Praxiserfahrungen mit E-Auto

KI-Zusammenfassung

: Welche Erfahrungen gibt es mit Elektroautos im Alltag, wenn vor allem kurze Strecken und gelegentlich Fahrten unter 200 km anstehen? Wallbox und PV wären möglich, öffentliche Lademöglichkeiten können aber knapp sein.

Welche Erfahrungen gibt es mit Elektroautos im Alltag, wenn vor allem kurze Strecken und gelegentlich Fahrten unter 200 km anstehen? Wallbox und PV wären möglich, öffentliche Lademöglichkeiten können aber knapp sein.

  • Mehrere Beiträge sehen Heimladen als größten Komfort- und Kostenvorteil für kurze und mittlere Strecken.
  • In den Erfahrungsberichten wird Winterreichweite mit etwa 20 bis 35 % Verlust beschrieben, besonders bei kalten Kurzstrecken.
  • Die Einschätzung der Community bleibt geteilt, wenn häufige Langstrecken, Zeitdruck, große Fahrzeuge oder keine eigene Lademöglichkeit dazukommen.

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  • Ich will jedenfalls nicht 1400 km am Stück fahren, sondern da tanken können, wo es zeitlich und preislich passt. Wenn ich alle 300 km tanken/laden muss, hab ich diese Flexibilität nicht mehr.

    Wie auch immer. Für unsere Nachbarn war dieses Argument Grund genug, nicht ca. 1000 Euro in die Hand zu nehmen und sich in die Grundinstallation einer zu errichtenden Ladeinfrastruktur in der Tiefgarage einzukaufen. Als einzige der Parteien in der WEG.
    Um fehlende Liquidität ist definitiv nicht das Problem. Lieber tankt man dann irgendwann (oder gar in naher Zukunft) Diesel für 3 Euro den Liter.

  • Warum versuchst du, objektive Sachen ins Subjektive zu ziehen? Man muss schon ziemlich verbohrt sein, um was anderes zu behaupten und noch verbohrter, wenn man glaubt, dass nur Leute mit einem über 5m langen Kompensationsgerät mitreden dürfen...

    Du hast die Begriffe ,,hässlich" und ,,unbequem" eingebracht. Sind das objektive Begriffe? :/ Ich denke nicht. Genausowenig wie ,,5m langes Kompensationsgerät". Du bist ein Pfennigfuchser und wählst das Auto nach der letzten Nachkommastelle im Geldbeutel (von heute!) aus. Jeder, der das nicht tut, wählt in deiner Welt das falsche Vehikel. Das wissen wir nun. Andere Aspekte sind dir nicht wichtig. Auch das schreibst du immer und immer wieder. Das ist völlig legitim und trotzdem liegt die Vermutung nahe, dass du ,,hässlich" und ,,unbequem" für Konsumprodukte wählst, die du dir gar nicht leisten kannst. Zumindest ist meine Erfahrung, dass diese ,,Kritik" immer aus dem gleichen Lager kommt. Nie aus der Gruppe, die sich diese Autos leisten kann. ;)

    Die deutsche Automobilindustrie ist froh, dass die Mehrheit der Kunden nicht so denkt wie du. Fast der gesamte Wohlstand dieses Landes ist darauf aufgebaut, dass sehr wenige so denken wie du. Ich denke du solltest weniger von dir auf andere schließen. Die meisten Kunden definieren ,,hässlich" und ,,unbequem" anders. Viele haben auch ein anderes Kostenverständnis und sind bereit Geld für andere Dinge auszugeben als ein homo oeconomicus bereit wäre.

  • Anscheinend doch, den Aussagen meiner Nachbarn nach zu urteilen.

    Ich denke, dass vielen die Erfahrung fehlt. Umfragen belegen ziemlich deutlich, dass ,,Reichweite" vor allem bei Verbrenner-Befürwortern ohne BEV-Erfahrung ein Kriterium ist. Haben sie dann ein BEV, wird dieser Punkt eigentlich nie als relevant angesehen.

  • Ob das noch faktenbasiert ist… auch die werden nicht in alle Ewigkeit Verbrenner fahren.

    Allein schon bei meiner zaghaften Nachfrage, mehreren Monaten, nachdem das Thema initial gestartet worden war (Start vom Vorhaben war noch, bevor die Spritpreise so hochgeschossen sind), ob nicht doch noch Interesse bestünde, hat eine extrem brüske Reaktion hervorgerufen - man wolle nicht einen einzigen Euro dafür bezahlen.

    Jetzt muss halt eine komplizierte Einkaufsregel für Nachzügler in die Beschlussvorlage.

  • Ich denke, dass vielen die Erfahrung fehlt. Umfragen belegen ziemlich deutlich, dass ,,Reichweite" vor allem bei Verbrenner-Befürwortern ohne BEV-Erfahrung ein Kriterium ist. Haben sie dann ein BEV, wird dieser Punkt eigentlich nie als relevant angesehen.

    Ja, klar, aber, dass ist immer noch bei vielen die Einstiegshürde. Ich werde eigentlich immer zuerst nach der Reichweite gefragt, auch von Leuten, die keine weiten Strecken fahren.

  • Du hast die Begriffe ,,hässlich" und ,,unbequem" eingebracht. Sind das objektive Begriffe? :/ Ich denke nicht. Genausowenig wie ,,5m langes Kompensationsgerät". Du bist ein Pfennigfuchser und wählst das Auto nach der letzten Nachkommastelle im Geldbeutel (von heute!) aus. Jeder, der das nicht tut, wählt in deiner Welt das falsche Vehikel. Das wissen wir nun. Andere Aspekte sind dir nicht wichtig. Auch das schreibst du immer und immer wieder. Das ist völlig legitim und trotzdem liegt die Vermutung nahe, dass du ,,hässlich" und ,,unbequem" für Konsumprodukte wählst, die du dir gar nicht leisten kannst. Zumindest ist meine Erfahrung, dass diese ,,Kritik" immer aus dem gleichen Lager kommt. Nie aus der Gruppe, die sich diese Autos leisten kann. ;)

    Die deutsche Automobilindustrie ist froh, dass die Mehrheit der Kunden nicht so denkt wie du. Fast der gesamte Wohlstand dieses Landes ist darauf aufgebaut, dass sehr wenige so denken wie du. Ich denke du solltest weniger von dir auf andere schließen. Die meisten Kunden definieren ,,hässlich" und ,,unbequem" anders. Viele haben auch ein anderes Kostenverständnis und sind bereit Geld für andere Dinge auszugeben als ein homo oeconomicus bereit wäre.

    Ich finde immer mehr, dass das Aussehen völlig überschätzt wird. Früher war mir das wichtig. Mein derzeitiges Auto empfinde ich von außen auch als nicht sonderlich geglückt. Dafür ist es innen gefällig und der Verbrauch ist sehr gut.

  • Ja, klar, aber, dass ist immer noch bei vielen de Einstiegshürde. Ich werde eigentlich immer zuerst nach der Reichweite gefragt, auch von Leuten, die keine weiten Strecken fahren.

    Glaub ich dir. Das ist das Thema Nummer 1 bei Verbrenner-Fahrern. Fragen sie mich auch immer und ich kann darüber nur noch schmunzeln. Hört sich ein bisschen so an wie ,,Aber ein Smartphone muss doch abends immer aufgeladen werden. Mein Nokia nur ein Mal die Woche".

  • Die Geschichte mit der Reichweite ist auch ein wenig subjektiv und emotional. Individualverkehr hat viel mit einem vermeintlichen (Freiheits)-Gefühl zu tun, nach dem Motto ich könnte ja bis ans Meer fahren, wenn ich wöllte, obwohl ich das ja fast nie mache.

  • Ich finde immer mehr, dass das Aussehen völlig überschätzt wird. Früher war mir das wichtig. Mein derzeitiges Auto empfinde ich von außen auch als nicht sonderlich geglückt. Dafür ist es innen gefällig und der Verbrauch ist sehr gut.

    Diese Aussage lässt sich wohl auf so gut wie jeden Bereich unseres Lebens übertragen. Sogar auf die Wahl der Partnerin. =O

    Aber so funktioniert diese Welt nicht.

  • Die Geschichte mit der Reichweite ist auch ein wenig subjektiv und emotional. Individualverkehr hat viel mit einem vermeintlichen (Freiheits)-Gefühl zu tun, nach dem Motto ich könnte ja bis ans Meer fahren, wenn ich wöllte, obwohl ich das ja fast nie mache.

    Beim Thema ,,Gefühl" gewinnt allerdings m.E. das BEV. Die Anzahl der Menschen, die nach dem Fahrgefühl wieder auf einen Stinker zurückgehen, ist sehr, sehr gering . . . Es ist einfach das bessere Auto und das bessere Fahren. Und dieses subjektive Gefühl haben so gut wie alle BEV-Fahrer.

    Der Freiheits-Gedanke, dass ich damit nicht ohne Pinkeln bis nach List durchziehen kann, kam mir nie . .

  • Beim Thema ,,Gefühl" gewinnt allerdings m.E. das BEV.

    (nachträglich gefettet von mir)

    Die Anzahl der Menschen, die nach dem Fahrgefühl wieder auf einen Stinker zurückgehen, ist sehr, sehr gering . . .

    Bin u. a. in zwei Autoclubs sprich Markenclubs, da gilt das Gegenteil. Im Oldtimerclub ohnehin.

    Für meinen Teil gilt ebenfalls (nach einigen Versuchen mit E-Autos und jedenfalls noch) das Gegenteil. Das fängt schon mit dem nervtötenden (fast Dauer) Piepen, Summen, Gebimmel, Warnen in modernen Autos an, als fast permanente Geräuschkulisse (Ursache sind letztlich vor allem wohl die strengen und immer strengeren EU-Vorschriften).

    Der Trend fiel mir schon vor vielen Jahren auf, als ich für meine Mutter ein altersgerechtes Auto kaufte (VW Golf Plus Automatik) mit erhöhter Sitzposition. Es piepte, wenn man sich nicht sofort anschnallte, es piepte, wenn ich eine Tasche oder Unterlagen auf den Beifahrersitz legte (vermutlich ein Sensor im Sitz, der dann meinte, daß da jemand sitzt aber nicht angeschnallt ist), es gab Signale ab einer Restreichweite von 100 km (als könne man die Tankanzeige nicht lesen), bei vier Grad Plus kam die Glatteiswarnung (als könne man die Temperaturanzeige nicht ablesen), es gab ein penetrantes Signal zum nächsten Service (als wäre man selbst nicht imstande die Serviceintervalle einzuhalten) etc. pp.

    Gegen das heutige Programm bei Neuwagen oder selbst halbwegs nur neueren Autos war das aber (leider) wohl nur ein kleines Vorspiel bzw. eine Petitesse, weil da noch zig Sachen on Top dazugekommen sind (Stichwort: Gesetzliche Pflichtassistenten).

    Von der Geschwindigkeitswarnung (ab 1 km/h drüber) über Spurhalteassistent bis zum Müdigkeitswarner. Bei den E-Autos (Silent Killers) kommen wohl bis zu einer gewissen Geschwindigkeit (20 km/h) noch ein künstlich erzeugtes Summ- oder Fahrgeräusch hinzu (um Fußgänger zu warnen). Wie mir zwei Fahrer sagten, läßt sich das legal gar nicht abstellen (Erlöschen der Betriebserlaubnis). Bei dem ganzen anderen Kram geht das wohl teilweise, aber nur temporär, weil das Ganze nach jedem Motorstopp bzw. Motorstart (und Start-Stopp-System bzw. Automatik (SSA) ! bei neuen Autos mit Verbrenner) wieder von neuem "auflebt" und mühsam über ein Untermenü erneut deaktiviert werden muß. Dazu gesellt sich oftmals noch hypersensible (sprich übervorsichtige) Sensorik (Abstandswarner, Querverkehrswarner, Parksensoren), die gerade im dichten Stadtverkehr, an Schranken, in engen Parkhäuser oder engen privaten Garagen oftmals zu sensibel reagieren.

    Das dauerhafte Löschen (Rauscodieren) dürfte bei den gesetzlich vorgeschriebenen Systemen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen (inkl. ggf. zu Problemen mit dem Versicherungsschutz; bei der Kfz-Haftpflicht bei Ursächlichkeit für einen Unfall m. W. Regress der Versicherung sprich Rückgriff auf den Versicherten bis zu einem gewissen Betrag möglich; bei der Kasko kann die Versicherung m. W. die Leistung kürzen oder ganz verweigern) - und generell auch zu Problemen beim TÜV.


    Bei kritischer Sichtweise könnte hier - pointiert formuliert - immerhin eine Kohärenz der EU in Sachen "betreutes Fahren" und der Tendenz "betreutes Denken" gesehen werden.

  • Sovereign dann bleib bitte bei deinen Oldtimern

    und Youngtimern, erlaube ich mir zu ergänzen.

    und ich wünsche dir von Herzen, dass du nie ein „neueres“ Auto fahren musst.

    Vielen Dank für den netten Wunsch. Bei der äußerst geringen Quote an E-Autos im Gesamtbestand und der überschaubaren selbst bei Neuzulassungen bin ich sehr guten Mutes, daß Deinem Wunsch Erfolg beschieden ist.

    Denke, so richtig schlimm ist es damit erst ab 2022 und insbesondere ab Mitte 2024 geworden (EU-Verordnung "General Safety Regulation 2" (GSR 2) - was aber tendenziell immer schlimmer werden dürfte, da die Einführung stufenweise erfolgt und sukzessive immer mehr Fahrzeugklassen und Systeme betrifft).

    so wie manche Verkehrsteilnehmer unterwegs sind, sollten sie betreut fahren. Oder gar nicht.

    Ein bißchen wie bei den Schulnoten (die immer besser werden) und der Evaluierung (PISA), die immer mauer ausfällt ...:

    Die Führerscheinausbildung wird immer umfangreicher, dauert immer länger und wird immer teurer - die Leute scheinen aber - mein persönlicher Eindruck - dennoch immer schlechter und/oder unaufmerksamer und/oder rücksichtsloser zu fahren ...

    (Und nein, das zielt explizit nicht gegen ältere Autofahrer.)

    Prophylaktischer Hinweis gegen die dreifach Diskriminierung "alter weißer Männer" (Alter, Hautfarbe, Geschlecht) ... ?

    Spaß beiseite: Will man diesbezüglichen Pressemeldungen glauben, verursachen ältere Autofahrer weniger Unfälle als die jungen Autofahrer. Einerseits. Wenn es allerdings zu einem solchen Unfall kommt, fallen die Unfälle der älteren Fahrer/Fahrerinnen tendenziell schwerwiegender aus, als die der jüngeren Fahrer. Andererseits.

    (Sachkundigere mögen das gerne korriieren)

  • Du hast die Begriffe ,,hässlich" und ,,unbequem" eingebracht. Sind das objektive Begriffe? :/ Ich denke nicht. Genausowenig wie ,,5m langes Kompensationsgerät".

    Nur zur Erinnerung...du hast damit angefangen, dass man nur mitreden darf, wenn das Auto groß genug ist und möglichst teuer. Wenn das nichts mit Kompensation zu tun hat...

    Was den Komfort angebelangt, habe ich ja recht. Bei gleichem Reifenumfang ist der Reifen mit höherer Flanke komfortabler. Und die Größen...bei meinem Nachbarn steht ein Porsche 944S vor der Tür. Dessen Bereifung wird heute von einer elektrischen Familienkutsche in allen Dimensionen mit Leichtigkeit übertroffen. Vollkommen absurd, insbesondere vor dem Hintergrund der Reichweitendiskussion.


    Tesla 3, MG…, BMW i3, VW i7, Mercedes CLA und C zeigen, dass es auch ohne SUV-Aufbau geht.

    Möglich ist vieles. Der Porsche Taycan hatte auch Aussparungen unter den Füßen. Für eine Plattform ist das halt eher nichts, da schlecht auf ein diverse Modelle in unterschiedlichen Größen anpassbar.

    Wie die genannten das konkret lösen, weiß ich nicht. Vermutlich über eine andere Sitzposition, ingesamt reden wir auch von recht großen Autos. Die nochmal 30cm von einem ID7 bräuchte ich jetzt nicht unbedingt

    Und man könnte überlegen, warum es auf einmal um autonomes Fahren gehen muss. Ein E-Auto für 25 oder 30 k€ mit ordentlich Reichweite würd ich morgen kaufen, auch wenn nur ein Tempomat drin ist.

    Irgendwer, meiner Meinung nach vor allem der Ankündigungsweltmeister Elon M., hat der gesamten Autoindustrie den Floh ins Ohr gesetzt. Genau wie die Seuche mit den Touchscreens darauf zurückzuführen war.

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