Motorradfahrer und andere Extremsportler sollten eh einen Sonderzuschlag zahlen bzw. diese Risiken selber absichern.
Vielreisende Rentner auch? ![]()
Motorradfahrer und andere Extremsportler sollten eh einen Sonderzuschlag zahlen bzw. diese Risiken selber absichern.
Vielreisende Rentner auch? ![]()
Seid ihr denn sicher, dass wir ein zu hohes Rentenniveau haben?
Kommt drauf an wie du "zu hoch" definierst ![]()
Zu hoch, weil alle Rentner unnötig in Geld schwimmen - vermutlich nicht
Zu hoch für das, was wir uns bei der aktuellen Demografie schlicht vernünftig leisten können - schon eher
Fairerweise muss man sagen, dass das mittlerweile auch auf die meisten Menschen zutrifft, die Vollzeit arbeiten. Wer Mieter ist, schafft es kaum über Grundsicherung im Alter mit der GRV.
....
Bin ich der einzige, der den zweiten Satz nicht versteht (bzw. anzweifelt)?
Die gibts es ja auch für alle... ich glaube, das ist nicht so ganz realitätsnah.
Wenn es nur für 10% besser ist, sind 10% später besser dran. ![]()
BTW: Wie viele Menschen wären aktuell überhaupt betroffen? Lt. Aussagen der GKV sind aktuell 2-3 Millionen Erwachsene über Ihren Partner familienversichert.
Davon lass nochmal 2/3 schulpflichtige Kinder oder pflegebedürftige Angehörige haben. Dann reden wir von wohlmöglich 1 Mio. Menschen die es überhaupt nur betreffen würde.
So viele sind das schon gar nicht mehr. Und davon wird es dann auch wieder eine ganze Reihe geben, die die aufgerufenen 225€ pro Monat dann eben zahlen werden, weil Sie es sich leisten können und wollen.
Die GKV würde aber geschätzt um 2,8 Mrd. € pro Jahr entlastet.
Es gibt sicher eine endlose Reihe von Einsparungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit den Ausgaben der GKV. Aber das ist nicht der Kern von der Frage die hier diskutiert wird. Hier geht es mehr um die Frage von Gerechtigkeit bei der Beitragspflicht und da gibt es ein paar historische Regelungen, die nicht wirklich fair sind. Nur weil man anderswo auch effektiv sparen kann, muss man es hier doch nicht lassen. Irgendwo muss man mal anfangen.
Die sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze, die du gerne besetzen möchtest, gibt es ja auch für alle zu Hause hockenden faulen Ehefrauen auch, war gemeint. ![]()
Die sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze, die du gerne besetzen möchtest, gibt es ja auch für alle zu Hause hockenden faulen Ehefrauen auch, war gemeint.
Keine Ahnung. Ich sehe häufiger Stellenangebote für Teilzeitkräfte in den Scheiben von Geschäften in unserer Gegen hängen (kein Minijob!).
Und das mit den zu Hause hockenden faulen Ehefrauen hast Du geschrieben!
Ich kenne auch einige solcher Fälle bei denen die Ehefrau nach der Kindererziehung dann zu Hause geblieben ist und seit Jahren einen Minijob macht. Warum soll Deiner Ansicht nach die Familienversicherung für die Krankenversicherung der Frauen in solchen Fällen aufkommen? ![]()
Die sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze, die du gerne besetzen möchtest, gibt es ja auch für alle zu Hause hockenden faulen Ehefrauen auch, war gemeint.
Wenn die Männer dann entsprechend ihre Arbeitszeit reduzieren um die Kinderbetreuung zu gewährleisten sollten ja auch Teilzeit-Arbeitsplätze frei werden ![]()
Bin ich der einzige, der den zweiten Satz nicht versteht (bzw. anzweifelt)?
Das sehe ich auch so. Für mich ist es nur noch eine wirre Argumentation.
Es gibt zum Beispiel in Ostdeutschland. Millionen Pärchen in Rente, die ihre Miete selbstverständlich bezahlen können.
Kurioserweise gehören die zu der unzufriedenen Bevölkerungsgruppe, wenn es um Politik geht.
Es gibt zum Beispiel in Ostdeutschland. Millionen Pärchen in Rente, die ihre Miete selbstverständlich bezahlen können.
Kurioserweise gehören die zu der unzufriedenen Bevölkerungsgruppe, wenn es um Politik geht.
Lese deine Beiträge zumeist ganz gerne. Tatsachenbehauptungen ohne Quelle mag ich dagegen nicht so.
Ist das wiederholte "Ostdeutschland"-Schema von auskömmlich finanzierten, jedoch (politisch) unzufriedenen Rentnern vielleicht eher eine persönliche Sicht (aus der Ferne)?
Neulich beim Strickkurs haben mir die Neurentner Ilse und Dieter erzählt, wie zufrieden sie mit ihrem Leben sind und den ganzen Frust im Land so gar nicht verstehen können...
Nicht böse gemeint, aber was machen wir nun? ![]()
Da muss man sich nur die Wahlergebnisse und dazu die Wählerwanderungen der vergangenen Jahre ansehen. Ich habe Verwandte dort, die auch in meinem Alter sind. Denen fehlt es an der gefühlten Ostalgie und außerdem pflegen sie ihren alltäglichen Rassismus. Sicher sind nicht alle so gepolt aber die 30 - 40 % für die Faschisten kommen gerade zu einem großen Teil aus diesem Klientel. Die anderen sind die ganz jungen Wähler. Dies ist ein gesamtdeutsches Problem.
Ist das wiederholte "Ostdeutschland"-Schema von auskömmlich finanzierten, jedoch (politisch) unzufriedenen Rentnern vielleicht eher eine persönliche Sicht (aus der Ferne)?
Nein. Ich kenne mich gut in Sachsen aus. Übrigens auch in so Ländern wie Japan (ein Verwandter von mir ist dort Professor an der Uni Tokyo).
Machst du jetzt bei einem Strickkurs mit ?
Bin ich der einzige, der den zweiten Satz nicht versteht (bzw. anzweifelt)?
Ein mittelloser Mensch, der 0 Euro in die Rentenkassen gezahlt hat, bekommt 563 Euro + Miete + Nebenkosten + Mehrbedarf vom Staat. KV + PV sind kostenlos.
Die Durchschnittsrente nach 45 Beitragsjahren (
) liegt zwischen 1300-1550 Euro. Brutto. 45 Jahre hat aber sowieso fast keiner.
Ich sehe da keinen Unterschied. Wenn beide kein Vermögen haben, leben die gleich schlecht. Es sei denn man lebt in einem Wohnwagen und hat nur wenig Miete.
https://www.tagesschau.de/inland/rente-linke-kritik-100.html
Wer es ohnehin kaum schafft, Vermögen zu bilden, kann es auch lassen Vollzeit oder überhaupt zu arbeiten. Leider.
Die Durchschnittsrente nach 45 Beitragsjahren (
) liegt zwischen 1300-1550 Euro. Brutto. 45 Jahre hat aber sowieso fast keiner.
Ja und dann reden wir darüber dass die Steigerungen zu hoch sein sollen.
Ja und dann reden wir darüber dass die Steigerungen zu hoch sein sollen.
Bei diesem Thema prallen zwei Ebenen frontal aufeinander.
Auf der einen Seite die moralische Erwartung: Natürlich sollen Rentner mehr Geld bekommen. Wer jahrzehntelang gearbeitet hat, hat einen würdigen und auskömmlichen Ruhestand verdient.
Auf der anderen Seite die unbequeme Realität: Das System ist de facto bankrott und wird nur noch mit jährlich über 100 Milliarden Euro aus Steuermitteln künstlich am Leben gehalten.
Man kann sich diese Widersprüchlichkeit schönreden oder anerkennen, dass sie die direkte Folge politischer Entscheidungen ist. Entscheidungen einer Gesellschaft, die den Kapitalmarkt lieber verteufelt hat, statt ihn für den eigenen Wohlstand zu nutzen.
Der "Elefant im Raum" - jedenfalls was die (leider) fehlenden politischen Anstrengungen in der Vergangenheit betrifft - liegt auch bei dem Thema beim Aspekt "Internationale Wettbewerbsfähigkeit" als conditio sine qua non für ein wenigstens halbwegs wieder anspringende Wirtschaftswachstum (das Potentialwachstum liegt hierzulande seit Jahren bei Null). Dieser Abstieg des Standort Deutschland läuft seit über einem Jahrzehnt und hat seit 2014 und einstigen Top-Platzierungen sukzessive Deutschland auf einen Platz "unter ferner liefen" inzwischen regelrecht abstürzen lassen. Für einen so weit ausbauten Wohlfahrtsstaat wie den unsrigen braucht es eine stabile Wirtschaft mit adäquatem Wirtschaftswachstum.
Ein Hauptgrund im Ursachenbündel die Finanzprobleme die GKV betreffend wird in der
demographischen Entwicklung zu sehen sein. Diese Entwicklung ist aber seit rund vier Jahrzehnten absehbar und bekannt ... Ebenso eine Binse, daß in dem Bereich (Gesundheit) die Kosten überproportional steigen sprich deutlich oberhalb der offiziellen Verbraucherpreisinflation liegen (Stichwort: Medizinischer Fortschritt). Auch das ist seit Jahrzehnten bekannt ... In den vergangenen Jahrzehnten sind daher folgerichtig sowohl die Beiträge zur GKV als auch die Prämien zur PKV mit prozentualen Raten gestiegen, die deutlich über der Verbraucherpreisinflation liegen.
Der Zustrom von Millionen Menschen seit 2015 (zunächst, teilweise für längere Zeit und einen Teil betreffend ggf. auch dauerhaft) als Nettoleistungsempfänger dürfte zusätzliche finanziell belastet gewirkt haben. Auch dieser Prozess begann vor einem Jahrzehnt.
Egal an welchen Stellschrauben die Politik nun auch hantieren wird (wobei man da das eine tun muß (endlich bessere Rahmenbedingungen für wirtschaftliches Wachstum schaffen) ohne das andere ganz zu lassen (sprich an geeigneten Stellschrauben oder Stellschräubchen im System GKV drehen)):
Mit einer weiterhin stagnierenden Wirtschaft oder bestenfalls homöopathischem Wirtschaftswachstum wird nicht nur die Finanzierung der GKV und GPV immer mehr zum Problem sondern auch die der GRV (das wird in Sachen Finanzierung auch für andere Bereiche gelten wie Bildung, Klimaschutz und Verteidigungsfähigkeit - um nur drei Beispiele zu nennen). Absehbar werden zusätzlich stark steigende Zinslasten des Bundes dazukommen (Stichwort: Rekord-Neuverschuldung bzw. im politischen Framing "Sondervermögen" ...). Der Fokus allein auf die Einnahmeseite in Form immer noch höherer Beiträge senkt die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland noch weiter ab (Quote Sozialabgaben, Lohnkosten).
Strukturelle sprich signifikante Maßnahmen der Koalition zur zwingenden und dringenden Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit vermag ich bislang nicht zu erkennen.
Apropos immer weiteres Zuwarten: Ob das politische Setting inklusive Stimmung und Atmosphäre ausgerechnet nach den Landtagswahlen in Ostdeutschland im September (Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern) ein günstigeres ist, wage ich zu bezweifeln.
Apropos Fettungen: Diesbezüglich wird sich die Makroebene (Regierung, Politik) nicht von der Mikroebene (Bürger, Verbraucher) unterscheiden - Beispiel "Private Altersvorsorge":
Je länger Otto Normalverbraucher den Start der privaten Altersvorsorge hinauszögert, desto teurer wird es sprich es braucht dann immer größere Einschränkungen und Einschnitte, immer höhere Sparquoten und damit viel höhere Sparbeträge, um das Ziel (finanziell auskömmlicher Ruhestand) doch noch zu erreichen. Bis eine Demarkationslinie überschritten wird - und das Ziel nur noch teilweise oder gar nicht mehr erreichbar ist ... Was gleichbedeutend mit erheblichen finanziellen Be- und Einschränkungen im Alter verbunden sein wird. Mit indizierten aber aufgeschobenen oder ganz unterlassenen Reformen seitens der Politik wird sich das ganz ähnlich verhalten.
Durch immer neue Beitrags- und Steuererhöhungen ein Fass ohne Boden stopfen zu wollen, grenzt an Wahnsinn. Eine nachhaltige Strukturreform beginnt bei der Eigenverantwortung.
- Alle in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV).
Das würde total Sinn machen. Dann aber unabhängig vom Einkommen im Rahmen einer Kopfpauschale. Das würde die Verwaltung massiv vereinfachen, da das Einkommen nicht ermittelt werden muss. Höhere Einkommen zahlen höhere Steuern und beteiligen sich dadurch solidarisch an der Finanzierung.
- 30 % Eigenanteil auf alle Leistungen, damit jeder die Kosten kennt und selbst entscheiden kann, ob ein Arztbesuch wirklich notwendig ist.
Ob es 30% sein müssen sei mal dahingestellt. Ein Eigenanteil ist aus meiner Sicht aber essenziell. In der PKV läuft es ja genauso und das führt dazu das man sich eben überlegt was man macht da es eben nicht Flatrate ist.
- Härtefallregelung bei der Zuzahlung für wirklich Bedürftige.
Unbedingt.
- Härtefallregelung für besonders hohe Kosten.
Das ist in der PKV auch üblich. Der Selbstbehalt sollte insgesamt gedeckelt sein. In der PKV sind stationäre Leistungen teilweise ausgenommen.
Man würde sich wundern, wie schnell wieder Termine verfügbar wären, die Kosten sinken würden und sich das System weitgehend selbst reguliert. Stattdessen gibt es Vollkasko für alle!
Volle Zustimmung.
Ich würde noch einen Punkt ergänzen. Es gibt in der Vergütung teilweise massive Fehlanreize. Manche Behandlungen sind nicht kostendeckend zu erbringen und werden daher eher vermieten, andere Behandlungen sind sehr wirtschaftlich und werde vermehrt durchgeführt. Das für zum einen zu schlechten Behandlungen und verursacht unnötige Kosten. Das Ziel sollte sein die medizinisch notwendigen und sinnvollen Behandlungen zu machen. In der PKV funktioniert das bedeutend besser.
Das würde total Sinn machen. Dann aber unabhängig vom Einkommen im Rahmen einer Kopfpauschale. Das würde die Verwaltung massiv vereinfachen, da das Einkommen nicht ermittelt werden muss. Höhere Einkommen zahlen höhere Steuern und beteiligen sich dadurch solidarisch an der Finanzierung.
Was genau würde denn dann besser, wenn man alle zwangsweise in die GKV verfrachtet? Meinst du, man bekäme dann eher einen Facharzttermin? Natürlich nicht. Wer sich heute eine PKV leisten kann, würde sich dann zusätzlich versichern und der alte Zustand ist wieder hergestellt. Dann wäre die nächste Forderung Zusatzversicherungen zu verbieten. Dann zahlen die, die es können, eben aus der eigenen Tasche. Was dann, Behandlung gegen Bezahlung verbieten? Wo das hinführt, ist nicht schwer zu erkennen.
Schon heute ist es so, dass sich immer mehr Ärzte den GKV-Wahnsinn nicht mehr antun wollen und nur noch privat behandeln. Und ein nicht unwesentlicher Teil der Patienten in diesen Privatpraxen sind GKV-Versicherte, die die Rechnung selbst zahlen.
Das würde total Sinn machen. Dann aber unabhängig vom Einkommen im Rahmen einer Kopfpauschale. Das würde die Verwaltung massiv vereinfachen, da das Einkommen nicht ermittelt werden muss. Höhere Einkommen zahlen höhere Steuern und beteiligen sich dadurch solidarisch an der Finanzierung.
Hm, ich weiß zwar nicht was die Steuer mit der GKV zu tun hat, aber gut, würde diese Kopfpauschale auch für Kinder und Hausfrauen gelten? Und wie hoch könnte man die sich vorstellen?
Was genau würde denn dann besser, wenn man alle zwangsweise in die GKV verfrachtet?
Es würde eine bessere Risikomischung in der PKV geben (insgesamt gesündere Versicherte).
Meinst du, man bekäme dann eher einen Facharzttermin? Natürlich nicht.
Das habe ich nicht gesagt. Trotzdem denke ich das das schon das Ergebnis sein könnte, wenn man die hier benannten Maßnahmen umsetzen würde.
Wer sich heute eine PKV leisten kann, würde sich dann zusätzlich versichern und der alte Zustand ist wieder hergestellt.
Das wird man immer haben, solange es eine Privatarztsparte gibt. Da spricht ja auch erstmal nichts dagegen. Es geht ja nicht darum einer bestimmten Gruppe eine bessere Versorgung zu verwehren, sondern darum der Allgemeinheit eine gute Versorgung zu geben.
Dann wäre die nächste Forderung Zusatzversicherungen zu verbieten. Dann zahlen die, die es können, eben aus der eigenen Tasche. Was dann, Behandlung gegen Bezahlung verbieten? Wo das hinführt, ist nicht schwer zu erkennen.
Das ist doch Quatsch. Warum sollte man das verbieten. Das ist halt Marktwirtschaft.
Schon heute ist es so, dass sich immer mehr Ärzte den GKV-Wahnsinn nicht mehr antun wollen und nur noch privat behandeln. Und ein nicht unwesentlicher Teil der Patienten in diesen Privatpraxen sind GKV-Versicherte, die die Rechnung selbst zahlen.
Genau das ist eines der Probleme der GKV. Man könnte ja eine einheitliche Gebührenordnung etablieren und die unsägliche Budgetierung abschaffen.
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Von Finanztip-Experten fundiert recherchiert
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