Bitcoin wird "Status eines Gold-Ersatzes" erreichen

  • Gold und Bitcoin sind gewissermaßen Brüder im Geiste...

    Ich lach' mich schlapp :D

    Die Goldanleger und Bitcoin-Zocker könnten im Geiste nicht unterschiedlicher sein....

    Gold spricht Männer und Frauen mit hohem Sicherheitsbedürfnis und Sinn für Haptik und Ästhetik an. Es ist für sie eher eine langfristige Versicherung für den Krisenfall als eine typische Geldanlage. Mit Gold sind nicht unbedingt Renditeerwartungen verbunden, sondern man denkt v.a. an einen unvergänglichen Wert oder Schmuck, vielleicht sogar mit historischen Bezügen.

    Bitcoin spricht v.a. junge Männer mit hohen Renditehoffnungen auf der Überholspur, FOMO und Testosteronüberschuss an. Ob es Bitcoin in 50 Jahren noch gibt, ist ihnen egal, denn über eine so lange Zeitspanne nachzudenken, erscheint ihnen spießig und unmännlich (und überfordert sie).

    In 50 Jahren werden die Goldmünzen aber immer noch etwas wert sein...

  • Es gibt sie noch die Bitcoiner die auch einen langen Anlagehorizont haben und nicht irgendwelche 6 Monatskurse , wie immer heranziehen um irgendwas dazustellen was nicht stimmt. :)


    Das ist sowieso immer wieder lustig, das scheint eine Art Krankheit zu sein, dass man immer nur Monate nimmt statt Start und bis zum aktuellen Tag den Chart. :D
    Das macht gefühlt jeder Kritiker so.


    Das etwas volatil ist, ist normal und war bei jeder Assetklasse so, auch das dürfte historisch, empirisch bewiesen worden sein.
    Dass die Volatilität mit steigender Marktkapitalisierung abnimmt dürfte doch auch jedem Aktionär bewusst sein, oder nicht?

    Deswegen sprechen wir ja so oft darüber aber hier scheint niemand zu zuhören, oder auch offen zu sein für neue Gedankengänge, jeder ist auf seine Weg , oder alten Erfahrungen festgefahren.

    Schaut euch das Geld an , es kann beliebig nachgedruckt werden, wir können nicht selbst prüfen wieviele Banknoten sind im Umlauf, wie hoch ist die wahre Inflation…. etc


    Wir müssen uns immer auf einen Dritten verlassen. Das ist Fakt.

    Ich denke schon, dass es Bitcoin in 50 Jahren noch gibt , auch länger, die Frage ist nur ob wir dann noch leben ? :)

    panem et circenses

    "Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh."

  • Bitcoin spricht v.a. junge Männer mit hohen Renditehoffnungen auf der Überholspur, FOMO und Testosteronüberschuss an. Ob es Bitcoin in 50 Jahren noch gibt, ist ihnen egal, denn über eine so lange Zeitspanne nachzudenken, erscheint ihnen spießig und unmännlich (und überfordert sie).

    Für dich, damit du auch mal auf der Überholspur landest <3;)

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    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

    Einmal editiert, zuletzt von Einundzwanzig (11. Februar 2026 um 23:30)

  • Das ist halt einfach nicht richtig und ziemlicher Unsinn.

    Aber nach deiner Definition ist so gut wie jedes Unternehmen ein Ponzi Schema, da es strukturell auf laufendem Zufluss basiert.

    Was genau ist Unsinn?

    Der Vergleich mit Unternehmen passt halt nicht. Ein Unternehmen erwirtschaftet idealerweise Umsätze durch Produkte oder Dienstleistungen, schafft Wertschöpfung und kann Gewinne erzielen, die unabhängig davon sind, ob ständig neue Investoren einsteigen. Natürlich braucht auch ein Unternehmen Nachfrage und Liquidität – aber es finanziert seine „Altinvestoren“ nicht strukturell aus dem Geld neuer Investoren, sondern aus operativen Erträgen. Beim Rentensystem ist das aber der Fall.

    Bei Unternehmen gibt es für Investoren auch kein Auszahlungsversprechen, wie eben bei einem Schneeballsystem. Beim Rentensystem schon.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Was genau ist Unsinn?

    Der Vergleich mit Unternehmen passt halt nicht. Ein Unternehmen erwirtschaftet idealerweise Umsätze durch Produkte oder Dienstleistungen, schafft Wertschöpfung und kann Gewinne erzielen, die unabhängig davon sind, ob ständig neue Investoren einsteigen. Natürlich braucht auch ein Unternehmen Nachfrage und Liquidität – aber es finanziert seine „Altinvestoren“ nicht strukturell aus dem Geld neuer Investoren, sondern aus operativen Erträgen. Beim Rentensystem ist das aber der Fall.

    Bei Unternehmen gibt es für Investoren auch kein Auszahlungsversprechen, wie eben bei einem Schneeballsystem. Beim Rentensystem schon.

    Du wirfst wieder einiges durcheinander. Bei der Rente sind Einzahler und Bezieher die Kunden und keine Investoren. Genauso wie in einem Unternehmen mit den Einnahmen der einen Kunden die Leistung von anderen Kunden finanziert wird. Mit Investoren hat das nichts zu tun.

  • Vertrauen ist der Anfang von allem.

    Investiere nur in Anlageklassen denen du Vertraust.

    Vertraust du in Nix musst du dein Geld der Inflation aussetzen und sparst dich arm.
    Vertraust du nur in eigene Steine hast du keinen Cashflow der dir im Alter den Kühlschrank füllt.

    Der eine Vertraut darauf etwas aus unserem Rentensystem heraus zu bekommen und ein andere ist halt „Bitcoinjünger“ und vertraut der Technologie vollkommen.

    Ich habe mich für einen Mittelweg entschieden da ich nicht alle Eier in nur einen „Vertrauenskorb“ legen möchte teile ich auf.
    Da ist bei mir die GRV( automatisch, finde ich aber nicht schlimm) dabei, ein bisschen physisches Gold und Silber, die betriebliche Altersvorsorge (VBL bei mir), etwas Bargeld zuhause für Notfälle, etwas Bitcoin zum ausprobieren und mein Rendite-Motor der Weltaktienmarkt. Immobilien habe ich nur indirekt, aber die kann man gerne dazu nehmen wenn man denen Vertraut und Lust darauf hat.

    so bin ich für mich finanziell Robust genug aufgestellt.

    Das kann aber jeder gerne anders machen und das ist ja auch gut so.
    Es wäre ja fürchterlich wenn alle Menschen gleich anlegen würden.

    Da wir am Ende unseres Lebens sowieso Nix mitnehmen können versuche ich das ganze auch möglichst einfach zu halten damit ich das auch noch im Alter gut bedienen kann. Die Menschen die nach mir weiterleben haben dann auch weniger aufzuräumen.

  • Fun Fact: 2015 lagen Gold (1 Unze) und Bitcoin (1 BTC) beide bei ungefähr 1.000 Dollar. Heute steht eine Unze bei rund 5.000 Dollar, Bitcoin bei etwa 70.000 Dollar. Da hat sich die Dynamik doch deutlich unterschiedlich entwickelt – da müsste Gold schon einiges aufholen.

    Die Betrachtung in die Vergangenheit ist für mich völlig irrelevant, denn jedes Investmentunternehmen schreibt in seinem Disclaimer "...dass vergangene Erträge kein Garant für zukünftige Gewinne sind." Daher ist mir das was vor 10 Minuten war - ziemlich egal.

    Ich sehe nach vorne in die Zukunft, beobachte, analysiere und treffe danach meine Entscheidungen - und konnte so in 2025 immerhin satte 42% Gewinn (bezogen auf das investierte Kapital) erzielen. Das hat bspw. ausgereicht um mir vor ein paar Tagen ein neues Auto zu kaufen - nur aus den Gewinnen nach Steuern versteht sich.

    Da ich nach rd. 20 Jahren der Abstinenz erst wieder Mitte 2024 angefangen habe Kapital zu bilden scheint, dies mir gar kein so schlechtes Ergebnis zu sein.

    Bitcoin ist sicherlich interessant - eine Tatsache die ich keineswegs bestreite, doch ich vermute, dass es noch eine ganze Weile dauern wird, bis man mit Bitcoin (wieder) ordentlich Geld verdienen kann.

  • Bei der Rente sind Einzahler und Bezieher die Kunden ...

    (nachträglich gefettet von mir)

    "Der Kunde ist König" ...


    Ein Kunde (Wirtschaftssubjekt) schließt als Nachfrager ein Geschäft (Rechtsgeschäft) mit einer Gegenpartei (Anbieter) ab. Dieses Rechtsgeschäft kommt auf Basis beidseitiger Willenserklärungen zustande. Kunden (Nachfrageseite) pflegen sich das ihnen passende Angebot (Angebotsseite) nach ihren Kriterien (u. a. Preis-/Leistungsverhältnis) auszuwählen. Eine Pflicht- sprich Zwangsmitgliedschaft (GRV) unter "Kundschaft" zu subsumieren halte ich daher sprachlich für mehr als gewagt sprich schlicht nicht für zutreffend.

    Es sei denn, es ginge nur um ein verbales Framing ...

    Du wirfst wieder einiges durcheinander.

    Fast wäre ich geneigt (siehe oben) dies an Dich Eins zu Eins zurückzugeben.


    Um einen direkten Bezug zum Strangthema herzustellen:

    Aus Kundensicht (siehe oben) wird es daher immer problematisch, wenn er oder sie es mit einer Pflicht bzw. einem Zwang zum Abschluß eines "Vertrages" zu tun bekommt (Vertrag in Anführungszeichen, weil es bei Plicht- bzw. Zwangssystemen bereits an der dafür erforderlichen Willenserklärung fehlen kann (oftmals eher fehlen wird). Noch problematischer wird es, wenn diese Plicht bzw. der Zwang mit einer Monopolstellung kombiniert ist (es gibt zwar zur Teilnahme am Straßenverkehr mit einem Fahrzeug auch eine Versicherungsplicht (Kfz-Haftplicht) bei der aber unter zig Versicherungsgesellschaften (Anbieter) für den Kunden die (Aus)Wahlmöglichkeit besteht (inkl. Kündigung und Anbieterwechsel im Verlauf).

    Das staatliche Papiergeld im Fiat-Money-System ist (leider) ein idealtypisches Beispiel sowohl für die Plicht bzw. den Zwang dieses im eigenen Land (Währungsraum) im Alltag zu verwenden als auch für eine Monopolstellung (in dem Fall das Geldmonopol der jeweiligen Obrigkeit als Münzherr).

    Als damals Ende der 90er Jahre das Währungsexperiment einer europäischen Einheitswährung bevorstand - nach meinen damaligen Recherchen zum einen fehlgeleitet und zum anderen noch dazu fehlkonstruiert - sah ich mich daher gezwungen diverse Vorsichtsmaßnahmen (Kautelen sozusagen) zu ergreifen (Beispiel: Physisches Gold) und andere einzuleiten (signifikante Erhöhung des Sachwertanteils im Gesamtportfolio).

    Von der Vereinigung (Vermischung) mit sehr schlechtem Papiergeld ganz abgesehen (französischer Franc, italienische Lira, griechische Drachme usw.) und um nur den Blick auf Deutschland zu richten:

    Allein nur im 20. Jahrhundert hat Deutschland (inkl. Ostdeutschland sprich DDR) gleich mehrfach die Währung vor die Wand gefahren via Hyperinflation, via Währungsreform und via Untergang des Landes (DDR und Ost-Mark). Mit Aufgabe der DM hat sich - nach meinem Dafürhalten - die Wahrscheinlichkeit für ein solches Szenario erhöht. Zumal sich die Eurozone längst - entgegen der ursprünglichen Verträge - auf dem Weg in eine Haftungs-, Schulden- und Transferunion befindet (inkl. einer nahezu unbegrenzten Zwangsgläubigerschaft für Deutschland). Der Umgang mit den diesbezüglichen eigenen (!) EU-Verträgen (AEUV u. a.) von Anbeginn (1999 ff), die Eurokrise (2010 ff), die Eurorettung "Whatever it takes" ... (2012 ff), eine langjährige orchestrierte Finanzrepression (2009 - 2022), die orchestrierte Zurückdrängung des Bargelds (2016 ff), der geplanter Digitaler Euro - in Verbindung mit einer generell immer übergriffiger agierende EU sind keine Zeichen, die meine damaligen Bedenken zerstreuen könnten. Da gilt das Gegenteil.

    Im meinem näheren Umfeld könnte eingedampft gesagt werden, daß eine relevante Zahl der Menschen aufgrund des Experiments der Einheitswährung die ein oder andere Vorkehrung getroffen hatte. Bezüglich des Strangthemas und nach meinen Beobachtungen (anekdotische Evidenz und persönliche Empirie): Ältere setzen dabei tendenziell eher auf Gold (u. a.) - Jüngere tendenziell eher mal auf Bitcoin (u. a.). Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel (Stichwort: Hendrik Leber (Acatis), seine Fonds und sein eigenes Vermögen betreffend - obwohl im fortgeschrittenen Alter seit sehr vielen Jahren in BTC für sich und seine Kunden relevant engagiert).


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen !

  • Sovereign

    habe mal unten mein Post von gestern hier unten stehen, langsam merken deutlich mehr Menschen als noch vor ein oder zwei Jahren das man FIAT immer weniger trauen kann, ein grosser Teil kommt langsam in Bewegung, bin gespannt auf die Repressalien die durch den Staat und die EU auf Gold-und andere Edelmetallhalter noch kommen wird, kampflos werden die ihr wertloses Monopol nicht aufgeben.

    Vertrauen in Gold scheint ungebrochen und immer stärker zu werden, es wird aktuell sehr dem FIAT Geldsystem durch die Bürger misstraut, sieht man aktuell an den Lieferzeiten für physisches Gold, bei Degussa mindesten 12-15 Tage auf deren Homepage, letztes Jahr war das schon nach ein bis zwei Tagen da. Auch die meisten Goldhändler haben aktuell enorme Lieferengpässe, imternational teilweise noch schlimmer, Silber sogar noch längere Lieferzeiten.

    Will das jetzt auch nicht direkt mit Bitcoin vergleichen, sehe vor allem das dem FIAT Geldsystem und dem Staat immer mehr misstraut wird, langfristig, wenn die Politik da nicht mal ganz schnell wach wird, könnte auch der Bitcoin von dieser Entwicklung profitieren, allerdings wird es lange dauern bis es so eine Vertrauensbasis wie bei Gold entsteht.

  • langsam merken deutlich mehr Menschen als noch vor ein oder zwei Jahren das man FIAT immer weniger trauen kann, ein grosser Teil kommt langsam in Bewegung

    Genau. Deshalb trage ich jetzt wieder alle meine Goldringe, lege mir das Bitcoinkettchen um den Hals, ignoriere, wenn der ATM mir diese vertrauensunwürdigen Scheine spenden möchte. Nur auf meinen 500er lass ich nichts kommen. Der huscht durch den Verkehr wie nichts und findet immer eine Parklücke viel schneller als langsam.

  • Bitcoin ist immer noch sehr jung, was man bspw. an der Marktkapitalisierung von Bitcoin vs. Gold schön ablesen kann:

    Es ist immer alles möglich, aber glaubst Du persönlich, dass BTC nochmals Sprünge von 300%+/a hinlegt wie in der Vergangenheit? Oder siehst Du inzwischen eher ein jährliches Wachstum von beispielsweise 10-20% als das mögliche Optimum - sprich, das größte Wachstum hat BTC hinter sich und jetzt geht es "nur" noch langsam/normal bergauf?

  • Vertrauen ist der Anfang von allem.

    Das stimmt schon. Es kommt aber darauf an in was man vertrauen muss, damit die Rechnung aufgeht. Es gibt es einen fundamentalen Unterschied zwischen einer Beteiligung an der Weltwirtschaft mit Tausenden produktiven Unternehmen und einem reinen Spekulationsobjekt ohne Cashflow.

    Beides wird hier regelmäßig gleichgesetzt. Zu Unrecht. Ein Spekulationsobjekt lebt ausschließlich von der Erwartung, einen Käufer zu finden, der es später zu einem höheren Preis übernimmt. Es erzeugt weder Cashflow noch einen externen Nutzen. Würde es verschwinden, hätte das keine realwirtschaftlichen Folgen.

    Ein Investment in die Weltwirtschaft setzt dagegen lediglich voraus, dass der Mensch auch künftig konsumiert und wirtschaftet (=überleben will). Das miteinander zu vergleichen, ist aus meiner Sicht ein klassischer Äpfel-und-Birnen-Vergleich.

  • Irving

    wie siehst du meinen Post von vor einigen Tagen, Gold ist für mich kein reines Spekulationsobjekt, eher genau das Gegenteil, ein großer Teil einer produktiven Weltwirtschaft.

    Das Nur Aktien als Teil der Weltwirtschaft anzusehen ist etwas kurz gefasst, am Beispiel Nvidia geht das sogar teils ins Negative für die Weltwirtschaft.

    Gold schafft auch enorme Werte in der Gesellschaft durch Arbeitsplätze, oft wird ja durch Aktienanleger (auch hier im Forum oft) argumentiert das Gold im Gegensatz zu Aktien keine Werte erschafft und keine Arbeitsplätze, sogar deutlich anders herum ist es. Ich Vergleiche Gold mal mit der Aktienfirma Nvidia, aktuell weltweit ca. 36.000 Tausend Arbeitsplätze, KI hat weltweit 2025 ca. 50.000 Arbeitsplätze vernichtet, für 2026 geht man sogar von 85 Mio vernichteten Arbeitsplätzen durch KI aus! Tolle, produktive Aktie. Wie sieht die Bilanz bei Gold aus, weltweit grosse Minen ca. 1,8 Mio Beschäftige, Kleinschürfer werden ca. 100-200 Mio weltweit geschätzt, dazu Schmuckindustrie, Industrie, Werttransporte, Sicherung und Lagerung, allein der Tourismus in Ägypten versorgt 12% der dortigen Bevölkerung, allein 5 Mio Menschen kommen ins Ägyptische Museum um allein die Maske von Tuch en Amun zu sehen (10kg pure Gold), ohne die Totenmaske käme nur ein Bruchteil von denen, Gold hat weltweit eine wahnsinnige Anziehungskraft, es schafft weltweit mehrere 100 Mio Arbeitsplätze, welches Unternehmen kann das schon von sich behaupten, das rechtfertigt auch locker die sehr hohe Marktkapitalisierung von Gold, da kommt kein Unternehmen ran. Und wie schaut in diesem Sektor die Bilanz von Bitcoin aus ? Gerne auch mal was dazu hierher.

  • Irving

    wie siehst du meinen Post von vor einigen Tagen, Gold ist für mich kein reines Spekulationsobjekt, eher genau das Gegenteil, ein großer Teil einer produktiven Weltwirtschaft

    Du unterliegst hier einem grundlegenden Denkfehler. Bereits der Vergleich ist falsch.
    Ein Unternehmen mit Gold zu vergleichen, ist nicht sinnvoll.

    Ich habe von der Weltwirtschaft, also der globalen Wertschöpfung gesprochen. Diese besteht aus rund 14.000 börsennotierten Unternehmen, mehreren Hunderttausend Zulieferern und Dienstleistern sowie insgesamt Millionen von Unternehmen und Milliarden von Arbeitnehmern. Sie produziert nahezu alles, was der Homo sapiens heute konsumiert und konsumieren muss, um zu überleben. Und ja sie enthält momentan auch Unternehmen, die mit Gold und Bitcoin Geld verdienen.

    Mit einem Investment in einen globalen Aktienfonds kann man an dieser Wertschöpfung zumindest modellhaft partizipieren.

    Gold hingegen ist ein Rohstoff, der aus dem Boden geholt wird, um ihn anschließend wieder im Boden oder in Tresoren zu lagern. Der Rohstoff selbst erschafft nichts. Ihn damit glechzusetzen, verfehlt den Kern der Argumentation vollständig. Dasselbe gilt für Bitcoin.

    Es geht hier um die fundamentale Basis menschlicher Existenz und Wertschöpfung. Weder Gold noch Bitcoin sind für den Fortbestand der Menschheit notwendig. Selbst wenn es beide nicht gäbe, hätte das keine existenzielle Relevanz für die Spezies Mensch.

    Diese Dinge auf eine Stufe zu stellen, zeigt ein mangelndes Verständnis für den Unterschied zwischen produktiver Wertschöpfung und reinem Wertaufbewahrungsnarrativ.

    Ich sage es noch einmal: Es ist unerheblich, was andere über die Weltwirtschaft, Ackerland oder Immobilien denken.

    Der Mensch muss essen und wohnen. Der Mensch will seinen Lebensstandard für sich und seine Kinder verbessern.

    Was er nicht muss, ist Gold oder Bitcoin besitzen. Wer diesen grundlegenden Unterschied nicht verstanden hat, hat den Kern der Sache nicht verstanden.

    Einmal editiert, zuletzt von Irving (12. Februar 2026 um 11:59)

  • Es ist immer alles möglich, aber glaubst Du persönlich, dass BTC nochmals Sprünge von 300%+/a hinlegt wie in der Vergangenheit? Oder siehst Du inzwischen eher ein jährliches Wachstum von beispielsweise 10-20% als das mögliche Optimum - sprich, das größte Wachstum hat BTC hinter sich und jetzt geht es "nur" noch langsam/normal bergauf?

    Pro Jahr vielleicht nicht, aber wer weiß das schon. Wir hatten in der Vergangenheit ja auch schon „Bitcoinknappheit“ auf den Börsen.

    Wäre sicherlich möglich.

    Vor 2-3 Jahren hatten wir ja auch ein Jahr mit 150% wieso sollte das nicht möglich sein.?

    Klar logisch ist, dass die Rendite/ prozentuale Steigerung abnimmt. Ebenso wie der Drawdown.

    Aber wenn wir die nächsten Jahre mit konservativen 20-40% rechne denke ich haben wir eine guten Schnitt.
    Nach dem Powerlaw Model gehen einige von 30% aus das wäre dann ja gut nochmal ein 100x, nach 12-20 Jahren. Dafür dass man jetzt nochmal einfach Summe X investiert und liegen lässt wäre das natürlich lohnenswert.

    Und gerade auch „Kleinsparer“ können früh auch mit geringen Sparplänen ihr Ziel erreichen.


    Was ja bei Aktien und ETFs immer gekoppelt ist an Faktoren die man einhalten muss um zB schnell sein Ziel , beispielsweise 1 Mio Euro vor dem Lebensjahr X erreichen will. Muss man an verschiedenen Stellschrauben drehen :
    A) früh anfangen zu investieren und regelmäßig

    B) im hohen Alter deutlich mehr anlegen

    C) risikohafte Produkte mit mehr Rendite im hohen Alter (wenn man erst zu spät anfängt mit dem Investieren)


    D) mehr Gehalt verdienen und mehr zurücklegen


    Bei Bitcoin hingegen kann man schon mit geringen Beiträgen und einem langem Atem sein Ziel erreichen, dass ist das was ich sagen möchte. Man benötigt vielleicht weniger Lebenszeit , als wenn man dies mit ETFs benötigt.

    Dazu auch sinnbildlich der Sparplan von Herrn Eckert den ich hier auch schon gepostet hatte.

    ( einfach die Suchfunktion nutzen)


    Irving wir haben deine Frage beantwortet mit der prozentualen Bitcoinallokation im Portfolio ein paar Seiten zuvor. Aber was bringt dir das jetzt?

    panem et circenses

    "Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh."

  • Bei Bitcoin hingegen kann man schon mit geringen Beiträgen und einem langem Atem sein Ziel erreichen, dass ist das was ich sagen möchte. Man benötigt vielleicht weniger Lebenszeit , als wenn man dies mit ETFs benötigt.

    Das gilt auch für das Lottospiel. Möglich ist vieles, entscheidend sind jedoch Wahrscheinlichkeit und Vorhersehbarkeit.

  • Das gilt auch für das Lottospiel. Möglich ist vieles, entscheidend sind jedoch Wahrscheinlichkeit und Vorhersehbarkeit.

    Ja und die betrachte ich als ziemlich hoch. Rein aus mathematischer und spieltheoretischer Sicht.

    Trotzdem bestehe ich noch die Antwort auf die Frage ;).

    Da sind ja kindliche Träume realistischer.

    Gib mal Bescheid, wenn du die Million erreicht hast. Satoshis zählen aber nicht. 😅

    Würde mich dann in so ca 15-20 Jahren nochmal melden vorausgesetzt wir leben dann noch :D .

    panem et circenses

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