf das Geld,

    Gruß Pumphut

  • Hallo,

    ganz verstehe ich die Diskussion nicht. Auf dem Tagesgeld liegt bei mir der Notgroschen, mehr nicht. Da sind mir Sicherheit und schnelle Verfügbarkeit wichtiger als der Zinssatz, der im besten Fall nach Steuern einen Unterschied im niedrigen zweistelligen Bereich ausmacht.

    Deshalb bin ich über die 0,75% beim Extrakonto in Verbindung mit dem Girokonto der ING nicht sonderlich glücklich, aber es spielt keine Rolle. Da liegt nur der Teil des Notgroschens, den ich in einer Stunde verfügbar haben möchte. Der größere Teil liegt auf den Tagesgeldkonten bei anderen Banken mit stabil größer 2%, wo es dann aber auch einmal einen Tag dauern kann, bis ich über das Geld verfügen kann.

    Zinshopping beim Notgroschen ist mir viel zu nervig und außerdem kann immer einmal irgendetwas schief gehen und dann wartet man Tage oder Wochen auf das Geld,

    Gruß Pumphut

    Du gibts eigentlich grad selbst die Erklärung, warum die Diskussion doch verständlich ist. Du hast mehrere Tagesgeldkonten bei mehreren Banken, denn dort wo du schnell rankommst gibt es zu wenig Zinsen.

    Offensichtlich besteht nicht nur bei Aktien ETF sondern auch beim Tagesgeldkonto der Winsch nach KISS, wäre also: 1 Tagesgeldkonto (mit mehr als 0,75%) reicht.

    Ich beneide Euch für diese Diskussion. Als Ösi kann ich hoppen so viel ich will, ich bekomme überall niedrigere Zinsen als deutsche Hopper. Tröstet deutsche Kunden aber vermutlich nicht 😉

  • Hallo,

    ganz verstehe ich die Diskussion nicht. Auf dem Tagesgeld liegt bei mir der Notgroschen, mehr nicht. Da sind mir Sicherheit und schnelle Verfügbarkeit wichtiger als der Zinssatz, der im besten Fall nach Steuern einen Unterschied im niedrigen zweistelligen Bereich ausmacht.

    Deshalb bin ich über die 0,75% beim Extrakonto in Verbindung mit dem Girokonto der ING nicht sonderlich glücklich, aber es spielt keine Rolle. Da liegt nur der Teil des Notgroschens, den ich in einer Stunde verfügbar haben möchte. Der größere Teil liegt auf den Tagesgeldkonten bei anderen Banken mit stabil größer 2%, wo es dann aber auch einmal einen Tag dauern kann, bis ich über das Geld verfügen kann.

    Zinshopping beim Notgroschen ist mir viel zu nervig und außerdem kann immer einmal irgendetwas schief gehen und dann wartet man Tage oder Wochen auf das Geld,

    Gruß Pumphut

    So sehe ich das auch. Im übrigen hat die ING rund 40 Geldmarktfonds die man immerhin ohne Ordergebühr kaufen kann. Zumindest derzeit.

    Bspw. ODDO BHF Money Market oder DWS ESG Euro Money Market Fund sind da gute Optionen.

  • So sehe ich das auch. Im übrigen hat die ING rund 40 Geldmarktfonds die man immerhin ohne Ordergebühr kaufen kann. Zumindest derzeit.

    Bspw. ODDO BHF Money Market oder DWS ESG Euro Money Market Fund sind da gute Optionen.

    Das ist wegen der Verkaufskosten wenig hilfreich, wenn man das Tagesgeld nicht nur in der Theorie täglich verfügbar haben will. Als Sicherheitsbaustein ist das was anderes.

  • Für die Kundenbindung scheinen die 0,75% und immer mal wieder Aktionszinsen zu reichen

    Und das Giro. Und das Depot. Und die Möglichkeit mehrere Tagesgeldkonten zu führen, u.a. auch als Verrechnungskonto zum Depot. Und der Kundendienst. Und Sicherheit/Stabilität/Vertrauen und der ganze andere möglicherweise mit ausschlaggebende Kram. Der Zinssatz beim TG ist doch längst nicht alles, was einen zu einer Bank führt oder dort dann auch hält.

  • Das ist wegen der Verkaufskosten wenig hilfreich, wenn man das Tagesgeld nicht nur in der Theorie täglich verfügbar haben will. Als Sicherheitsbaustein ist das was anderes.

    Schon richtig, aber du kannst es eben nicht auf allen Ebenen optimieren.

    Die Diskussion erinnert mich an die Schilder die bei manchen Handwerkern hängen:

    Wir bieten drei Arten von Service: GUT - BILLIG - SCHNELL
    Wählen Sie aus folgenden Kombinationen:

    1. GUT und BILLIG -> ist nicht SCHNELL
    2. GUT und SCHNELL -> ist nicht BILLIG
    3. SCHNELL und BILLIG -> ist nicht GUT

    GUT, SCHNELL und BILLIG ist nicht MÖGLICH!

    Bei der ING funktionieren die Prozesse und man hat nen vernünftigen Service mit echten Menschen. Dafür muss man eben an irgendeiner Stelle zahlen, sonst geht das Geschäftsmodell der Bank nicht auf.

    Wer hingegen weder für das Girokonto, noch die Sparpläne, noch die Wertpapierorder, noch den Bergeldbezug, noch, noch , noch, irgendwas zahlen will. Und dann auch noch Zinsen fürs Tagesgeld auf oder oberhalb des EZB Einlagensatzes haben möchte, und die Bank somit null oder eine negative Zinsmarge macht. Der muss eben zu einem Neobroker gehen, mit den entsprechenden Kompromissen in Service und Qualität.

  • Für die Kundenbindung scheinen die 0,75% und immer mal wieder Aktionszinsen zu reichen

    Das glaube ich nicht, vielleicht seid ihr ja bei Facebook oder Instagram. Wenn dort die Werbung für Aktionszinsen aufpoppt, ist die Kommentarspalte voller "Dauernörgelnder Bestandskunden" die sich über die 0,75% beschweren und davon reden zu anderen Banken zu gehen.

    Natürlich wird ein gewisser Anteil immer bleiben, so wie bei den Sparkassen wo es 0% gibt, der wird aber immer kleiner, je mehr andere Angebote es am Markt gibt.

  • Das ist in der Tag das Negative bei den Geldmarkt-ETFs. Würde mir das Shopping ersparen, wenngleich auch etwas weniger Rendite. Dafür weniger „Arbeit“, wobei die sich ja in Grenzen hält.

    Wegen der Kosten handle ich Geldmarktfonds sonst auch bei der Comdirect. Ist zwar wegen T+2 auch nicht direkt da, aber ganz so spontane Ausgaben habe ich dann auch wieder nicht.

  • Klar, das ist ja auch nichts anderes als dieses „magische Dreieck der Geldanlage“.

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