Bissel verstörend wieviel Aufregung ein Projekt zur Förderung von Finanzbildung für Frauen hier auslöst. Absurd dann auch diese hypermotivierte Detailanalyse der zuständigen Frauen die so NIEMALS bei Männern stattfinden würde ![]()
Finanztip Woman
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Julia.S -
7. Oktober 2026 um 08:19 -
Geschlossen -
Unerledigt
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Das Forum ist voll von Erbsenzähler-Threads. Woran das wohl liegt?

Die Aufregung hat mann hier ausgelöst. Angst, zu kurz zu kommen? Ausgeschlossen werden doch sonst eher die Frauen ..... Da merken jetzt einige wie das tut.
Aufgeklärte Frauen lassen sich zudem immer weniger ein X für ein U vormachen. Das ist eine positive Folge der Female-Finance- Bewegung (& mehr) und auch des Ich-frage-die-KI-Booms

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Unabhängig von dieser schlichten Tatsache aus meiner Sicht und an anderer Stelle
Dem Newsletter "für Frauen" von Finanztip (Beitrag Nr. 1) möge - aus meiner Sicht - Erfolg beschieden sein, da meines Erachtens jede Initiative nur begrüßt werden kann, die - auf objektiver, neutraler Basis und ohne kommerzielles Eigeninteresse - auf die Verbesserung der Finanzbildung hierzulande abzielt.
In dem Kontext
Bissel verstörend wieviel Aufregung ...
Absurd dann auch diese hypermotivierte Detailanalyse ...
Keinen Ahnung, welchen Grad einer verzerrten (bzw. m. E. gestörten) Wahrnehmung es bedarf, um sich ob einiger lediglich differenzierter Beiträge - statt pauschaler, euphorischer Begeisterung - zu derartigen Zuschreibungen, wie oben, zu versteigen ...
Wie reagierst Du dann erst bei tatsächlicher oder gar ernsthafter "Aufregung" ... ?

In dem Kontext
Aufgeklärte Frauen lassen sich zudem immer weniger ein X für ein U vormachen. Das ist eine positive Folge der Female-Finance- Bewegung (& mehr) und auch des Ich-frage-die-KI-Booms

Warum braucht es dann für derart "aufgeklärte Frauen" noch spezielle "Finanzberatung für Frauen", einen "Newsletter für Frauen" oder "Finanztip Woman"" auf irgendeiner Internet-Plattform oder in den Sozialen Medien ... ?

Zur Sache aus meiner Sicht zum Thema Finanzberatung:
Es gibt kriminell-betrügerische, im Grenzbereich dazu befindliche, sehr schlechte, schlechte, mittelmäßige sprich mediokere, gute, sehr gute, ausgezeichnete und überragende "Finanzberatung". Und das unabhängig vom Gegenüber des Finanzberaters/der Finanzberaterin.
In Anbetracht meiner "10 Finanz-Gebote" (Paragraph Eins - jeder macht Seins gehört übrigens dazu - sowie das folgende Gebot):
Niemals einen Rat (sprich einen aufgedrängten oder auch nur einen Hinweis) - und das auch nur, wenn ich explizit darum ersucht bzw. direkt danach gefragt werde.
sind diesbezüglich dennoch - über die Jahrzehnte hinweg - ziemlich viele Gespräche auch mit Frauen (sprich der Damenwelt - von jung bis alt übrigens) entstanden.
Signifikante Unterschiede von der (objektiven) Sache her waren kaum bis fast keine festzustellen. Unterschiede gab es, wenn überhaupt, eher im (emotional-) subjektiven Bereich wie der Risikotoleranz (subjektive Risikobereitschaft), die Erfahrungen mit Finanzprodukten betreffend, der (realistischen) Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz usw. Auch die Finanz-Ziele waren (vereinzelt) mehr auf finanzielle Unabhängigkeit vom Partner ausgerichtet, als bei Männern (hat nichts mit der eigentlichen sprich klassischen Definition von "finanzieller Unabhängigkeit" zu tun also "bis zum Lebensende (plus biometrischem Sicherheitspuffer) nicht mehr (für Geld jedenfalls), arbeiten zu müssen).
Um zu Absatz 1 zurückzukehren: Finanztip Woman wünsche ich aufrichtig möglichst viel Erfolg !
Feldhamster, britty und Euch weiter ganz viel Glück mit Euren privaten Finanzen ... !
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Manch Mann empfiehlt Frau in Bereichen, in denen er sich auszukennen meint, viel Mist.
Die berühmten „Ratschläge“, die ungefragt gegeben werden.
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Ich finde solches Verhalten mancher Männer echt zum Fremdschämen. Zum Glück hab ich ein engeres Umfeld, wo das nicht vorkommt.
Schockiert hat mich aber, dass jüngere Kolleginnen (U40) berichten, das das immer noch so ist (und sich nicht auf derangierte 70jährige beschränkt, die öffentlich eine gestandene Ministerpräsidentin auf diese Weise angehen).
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Vorschlag an die Männer im Forum: lasst doch einfach die Frauen entscheiden, ob sie ein separates Angebot für Frauen benötigen, als nach Argumenten zu suchen, warum es das nicht braucht. Wenn der Markt (=die Frauen) so ein Angebot nicht annimmt, wird Finanztip es ja wahrscheinlich eh wieder einstellen. Ich jedenfalls finde es toll, dass Finanztip diesen Bereich nicht den dubiosen Anbieter*innen überlässt und hier ein wirklich unabhängiges Angebot baut. Wünsche daher gutes Gelingen!
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Siehe Splitting-Thread.
Wo du immer noch denkst, dass Splitting=Steuerklasse III/V ist?


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Sonntag, 11.10.2026
Liebe Forumsfreundinnen und Forumsfreunde,
beim Thema „Geldanlage für Frauen“ musste ich schmunzeln. Da fiel mir eine alte Geschichte ein. Mit 80 hat man ja den Vorteil, dass einem zu fast jedem Thema etwas einfällt, das schon ein paar Jahrzehnte her ist.
Einige langjährige Forumsfreunde wissen es:
Anfang der 1980er-Jahre habe ich in Esslingen bei Stuttgart einen Börsenstammtisch gegründet. Daraus wurde später der Stuttgarter Aktienclub.
Die Sache entwickelte sich prächtig. Nur hatten wir einen gewaltigen Männerüberschuss. Eine bessere Mischung hätte also auch unserer Runde gutgetan.
So kam ich auf die Idee, zusammen mit dem Ullstein-Verlag in Berlin einen Börsenratgeber für Frauen herauszubringen. Der Titel lautete: „Wie Frauen mehr aus ihrem Geld machen …“
Heute kann ich es ja verraten. Es dürfte inzwischen verjährt sein: Der überwiegende Teil des Textes stammte aus meinem bereits ein Jahr zuvor erschienenen Taschenbuch „Aktien oder Immobilien – Anlagestrategie der Profis“.
Schwäbische Sparsamkeit galt bei mir offenbar auch für Manuskripte und ehrlich gesagt, Anlageberatung für Frauen oder Männer unterscheidet sich ohnehin nur in Detailfragen.
Eine Sparkassenberaterin aus unserem Aktienclub übernahm die Überarbeitung und passte das Buch an die Leserinnen an. Die Grundlagen der Geldanlage waren schließlich dieselben, aber die Zielgruppe sollte sich auch angesprochen fühlen.
Die erste Auflage betrug 100.000 Exemplare. Damit die Bücher möglichst beim Buchhandel nicht im Lager landeten, halfen wir bei der Werbung etwas nach: Wir schickten Rezensionsexemplare an sämtliche Frauenzeitschriften in Deutschland.
Die berichteten derart begeistert darüber, dass die gesamte Auflage nach kurzer Zeit ausverkauft war. So viel zum damaligen Interesse von Frauen an der Börse. Man musste sie offenbar nur einmal ansprechen.
Ob dieser kleine Ausflug in meine Vergangenheit heute noch einen praktischen Nutzen hat, weiß ich nicht. Es fiel mir beim Lesen einfach wieder ein, dass mich das Thema Frauen und Geldanlage schon in den 1990er-Jahren beschäftigt hat. Und dass wir damals viele Frauen erstmals an die Börse gebracht haben, freut mich noch heute.
Das Taschenbuch gibt es übrigens immer noch antiquarisch zu kaufen. Der Autor und die Autorin die heuteein München lebt, sind bis heute erfreulicherweise immer noch miteinander befreundet.
Einen schönen Rest-Sonntag wünscht McProfit aus Stuttgart
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Sonntag, 11.10.2026
Liebe Forumsfreundinnen und Forumsfreunde,
beim Thema „Geldanlage für Frauen“ musste ich schmunzeln. Da fiel mir eine alte Geschichte ein. Mit 80 hat man ja den Vorteil, dass einem zu fast jedem Thema etwas einfällt, das schon ein paar Jahrzehnte her ist.
Einige langjährige Forumsfreunde wissen es:
Anfang der 1980er-Jahre habe ich in Esslingen bei Stuttgart einen Börsenstammtisch gegründet. Daraus wurde später der Stuttgarter Aktienclub.
Die Sache entwickelte sich prächtig. Nur hatten wir einen gewaltigen Männerüberschuss. Eine bessere Mischung hätte also auch unserer Runde gutgetan.
So kam ich auf die Idee, zusammen mit dem Ullstein-Verlag in Berlin einen Börsenratgeber für Frauen herauszubringen. Der Titel lautete: „Wie Frauen mehr aus ihrem Geld machen …“
Heute kann ich es ja verraten. Es dürfte inzwischen verjährt sein: Der überwiegende Teil des Textes stammte aus meinem bereits ein Jahr zuvor erschienenen Taschenbuch „Aktien oder Immobilien – Anlagestrategie der Profis“.
Schwäbische Sparsamkeit galt bei mir offenbar auch für Manuskripte und ehrlich gesagt, Anlageberatung für Frauen oder Männer unterscheidet sich ohnehin nur in Detailfragen.
Eine Sparkassenberaterin aus unserem Aktienclub übernahm die Überarbeitung und passte das Buch an die Leserinnen an. Die Grundlagen der Geldanlage waren schließlich dieselben, aber die Zielgruppe sollte sich auch angesprochen fühlen.
Die erste Auflage betrug 100.000 Exemplare. Damit die Bücher möglichst beim Buchhandel nicht im Lager landeten, halfen wir bei der Werbung etwas nach: Wir schickten Rezensionsexemplare an sämtliche Frauenzeitschriften in Deutschland.
Die berichteten derart begeistert darüber, dass die gesamte Auflage nach kurzer Zeit ausverkauft war. So viel zum damaligen Interesse von Frauen an der Börse. Man musste sie offenbar nur einmal ansprechen.
Ob dieser kleine Ausflug in meine Vergangenheit heute noch einen praktischen Nutzen hat, weiß ich nicht. Es fiel mir beim Lesen einfach wieder ein, dass mich das Thema Frauen und Geldanlage schon in den 1990er-Jahren beschäftigt hat. Und dass wir damals viele Frauen erstmals an die Börse gebracht haben, freut mich noch heute.
Das Taschenbuch gibt es übrigens immer noch antiquarisch zu kaufen. Der Autor und die Autorin die heuteein München lebt, sind bis heute erfreulicherweise immer noch miteinander befreundet.
Einen schönen Rest-Sonntag wünscht McProfit aus Stuttgart
McProfitBist du sicher mit dem Kommentar? Mir persönlich wäre das etwas zu öffentlich.
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McProfitBist du sicher mit dem Kommentar? Mir persönlich wäre das etwas zu öffentlich.
Er hatte doch schon Besuch von Achim Weiß zu Hause…er hat’s also hinter sich.
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Er hatte doch schon Besuch von Achim Weiß zu Hause…er hat’s also hinter sich.
Das impliziert ja aber keine Identität.
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McProfitBist du sicher mit dem Kommentar? Mir persönlich wäre das etwas zu öffentlich.
Er kann sich sicher sein - sonst hätte er es nicht so gemacht - und hat auch nichts zu befürchten.
Und schön, dass die beiden Autoren sich nach all den Jahren noch immer gut sind.
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Feldhamster, britty und Euch weiter ganz viel Glück mit Euren privaten Finanzen ... !
Ketzerische Frage: Sind private Finanzen eher eine Frage von Glück oder von kluger Planung?

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Ketzerische Frage: Sind private Finanzen eher eine Frage von Glück oder von kluger Planung?

Das ist wohl der Kern dieser süffisanten Floskel. Habe ich lange nicht mehr gelesen.
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Das ist wohl der Kern dieser passiv-aggressiven Floskel. Habe ich lange nicht mehr gelesen.
Ups, stach ich da unabsichtlich in ein Wespennest? Ich vermute stark, dass das von Sovereign nicht "passiv-aggressiv", sondern ohne Hintergedanken freundlich gemeint war - wollte den Punkt als er mir auffiel nur kurz ansprechen.
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Ups, stach ich da unabsichtlich in ein Wespennest? Ich vermute stark, dass das von Sovereign nicht "passiv-aggressiv", sondern ohne Hintergedanken freundlich gemeint war - wollte den Punkt als er mir auffiel nur kurz ansprechen.
Schöne Vorstellung 😅
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Ups, stach ich da unabsichtlich in ein Wespennest? Ich vermute stark, dass das von Sovereign nicht "passiv-aggressiv", sondern ohne Hintergedanken freundlich gemeint war - wollte den Punkt als er mir auffiel nur kurz ansprechen.
Ah sorry, hatte zwischenzeitlich in „süffisant“ korrigiert, ist ja gar nicht so passiv. Mag aber natürlich auch sein, dass mich mein Eindruck täuscht.
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Ich vermute stark, dass das von Sovereign nicht "passiv-aggressiv", sondern ohne Hintergedanken freundlich gemeint war -
Schön zu sehen, dass Sie auch nur ein Mensch sind, der mal naiv sein darf

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Ich glaube halt noch an das Gute, Wahre und Schöne.

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Der Kern könnte sein, dass der User anderen die Fähigkeit zur erfolgreichen Planung abspricht.
Bei manchen, die so stolz auf sich sind, ist nicht bekannt wieviel die Eltern zum Vermögensvergrößerungsstart beigetragen haben. Das wird gerne verschwiegen.
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