In Immobilie investieren oder ETF weiter relevant besparen

  • Hallo,

    ich habe ein wenig gespart und möchte mit dem Vermögensaufbau vorankommen. Gleichzeitig bin ich möglicherweise mit dem zukunftsfähigen Umbau der Familienimmobilie konfrontiert. Diese könnte ich zwar komplett aus eigener Tasche bezahlen. Dann wäre der ETF aber zu einem hohen Prozentsatz pulverisiert. Eine Finanzierung ist zwar noch nicht angefragt; ich nehme aber an, dass ich bei rd. 30.000 Euro Aufnahmesumme nicht mit Monatsraten unter 800 Euro rechnen kann. Ich muss dazu auch in Vorleistung gehen (individueller Sanierungsfahrplan, Statik klären), was schon an die 3.000 Euro verschlingen kann. Dieses Geld liegt nicht "einfach so herum". Andererseits würde ich schon sehr gern die Einspeisevergütung in diesem Jahr noch mitnehmen wollen. Ich stehe dem Thema Energiewende auch positiv gegenüber, nur habe ich davon aktuell nicht mehr Geld in der Tasche.

    Das Thema Verschattung spielt ggf. eine Rolle, da das Nachbargrundstück bebaut werden soll. Diese mögliche Baustelle ist zwar ca. 15m weit entfernt; ich kann aber nicht einschätzen, wie relevant das ist, weil es noch keine Information dazu gibt, wie hoch ein solches Gebäude werden dürfte und auch, ob es überhaupt dazu kommt, dass dort gebaut wird. Diese Unsicherheiten rund um das Thema Nachbargrundstück führen auch dazu, dass es möglich ist, dass wir die Immobilie verkaufen oder vermieten. Aber auch dann ist das Thema PV-Anlage, Wallbox, Speicher, Wärmeschutz ja nicht vom Tisch.

    Ich frage mich nun, wie ich am besten vorgehen kann, ohne den "Drive" beim ETF zu verlieren. Oder ob ich den Umbau ganz unterlassen sollte. Eigentlich steckt hinter meiner Frage, wie ich meine Mittel am besten einsetze. Ich weiß, dass das sicher eine höchst individuelle Frage ist. Mir würde aber sicher schon helfen, hier eure Meinungen einzufangen.

    Rockitt

  • Unsere Empfehlungen zu diesem Thema

    Klickst Du auf eine Empfehlung mit *, unterstützt das unsere Arbeit. Finanztip bekommt dann eine Vergütung. Empfehlungen geben wir immer nur redaktionell unabhängig und nach strengen Finanztip-Kriterien. Mehr Infos

    Von unseren Finanztip-Experten getestet

    Was Finanztip ausmacht
    Finanztip Bewertungen
  • Rockitt 17. August 2026 um 18:43

    Hat den Titel des Themas von „In Immobilie investieren, die einem nur zum Teil gehört“ zu „In Immobilie investieren oder ETF weiter relevant besparen“ geändert.
  • Kater.Ka 17. August 2026 um 19:06

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Wenn Du Dein Eigenkapital im ETF belässt und die Renovierung mit einem Kredit finanzierst, bist Du defacto bei einer ETF-Investition auf Kredit. Ich persönlich würde das auf keinen Fall tun.


    Sprechen wir hier nur vom Kauf einer PV-Anlage oder von einer weitergehenden Renovierung? Wie sehen denn die Rahmenbedingungen dafür aus? Heutige Stromkosten pro Jahr? E-Auto vorhanden oder geplant? Wärmepumpe? Angebote für PV-Anlage und dem gegenüber der kWP-Leistung?

  • Ich lese zwischen den Zeilen, das es um einen Invest in eine PV geht. Hast du das mal hart durchgerechnet? Wie lange ist die Amortisation im worst-case? Also ohne Förderung und bei stabilen Strompreisen und wenn du stattdessen ein einfaches BKW für 1000-2000€ investierst?

    Mein Verdacht ist, das ein ETF eine höhere Rendite hat.

  • Wenn ich lese, dass schon 3000€ nicht rumliegen (was für mich bedeutet, dass sie nicht als Teil einer Barreserve auf dem TG liegen) und das für die 30k€ Gesamtkosten der ETF quasi weg wäre, dann würde ich mir persönlich ernsthaft überlegen, ob die Allokation meiner Rücklagen mit einer Immobilie die für mich korrekten sind. Aber dabei übertrage ich nur meinen pers. Erfahrungen der letzten 10 Jahre in einer ETW auf Dich, Deine Situation mag komplett anders aussehen.

    Wie finanzierst Du ggf. kurzfristig notwendige Reparaturen/Abgaben, und wenn es nur eine Vorfinanzierung ist, bis die Versicherung vollständig zahlt? Da die 800€ Kreditrate wohl kein unüberwindliches Hindernis darstellen (so lese ich Deinen Beitrag) wären die 3000€ innerhalb von 4 Moanten wieder in der Barreserve. Diesen Zeitraum kann ich für meinen vermuteten Sonderausgaben problemlos abschätzen.

    Wenn ich die 30k€ in den erstbesten Kreditrechner im Netz (für private Solaranalgen) eingebe, komme ich bei 96 Monaten Laufzeit und 5% eff. Jahreszins auf 380€ Monatsrate. Das sit extrem weit weg von Deinen 800€/Monat. Klar kannst Du das jetzt auf 3 Jahre Abzahlzeitraum durchspielen oder mit Deiner Bonität. Genauso hast Du ggf. schon nachgesehen, ob die KFW für sowas noch vergünstigte Kredite anbietet.

    hier eure Meinungen einzufangen.

    Ich frage mich, was der Vorteile einer PV+Speicher ist, wenn Du das Haus dann "in Kürze" ggf. vermietest oder verkaufst. Erwartest Du, den Invest inkl. Rendite wieder rein zu bekommen?

    Wenn dann auch noch Verschattung (gemäß Bebauungsplan der Gemeinde) ein Thema sein könnte, würde ich es wohl eher ganz lassen. Sonst (bei den genannten Zinsen und den von mir vermuetetn sonstigen Rücklagen) würde ich den Kredit nehmen und diesen ggf. so schnell wie möglich abzahlen. Ich rechne nicht mit >5% Nettorendite in meinem weltweiten ETF in den kommenden Jahren.

    Ob Du die PV überhaupt noch dieses Jahr installiert und angeschlossen bekommst, um wenigstens die diesjährige Vergütung zu erhalten, wirst Du ggf. auch wissen.

  • Du hast zwar viel geschrieben, aber so rihtig schlau werde ich davon nicht. Kurz und knapp: Eine PV Anlage (so sehr ich das für sinnvoll erachte), erst Recht eine Wallbox ist keine Investition für den Vermögensaufbau. Wenn Du das gut kalkuliert, kommst Du vielleicht auf 5% Rendite über 20 Jahre. Da sind aber viele Wenns drin.

    Würde ich nur machen, wenn ich das Geld als Spielgeld rumliegen hätte. Auf keinen Fall an die Reserven gehen oder dafür einen Kredit aufnehmen.

    Wenn Du Spaß dran hast, hol Dir ein Balkonkraftwerk mit Speicher für 2-3 k€ und installier es selber. Ansonsten schön fleißig den Etf besparen.

  • Du hast zwar viel geschrieben, aber so rihtig schlau werde ich davon nicht. Kurz und knapp: Eine PV Anlage (so sehr ich das für sinnvoll erachte), erst Recht eine Wallbox ist keine Investition für den Vermögensaufbau. Wenn Du das gut kalkuliert, kommst Du vielleicht auf 5% Rendite über 20 Jahre. Da sind aber viele Wenns drin.

    Würde ich nur machen, wenn ich das Geld als Spielgeld rumliegen hätte. Auf keinen Fall an die Reserven gehen oder dafür einen Kredit aufnehmen.

    Wenn Du Spaß dran hast, hol Dir ein Balkonkraftwerk mit Speicher für 2-3 k€ und installier es selber. Ansonsten schön fleißig den Etf besparen.

    Naja, wenn die PV einem Summe X an Stromkosten erspart und man diese dann in die Anlage stecken kann, dann ist es durchaus eine sinnvolle Sache. Klar, man muss da alle Aspekte betrachten, der TE könnte den PV-Strom auch größtenteils in ein E-Auto ballern und sich jeden Abend wegen den Spritpreisen in den Schlaf lachen, aber diese Rahmenbedingungen wissen wir nicht. Alleine, wenn er einen Großteil des Stroms in ein E-Auto ballert kann er innerhalb kürzester Zeit die Anlage "abbezahlt" haben. ..... Von daher: Mit den realen Zahlen durchrechnen und bewerten.

  • Naja, wenn die PV einem Summe X an Stromkosten erspart und man diese dann in die Anlage stecken kann, dann ist es durchaus eine sinnvolle Sache. Klar, man muss da alle Aspekte betrachten, der TE könnte den PV-Strom auch größtenteils in ein E-Auto ballern und sich jeden Abend wegen den Spritpreisen in den Schlaf lachen, aber diese Rahmenbedingungen wissen wir nicht. Alleine, wenn er einen Großteil des Stroms in ein E-Auto ballert kann er innerhalb kürzester Zeit die Anlage "abbezahlt" haben. ..... Von daher: Mit den realen Zahlen durchrechnen und bewerten.

    Mag sein, dass es Ausnahmen gibt, die über 5% kommen. Aber das sind dann eher die ambitionierten Bastler. Ich hab noch keine Anlage gesehen, die ehrlich gerechnet (Mit Kapitalkosten) über 5% Rendite bei 20 Jahren Betrachtung lagen. Wenn ich hier 30.000€ lese und Statik von 3.000€ denke ich eher an eine Rendite deutlich unterhalb 5%.

    Und ganz unabhängig davon wieviel Prozent es am Ende sind, würde ich niemals jemandem empfehlen, sein letztes Geld in ein Festanlage mit über 20 a Laufzeit zu stecken.

  • Wenn ich lese, dass schon 3000€ nicht rumliegen (was für mich bedeutet, dass sie nicht als Teil einer Barreserve auf dem TG liegen) und das für die 30k€ Gesamtkosten der ETF quasi weg wäre, dann würde ich mir persönlich ernsthaft überlegen, ob die Allokation meiner Rücklagen mit einer Immobilie die für mich korrekten sind.

    Genau das habe ich mir auch gedacht. :/
    Wir sind nur Mieter, aber mehr wie 3.000€ liegen bei mir ja alleim im Notgroschen. Und damit liege ich auch eher am untersten Ende der von Finanztip empfohlenen 3-6 Nettomonatsgehälter.
    Meine Eltern hatten als Immobilienbesitzer eher so einen mittleren 5-stelligen Betrag auf der hohen Kante um ggf. auch eine Dachsanierung oder eine neue Heizung stemmen zu können.

  • Vielen Dank für Eure Antworten bisher. "Liegt nicht so herum" meint, dass ich sie eben nicht einfach so in dieses Projekt stecken möchte, ohne eine Risikoanalyse positiv abgeschlossen zu haben. Es würde halt weh tun. Nicht, weil da nichts wäre, sondern weil dieser Zweck (Anschaffung PV etc.) für den Notgroschen meiner Ansicht nach bisher nicht qualifiziert ist.

    Bei Euch beiden liegt der Notgroschen offenbar einfach so herum und ihr würdet ihn jederzeit für ein noch so absurdes Projekt angreifen. Das lese ich aus den entsprechenden Antworten. Sorry. Bei mir ist das anders. Ich muss zu einem positiven Urteil dazu kommen und dazu dient dieser Thread. Die Entscheidung treffe ich nachher selbst. Das muss niemand für mich übernehmen.

    Vielleicht könnte jemand schildern, wie er zu einer Entscheidung für sich gekommen ist. Es dürfte ja für jeden eine Entscheidung unter Unsicherheit gewesen sein.

    Einen Bebauungsplan der Gemeinde gibt es für das Nachbargrundstück nicht. Es ist auch keiner vorgesehen. In Anlehnung an die Nachbarbebauung darf dort aber ein Wohngebäude errichtet werden. Die Verschattung würde vermutlich eher die Garage betreffen. Aber ich kann tatsächlich schlecht beurteilen, wie groß dieses Problem sein könnte.

  • Ich glaube wir müssen die Frage in zwei aufteilen.

    1. Ist die PV Anlage eine gute Investition. Das ist eine eher technische Frage, die ich zwar raten kann und getan habe, für die Du aber die Grundlage liefern musst. Kosten, Ertrag, Stromverbrauch etc.... Vorher lässt sich das nicht beantworten.

    2. Passt das Invest in Deine Vermögensstruktur. Auch hier können wir nur raten, das müsstest Du mal ganzheitlich aufdröseln. Ich hab nur was von 30k gelesen. Das wäre mir bei einem Eigenheim zu wenig Rücklage für so ein langfrstiges Invest. Das ist aber natürlich individuell und auch da kann man am Ende nur raten.

  • Ich muss zu einem positiven Urteil dazu kommen und dazu dient dieser Thread. Die Entscheidung treffe ich nachher selbst. Das muss niemand für mich übernehmen.

    Vielleicht könnte jemand schildern, wie er zu einer Entscheidung für sich gekommen ist. Es dürfte ja für jeden eine Entscheidung unter Unsicherheit gewesen sein.

    Hier ein Langzeiterfahrungsbericht:
    https://derfinanznomade.de/2024/05/14/upd…att-msci-world/

    Natürlich muss man bedenken, dass in diesem Bericht die sehr positiven Renditen des MSCI World gegenüber gestellt werden. Die letzten 15 Jahre waren eben sehr gute Zeiten für Aktieninvestitionen. Mit den Aktienmarktrenditen der Jahre 2000-2013 hätte der Vergleich dann ganz anders ausgesehen. ;)

  • Hier ein Langzeiterfahrungsbericht:
    https://derfinanznomade.de/2024/05/14/upd…att-msci-world/

    Natürlich muss man bedenken, dass in diesem Bericht die sehr positiven Renditen des MSCI World gegenüber gestellt werden. Die letzten 15 Jahre waren eben sehr gute Zeiten für Aktieninvestitionen. Mit den Aktienmarktrenditen der Jahre 2000-2013 hätte der Vergleich dann ganz anders ausgesehen. ;)

    Spannend, der kommt ja auch ungefähr bei den 5% Rendite raus. Ich denke der MSCI World ist aber die falsche Benchmark. Der richtige Benchmark wäre vermutlich das Festgeld mit 20 Jahren Laufzeit. Ist alles eine Frage, wie es ins Gesamtvermögen passt.

  • Vielen Dank für Eure Antworten bisher. "Liegt nicht so herum" meint, dass ich sie eben nicht einfach so in dieses Projekt stecken möchte, ohne eine Risikoanalyse positiv abgeschlossen zu haben. Es würde halt weh tun. Nicht, weil da nichts wäre, sondern weil dieser Zweck (Anschaffung PV etc.) für den Notgroschen meiner Ansicht nach bisher nicht qualifiziert ist.

    Bei Euch beiden liegt der Notgroschen offenbar einfach so herum und ihr würdet ihn jederzeit für ein noch so absurdes Projekt angreifen. Das lese ich aus den entsprechenden Antworten. Sorry. Bei mir ist das anders. Ich muss zu einem positiven Urteil dazu kommen und dazu dient dieser Thread. Die Entscheidung treffe ich nachher selbst. Das muss niemand für mich übernehmen.

    Also ich halte es so mit der Immobilie, dass jeden Monat in eine Instandhaltungs- und Modernisierungsrücklage investiert wird. Eben damit die Immobilie, gesondert vom restlichen Vermögen, läuft und damit damit dann notwendige Reparaturen, Sanierungen und auch Investitionen gemeistert werden können. Also ein Notgroschen des Hauses quasi.

    Hast du den Rücklagen für deine Immobilie?

  • Spannend, der kommt ja auch ungefähr bei den 5% Rendite raus. Ich denke der MSCI World ist aber die falsche Benchmark. Der richtige Benchmark wäre vermutlich das Festgeld mit 20 Jahren Laufzeit. Ist alles eine Frage, wie es ins Gesamtvermögen passt.

    Ich denke nicht, dass man eine PV-Anlage mit einem 20-jährigen Festgeld vergleichen sollte. Bei der PV-Anlage besteht ja durchaus auch ein reales Risiko, dass Kosten für technische Schäden anfallen. Auch unterliegen die Module einem stetigen Leistungsabbau (Degradation).
    Das aber nur am Rande.
    Letztlich kann man die Rendite jeder Investition immer erst im Nachgang ermitteln. In dem Fall hat der Autor den MSCI World gewählt, weil es das Produkt gab. Er schreibt ja auch, dass er heute mit seinem Optionshandel deutlich mehr Rendite erzielt.:/

  • Geht es Dir nur ums Geld: So günstig wie möglich wohnen und so viel wie möglich in den Geldmarkt investieren.

    Investitionen in die selbstbewohnte Immobilie sind häufig eine gute Investition in den Wohnwert = Lebensqualität. Ergo vielleicht das beste wofür man sein Geld überhaupt ausgeben kann. Geht es um Vermögensaufbau - dann nur in höhere Mieteinnahmen (de facto mehr vermietete m²) investieren oder aber in den Geldmarkt.

  • Ich kann nicht wirklich mit der ursprünglichen Frage umgehen. Ich versuche aber mal nach meinem Gefühl zu antworten.

    Du hast einen ETF und willst ihn nach Möglichkeit nicht für andere Sachen verwenden, für was ist er denn gedacht?
    Du willst eine PV errichten und finanzieren, einen Sicherheitsbaustein für die Immobilie hast du nicht, richtig?

    Wenn ein seriöser Anbieter eine PV errichtet, wird er dir im Angebot zu erwartende Strommengen mit errechnen, ist zwar nur ein ungefährer Wert aber ein grober Überblick.

    Wenn ein zukünftiger Nachbar baut und dir einen gewissen Teil verschattet, ist es natürlich alles hinfällig, was natürlich die PV bis zu völlig unnütz bringen kann. Daher sollte man das vorher eingehend prüfen und in die Baurichtlinien Einblick nehmen.

    Weiterhin habe ich ein Problem mit deiner Schilderung über den notwendigen Kredit. Wie kommt man bei 30.000€ auf eine monatliche Belastung von 800€?
    Ein ETF kann, wie in den letzten Jahren, besser laufen als ein Kredit Kosten erzeugt, aber auch das genaue Gegenteil kann der Fall sein, zumal auf Gewinne irgendwann Steuern fällig werden, daher wird von dieser Vorgehensweise von seriösen Ratgebern abgeraten.
    Ein Sicherheitsbaustein ist nicht für jede absurde Ausgabe sondern für dringend notwendige Ausgaben! Ein ETF dagegen ist eine Investition für einen langen Zeitraum um kurzfristige Kursverluste aussitzen zu können. Ich würde deine gesamte Vorgehensweise erst einmal strukturieren und alle Fragen vor Ort klären, in einem Einzelfall wie deinem kann auch das Schwarmwissen eines Forums nicht weiterhelfen.

  • Bei Euch beiden liegt der Notgroschen offenbar einfach so herum und ihr würdet ihn jederzeit für ein noch so absurdes Projekt angreifen.

    Wieso absurd? Deine genannten Kostne dürften nicht aus einem Bauchgefühl stammen, oder? Ich ging davon aus, dass Du schon grob ermittelt hast, dass Du die PV (mit/ohne Speicher und mit/ohne Wallbox) und/oder die energetische Sanierung möchtest.

    Für meine Überlegung eines Balkonkrafwerkes würde ich kein Geld ausgeben, das in der Tat bei meiner Lage absurd.

    Ansonsten habe ich keinen Notgroschen sondern einen gewissen Anteil an schwankungsarben Rücklagen auf dem Tagesgeldkonto. Das war auch bereits bei der Finanzierung meiner ETW eingerechnet, genauso wie meine Abschätzung zur Sicherheit meines Arbeitsplatzes, dem zukünftigen Gehalt.

    Einen Bebauungsplan der Gemeinde gibt es für das Nachbargrundstück nicht.

    Es geht nicht um den konkretren Plan für das Nachbargrundstück sondern um die zulässige Bebauung (Höhe/Abstand usw) in der Straße/dem Stadtviertel. Bei uns gibt es dazu für jedes Stadtviertel einen Bebauungsplan von der Stadt.

    Daraus sollte sich insb. die zulässige Höhe einer zukünftigen Nachbarbebauung emitteln lassen. Und daraus dann die mögliche Verschattung Deines Daches.

    Vielleicht könnte jemand schildern, wie er zu einer Entscheidung für sich gekommen ist.

    Ich könnte das nur auf Basis diverser YT-Videos (nicht nur von Finanztip) in denen auch entsprechende Effizienzrechner genannt wurden, welche imt den höchst individuellen Werten des eigenen Installationsstandortes und Einstrahlwinkel der Sonne zu füttern sind.

    Auch unterliegen die Module einem stetigen Leistungsabbau (Degradation).

    Genauso sind sie aber auch nach 20 Jahren nicht automatisch defekt.

  • Es geht nicht um den konkretren Plan für das Nachbargrundstück sondern um die zulässige Bebauung (Höhe/Abstand usw) in der Straße/dem Stadtviertel. Bei uns gibt es dazu für jedes Stadtviertel einen Bebauungsplan von der Stadt.

    So etwas gibt es bei uns zB für ältere Straßenabschnitte nicht. Da ist öffentlich nichts einsehbar. Ich weiß aber das es ältere Richtlinien aus den 70ern gibt, die ohne neuen Bebauungsplan weiterhin Grundlage für Entscheidungen sind.

    Ich würde mich hier mal an die Gemeinde wenden und einfach nachfragen.

Passende Ratgeber für Dich

Von Finanztip-Experten fundiert recherchiert

Was Finanztip ausmacht
Finanztip Bewertungen