Da sind wieder welche spaßbefreit unterwegs .....![]()
Sachfrage: welche konkrete Auswirkung hat eine Spur (z.B. 0,1) mehr sharpe ratio im Vergleich von zwei ETF?
: Wie schlägt sich der Gerd-Kommer-ETF drei Jahre nach dem Start am 14. Juni 2023 gegenüber dem MSCI World und anderen Welt-ETFs? Ausgangspunkt ist die Frage, ob bis zu 1,5 Prozentpunkte Mehrrendite pro Jahr über fünf Jahre oder länger realistisch sind.
Wie schlägt sich der Gerd-Kommer-ETF drei Jahre nach dem Start am 14. Juni 2023 gegenüber dem MSCI World und anderen Welt-ETFs? Ausgangspunkt ist die Frage, ob bis zu 1,5 Prozentpunkte Mehrrendite pro Jahr über fünf Jahre oder länger realistisch sind.
Da sind wieder welche spaßbefreit unterwegs .....![]()
Sachfrage: welche konkrete Auswirkung hat eine Spur (z.B. 0,1) mehr sharpe ratio im Vergleich von zwei ETF?
Von unseren Finanztip-Experten getestet
Was Finanztip ausmachtZum Ersten habe ich langsam das Gefühl, der neue @St.Irving könnte mit dem alten @Irving zumindest geistig blutsverwandt sein. 😉
Guten Morgen, gestern Abend aus dem Engadin zurück, überlege ich gerade: ist das Ironie ? Jeder und jede kann sofort erkennen, dass die Neuanmeldung St.Irving natürlich der frühere (sich löschen gehabt habende) Irving ist.
Zum Zweiten frage ich mich schon, ob es nicht auch in dieser Branche Menschen gibt, die ein besonderes Interesse daran haben, bestimmte Produkte immer wieder positiv hervorzuheben. Die Hinweise auf den Fonds dieses Herrn K. waren mir bei aller Begeisterung irgendwann doch etwas zu häufig.
Ich sehe die Diskussion ganz nüchtern. Kritik am Kommer-ETF ist für mich keineswegs „Bashing“ , zumal sich die Kritik hier im Forum doch im Wesentlichen auf die vergleichsweise hohen laufenden Kosten von 0,45 % konzentriert. Das ist bei einem ETF ein völlig legitimer Diskussionspunkt.
Was mich eher nachdenklich macht, ist die über viele Monate auffallend häufige und fast ausschließlich positive Erwähnung dieses einen Fonds. Wenn dann kritische Nachfragen regelmäßig als „Bashing“ abgetan werden, finde ich das wenig hilfreich.
Irving hatte früher tatsächlich eine Phase, bei der man merken konnte, dass ihm der Kommer-ETF so 100% ig wohl doch nicht gefiel. Da tauchte dann wegen Faktor-Investing auch Dimensional und Avantis auf. Insbesondere Avantis ist interessant und wesentlich kostengünstiger als der Kommer-ETF.
Ich unterstelle ausdrücklich niemandem irgendwelche Interessen. Aber die Frage, warum gerade dieses Produkt derart häufig und vehement verteidigt wird, darf man meines Erachtens durchaus stellen. Am Ende sollte doch die sachliche Diskussion über Strategie, Kosten und erwartbaren Mehrwert entscheiden und nicht die Anzahl der positiven Beiträge.
Hinweis: in der aktuellen Wirtschaftswoche vom 14. August gibt es ab Seite 63 einen umfangreichen Artikel über Faktoren und Faktor-ETF. Der Kommer-ETF wird diesmal gar nicht mehr erwähnt.
Dakann man gerne spekulieren. Bekannt ist er der Redaktion natürlich.
Auch Menschen die Internet nach dem Kommer-ETF suchen, stoßen auf dieses Finanzforum hier.
Da stößt es Fans des Kommer-ETF natürlich leicht bitter auf, wenn quasi sofort von verschiedensten Leuten, insbesondere die Kostensituation angesprochen wird.
Der Kommer-ETF ist keineswegs schlecht oder unseriös. Er ist ein interessantes, sehr breit diversifiziertes Multifaktorprodukt. Aber international betrachtet ist Factor Investing eine wesentlich größere und ältere Disziplin, und es gibt gerade in den USA Anbieter, die auf diesem Gebiet erheblich länger und tiefer unterwegs sind. Deshalb sollte man die 0,45 % Kosten nicht mit dem Argument „einzigartiges wissenschaftliches Konzept“ einfach abhaken. Die entscheidende Frage ist, ob die konkrete Kommer-Konstruktion gegenüber günstigeren internationalen Alternativen einen ausreichenden Mehrwert liefert.
Also: Kommer-ETF einfach mit den Multifaktor-Konkurrenz-Produkten vergleichen.
Wie sich diese ganzen Diskussionen hier übrigens auswirken, finde ich auch interessant.
ich kenne jemand, der den Kommer-ETF wöchentlich bei der ING bespart. Der will jetzt definitive zum SPDR MSCI ACWI IMI wechseln, nachdem er die Debatte hier intensiv mit verfolgt hat.
Der will jetzt definitive zum SPDR MSCI ACWI IMI wechseln
der von Finanztip "beworben" wird ![]()
Der Heilige nimmt Kritik an "seinem" ETF leider persönlich. Wer emotional angefasst argumentiert, bekommt emotionale Reaktionen.
Die Diskussion wäre anders verlaufen, wenn es mal geheissen hätte: ich habe mir mehr davon versprochen. Oder: so einfach ist das mit der Generierung von Überrendite wohl doch nicht.
Einen jungen noch dazu experimentellen ETF als einzigen ETF besparen, das ist riskant. Riskanter als jeder Welt-ETF.
Einsatz von Tomarcy: Ohne Welt-ETF ........ ![]()
Sonntag 16.8.26
Warnhinweis: McProfit findet mal wieder kein Ende....
Hallo Forumsfreund Tomarcy,
ich bin inzwischen nicht mehr ganz so intensiv hier im Forum unterwegs. Dass der neue St.Irving möglicherweise der alte Irving ist, war mir ehrlich gesagt nie so richtig bewusst. Mir war nur die große Ähnlichkeit aufgefallen – und natürlich fragt man sich schon, warum ein Forumsfreund irgendwann unter einem anderen Namen auftritt.
Aber es gibt sicher wichtigere Dinge, als diesem Rätsel nachzugehen.
Was mir allerdings schon seit längerer Zeit aufgefallen ist, ist das geradezu regelmäßige Hochloben dieses K.-Fonds. Anfangs habe ich mich nur gewundert, weil teilweise der Eindruck entsteht, hier sei eine völlig neue Form der Geldanlage erfunden worden.
Erst durch die Kommentare anderer Forumsfreunde bin ich überhaupt auf den Gedanken gekommen, ob hinter dieser ungewöhnlich starken Präsenz vielleicht auch ein Stück professionelle oder zumindest sehr geschickte indirekte Werbung stecken könnte. Wissen tue ich das natürlich nicht.
Eines muss man allerdings neidlos anerkennen:
Die Werbestrategie funktioniert.
Wer innerhalb weniger Jahre Anlegergelder in Milliardenhöhe einsammelt, der versteht jedenfalls etwas von Vermarktung. Kompliment.
Was ich beim K.-Fonds allerdings nicht so recht verstehe: Wo ist eigentlich die große Besonderheit?
Im Grunde ist es doch eine bestimmte Mischung verschiedener Anlageklassen und Strategien, die man – wenn man das unbedingt möchte – auch mit zwei oder drei unterschiedlichen ETFs bzw. Fonds zusammenstellen könnte. Dazu kommen Kosten, die für einen ETF eher am oberen Ende liegen.
Da fand ich den damaligen Hype um den Mr.-Dax-Fonds von Dirk Müller zumindest aus Marketingsicht noch leichter nachvollziehbar.
Dort gab es eine ganz klare Geschichte für den Anleger:
Wir sichern das Depot gegen größere Kursverluste ab. Wenn die Börse fällt, soll unser Fonds möglichst wenig verlieren oder durch die Absicherung sogar profitieren.
Und dann kam kurze Zeit später tatsächlich ein größerer Börsenrückgang. Während fast alles fiel, sah der Mr.-Dax-Fonds zunächst vergleichsweise gut aus. Besser hätte die Werbung kaum laufen können. Genau solche Schlagzeilen brachten natürlich die vielen Anlegergelder.
Das Problem kam erst danach:
Viele Anleger stiegen aufgrund dieser Erfolgsgeschichte erst später ein – und über viele Jahre bis heute war die Entwicklung dann alles andere als das, was man sich nach der großartigen Werbung versprochen hatte.
Oder wie ich es hier schon öfter etwas salopp beschrieben habe:
Von links oben nach rechts unten ist jedenfalls keine überzeugende Langfriststrategie.
Beim K.-Fonds sehe ich bislang keine vergleichbar spektakuläre „Erfindung“. Deshalb wundert mich umso mehr, wie viel Aufmerksamkeit und Begeisterung dieses Produkt teilweise bekommt.
Aber vielleicht bin ich als Ü80-Anleger auch einfach noch aus einer Zeit, in der ein Fond vor allem eines sein sollte:
einfach, transparent und fair
Schönen Sonntag von McProfit
Einen jungen noch dazu experimentellen ETF als einzigen ETF besparen, das ist riskant. Riskanter als jeder Welt-ETF.
Einsatz von Tomarcy: Ohne Welt-ETF ........
Also: wir singen zum Sonntag.
Ohne Welt-ETF ist und bleibt es schwer, wie es im Anfang war
und ist und bleiben wird
so jetzt und immerdar.
Einfache Regel: Welt-ETF mit geringen Kosten wählen…fertig.
Multifaktoren-ETF gibts einige.
Was ich beim K.-Fonds allerdings nicht so recht verstehe: Wo ist eigentlich die große Besonderheit?
Spoileralarm: nun folgt Spaß.
Alle die hier nur Ernstes lesen wollen mögen weiterscrollen!
Mc Profit ich glaube dass auch du in perfider Weise Teil der Werbestrategie bist…Du hast nämlich gerade die perfekte Vorlage für weitere ellenlange Erklärungen geliefert, warum dieser ETF so grandios und einzigartig ist….für alle die es noch nicht auswendig mitbeten können.
Schon bemerkenswert, wie ihr immer aus einer Mücke einen Elefanten macht. Sucht euch mal ein Hobby. 🤣 Das nimmt hier oft sherlockartige Ausmaße an.
Schon bemerkenswert, wie ihr immer aus einer Mücke einen Elefanten macht. Sucht euch mal ein Hobby. 🤣 Das nimmt hier oft sherlockartige Ausmaße an.
Im Forum gibt’s jemanden, der bezeichnet solche Postings (natürlich nur, wenn sie an ihn adressiert sind) als „ad hominem“
Und die OT Rufe sind auch nicht weit, aber alle die sich zu Wort melden tun gerne mit bei diesem Hobby.
Was mir immer wieder auffällt, ist die große Ähnlichkeit der 10 größten Positionen bei der Zusammensetzung dieser ETFs. Offensichtlich kommt man einfach nicht an den üblichen Verdächtigen vorbei, oder etwa doch?
Ich mag jedenfalls, trotz dass die Amis (noch) die größte Marktwirtschaft haben, mein Geld nicht mit Meta, Amazon, Google usw. vermehren. Diese Unternehmen sind bei mir auf der schwarzen Liste.
@chrysly Wie machst du das dann? Ich schau zu, dass die Missliebigen nicht zuviel Raum bekommen. Core-Satellite Portfolio.
Sachfrage: welche konkrete Auswirkung hat eine Spur (z.B. 0,1) mehr sharpe ratio im Vergleich von zwei ETF?
Grundsätzlich ist die Betrachtung der Sharpe Ratio bzw. risikoadjustierten Rendite des Portfolios natürlich sinnvoll. Ein wenig höher ist dabei eben ein wenig besser. Ich bin jedoch der Meinung, dass sie für einen Durchschnittsinvestor bzw. Altersvorsorgesparer für den reinen Aktienteil oder gar das gesamte Portfolio die meiste Zeit seines Sparlebens unerheblich ist, sofern er die Schwankungen emotional aushalten kann. Aber auch dann ist m.E. der maximale Drawdown psychisch belastender als kurzfristige mathematische Volatilität im Sinne von "temporärem Kursrauschen". Erst kurz vor der Rente bzw. der Entnahmephase wird die Sharpe Ratio des Portfolios wichtig, um dem Renditereihenfolgerisiko zu begegnen. Das kann man aber einfacher mit der Hinzunahme von risikoarmen Anleihen oder Geldmarktfonds o.ä. erreichen, als durch eine Optimierung des Aktienteils, die zwar die risikoadjustierte Rendite erhöht, aber absolute Rendite kostet.
in der ein Fond vor allem eines sein sollte:
Und hoffentlich lecker. 😅😅😉
Was mir immer wieder auffällt, ist die große Ähnlichkeit der 10 größten Positionen bei der Zusammensetzung dieser ETFs. Offensichtlich kommt man einfach nicht an den üblichen Verdächtigen vorbei, oder etwa doch?
Ich mag jedenfalls, trotz dass die Amis (noch) die größte Marktwirtschaft haben, mein Geld nicht mit Meta, Amazon, Google usw. vermehren. Diese Unternehmen sind bei mir auf der schwarzen Liste.
Von Equal weight über den hier prominent besprochenen zu bspw. dividend Leaders, bis zu Ex usa , 100% Bitcoin etc ist doch sehr vieles möglich um die von dir genannten völlig zu umgehen oder zu drücken…..kommt halt drauf an was außer „ohne die…“ sonst noch am Wunschzettel steht.
Also Bitcoin ist wirklich nix für mich, da kann ich auch gleich mit Sportwetten versuchen Erträge zu generieren. Ansonsten gibt es hier in Europa jede Menge profitable Investments und ich schaue mich auch immer wieder gerne in den Emerging Markets um.
Ich unterstelle ausdrücklich niemandem irgendwelche Interessen. Aber die Frage, warum gerade dieses Produkt derart häufig und vehement verteidigt wird, darf man meines Erachtens durchaus stellen.
Da möchte ich ausdrücklich zustimmen. Auch ich unterstelle niemandem Eigeninteressen. Es wirkt auf mich eher wie Begeisterung für ein bestimmtes Produkt und dem Wunsch, anderen dies mitzuteilen. Und das ist ja durchaus legitim.
Da möchte ich ausdrücklich zustimmen. Auch ich unterstelle niemandem Eigeninteressen. Es wirkt auf mich eher wie Begeisterung für ein bestimmtes Produkt und dem Wunsch, anderen dies mitzuteilen. Und das ist ja durchaus legitim.
Klar. Irving ist begeisterter Fan des Kommer-ETFs, darf er ja auch.
Klar. Irving ist begeisterter Fan des Kommer-ETFs, darf er ja auch.
Hinzu kommt, dass drei Jahre m.E. auch einfach zu kurz sind um ein Urteil zu fällen. Vielleicht ist die Begeisterung ja langfristig auch gerechtfertigt. Warten wir's ab.
Hinzu kommt, dass drei Jahre m.E. auch einfach zu kurz sind um ein Urteil zu fällen. Vielleicht ist die Begeisterung ja langfristig auch gerechtfertigt. Warten wir's ab.
Hmm…wie monstermania kürzlich ausführte liegt der Index des Kommer-ETF rückwirkend ab 2017 vor.
Da haben wir also 9 Jahre durch.
Aber…dann sind wahrscheinlich diese 9 Jahre auch nicht genug.
Aber…dann sind wahrscheinlich diese 9 Jahre auch nicht genug.
Ist so, ja.
Ich sehe den Kommer als einen ETF mit Potenzial über mehrere Jahrzehnte. Hoffentlich gibt es ihn so lange ![]()
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