Neueinsteiger ETFs

  • Alternativ könnte ich mir auch folgendes vorstellen: Du setzt zunächst den oben beschriebenen Sparplan über X Monate auf, bei dem am Ende des Zeitraums das Kapital vollständig investiert ist. Zusätzlich definierst du eine Regel mit Schwellenwerten in Abhängigkeit des ETF-Kursverlaufes sofern dieser fällt. Wenn die Kurse bspw. um 5% vom letzten All-Time High fallen kaufst du zusätzlich mit einem Einmalinvest. Wenn Sie um weitere 5% fallen kaufst du erneut, usw. Dann geht dem Sparplan eben früher das Geld aus.

    Mit der 5% Regel und dann eine zusätzliche Summe zahlen find ich eine gute Ergänzung zum Sparplan.

    Wie und wo könnte ich mir so etwas einfach einrichten???

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  • Mit der 5% Regel und dann eine zusätzliche Summe zahlen find ich eine gute Ergänzung zum Sparplan.

    Wie und wo könnte ich mir so etwas einfach einrichten???

    Mein Broker ist aktuell fi Zero

    Zu diesem spezifischen Broker kann ich leider nichts sagen. Aber ist dort vermutlich möglich sowohl einen Sparplan anzulegen und zusätzlich eine oder mehrere Limit-Orders für den gleichen ETF aufzugeben. Vielleicht gibt es hier jemanden der dir das für Finanzen.net zero beschreiben kann.

  • Nur die Frage wäre mit welchem fängt man an? -> Finanztip sagt SPDR MSCI ACWI IMI, dem schliesse ich mich an. Und du kannst mit dem sogar gleich wieder aufhören, siehe nächste Frage.

    Wie viele ETFs nimmt man überhaupt? -> ein einziger genügt. Mehrere machen es nicht besser, sondern nur komplizierter.

    Hi!

    Mittlerweile bin ich schon bei 3 ETFs gelandet 🙈🙈🙈

    Und das ganze verunsichert mich jetzt ein wenig wegen Klumpenrisiko!!!

    1. SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF (ISIN: IE00B3YLTY66)

    2. Amundi Core Stoxx Europe 600 UCITS ETF Acc (ISIN: LU0908500753)

    3. Vanguard LifeStrategy 60% Equity UCITS ETF (ISIN: IE00BMVB5P51)

    Den 2. habe ich dazu genommen da ich Europa gerne etwas stärker dabei habe möchte! Obwohl ja Europa auch im 1. drin ist.

    Den 3. wegen den Anleihen!!! Wobei da ja auch noch 60% Aktien mit drin sind.

    Was haltet Ihr davon?
    Wie würdet Ihr die 3 ETFs prozentual in Verhältnis setzen?

  • Wie würdet Ihr die 3 ETFs prozentual in Verhältnis setzen?

    Verständnisfrage:

    Hast du die jetzt schon gekauft oder willst du die erst in der Zukunft kaufen?

    Das ist eine ziemlich wilde Mischung, die in dieser Form so gar nichts bringt.

    Man/frau * kauft sich keinen Misch-ETF „wegen den Anleihen“.

  • Was haltet Ihr davon?
    Wie würdet Ihr die 3 ETFs prozentual in Verhältnis setzen?

    Es ist nicht völlig verkehrt aber unnötig kompliziert. Was war denn der Grund für den Stoxx Europe? Diesen hinzuzunehmen um den USA Anteil im Portfolio zu reduzieren kann man machen. Du reduzierst damit aber automatisch auch alle anderen Regionen wie bspw. Japan und die Emerging Markets.

    Der Vanguard LifeStrategy 60 ist eine gute Lösung für Anleger, die eine komfortable All-in-one-Lösung bevorzugen. Dann ist auch die TER von 0,25% vertretbar. Diesen jedoch "wegen des Anleiheteils" zu Aktien-ETFs hinzuzunehmen erschliesst sich mir nicht. Der Aktienteil dieses ETF entspricht weitgehend dem des SPDR MSCI ACWI IMI. Und der Anleiheteil ist quasi ein Global Aggregate Bond Euro hedged. Diese Anleihen sind somit ebenfalls nicht risikofrei. Wenn du Anleihen zur Stabilisierung hinzunehmen möchtest empfehle ich kurzlaufende deutsche Bundesanleihen im ETF Mantel, bspw. DBX0T8. Diese Methode ist noch dazu deutlich kostengünstiger als der Lifestrategy.

    Das Verhältnis der einzelnen Komponenten, insbesondere Aktien zu Anleihen leitet sich dann aus deiner Risikotoleranz und -tragfähigkeit ab. Da fällt mir eine pauschale Aussage schwer.

  • Verständnisfrage:

    Hast du die jetzt schon gekauft oder willst du die erst in der Zukunft kaufen?

    Das ist eine ziemlich wilde Mischung, die in dieser Form so gar nichts bringt.

    Man/frau * kauft sich keinen Misch-ETF „wegen den Anleihen“.

    Alle schon gekauft, wobei die letzten beiden in einem mittleren vierstelligen Betrag recht gering sind!

  • Wie schon oben erwähnt, ist jedes Produkt für sich sicher nicht schlecht. Der SPDR ist gut, wenn man möglichst breit diversifiziert in Aktien anlegen will. Ein ETF auf den Stoxx 600 Index ist gut, wenn man gezielt in europäische Aktien anlegen will, und der LifeStrategy ist gut, wenn man einen Multi-Asset ETF haben will. Ob man den 40er, 60er oder 80er nimmt, ist eine Detailfrage. Ob man die drei kombinieren sollte, ist schwierig zu sagen, das ist eine sehr individuelle Frage. Was die Aufteilung betrifft, so geht es vermutlich um Einmalanlage und Aufteilung der Sparraten. Ich persönlich habe da keinen prozentualen Ansatz gewählt, sondern mir je ETF eine konkrete Summe festgelegt , die ich jeweils investiert haben will. Beim thesaurierenden SPDR stoppe ich bespw. (vorr.) im nächsten Jahr den Sparplan und wechsle dann zum FTSE (den ich bislang lediglich mit einer geringen Rate bespart habe). Viel Erfolg.

  • Alle schon gekauft, wobei die letzten beiden in einem mittleren vierstelligen Betrag recht gering sind!

    Das geht so nicht, du musst so was doch erst mit uns klären! :)

    Spaß beiseite, aber im Prinzip schließe ich mich meinen Vorrednern an. Deine spontanen Ideen bringen einiges durcheinander, vielleicht parkst du dein Geld erst mal auf dem Tagesgeld, bis du weißt, was du willst. Oder hast du jetzt schon alles investiert?

    Welcher Gedanke steckt denn hinter den Anleihen? Stabilisieren fände ich nicht schlecht, dann über den von Saarlaender genannten DBX0T8 oder DBX0AN. Andererseits können das auch Tages- und/oder Festgeld leisten. Aber wie gesagt, wir kennen dein Risikoprofil wohl auch nicht besser als du.

    Ich würde erst mal weiter nachdenken und dann umschichten, wenn du eine Strategie gefunden hast. Bei deinem Broker kostet das ja nichts, das ist sehr komfortabel.

  • Ich habe zwischenzeitlich auch mal darüber nachgedacht, weltweite ETFs mit Kombiprodukten wie einem Vanguard LifeStrategy oder auch einem ARERO zu mixen. Kann man sicherlich machen, um die Volatilität im risikoreichen Anlageteil etwas zu senken, wirklich hilfreich ist das aber nicht, die richtige Lösung hat Saarlaender oben schon mit der Alternative Bundesanleihen und/oder Geldmarkt-ETFs skizziert.

    Weil es aber thematisch so schön passt, hier noch ein Link zu einem Newsletterartikel, der heute reingeschneit ist. Wenn das so stimmt, relativiert das den Sinn der Mischanlagen aus Aktien und einem fixen, nahezu unveränderbarem Anleihenteil doch deutlich, weil die jahrelang angenommene negative Korrelation zwischen Aktien und Anleihen wohl keine Dauerregel ist.

    https://www.dasinvestment.com/aktien-anleihe…&UID=knn1d7r8pw

  • Das geht so nicht, du musst so was doch erst mit uns klären! :)

    Spaß beiseite, aber im Prinzip schließe ich mich meinen Vorrednern an. Deine spontanen Ideen bringen einiges durcheinander, vielleicht parkst du dein Geld erst mal auf dem Tagesgeld, bis du weißt, was du willst. Oder hast du jetzt schon alles investiert?

    Welcher Gedanke steckt denn hinter den Anleihen? Stabilisieren fände ich nicht schlecht, dann über den von Saarlaender genannten DBX0T8 oder DBX0AN. Andererseits können das auch Tages- und/oder Festgeld leisten. Aber wie gesagt, wir kennen dein Risikoprofil wohl auch nicht besser als du.

    Ich würde erst mal weiter nachdenken und dann umschichten, wenn du eine Strategie gefunden hast. Bei deinem Broker kostet das ja nichts, das ist sehr komfortabel.

    Tagesgeld und Festgeld ist schon angelegt!

    Den Eurostoxx halt wegen Europa und die

    Anleihen wegen des geringen Risikos!

  • @okunet Seit 2022 bewegen sich Aktien und Anleihen in dieselbe Richtung, das war vorher anders.

    Wenn etwas zusätzlich zur Diversifikation, dann Gold (EUWAX ii), aber auch das ist diskutabel.

    Wenn du die beiden zusätzlichen ETF (noch) nicht verkaufen möchtest, dann in ein zweites Depot/Nebendepot. Und den ACWI IMI im Hauptdepot. Das wäre dann auch KISS;)

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