Zur Situation im Xetra-Handel mit ETFs konnte ich mich jetzt an einen Artikel in der Wirtschaftswoche erinnern.
In dem Interwiew mit einem Amundi-Chef ging es um den Preisdruck bei der TER von ETF und die Abläufe im Xetra-Handel, die für die Fondsgesellschaften teuer seien.
Der Amundi-Chef warb stolz damit, dass seine Firma sogar mehrere LPs (Liquiditätsprovider) bezahle, um die Amundi-ETF optimal handelbar zu machen. Diese verdienen natürlich am Spread, der aber dann sehr klein sein sollte.
Bei Orders stehen also auf der Gegenseite entweder andere Marktteilnehmer oder Market Maker (Liquiditätsprovider). Gerade bei großen, liquiden ETFs stellen Market Maker fortlaufend Geld- und Briefkurse und sorgen für enge Spreads.