Entschädigung bei Trennung

KI-Zusammenfassung

: Wie können sich Ehepartner bei der Trennung über ein schuldenfreies Einfamilienhaus einigen, das beiden je zur Hälfte gehört und etwa 250.000 € wert ist? Ausgangspunkt war die Idee, das Haus auf die 16- und 13-jährigen Kinder zu übertragen und die Mutter zu entschädigen. Die Community sieht das überwiegend skeptisch, weil minderjährige Kinder damit in die Trennungsregelung einbezogen würden und später Verantwortung oder Konflikte rund ums Haus entstehen könnten. Häufig genannt werden stattdessen zwei klare Wege: Ein Elternteil übernimmt das Haus und zahlt den anderen aus, oder das Haus wird verkauft und der Erlös geteilt. Später wurde das Nießbrauchmodell verworfen. Offen blieb, wer das Haus übernimmt und wie die Auszahlung geregelt wird.

Wie können sich Ehepartner bei der Trennung über ein schuldenfreies Einfamilienhaus einigen, das beiden je zur Hälfte gehört und etwa 250.000 € wert ist? Ausgangspunkt war die Idee, das Haus auf die 16- und 13-jährigen Kinder zu übertragen und die Mutter zu entschädigen. Die Community sieht das überwiegend skeptisch, weil minderjährige Kinder damit in die Trennungsregelung einbezogen würden und später Verantwortung oder Konflikte rund ums Haus entstehen könnten. Häufig genannt werden stattdessen zwei klare Wege: Ein Elternteil übernimmt das Haus und zahlt den anderen aus, oder das Haus wird verkauft und der Erlös geteilt. Später wurde das Nießbrauchmodell verworfen. Offen blieb, wer das Haus übernimmt und wie die Auszahlung geregelt wird.

  • Hallo, folgendes Problem:

    Mein Sohn und seine Frau wollen sichh nach 14 Jahren Ehe trennen.

    2010 haben sie beide ein EFH gekauft für 121T Euro.

    Meine Schwiegertochter schlägt nun vor das Haus an die beiden kinder zu überschreiben 16 und13 Jahre alt.

    Mein Sohn bleibt mit der Älteren im Haus wohnen und seine Frau mietet sich mit der anderen Tochter eine Wohnung.

    Welche Entschädigungslösungen für meine noch Schwiegertochter könnte ihr euch vorstellen..?

    Hauswert jetzt ca. 250T Euro.

    D.

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  • Wer steht im Grundbuch? Nur weil „beide“ das Haus gekauft haben, heißt das ja nicht, dass auch beide im Grundbuch stehen. Ist ein Darlehen vorhanden? Zugewinngemeinschaft oder etwas anderes vereinbart?


    Da sind doch recht viele Dinge, die beachtet werden müssen. Eine „eigene“ Lösung wäre natürlich am besten.

    Freundlich gefragt, möchte dein Sohn, dass du dich da mit drum kümmerst?


    Ggf Fachberatung in Anspruch nehmen?

  • Mit Nießbrauchrecht für Deinen Sohn? Was wäre, wenn man den Wert den Nießbrauchsrechts ermittelt und dann die Hälfte?

    Unabhängig davon wäre ich sehr skeptisch bei der Lösung. Aber, wenn sie es schaffen, so eine einvernehmliche Lösung hinzukriegen, hab ich großen Respekt. Das schafft nicht jeder.

  • Lebt das Ehepaar in Zugewinngemeinschaft? Sind beide zu gleichen Teilen im Grundbuch eingetragen? Warum soll das Haus den minderjährigen Kindern überschrieben werden und wer kommt zukünftig für die anfallenden Kosten auf? Ist ein Nießbrauch vorgesehen?

    Mehr Fragen als Antworten!

    Zielführend dürfte die Konsultation eines Fachanwalts /- anwältin für Familienrecht sein .

  • Das Haus ist schuldenfrei. Zugewinngemeinschaft. Beide verstehen sich relativ gut, ohne Zoff. Einfach auseinandergelebt..Mein Sohn soll ein Nießbrauchsrecht erhalten.

    Die Gehälter sind gleich, jeweils ca. 4000 Euro netto. Im Grundbuch stehen beide. Andere Lösungen gerne willkommen.

    D.

  • Mal abgesehen vom Verhältnis der Eltern zueinander (und wie es sich in den nächsten Jahren entwickelt!)...

    Mit dem Übertrag an die Kinder werden diese in ein gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis gestoßen. Je nach persönlicher Entwicklung und daraus entstehender Lebensplanung kann das den "Familienfrieden" nachhaltig belasten.

    Mein Fazit: Kinder raushalten und die Angelegenheit zwischen den Erwachsenen regeln.

    Der Rechtsstaat hat nicht zu siegen, er hat auch nicht zu verlieren, sondern er hat zu existieren! (Helmut Schmidt, 1918-2015)

  • Ich kenne ein seit über 20 Jahren getrennt lebendes Ehepaar, das "einfach" verheiratet geblieben ist.

    Löst viele Probleme, die man bei einer Scheidung regeln müsste.

    Einfach eine monatliche Entschädigung für die Hausnutzung vereinbaren.

    Eine Santander, Deutsche Bank, Postbank, Noris Bank oder Klarna möchte ich nicht als Vertragspartner.

  • Mein Sohn stellt sich ein lebenslanges Nießbrauchsrecht vor und will seine Frau dafür entschädigen.

    Ich soll mich nicht um eine Lösung kümmern, ist nur so das man immer Vater bleibt und das Beste für seine Kinder will.

    Von monatlicher Entschädigung sprach er ev. auch.


    D.

  • Bei dem Vorschlag verschiebt man die Lösung der Angelegenheit von den Eltern auf die Kinder (zudem noch minderjährig). Sollte man das Haus gerne im Familienbesitz behalten wollen, sollte einer den anderen auszahlen und einen glatten Schnitt machen.

    Man könnte festlegen, dass im Erbfall die beiden gemeinsamen Kinder das Haus erben sollen.

  • Die Kinder wären als Eigentümer auch unterhaltspflichtig für das Haus. Haben sie Geld für Instandhaltung/Instandsetzung? Will man ihnen so eine Verantwortung aufbürden? Ohnehin ginge das vermutlich nur mit Familiengericht und Ergänzungspfleger.

    Bei einem Kaufpreis von gerade mal 120k und einem heutigen (geschätzten) Hauswert von gerade mal 250k ist das eine eher strukturschwache Gegend. Bleiben die Kinder perspektivisch überhaupt da? Wo werden sie später arbeiten, studieren? Woher wird ihr/e spätere/r Partner/in kommen?

    Kann der Sohn, der drin wohnen bleiben will, alternativ die (Ex-)Partnerin auszahlen?

    Wäre verkaufen, Gewinn aufteilen und jeder kümmert sich um eine eigene Wohnung nicht die naheliegendste Option?

  • Die Kinder wären als Eigentümer auch unterhaltspflichtig für das Haus. Haben sie Geld für Instandhaltung/Instandsetzung? Will man ihnen so eine Verantwortung aufbürden? Ohnehin ginge das vermutlich nur mit Familiengericht und Ergänzungspfleger.

    Das müsste sich ja regeln lassen, dass die Kosten beim Vater liegen.

    Ich verstehe den Gedanken schon. Wenn man weiss, dass das Haus später sicher den Kindern gehört, fällt es der Schwiegertochter bestimmt leichter auf einen Anteil zu verzichten oder großzügiger zu sein. Insbesondere wenn eine Tochter noch drin wohnt und man das so möchte. Andernfalls bleibt das Risiko, dass man auf nen Anteil verzichtet und er das Geld später mal einfach verzockt oder sonst wie ausgibt.

    Auch wenn ich nach wie vor skeptisch bin, finde ich die Lösung nicht katastrophal. Nur recht kompliziert. Mit 4000€ netto sollte er ja auch in der Lage sein das halbe Haus zu mieten oder 125k€ auszubezahlen.

    Wenn die beiden so erwachsen sind, das ohne Schlammschlacht zu regeln, traue ich ihnen auch zu hier eine vernünftige Lösung zu finden.

  • Ich kenne ein seit über 20 Jahren getrennt lebendes Ehepaar, das "einfach" verheiratet geblieben ist.

    Löst viele Probleme, die man bei einer Scheidung regeln müsste.

    Potenziert ggf. viele Probleme, die im Scheidungsfall geregelt werden: Zugewinnausgleich, Versorgungsausgleich, Ehegattenunterhalt....

    Das kann mit einem bösen Erwachen enden.

  • Wie wäre es, wenn der Sohn der Expartnerin ihre Haushälfte abkauft? Dann gibt es klare Eigentumsverhältnisse, Zuständigkeiten für Reparaturen, kein Nießbrauch bzw. anteilige Miete an die Partnerin...

    Ggf. könnte sie ihm einen Privatkredit geben mit sinnvollem ZInssatz, den er monatlich abbezahlt?

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