Es leuchtet mir aber trotzdem nicht ein, dass der Handwerker, der mit fünfzehn seine Lehre angefangen hat, genauso bis 70 Arbeiten soll wie der Akademiker, der zehn Jahre später ins Erwerbsleben eingestiegen ist und zudem noch statistisch eine höhere Lebenserwartung genießt.
Wer direkt nach der Realschule eine Ausbildung macht, ist deutlich früher im Berufsleben und erwirbt entsprechend mehr Rentenpunkte. Dadurch ist die Rente relativ zum Gehalt höher. Und dass sich die Lebenserwartung wirklich nach der Frage bemisst, wann man in den Beruf einsteigt, bezweifle ich. Gerade bei den Baby Boomern gibt es zahlreiche kaufmännische Angestellte ohne Studium.
PS: und wenn du das Thema Lebenserwartung ins Spiel bringst...willst du nicht auch anmerken, dass Frauen pro Rentenpunkt gleich viel bekommen aber im Schnitt länger leben?