Probleme bei Immobilien

  • Was ist für dich aktuell oder rückblickend das größte Problem, die größte Unsicherheit oder der größte Stressfaktor rund um Immobilien – egal ob beim Kauf, beim Wohnen oder allgemein?

  • Kater.Ka 18. Januar 2026 um 18:10

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Dass ein Bauteil der ISS auf das Gebäude stürzt und ich auf den Kosten hocken bleibe || und Trump mich mit Zöllen belegt, wenn ich klagen sollte.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • der größte Stressfaktor rund um Immobilien

    Dass Pfusch bei Handwerker scheinbar mittlerweile der Standard ist.
    Man muss alles Kontrollieren. Man muss selbst wissen wie etwas gemacht werden muss, denn die Handwerker machen es irgendwie…


    In Miete konnte mir das egal sein, der ja auch der Besitzer den Handwerker auswählte und „betreute“. Als Besitzer ist man selbst zuständig und muss dauerhaft mit dem Ergebnis leben.

  • Dass Pfusch bei Handwerker scheinbar mittlerweile der Standard ist.
    Man muss alles Kontrollieren. Man muss selbst wissen wie etwas gemacht werden muss, denn die Handwerker machen es irgendwie…

    Das ist leider wahr. Bzw. vor dem Pfusch kommen die unseriösen Angebot; kompletter Austausch von irgendwelchen Dingen, die gar nicht defekt sind, aber der Unwille oder Unfähigkeit, eine seriöse Fehlerdiagnose durchzuführen.

  • Meinst du auch bei vermieteten Wohnungen oder nur selbst bewohnte?

    In der selbstbewohnten ETW ist man gefangen in einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG). Die entscheiden dann alle mit. Oft gegen deinen Wunsch oder ohne Nutzen fur dich persönlich. Das ist manchmal bitter und teuer. Oder es wird nichts entschieden oder gezahlt für Schäden und du allein bist relativ machtlos (evtl. Anwalt nötig).

    Manche Schäden oder Defizite stellen sich bei einer Wohnung später heraus, oft mit Ärger verbunden. Aber das ist bei Mietwohnungen auch, nur da gibt es einen Vermieter, der sich kümmert und zahlt.

    Nachbarn einer Mietwohnung kann man notfalls ändern mit Auszug, eine ETW wechselt sich weniger leicht.

    Einmal editiert, zuletzt von BirgitN (18. Januar 2026 um 21:13)

  • nur da gibt es einen Vermieter, der sich kümmert und zahlt.

    ... außer man hat einen Vermieter, der sich um nichts kümmert und den es auch nicht interessiert, wie oder was die WEG entscheidet.

    Habe selbst so einen im Bekanntenkreis, der vermietet und gegen alles in der WEG stimmt. Sein Mieter möchte nun ausziehen, wie er mir erzählte.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Wenn man dann also aus Sicht des Vermieters schreibt, käme noch das Risiko von Ausfall der Miete sowie Zerstörung der Wohnung dazu. Also ordentlich Geld in die Hand nehmen für eine Sanierung, diese Phase ist nicht nur teuer, sie geht auch an die Gesundheit. (Ja, ich schreibe leider aus Erfahrung). Also sind immer neben den Kaufkosten Reserven vorzuhalten.

  • Das nicht eingelöste Kanzlerversprechen, das Heizungsgesetz abzuschaffen.

    Der Staat baut neue Gaskraftwerke und dem Bürger wird die Gasheizung weggenommen.

    So viel Unsicherheit brauchen wir nicht.

    Eine Santander, Deutsche Bank, Postbank, Noris Bank oder Klarna möchte ich nicht als Vertragspartner.

  • Das nicht eingelöste Kanzlerversprechen, das Heizungsgesetz abzuschaffen.

    Der Staat baut neue Gaskraftwerke und dem Bürger wird die Gasheizung weggenommen.

    Das ist so irreführend und verkürzt dargestellt, dass man sich fragt, ob das direkt vom AfD-Wahlplakat oder der so genannten BILD-"Zeitung" abgeschrieben wurde.

    Das aktuelle Gebäudeenergiegesetz nimmt niemandem eine bestehende und funktionsfähige Gasheizung weg.

  • Hallo,

    Dass ein Bauteil der ISS auf das Gebäude stürzt und ich auf den Kosten hocken bleibe

    Habe die keine KFZ Haftpflicht?

    Wir leben in Deutschland und da sind in guten Wohngebäudeversicherungen Schäden durch abstürzende Raumflugkörper mitversichert. Manche unterscheiden noch zwischen bemannt und unbemannt. Also immer gut die Besatzungswechsel auf der ISS verfolgen und dokumentieren.

    Gruß Pumphut:)

  • Das ist so irreführend und verkürzt dargestellt, dass man sich fragt, ob das direkt vom AfD-Wahlplakat oder der so genannten BILD-"Zeitung" abgeschrieben wurde.

    Das aktuelle Gebäudeenergiegesetz nimmt niemandem eine bestehende und funktionsfähige Gasheizung weg.

    Mal abgesehen davon...die Einsparung von CO2 und das Ziel der Null wird von einer überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung unterstützt. Dass aus einem Ziel auch Maßnahmen folgen müssen, sollte klar sein.

    Entsprechend wird die aktuelle Regierung bestenfalls ein bisschen Kosmetik betreiben. Aber wenn das Ziel ist, um 2045 auch nur in der Nähe einer Netto-Null zu landen, können wir nicht noch jahrelang Gasheizungen verbauen, die dann 20 Jahre laufen. Oder Gebäude auf dem energetischen Standard von 1970 belassen. Die Naivität, dass dieser Kelch an den Immobilienbesitzern vorbeigehen wird, dürfte das große Problem der nächsten 20 Jahre im Immobiliensektor sein...

  • Das nicht eingelöste Kanzlerversprechen, das Heizungsgesetz abzuschaffen.

    Der Staat baut neue Gaskraftwerke und dem Bürger wird die Gasheizung weggenommen.

    So viel Unsicherheit brauchen wir nicht.

    Ein Gesetz, das nicht existiert ("Heizungsgesetz"), kann man auch nicht abschaffen. Der Kanzler verspricht sich gern mal...

    Die Gaskraftwerke werden als Puffer für sogenannte Dunkelflauten benötigt. Dabei hat die aktuelle Wirtschaftsministerin weitaus mehr geplant und bei der EU beantragt als tatsächlich benötigt werden. Daher hat die EU ihre Pläne zurechtgestutzt, wie man hier nachlesen kann:

    Gaskraftwerke: EU will 12 Gigawatt bis 2031 genehmigen
    In den Verhandlungen über die deutsche Kraftwerkstrategie gibt es nach SPIEGEL-Informationen eine Vorentscheidung. Die EU-Kommission will dem Bund offenbar…
    www.spiegel.de
  • Dabei hat die aktuelle Wirtschaftsministerin weitaus mehr geplant und bei der EU beantragt als tatsächlich benötigt werden. Daher hat die EU ihre Pläne zurechtgestutzt, wie man hier nachlesen kann:

    Das Framing stößt mir immer wieder sauer auf. Der originale Plan von Habeck sah 25GW vor und wurde dann mangels Geld von Lindner auf 10GW runtergekürzt. Und als Reiche in der Mitte bei 20GW war, ging es gleich los mit Gas-Kathi. Richtiger wäre ja eigentlich eher Gas-Robert und Klima-Christian...aber das bedient nicht die richtigen Feindbilder ;)

    Klar ist übrigens...wenn die CO2-Einsparungen kommen sollen, wird man etwa den doppelten Strombedarf haben. Die Elektrifizierung von Wärme, Mobilität und Industrie braucht eine Menge Strom. Und wenn man gleichzeitig die Kohle und reguläre Gaskraftwerke abschaffen will, wird man in der Dunkelflaute vermutlich sehr viel mehr als 12GW Reservekapazität brauchen. Speicher sind eine tolle Sache für intraday, aber bereits bei einer zweitägigen Winterflaute stößt das an seine Grenzen. Lustigerweise wird ja auch um jedes GW Gaskapazität ein riesen Aufriss gemacht. Lustigerweise findet aber keiner was dabei, dass wir bei einem Strombedarf von aktuell 60-80GW eine subventionierte Leistung von 100GWp PV und 70GWp Wind haben. Zusätzlich zum restlichen Kraftwerkspark...

  • Was ist für dich aktuell oder rückblickend das größte Problem, die größte Unsicherheit oder der größte Stressfaktor rund um Immobilien – egal ob beim Kauf, beim Wohnen oder allgemein?

    Dass ich in den ersten 4-5 Jahren sondergetilgt habe anstatt das Geld am Aktienmarkt zu investieren. Rückblickend sehr ärgerlich.