Autoren Beiträge von Udo Reuß

Udo Reuß

Udo Reuß
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Steuerredakteur bei Finanztip Verbraucherinformation gemeinnützige GmbH, Berlin. Zuvor hat der Diplom-Kaufmann mit Schwerpunkt Steuerrecht für verschiedene Wirtschafts- und Fachverlage wie Handelsblatt, F.A.Z.-Verlagsgruppe, Haufe-Lexware und Vogel Business Media geschrieben – 14 Jahre davon arbeitete er als Chefredakteur von Fachzeitschriften. Aus dem komplexen Steuerrecht zieht Udo die relevanten Urteile für Steuersparer.

Jobticket
Bild: Leo Patrizi, iStock.com

Wer umweltfreundlich zur Arbeit fährt, kann ab Januar von drei neuen Regelungen profitieren: Job-Ticket: Ihr Chef hat jetzt einen Grund mehr, Ihnen ein Ticket für öffentliche Verkehrsmittel teilweise oder komplett zu finanzieren. Wichtig ist: Das Ticket muss es zusätzlich zum bisherigen Lohn geben. Dann zahlen Ihr Arbeitgeber und Sie keine Steuern und Sozialabgaben auf den Ticketpreis. Mit dem Job-Ticket können…

Rentner
Bild: DGLimages, iStock.com

Fast 5 Millionen Rentner zahlen Steuern. Diese fünf Punkte sollten Sie über die Versteuerung Ihrer Rente wissen:  1. Ein Teil der Rente ist steuerfrei Renten gehören zu den „sonstigen Einkünften“ und sind grundsätzlich zu versteuern. Allerdings wird nur ein Teil davon besteuert. Die Höhe hängt davon ab, wann Sie erstmals Rente erhalten haben. Bei einem Rentenbeginn bis 2005 müssen Sie nur…

Steuern sparen
Bild: cokada / iStock.com [bearbeitet]

Das Steuerrecht arbeitet viel mit Pauschalen und Höchstsätzen. Deswegen kann es einen großen Unterschied machen, ob Sie große Ausgaben etwa für Computer oder eine Renovierung noch in diesem Jahr machen – oder diese aufs nächste Jahr schieben. Nutzen Sie also unbedingt die letzten Wochen des Jahres: Alle Ausgaben bis Silvester zählen noch fürs Steuerjahr 2018. Einer der größten Hebel sind…

Handwerker
Bild: milanvirijevic, iStock.com

Leben Sie aus beruflichen Gründen in einer Zweitwohnung? Oder haben Sie Handwerker Ihr Bad sanieren lassen? Das sind Kosten, die Sie von der Steuer absetzen können. Wenn Sie in diesem Jahr besonders hohe Ausgaben dieser Art hatten, dann sollten Sie noch bis zum 30. November beim Finanzamt einen Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung stellen, auf einen individuellen Freibetrag. Dann bekommen Sie…

Ehegattensplitting
Foto: YinYang, iStock.com

Dieses Urteil könnte homosexuellen Paaren fünf- bis sechsstellige Summen einbringen: Das Finanzgericht Hamburg hat einem gleichgeschlechtlichen Ehepaar erlaubt, das Ehegattensplitting rückwirkend ab dem Jahr 2001 anzuwenden (Az. 1 K 92/18). Das Finanzamt soll die eigentlich schon bestandskräftigen Steuerbescheide ändern. Das Ehegattensplitting kann bei sehr hohen Steuersätzen einen Vorteil von mehr als 9.000 Euro pro Jahr bringen. Wie es dazu kam:…

Rentner zahlen doppelt
Foto: Garsya, iStock.com; Montage von Finanztip

Zum 1. Juli ist die Rente gestiegen: um 3,22 Prozent im Westen und um 3,37 Prozent im Osten. So erfreulich das für Rentner ist – es hat auch steuerliche Folgen. Allein durch die aktuelle Erhöhung rutschen rund 54.000 Rentner in die Steuerpflicht, schätzt das Bundesfinanzministerium. Bereits heute muss jeder fünfte Rentner Steuern zahlen – bundesweit rund 4,4 Millionen. (Hier unsere…

Bundesverfassungsgericht
Bundesverfassungsgericht. Bild: Uli Deck / dpa

Der Bundesfinanzhof äußerte kürzlich große Zweifel daran, dass der Zinssatz auf Steuer-Nachzahlungen verfassungsgemäß ist (wir berichteten). Seit 57 Jahren beträgt der Zinssatz 6 Prozent – ungeachtet der aktuell historisch niedrigen Zinsen. Möglicherweise noch in diesem Jahr entscheidet das Bundesverfassungsgericht (oben im Bild) über den Zinssatz. Bis dahin sollten Sie Einspruch gegen jeden neuen Zinsbescheid einlegen! Sie haben dafür einen Monat…

Bundesfinanzhof
Bild: Frank Leonhardt / dpa

Wer Steuern nachzahlen muss, zahlt zusätzlich 6 Prozent Zinsen – so ist es Gesetz seit 1961. Umgekehrt bekommen Sie für eine Steuer-Erstattung denselben Zins. In beiden Fällen beginnt die Verzinsung erst nach einer Karenzzeit von 15 Monaten nach Fälligkeit. Wird dem Steuerzahler nach einer längeren Zeit eine Nachzahlung aufgebrummt, ist der Zinsaufschlag entsprechend heftig. Ein Ehepaar musste fast 2 Millionen…

Steuer-Software
Bild: vladwel / iStock.com

Langsam wird’s ernst: Bis Ende Mai müssen viele die Steuererklärung 2017 abgegeben haben. Statt Papierformulare auszufüllen, empfehlen wir, die Steuererklärung am Computer zu erledigen. Das spart Zeit und schont die Nerven – vor allem, wenn Sie eine Steuersoftware verwenden. Im Gegensatz zur Behörden-Software Elster enthalten kommerzielle Programme hilfreiche Tipps, mit denen Sie sich zu viel bezahlte Steuern vom Fiskus…

Engagieren Sie sich nebenberuflich als Ausbilder, Dozentin, Pfleger oder Erzieherin in einem Verein oder einer anderen gemeinnützigen Organisation? Dann darf Ihnen die Organisation oder der Verein bis zu 2.400 Euro im Jahr für ehrenamtliche pädagogische Arbeit steuerfrei zahlen: die Übungsleiterpauschale. Manche bekommen jedoch weniger Aufwandsentschädigung, als sie selbst zahlen müssen. Ein Beispiel: Eine Fußballtrainerin fährt häufig zu Auswärtsspielen und gibt…

Mit Elster können Sie dieses Jahr in einigen Bundesländern entspannter an die Steuererklärung gehen
Bild: Tempura / iStock.com

Wenn Sie für 2017 eine Steuererklärung abgeben müssen, soll die eigentlich bis zum 31. Mai 2018 erledigt sein. Das ist Fronleichnam. In den katholischen Bundesländern, wo dies ein Feiertag ist, verschiebt sich die Abgabefrist für alle um einen Tag auf den 1. Juni. Gerade diese katholischen Bundesländer haben die Frist für die meisten Steuerzahler aber noch deutlich weiter verlängert. Bis…

Steuer-Serie Teil 6 Kapitalerträge
Bild: Sorbetto [5] / iStock.com und Marrishuanna / iStock.com [Montage]

Wer die Finanztip-Empfehlungen befolgt, fährt wahrscheinlich Gewinne ein – etwa in Form von Zinsen vom Tagesgeldkonto oder Dividenden aus dem Aktiendepot. Der Fachbegriff dafür ist Kapitalerträge, und auf diese müssen Sie 25 Prozent Steuern zahlen. Wenn Sie nichts unternehmen, zieht Ihre Bank die 25 Prozent automatisch von Ihrem Gewinn ab (plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und eventuell Kirchensteuer). Das Institut zahlt…

Bild: Sorbetto 5, iStock und marrishuanna, iStock (Montage)

Ein Herzinfarkt, der den halben Körper lähmt, ein Brand oder Hochwasser, das die Wohnung zerstört – persönliche Notlagen sind emotional schon schlimm genug. Hinzu kommt oft eine enorme finanzielle Belastung. Die gute Nachricht: Zumindest einen Teil der Kosten können sich Betroffene über die Steuererklärung zurückholen. Der Posten nennt sich treffend „außergewöhnliche Belastungen“. Davon gibt es im Steuerdeutsch zwei Arten:…

Bild: Sorbetto 5, iStock; marrishuanna, iStock (Montage)

Sogenannte Sonderausgaben können Ihre Einkommensteuer erheblich senken. Gemeint sind mit dem Fachbegriff bestimmte Kosten der „privaten Lebensführung“. In Paragraf 10 des Einkommensteuergesetzes listet der Fiskus eine Reihe an Posten auf, die er als Sonderausgaben anerkennt. Hier sind die wichtigsten: 1. Versicherung für Krankheit und Pflege Zumindest die Beiträge für eine Basisabsicherung in der Kranken- und Pflegeversicherung erkennt das Finanzamt in voller Höhe…

Bild: Sorbetto 5, iStock; marrishuanna, iStock (Montage)

Ausgaben für private Dinge haben eigentlich nichts in der Steuererklärung zu suchen. Doch es gibt Ausnahmen: Die Kosten für Arbeiten rund um den Haushalt können Ihnen einen vierstelligen Steuerrabatt einbringen. 1. Party oder Gassi gehen? Spart beides Steuern! Den Koch für Ihre Garten-Party oder den Gassi-geh-Service für Ihre Hunde können Sie steuerlich absetzen – als haushaltsnahe Dienstleistungen. Haushaltsnah bedeutet: Die Arbeiten…

Steuerserie Teil 2: Werbungskosten
Bild: Sorbetto (5) / iStock.com und marrishuanna / iStock.com [Montage]

Im zweiten Teil unserer Steuer-Serie geht es um die sogenannten Werbungskosten. Die haben nichts mit Reklame zu tun. Der Gesetzgeber definiert sie als „Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen“. Für Arbeitnehmer ist das alles, was sie für den Job selbst gezahlt haben. Hier sind die wichtigsten Tipps, mit denen Sie Werbungskosten geltend machen können: 1. Vom Arbeitnehmer-Pauschbetrag profitieren 1.000 Euro…

Bild: Sorbetto 5, iStock; marrishuanna, iStock (Montage)

die Steuererklärung machen, das ist ungefähr wie: zum Zahnarzt gehen. Man will nicht, aber man muss – oder sollte. Selbst mit Routine und einer Steuersoftware kostet es Überwindung. Wir unterstützen Sie dabei! In unserer sechsteiligen Steuer-Serie führen wir Sie Schritt für Schritt durch die verschiedenen Arten von Kosten – und erklären ganz einfach, wie Sie diese Kosten absetzen und damit…

Bild: mediaphotos / iStock.com

Nicht nur Selbstständige, auch Arbeitnehmer können in den letzten Wochen des Jahres noch kräftig Steuern sparen. Darauf sollten Sie achten: 1. Ausgaben vorziehen oder verschieben Ist abzusehen, dass Sie 2018 deutlich weniger Einkünfte versteuern müssen als dieses Jahr, sollten Sie versuchen, sowieso anfallende Kosten noch in dieses Jahr zu legen. Dann können Sie unterm Strich mehr von der Steuer absetzen. Das…

Bild: ponsulak / iStock.com

Ob Arbeitnehmer oder Selbstständiger – wer seinen Dienstwagen auch privat nutzen darf, muss dafür Steuern zahlen. Sie haben die Wahl zwischen zwei Methoden: die pauschale 1-Prozent-Versteuerung oder das Fahrtenbuch. Mit dem Fahrtenbuch fahren Sie oft günstiger, der Unterschied kann mehrere Tausend Euro pro Jahr ausmachen. Doch viele scheuen den Aufwand. Eine Software kann Ihnen das abnehmen. Und so gehen Sie…

Rentner beim Surfen
Credit: AleksandarNakic / iStock.com

Früher war alles besser… na ja, nicht alles, aber zumindest dies: Auf die Rente musste man keine Steuern abdrücken. Mittlerweile müssen rund 4,4 Millionen Rentner Einkommensteuer zahlen. Und ständig werden es mehr. Unseren Ratgeber Rentenbesteuerung haben wir deshalb um eine Tabelle ergänzt, mit der Sie für Ihren konkreten Fall ablesen können, ob Sie Ihre Rente versteuern müssen. Übersteigt Ihre Rente die…