Gold ETC oder Gold Physisch?

  • Sagt jemand, der noch im Rahmen eine Schleierfahndung als Wanderer/Skifahrer kontrolliert wurde. Ist mir schon zweimal passiert, einmal beim Skifahren in Ischgl, ein anderes mal beim Wandern...Wenn auch zweimal in Jahrzehten.

    Für die Gegend Ischgl-Samnaun ist das bekannt, Grund ist hier primär das Zollauschlussgebiet in Samnaun, mit der sehr hohen Dichte u.a. an Juwelieren. Eim denkbar ungeeigneter Ort für solche Vorhaben.

  • Ariel mit meiner folgenden Philosophie schon seit Jugendtagen

    Mein Motto ging stets in Richtung:

    "Hope for the best - prepare for the worst"

    bin ich über die Jahrzehnte hinweg gut gefahren und ebenso gut zurechtgekommen.

    Mein Ansatz ist eher, meinen Teil dazu beizutragen, dass dieses Land lebenswert bleibt, als mich auf dessen Niedergang vorzubereiten.

    Dein Ansatz ehrt Dich - und ist auch stets der meinige gewesen.

    In Anlehnung an den legendären JFK (könnte sogar aus seiner Antrittsrede als Präsident im Jahr 1961 stammen):

    "Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann - fragt, was ihr für euer Land tun könnt"


    Es ist nach meinen langjährigen Erfahrungen - im In- und Ausland - aber eine Illusion (um die Formulierung Hybris zu vermeiden), daß der selbst engagierte Einzelne gewisse Geschehensabläufe (oder Megatrends) in seinem Land aufhalten oder komplett verhindern könnte.

    Ist mir als sehr fleißiger, braver und absolut rechtstreuer Bürger und übrigens auch äußerst ergiebiger Steuerzahler (aus Sicht des Fiskus) seit Jahrzehnten auch nicht gelungen.

    Womit man wieder bei meinem obigen Motto landet ...

    Nichtsdestotrotz gilt aus meiner Sicht:

    "Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren"

    Wie Du nach meinem Dafürhalten treffend geschrieben hast:

    Aber diese Schwerpunkte sind individuell zu setzen

    Das erste meiner 10 Finanz-Gebote

    "Paragraph Eins - jeder macht Seins"

    oder auch das eine Tun und das andere nicht lassen...).

    Siehe mein oben genanntes Motto "Hope for the best ...

    Nach dem Erreichen der finanziellen Unabhängigkeit (nicht mehr für Geld arbeiten zu müssen, es aber gerne noch sehr lange weiter zu tun) verschob sich meinerseits der Fokus darauf, diesen Zustand zu bewahren und eine möglichst solide, robuste und resiliente finanzielle Aufstellung hinzubekommen.

    So hatte ich meine Asset-Allocation Ende der 90er (Einführung der Einheitswährung) signifikant neu gewichtet. Weitere "Kautelen" (im Sinne von Vorsichtsmaßnahmen bzw. Vorbehalten) kamen ab 2010 ff (Eurokrise und Umgang damit) und 2015 ff (Flüchtlings- und Migrationskrise und Umgang damit) hinzu. Die (Wirtschafts)Politik - samt der so generierten Ergebnisse - der vergangenen Jahre hat meine Skepsis eher noch weiter befördert.

    Dazu kommt noch (erschwerend)

    "Junger Freund, die Zukunft ist per se nicht beschränkt auf Daten der Vergangenheit"

    (kluge Anmerkung eines erfolgreichen Investors, diesen Hinweis hatte ich Ende der 70er aufgeschnappt und mir gemerkt.


    Absolute "Sicherheiten" sind eine Rarität. Im Leben ist nur der Tod absolut sicher - und bei den privaten Finanzen gehören - nach meinem Dafürhalten - nur die Inflation, die Steuern und die bei jedem Investment (mehr oder weniger hohen) anfallenden Kosten (sprich Gebühren) zu den absoluten "Sicherheiten".

    Nichtsdestotrotz schien es mir schon vor geraumer Zeit (siehe oben) angezeigt - mit weiter zunehmender Tendenz - sich vorbereitend Optionen geschaffen zu haben und/oder für probate "Versicherungen" (im weiteren Sinne) gesorgt zu haben.


    Hatte vor einigen Monaten einen Schweizer zu Besuch (alter Freund aus Studienzeiten), mit dem war ich hier einige Tage "vor Ort" und in der Region unterwegs (u. a. auch in meiner Geburtsstadt, die er von damals kannte) und auch in der dortigen seit Jahren eingeführten Waffenverbotszone der Innenstadt ... Sein letzter Besuch in Deutschland (damals in München) war im Jahr 2001. Einer seiner Kommentare:

    "Diese einstmals schöne und gepflegte Stadt könnte bereits rettungslos verloren sein. Vielleicht ebenso, wie euer einstmals schönes Land. Das wollen wir für unsere Schweiz gerne und unbedingt vermeiden"


    In diesem Sinne ...


    Dir weiterhin gute Gedanken und ebensolche Entscheidungen ... !

    Einmal editiert, zuletzt von Sovereign (6. November 2026 um 19:32)

  • zurück zur Frage

    Goldbarren mit 1g Stückchen sind mir definitiv zu teuer und auch wenig praktikabel im täglichen Gebrauch. Ich persönlich bevorzuge für den hoffentlich nie eintreffenden Notfall kleine Münzen, die idealerweise noch als gesetzliches Zahlungsmittel gelten. Das 20g Vreneli wäre mir kleinteilig genug ohne winzig zu werden und passt gut in den Geldbeutel. Da braucht es im Reiseland einen seriösen Goldankäufer, den man regelmäßig besucht. Das Vreneli kostet aktuell gute 700 Euro das Stück.

    Bis zu 10.000 Schweizer Franken/Euro (Einreise/Ausreise) sollte man ohne Probleme mitnehmen können. Jedenfalls nach aktueller Rechtslage. Wenn man gefragt wird, muss wahrheitsgemäß Auskunft erteilen.

  • Wenn Du sie verkaufen willst, werden sie noch deutlich teurer werden. Das gilt umso mehr, wenn sie nicht mehr eingeschweißt und angebrochen sind.

    Im Post oben hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Es sind natürlich keine 20g beim Vreneli sondern 20 Franken. Gewicht sind 6,45 g (900er) oder Feingewicht 5,81 g

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