Seniorendarlehen Immobilie
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Lilly Marlene -
31. März 2026 um 14:45 -
Erledigt
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Kannst Du irgendwie Deine Einnahmeseite verbessern?
Wohngeld (im Eigentum nennt sich das Lastenzuschuss)?
Rente der DRV wird es zusätzlich zur Rente des Versorgungswerkes nicht geben?
ja, das muss ich noch checken
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Hallo Lilly Marlene,
Wo finde ich potentielle Käufer ? Thats the question

Dafür gibt es Spezialisten; Makler. Normalerweise bin ich kein Freund von Immobilienmaklern, aber in Ihrem Fall könnte er hilfreich sein. Sehen Sie sich in Ihrer Wohngegend um, welcher Makler eine irgendwie vergleichbare Immobilie verkauft hat und fragen Sie die alten und neuen Eigentümer, wie zufrieden die mit der Leistung waren. In Ihrer Situation ist es das schöne, solange es keinen notariellen Kaufvertrag gibt, kostet Sie der Makler nichts (keine Sonderregelungen akzeptieren!).
Gruß Pumphut
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Hi Lilly Marlene zunächst einmal weiß ich gar nicht so recht ob man dir zum (ungeplant) längeren Leben gratulieren soll oder dich bedauern 🫂 echt blödes Dilemma in dem du dich nun befindest.
Da ein Umzug/Auszug nicht in Frage kommt wären meiner Ansicht nach auch die einzig realistischen Optionen:
-Kapitalbeschaffung (ohne Nachweis für Renovierungen etc.)
- (Teil-)Verkauf der Immobilie mit lebenslangem Wohnrecht
Etwas "kreativer" würde mir spontan einfallen:
Ein finanzstärkeres Familienmitglied oder Bekannte(r) das dir die Immo mit Wohnrecht abkauft (deutlich unter Wert) versteht sich und an dich vermietet -> um es dann nach deinem Ableben teurer (+marktgerecht) verkaufen zu können -> der Verlust aus dem 1. Kauf (Nebenkosten, Steuern etc.) muss halt irgendwie abgegolten werden
Ob so etwas aber jemand macht dem du vertraust oder der auch dir vertraut ... sehr schwierig 🥲
Andere Frage: Wo genau an der Ostsee liegt die Immobilie? Der Ostseestrand ist doch ein schönes Fleckchen und ich war das letzte Jahr in Boltenhagen - sehr empfehlenswert 😊
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Hi Lilly Marlene zunächst einmal weiß ich gar nicht so recht ob man dir zum (ungeplant) längeren Leben gratulieren soll oder dich bedauern 🫂 echt blödes Dilemma in dem du dich nun befindest.
Da ein Umzug/Auszug nicht in Frage kommt wären meiner Ansicht nach auch die einzig realistischen Optionen:
-Kapitalbeschaffung (ohne Nachweis für Renovierungen etc.)
- (Teil-)Verkauf der Immobilie mit lebenslangem Wohnrecht
Etwas "kreativer" würde mir spontan einfallen:
Ein finanzstärkeres Familienmitglied oder Bekannte(r) das dir die Immo mit Wohnrecht abkauft (deutlich unter Wert) versteht sich und an dich vermietet -> um es dann nach deinem Ableben teurer (+marktgerecht) verkaufen zu können -> der Verlust aus dem 1. Kauf (Nebenkosten, Steuern etc.) muss halt irgendwie abgegolten werden
Ob so etwas aber jemand macht dem du vertraust oder der auch dir vertraut ... sehr schwierig 🥲
Andere Frage: Wo genau an der Ostsee liegt die Immobilie? Der Ostseestrand ist doch ein schönes Fleckchen und ich war das letzte Jahr in Boltenhagen - sehr empfehlenswert 😊
Hi, bedauern und gratulieren
ich durfte einen Enkel groß ziehen , damit hatte ich nicht gerechnet. Meine Schmerzen allerdings wünsche ich niemanden. Das Haus liegt tatsächlich 3 km von Wismar entfernt Richtung Boltenhagen an einem Ferienhausgebiet, begehrte Wohngegend.In meiner Familie gibt es keine Möglichkeiten. Es steht noch ein Erbe an, viel wird das nicht sein. Ich spare wo es geht, aber das reicht gerade mal , um mich ev weitere 12 Monate nach Ablauf der BU zu finanzieren, dh bis Anfang 28 muss ich eine Lösung gefunden haben. BTW...es ist das schönste Haus in unserem Dorf

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Eventuell liefert dieser Artikel von Gerd Kommer noch Denkanstöße, z.b. Lösung 9 (zweitbeste Lösung).
Vor ein paar Jahren bin ich da über das "BestAger" Darlehen der Allianz gestolpert. (Maximale Beleihungshöhe ist 40% des von der Allianz ermittelten Marktwerts)
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Also wegen Rentenanspruch:
1× Kindererziehungszeiten ergibt 36 Kalendermonate an Beitragszeiten (spätestens ab 2028). Ggf. fehlen dann noch 24 Kalendermonate an Wartezeitmonaten. 24 × 120 EUR an freiwilligen Beiträgen ergeben einen Kostenpunkt von 2.880 EUR. Die Rente würde mindestens 130 EUR monatlich betragen, zuzüglich 10 EUR an Krankenversicherungszuschuss. 2.880 EUR ÷ 140 EUR -> Ammortisation in weniger als 2 Jahren ab Rentenbeginn.
Klingt nach einer lohnenden Prüfung.
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Eventuell liefert dieser Artikel von Gerd Kommer noch Denkanstöße, z.b. Lösung 9 (zweitbeste Lösung).
Vor ein paar Jahren bin ich da über das "BestAger" Darlehen der Allianz gestolpert. (Maximale Beleihungshöhe ist 40% des von der Allianz ermittelten Marktwerts)
das ist doch aber genau mein Wunsch und der Grund gewesen, zur Interhyp zu gehen...und dort kam die Antwort, das ich für ein Darlehen aufs Haus mindestens 2900 € / Monat "Renteneinnahmen " haben müsste , ansonsten würde keine Bank ein Darlehen gewähren...sehr frustrierend
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Das macht doch (so pauschal) keinen Sinn. Von der Hypothek, die Dir ausgezahlt wird, willst du ja deine laufenden Ausgaben bestreiten. Dazu wird dann auch die monatliche Rate gehören.
Das muss natürlich in einem vernünftigen Verhältnis stehen, ansonsten reicht das Geld nicht lange genug. Hast du mal eine ordentliche Aufstellung gemacht? Einnahmen vs. Ausgaben (incl. Tilgung&Zinsen fürs Darlehen); Deckungslücke; Lebenserwartung; benötigte Darlehenshöhe; Marktwert des Hauses
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Das macht doch (so pauschal) keinen Sinn. Von der Hypothek, die Dir ausgezahlt wird, willst du ja deine laufenden Ausgaben bestreiten. Dazu wird dann auch die monatliche Rate gehören.
Zumindest die Zinszahlungen müssten geleistet werden. Die eigentliche Hypothek bleibt dann ja als Grundschuld auf der Immobilie wund würde dann erst nach dem Tod von Lilly Marlene fällig werden.
Aber realistisch muss man dabei trotzdem sein.
Bei einen Hypothek von 100K€ und einem Zins von 3% p.a. fallen allein 3.000€ an Zinsen im Jahr an.
Macht 250€/Monat als reine Zinszahlung auf die Hypothek.
Nehmen wir jetzt die 100K€ legen das Geld an und machen einen Auszahlplan mit 3% Zins über 10 Jahre kommt man auf etwa 950€ pro Monat die man sich aus den 100K€ auszahlen lassen könnte. Nach der Zinszahlung bleiben davon 700€ zum verleben übrig.
Nur: Was passiert, wenn Lilly Marlene in 10 Jahren noch lebt!?
Dieses Risiko muss die Bank ja auch absichern. Und wie ist der Zustand der Immobilie in 10 Jahren? Das Risiko trägt dann ja auch die Bank. -
Zumindest die Zinszahlungen müssten geleistet werden. Die eigentliche Hypothek bleibt dann ja als Grundschuld auf der Immobilie
Stimmt, damit ist die monatliche Rate ja nochmal viel geringer.
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Dieses Risiko muss die Bank ja auch absichern. Und wie ist der Zustand der Immobilie in 10 Jahren? Das Risiko trägt dann ja auch die Bank.
Die Bank hat doch die Grundschuld. Also ganz normales Risiko wie bei jeder Grundschuld, würde ich sagen.
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Es gab ja nun schon viele Anregung in Richtung Einkommensverbesserung. Eine hatte ich nicht gelesen oder ggf. übersehen. Wie wäre es denn Zimmer zu vermieten? Ich denke die Lage lässt das ja ohne weiteres zu. Oder ist das keine Option? Vom Teilverkauf würde ich auch abraten.
LG uwerner
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Es gab ja nun schon viele Anregung in Richtung Einkommensverbesserung. Eine hatte ich nicht gelesen oder ggf. übersehen. Wie wäre es denn Zimmer zu vermieten? Ich denke die Lage lässt das ja ohne weiteres zu. Oder ist das keine Option? Vom Teilverkauf würde ich auch abraten.
LG uwerner
Dieser Aspekt wurde tatsächlich in meinen Augen noch zu wenig beleuchtet.
Lilly Marlene wie wäre es mal, wenn du dir deine Cashflows visualisierst? Vielleicht ist da noch Spielraum, den du noch gar nicht siehst...
Gibt es familiär oder im Freundeskreis nicht vielleicht gut verdienende Personen, die dir ein Darlehen geben würden, mit dem Haus als Sicherheit?
Wenn ich Versorgungswerk höre, gehe ich davon aus, dass du einen akademischen Abschluss hast. Lässt sich da evtl. remote etwas hinzuverdienen?
Ich würde empfehlen, mich nicht zu sehr auf das Haus zu fokussieren, sondern den Blick auf die Gesamtsituation zu öffnen.
Wenn du hier noch mehr Infos teilst, kommen vielleicht noch die einen oder anderen guten Vorschläge, an die du und ich im Moment noch gar nicht denken...
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Die Bank hat doch die Grundschuld. Also ganz normales Risiko wie bei jeder Grundschuld, würde ich sagen.
Ja, nur dass Banken gar nicht so gerne Immobilienbesitzer werden wollen, wie manche glauben mögen. Und wenn die Bank dann noch nicht mal zu 100% Besitzer der Immobilie sein würde, sondern nur eine Grundschuld von 100.000€ hat, sieht es nochmal deutlich schlechter aus.
Banken wollen (Hypotheken)Kredite vergeben.
Und dann gibt es noch den unwahrscheinlichen Faktor:
Zitat: "1965, zwei Jahre nach dem Tod des Enkels, verkaufte die damals 90-Jährige ihre Wohnung gegen Zahlung einer Leibrente von 2500 Francs pro Monat an den 47-jährigen Rechtsanwalt André-François Raffray. Nach ihrem Tod sollte die Wohnung an Raffray fallen. Raffray erlebte das Ende seiner Zahlungsverpflichtung jedoch nicht. Als er im Dezember 1995 mit 77 Jahren an Krebs starb, musste seine Witwe die Rentenzahlungen fortsetzen. Die rund 900.000 Francs, die er bis dahin gezahlt hatte, entsprachen inzwischen dem doppelten Marktpreis der Wohnung."
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Jeanne_Calment -
Die Frau ist 120 geworden? Nette Geschichte
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Die Frau ist 120 geworden? Nette Geschichte
122. Damit nochmal 50.000 Franc mehr als mit 120.

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Dieser Aspekt wurde tatsächlich in meinen Augen noch zu wenig beleuchtet.
Lilly Marlene wie wäre es mal, wenn du dir deine Cashflows visualisierst? Vielleicht ist da noch Spielraum, den du noch gar nicht siehst...
Gibt es familiär oder im Freundeskreis nicht vielleicht gut verdienende Personen, die dir ein Darlehen geben würden, mit dem Haus als Sicherheit?
Wenn ich Versorgungswerk höre, gehe ich davon aus, dass du einen akademischen Abschluss hast. Lässt sich da evtl. remote etwas hinzuverdienen?
Ich würde empfehlen, mich nicht zu sehr auf das Haus zu fokussieren, sondern den Blick auf die Gesamtsituation zu öffnen.
Wenn du hier noch mehr Infos teilst, kommen vielleicht noch die einen oder anderen guten Vorschläge, an die du und ich im Moment noch gar nicht denken...
Moin,
>Gibt es familiär oder im Freundeskreis nicht vielleicht gut verdienende Personen, die dir ein Darlehen geben würden, mit dem Haus als Sicherheit?
nein, leider nicht...ich entstamme einer sehr armen Ursprungsfamilie
Berlin Kreuzberg>Wenn ich Versorgungswerk höre, gehe ich davon aus, dass du einen akademischen Abschluss hast. Lässt sich da evtl. remote etwas hinzuverdienen?
ebenfalls leider keine Möglichkeiten, ich habe Tiermedizin studiert, hatte 20 Jahre lang eine eigene Praxis, durch eine schwere Autoimmunerkrankung ( EGPA ) reagiere ich auf alles Mögliche hoch allergisch, incl Tiere. Deshalb der Bau eines "hypoallergenen" Hauses.
ich habe 2 Jahre lang versucht, hier in der Gegend einen geeigneten Teilzeitjob zu finden...aussichtslos. Jetzt bringe ich ehrenamtlich Schulkindern das Lesen bei und letztes Jahr hatte ich für 3 Monate einen Minijob am Strand , aber das würde hinten und vorne nicht reichen.
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Es gab ja nun schon viele Anregung in Richtung Einkommensverbesserung. Eine hatte ich nicht gelesen oder ggf. übersehen. Wie wäre es denn Zimmer zu vermieten? Ich denke die Lage lässt das ja ohne weiteres zu. Oder ist das keine Option? Vom Teilverkauf würde ich auch abraten.
LG uwerner
Das Haus ist sehr offen gebaut, ursprünglich sollte oben meine Tochter wohnen. Für Freunde und Familie ist es ok, aber nicht für fremde Feriengäste geeignet
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das ist doch aber genau mein Wunsch und der Grund gewesen, zur Interhyp zu gehen...und dort kam die Antwort, das ich für ein Darlehen aufs Haus mindestens 2900 € / Monat "Renteneinnahmen " haben müsste , ansonsten würde keine Bank ein Darlehen gewähren...sehr frustrierend
Hier steht, dass 1100€ monatliche Einnahmen benötigt werden:
"Monatliche gesetzliche Renteneinkünfte von mindestens 800 EUR je Ehepartner:in. Oder mindestens 1.100 EUR bei Alleinstehenden, um sicherzustellen, dass die Darlehensrate bezahlt werden kann."
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