Flossbach von Storch, KI-Blase, leichtes ETF-Bashing

  • Hi zusammen,

    ich höre ja immer gern die Quartalssplitter mit Berd Flossbach.

    Nun äußert er sich zu potenziellen KI-Blase und kritisiert damit auch immer mal dezent ETFs.

    Ich hatte damals, bevor ich vom Consors Wealth Management in ETFs investiert habe, überlegt in Flossbach von Storch ONE zu investieren.

    Beim Vergleich der Kursentwicklung mit Welt-ETFs ist mir damals allerdings aufgefallen, dass der ONE, was letztlich ein gemanagter Font in ein paar unterschiedlichen Risikoklassen ist, fast gleich läuft. Nur mit weniger Rendite, was sicher den 1% TER und der Tatsache geschuldet ist, dass man selbst bei höchster Risikobereitschaft nicht zu 100% in Aktien investiert ist.

    Ich kann mir schon gut vorstellen, dass ETFs ein rotes Tuch für solche Firmen sind.

    Subsummiert, äußert Herr Flossbach Bedenken an der KI-Entwicklung, möchte sich dann aber doch nicht festlegen, wie sich die Zukunft entwickelt.

    Gruß

    Fuchs

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  • der Bernd kann schon schön erzählen, aber wenn ich mir dann anseh, daß sein Flaggschiff, der Multiple Opportunities in 5 Jahren 10% gemacht hat, dann ist das sehr dürftig. Die leben von Beständen und Sparverträgen, die laufen schon länger und man tut sich schwer zu verkaufen, weil einiges an Gewinnen aufgelaufen ist und dementsprechend Steuer anfällt.

  • ETFs haben einige Vorteile, unter anderem:

    - sehr geringe Kosten

    - für private Anleger in der heutigen Zeit sehr einfach und kostengünstig zu kaufen

    Dagegen haben aktive Fonds die Nachteile:

    - oft deutlich höhere Kosten

    - Schwierigkeiten, den Markt langfristig und zuverlässig zu schlagen

    Für mich ergibt sich daraus, dass es keine bessere Möglichkeit als ETFs gibt, um in den Markt zu investieren.

    Logisch, dass ETFs dann schlecht geredet werden, wenn man schlechtere Konkurrenzprodukte verkaufen will.

    Geh mal zu einer "kostenlosen Finanzberatung" bei einem Strukturvertrieb und frage nach ETFs.. (tu es bitte nicht).

    Ich bin weder Finanzprofi noch gebe ich Anlageberatungen.
    Meine Beiträge sind als Impulse zu verstehen, um sich selbst zu informieren.

  • Für mich ergibt sich daraus, dass es keine bessere Möglichkeit als ETFs gibt, um in den Markt zu investieren.

    Du hast bei deiner Auflistung noch vergessen, dass man in aktiven Mischfonds die hohen Gebühren auch auf die Bestandteile ohne großartige Erträge zahlt. Beim FvS ONE 85 sind das laut Webseite aktuell schlappe 22% in Anleihen und Cash. Und ob die 8% Gold wirklich 1% Managementgebühr rechtfertigen...

  • Du hast bei deiner Auflistung noch vergessen, dass man in aktiven Mischfonds die hohen Gebühren auch auf die Bestandteile ohne großartige Erträge zahlt. Beim FvS ONE 85 sind das laut Webseite aktuell schlappe 22% in Anleihen und Cash. Und ob die 8% Gold wirklich 1% Managementgebühr rechtfertigen...

    Mein Beitrag war eher allgemein auf aktive Fonds bezogen.

    Ach du meine Güte, das ist ja noch übler. Was rechtfertigt denn die Gebühr bei diesen Bestandteilen? Muss das Cash und Gold so aufwendig gemanagt werden? ^^

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  • Ach du meine Güte, das ist ja noch übler. Was rechtfertigt denn die Gebühr bei diesen Bestandteilen? Muss das Cash und Gold so aufwendig gemanagt werden? ^^

    Ich hatte mich ja damals für FvS ONE interessiert. Diese 1% Gebühr waren eher gering im Vergleich zu den 3,3% bei Consors für ein ähnliches Produkt. Gut, bei Consors war das Produkt wohl weit weniger standardisiert. Dennoch war ein ETF mit 0,2% Kosten klar die bessere Entscheidung.

    Und wenn ich mir die Überlegungen von Herrn Flossbach ansehe, bedtätigt dass das Problem, er stochert auch nur im Nebel, vermutet und weiß nicht.

  • Warum glaub man immer, vielleicht ist doch was dran? Wenn mir einer im Text oder Video etwas empfiehlt oder madig macht und selbst etwas verkauft.. denkt doch mal nach.

    wenn mir einer immer nur den MSCI World empfiehlt......

    alles kann man drehen und wenden , wie man es will oder braucht.....

    inzwischen ist Finanztip auch immer mehr auf dem Trip zum Bezahlcontent...

  • Warum glaub man immer, vielleicht ist doch was dran?

    Ich war damals fest davon überzeugt mein Geld Fachleuten überlassen zu müssen. Die Kosten waren mir nicht klar. Mit seinem Auto geht man ja auch in eine Werkstatt. Dennoch war ich aber auch davon überzeugt, dass diese Leistung etwas kosten muss. Die Bank damit in ihrem Interesse eine hohe Rendite für mich erwirtschaftet, weil damit ja auch ihr Gewinn steigt.

    Nach dem Corona-Crash wurde mir das eigentliche Prinzip aber klar. Die prozentualen Anreile beziehen sich nicht nur auf die Rendite, sondern auf das Gesamtvolumen. So habe in der Zeit eine Negativ-Rendite gehabt, dennoch hat die Bank ihre 3,3% von der Gesamtsumme eingezogen.

    Nach Corona zog der Gesamtmarkt massiv an, mein Depot kam nicht mehr recht aus dem Knick. Die Bank hat zu spät von ihren defensiven Fonds auf offensive umgeschaltet.

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