Wie reagiert ihr mit euren Geldanlagen auf Trumps Mega Zölle?

  • Wenn man das weiter denkt, dann müssen, die USA auch ganz Europa übernehmen, weil nur sie es verteidigen können

    Bring ihn nicht auf dumme Ideen

    Die USA haben seit den 90er Jahren ihre Präsenz auf Grönland massiv verringert, warum?

    Waren andere Präsidenten. Die waren einfach nicht so schlau, wie der aktuelle. Ganz besonders schlimm war wohl der 45. Präsident...von dem musste der größte Präsident aller Zeiten einiges zurückrollen...

  • Und mit dieser konsequenten Geschlossenheit

    Auch in dem Fall gilt: Wenn denn diese viel beschworene Geschlossenheit in der EU überhaupt vorhanden ist ...

    Und mit dieser konsequenten Geschlossenheit stellt sich die EU dann vor Trump und erklärt ihm, wieso Grönland unbedingt gleichermaßen autonom wie irgendwie auch dänisch bleiben muss.

    Das Problem: 27 Zwerge ergeben per se noch keinen Riesen.

  • aber der Verweis an den EuGH ist kein Ausdruck von Brüsseler Zentralismus.

    Selbstverständlich nicht - da gilt sogar eher das Gegenteil. Meine Formulierungen (1.693 Abs.1 "Zentralismus ff) ) bezogen sich auf das generell Mindset eines Großteil der EU-Protagonisten - nicht auf diesen konkreten (traurigen) Fall (Mercosur). Es drückt aber sehr wohl etwas aus - und sendet auch Signale in der aktuellen Situation (Davos, USA, Trump, Russland, China) - wenn man nach über einem Vierteljahrhundert der Verhandlungen jetzt im EU-Parlament das Handelsabkommen (Mercosur) nahezu wieder auf Null oder zumindest unter Vorbehalt stellt.

    Noch dazu den geographischen "Hinterhof" der USA betreffend (Südamerika).

    Während übrigens gleichzeitig Politiker - beispielsweise heute im TV aus Davos ein Herr Felix Banaszak (Die Grünen) - von "mehr Unabhängigkeit von den USA", "mehr Diversifikation", "neuen Handelspartnern" usw. doziert (um die Formulierung schwadroniert zu vermeiden).

    Die Parlamentarier kritisieren primär die Umgehung nationaler Parlamente und befürchten Nachteile für heimische Landwirte (größtenteils ungegründet, für einzelne Gruppen aber zutreffend). Das Motiv ist also eher Protektionismus und die Stärkung nationaler Souveränität als EU-Regulierungswut.

    Sehe ich ähnlich - allerdings nicht nach mehr als einem Vierteljahrhundert mit diesbezüglichen Verhandlungen und nicht in der aktuellen Lage.

    Ist aber vor dem Hintergrund zu sehen, daß die EU zu einem Instrument geworden ist, um die nationale Souveränität der Mitgliedsländer sukzessive immer weiter zu beschneiden und zurückzudrängen - und parallel immer mehr Kompetenzen auf die EU-Ebene zu verlagern und an sich zu ziehen.

    Siehe die Einheitswährung Euro - in praxi ist von den diesbezüglichen EU-Verträgen so gut wie nichts mehr übrig geblieben und die Eurozone befindet sich längst auf dem Weg in eine Schulden-, Haftungs- und Transferunion (obwohl es die Vereinigten Staaten von Europa bis heute nicht gibt). Die EU-Verträge hatten und haben das Gegenteil zum Inhalt.

    Ich halte dieses Vorgehen für politische Selbstkastration.

    Same here.

    Jedenfalls steigt auf diese Art und Weise des Vorgehens die Wahrscheinlichkeit, daß die real existierende EU zwischen den "Bitt Bulls" wie USA, Russland und China immer mehr unter Druck gerät oder sogar zwischen diesen zerrieben wird.

  • der Rest ist ziemlich zusammenhanglos.

    Aber vermutlich leider nicht ganz bedeutungs- und/oder folgenlos.

    By the way und von dem unerträglichen Dauer-Selbstlob abgesehen: In einigen Punkten muß ich, ganz persönlich, Herrn Trump (leider) zustimmen.


    Von Aufbau und Strukturierung war die Rede eher schwach bis traurig. Trotzdem hat die Welt (fast könnte man sagen mit angehaltenem Atem) gelauscht - dürfte mit den realen Machtverhältnissen und Möglichkeiten des Mannes und der USA zusammenhängen.

    Mit was sonst ... ?

    Für meinen Teil hätte ich ansonsten auch spätestens nach den ersten zwei oder drei Minuten aus - oder umgeschaltet. Ich habe mir das aber bis zum Ende angetan.

  • Wenn das Zitat denn so stimmt ...


    "Ein glücklicher Vasall zu sein, ist eine Sache. Ein elender (unglücklicher) Sklave zu sein, ist etwas anderes"

    (Bart De Wever, meines Wissens belgischer Premierminister)


    Die Frage dürfte weniger sein, ob diese Diagnose stimmt. Die Frage ist vielmehr, ob Europa (präziser die EU) den Mut und die Kraft hat, daraus die Konsequenzen (endlich) zu ziehen ...

  • Die EU wird seit Jahren von Putin, xi, Trump unter Druck gesetzt - und es passiert praktisch nichts. Noch mehr Druck ist kaum vorstellbar. Ich halte die EU für die beste Idee der Geschichte, aber sie ist offensichtlich nicht mehr funktionstüchtig.

  • Die waren einfach nicht so schlau, wie der aktuelle.

    Auch da gilt allerdings: Trump ist nicht der erste, der konkrete Übernahmeabsichten zu Grönland hat. Truman hat 1946 100 Millionen Dollar geboten. Als Trump in seiner ersten Amtszeit ähnliche Gedanken geäußert hat, wurde dieser Umstand (und die Rolle Grönlands im kalten Krieg) meiner Einschätzung nach öfter erwähnt, als in der aktuellen Diskussion.

  • Ich denke, er hat ihm den Nordpol verkauft. Genauer gesagt wohl nur die Fahne.

    Mark Rutte hat wahrscheinlich noch seine Frau und seine zwei Töchter versprochen und dann noch eine Kiste mit Glasperlen aus Indonesien draufgelegt.
    Zum Schluss noch zwei Schokomilch, jeden Monat versprochen, dir dann persönlichen Florida vorbeibringen wird.

    Aber mal ehrlich: das Verhältnis dieses Niederländers zum amerikanischen Präsidenten ist schon etwas sonderlich.